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Goettinger
Stadtinfo Tag
des Flüchtlings >Überblick zum Thema Abschiebungen, Asyl, Aktionen in goest Am 4.10.2002 / informierten Forum gegen Rechtsextremismus und AusländerInnenfeindlichkeit in Zusammenarbeit mit Amnesty International, DGB-Göttingen, AK Asyl, Iran Soildatitätsverein, Ökumenscher Arbeitskreis "Flucht und Asyl", Migrationszentrum für Stadt und Landkreis Gö, vor der Jacobikirche über Menschenrechtsvereltzungen, Asyl, Probleme der Flüchtlinge. Asyl ist ein rares Gut geworden. Seit der Grundgesetzänderung von 1993 ist die Anzahl der Bewerbungen um Asyl drastisch zurückgegangen, jedoch nicht, weil es weniger Unterdrückung und Verfolgung gibt, sondern weil nur noch wenige Anträge Gehör finden. Ein Antrag wird nur bearbeitet, wenn der / die Antragstellende eingereist ist, ohne ein europäisches Land zu passieren. Als Nachweis eines asylrelevanten Fluchtgrundes müssen Zeugenaussagen beigebracht werden, oder es wird ironischerweise bei offiziellen Instanzen im Herkunftsland der Flüchtlinge nachgefragt, ob wirklich Gefahr für Leib und Leben dieser Menschen bestehe. Die Glaubwürdigkeit der Flüchtlinge wird immer wieder in Frage gestellt. Sie werden erniedrigt und in ihrer Menschenwürde gekränkt. Durch drastische szenische Darstellungen machte der Iran Solidaritätsverein auf Menschenrechtsverletzungen im Iran aufmerksam. Auspeitschen und Steinigung wurden mit Kostümen und Ausstattung sowie Hintergrundmusik eindringlich verdeutlicht.
Meldung
Ende September 02 : Nachtragskommentar 7.10.: Auch wer Kritik an den wahnwitzigen Kriegsplänen der USA gegen den Irak hat, fragt sich doch, warum beim Flüchtlingstag zwar die Menschenrechtsverletzungen im Iran (zurecht) angeprangert wurden, die Menschenrechtsverletzungen im Irak unter der Diktatur des Verbrechers Sadam Hussein jedoch (unverständlicherweise) nicht thematisiert wurden. (Red. goest)
Sudan In
einem "Erzählcafé" im Zelt trug Thomas Lado, Vorstandsmitglied des SOSSA
e. V. - Deutschland folgenden Text vor mit dem er über die Situation im Südsudan
berichten wollte. Er fügte hinzu, man möge bei der Veröffentlichung betonen, dass
die Situation dor "sehr sehr schlimm" sei.
Die
Menschen in Südsudan und in den Nubabergen leiden unter den Folgen des Krieges,
der insgesamt 35 Jahren dauerte und andauert. Das fundamentalistische Regime in
Khartoum will mit Waffengewalt den Schwarzafrikanern im Süden ihre Ideologien
der Intoleranz aufzwingen. Mit dem Jihad (Heiliger Krieg) wurden die Südsudanesen
und Nuba, Muslime und Christen gleichzeitig zu Vogelfreien erklärt.
Bewerbung um Asyl, Illegalität, Behörden, Asylrechtsgesetz Den Weg bis hin zu einer evtl. Asylgewährung wurde als Glücks-Würfel-Spiel dargestellt. Nach der Würfeln mit einem großen Schumstuffwürfel konnten die "Asylbewerber" entsprechende Felder vorrücken und bekamen dann mitgeteilt, was ihnen nun wieder für eine Ungerechtigkeit widerfahren ist. Ihr Vermieter weiß um ihre Lage und mutet ihnen Gemeinheiten zu, 1 Feld zurück." "Sie kommen in eine verdachtsunabhängige Kontrolle und werden festgenommen - 2 Felder zurück" "Sie haben Pech, dass ihre Verfolgung im Heimatland nicht angerkannt wird, Sie werden abgeschoben - raus aus dem Spiel". Aber auch : "Ein Freund hilft Ihnen, 2 Felder vor"
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