Goettinger
Stadtinfo
Torhaus-Galerie auf dem Stadtfriedhof an der Kasseler Landstraße
19.11.11 / pm-texte / In einem lange ungenutzten Baudenkmal wird die "Torhaus-Galerie"
eröffnet. Stadt Göttingen, Göttinger Verschönerungsverein sowie eine Gruppe engagierter
Bürgerinnen und Bürger wollen diesen Friedhofsort der Vergänglichkeit künftig
mit neuem Leben erfüllen - durch interessante Ausstellungen und ausführliche Informationen
über die Göttinger Friedhofskultur. Kunst und Friedhofskultur zu verschmelzen,
war die Idee angesichts der leeren Räume im linken Torhaus am alten Stadtfriedhof
an der Kasseler Landstraße. das unter Denkmalschutz stehende und lange Zeit ungenutzte
Gebäude nicht nur zu erhalten, sondern auch mit Leben zu erfüllen. In den hallenartigen
Räumen, deren bleiverglaste Fenster den eigentümlichen Charme der Architektur
aus dem Jahr 1881 noch unterstreichen, sollen künftig die Werke bekannter Künstlerinnen
und Künstler ein interessiertes Publikum anziehen und gleichzeitig Rat suchenden
Besucherinnen und Besuchern Auskunft geben über die historischen Friedhöfe der
Stadt Göttingen und die Modalitäten ihrer Nutzung. Nachdem die Renovierung des
Gebäudes abgeschlossen ist, Als erster Künstler zeigt der Maler Dietmar Robert
Schröter aus Friedland-Ballenhausen, der durch seine Ausstellungen bundesweit
bekannt geworden ist, eine Auswahl seiner beeindruckenden Werke in den faszinierenden
Räumen am Eingang zum alten Stadtfriedhof. Als Gastredner für die Eröffnung der
neuen gewonnen werden konnten Nobelpreisträger Prof. Dr. Manfred Eigen und der
Direktor des Museums für Sepulkralkultur und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft
Friedhöfe und Denkmal e.V., Prof. Dr. Reiner Sörries. Sein Thema: Wo die Kunst
wohnt, lebt der Geist über den Tod hinaus. Bei der Eröffnungsveranstaltung
stellt Stadtbaurat Thomas Dienberg, das Konzept für die "Torhaus-Galerie" im Detail
vor. Grußworte kommen von Nobelpreisträger Prof. Manfred Eigen, der das Projekt
schon länger mit Wohlwollen begleitet. Unter dem Motto "Energiewände" zeigt der
Künstler Dietmar Robert Schröter aus Friedland-Ballenhausen eine Auswahl seiner
raumfüllenden Werke. Bereits ab 14.30 Uhr, aber auch später ist der Künstler bereit,
interessierte Gäste auf einem Rundgang durch die Ausstellung in der "Torhaus-Galerie"
zu begleiten. Die Ausstellung ist ab Freitag, 25. November 2011, von 14.00 bis
16.00 Uhr geöffnet, jeweils mittwochs bis sonntags. Der Fachdienst (früher hiess das "Amt") Friedhöfe zu Friedhofs- und Bestattungsangelegenheiten der Stadt Göttingen informiert des öfteren an sogenannten Informationstagen zu Friedhofs- und Bestattungsthemen auf dem Parkfriedhof Junkernberg, bei der Friedhofsverwaltung Heinrich-A.-Zachariä-Bogen 12 . Der Parkfriedhof Junkernberg ist mit den Buslinien 2 und 3 gut zu erreichen; sie halten direkt am Friedhof. 11.00
Uhr Eröffnung Präsentationen
des FachdienstesFriedhöfe:
Bilderausstellung:
Ausstellungen
und Informationen: Vorführungen:
Alle Spenden/Erlöse des Tages gehen an das Hospiz An der Lutter 26, www.hospiz-goettingen.de
>>Göttinger
Friedhofsgebührensatzung (pdf) , |
Bestattung in Göttingen ist teuer Eigentlich kanns denen, die tot sind egal sein, aber denen, die leben kann es schon Sorgen machen, was wohl passiert, wenn man gestorben ist, wie man unter die Erde oder sonstwo hinkommt, welches Zeremoniell es gibt, wie das alles abläuft. Mancheinen schüttelts schon bei dem Gedanken, dass da einfach die falsche Musik gespielt würde. Die meisten Sorgen dürften vielen Hinterbliebenen die Kosten von etlichen Tausden Euro machen. Die
Kosten - Sterben ist teuer für Angehörige |
Schrittweise Verwandlung des alten Stadtfriedhofes in einen Park 13.11.08 / pm stadt / In diesem Herbst wird das Alleenkonzept des Stadtfriedhofes ergänzt durch den Beginn der Pflanzung einer neuen Ahornallee westlich der historischen Kapelle. Dabei soll die Sichtachse auf die Kapelle vom Lütjen Feldsweg aus erhalten bleiben. Die Neugestaltung wird voraussichtlich Ende November 2008 abgeschlossen sein. Vorgesehen ist die Pflanzung von vorerst zwölf Bäumen einer mittelwüchsigen, etwas pyramidenhaften Ahornart. Die Blattfärbung dieses „Scharlach-Ahorns“ im Herbst soll die optische Vielfalt auf dem Stadtfriedhof bereichern. Die Neupflanzung basiert auf einer gärtnerischen und gartendenkmalpflegerischen Erfassung und Bewertung des Alleenbestandes der Grünanlage „Stadtfriedhof“ aus dem Jahr 2004. Neben dieser neuen Ahornallee ist die über hundert Jahre alte Platanenallee mit dem stark ausgeprägten, typischen Habitus dieser Baumart herausragend im Erscheinungsbild für ein Gartendenkmal „Friedhof“. Die Birkenallee in der Ost-West-Hauptachse hat sich seit ihrer Neupflanzung prächtig entwickelt, auch wenn einige alte Fichten für zu viel Schatten sorgen. Alleen gelten nach der „Charta von Florenz“ (1981) als besondere pflanzliche Gestaltungselemente in der Gartendenkmalpflege. |