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goettinger stadtinfo EPIZ
> Südafrika-Veranstaltungen
/ MUKA Kids Im Entwicklungspolitischen Informationszentrum haben sich seit herbst 2001 verschiedene Vereine und Initiativen unter einem Dach zusammengefunden, die entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit leisten, interkulturelle, friedensbewegte und migrationsbezogene Themen bearbeiten und Aktivitäten entfalten. Sie informieren in unterschiedlichen Formen und Ausrichtungen über internationale Beziehungen und Verflechtungen und stellen die Situation in Entwicklungsländern sowie das Verhältnis zwischen Nord und Süd in den Mittelpunkt. Im Archiv hält das EPIZ vielfältige Bücher, Broschüren und Unterrichtsmaterialien zu entwicklungspolitischen Themen zur Ausleihe bereit. Das EPIZ ist Anlauf- und Informationsstelle für entwicklungspolitische Fragen und Projekte und richtet sich an interessierte Gruppen und Einzelpersonen, Schulen und Lehrkräfte, MultiplikatorInnen und Studierende. Im EPIZ gibt es ein Archiv mit Leihbücherei sowie einen Seminarraum, der auch vermietet wird. Fair gehandelte Produkte können ab Lager gekauft werden. Am
31.1.07 präsentierte das EPIZ seine neuen Räume im Gebäude der
Mensa am Wilhelmsplatz im 1. Stock.
Von links nach rechts, die VertreterInnen der ansässigen Gruppen und Initiativen des EPIZ
Desweiteren ist noch die "Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke", das "Archiv für Umwelt und Entwicklung" , der "Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen" (VEN) und die "Kritische Ökologie" unter der Adresse des EPIZ erreichbar. Die Einrichtungen im EPIZ sind überwiegend ehrenamtlich aktiv und freuen sich über interessierte MitstreiterInnen. Neben den gemeinnützigen Organisationen sind in den Räumen auch zwei Geschäftsinitiativen untergebracht, die aber beide im inhaltlichen Zusammenhang mit dem Aufgabengebiet des EPIZ stehen.So begutachtet die Rechtspsychologische Praxis gerade auch Fragen mit interkulturellem Hintergrund und das Media-Büro leistet Übersetzungs- und Medienarbeit für das Themengebiet. |
Filmreihe : Arbeit - Wirtschaft - Globalisierung - Armut 8.3. -15.3.07 Das Festival "über
arbeiten" wurde organisiert von der Berliner Gruppe EYZ 3 im Rahmen
des Gesellschafter-Projekts der "Aktion Mensch". In Göttingen zeigt das LUMIERE
fünf der Filme in Zusammenarbeit mit dem EPIZ (Entwicklungspolitisches Informationszentrum)
und vielen lokalen Gruppen. über arbeiten präsentiert
Dokumentarfilme, die die Themen Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung umkreisen.
Die Filme stellen Fragen nach der Zukunft und dem Wert von Erwerbsarbeit für
unsere Gesellschaft. Sie zeigen globale Verbindungen zwischen den verschiedensten
Lebens- und Arbeitswelten und die internationalen Verflechtungen von Großkonzernen. Donnerstag 8.3. um 19.30 Uhr : China
Blue USA 2005, OmU, Regie: Micha X. Peled Sonntag,
11. 3. 19.30 Uhr : Abschalten APAGA Y V?MONOS Spanien 2005, OmU Regie: Manel
Mayol Montag 12.3. um 19.30
Uhr : Des Wahnsinns letzter Schrei BRD 2005, . Regie: Bärbel Schönafinger,
Tanja von Dahlern Mittwoch, 14.
3. 19.30 Uhr : Schwarzes Gold BLACK GOLD England 2006,, OmU Regie: Marc und
Nick Francis Donnerstag
15.3. um 19.30 Uhr : ENRON - The Smartest Guys in the Room USA 2005, 109 Min.,
OmU Regie: Alex Gibney |
| Veranstaltungsreihe
8.9.-2.11.04 : Südafrika 10 Jahre nach dem Ende der Apartheit In Göttingen führt das Entwicklungspolitische Informationszentrum (EPIZ) im Herbst eine Veranstaltungsreihe durch, um an das Ende der Apartheid vor zehn Jahren zu erinnern und die aktuelle Lage in Südafrika zu beleuchten. Einen Teil des Programms bestreiten die MUKA-Kids Muka-Kids Ausstellung: "Township Life" Musikworkshops
mit Pops Mohamed Filmreihe Südafrika Drei Filme, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Kampf gegen die Rassentrennung auseinandersetzen. Alle Filme sind in der englischen Originalfassung zu sehen. 3.10., 11+14 Uhr / 4.10.,15.30
Uhr / 21.10., 20 Uhr / 24.10. um 20 Uhr / 22.10., 22.30 Uhr / 23.10. , 22.30
Uhr : "Amandla ! A Revolution in Four Part Harmony" Film von Lee Hirsch,
26.10., 18.30 Uhr, anschließend Filmgespräch mit
Angela Mai Mittwoch 27.10., 15 Uhr "Memories of Rain - Szenen aus dem Untergrund"
29.10. und Sonntag,
31.10. um 20 Uhr "Back Home - Roots of a New South Africa" Diskussion 28.10. 19.30 Uhr Südafrika - 10 Jahre nach dem Ende der Apartheid Deutsches Kapital am Kap - Kollaboration mit dem Apartheidregime. Eine Diskussion um das Gebaren der Global Player mit der Buchautorin Birgit Morgenrath. Südafrika ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Konzerne sich durch Menschenrechte nicht einschränken lassen wollen. Am 21. März 1960 werden bei Protesten gegen die Passgesetze in Sharpeville, Südafrika 69 Menschen erschossen. Der Notstand wird ausgerufen. Zunehmende Proteste veranlassen das Apartheidregime, sich auf Sanktionen vorzubereiten. Gleichzeitig entwickelt sich die Bundesrepublik zum wichtigsten Handelspartner des Regimes. Anhand konkreter Beispiele werden in dem Buch "Deutsches Kapital am Kap"die Praktiken deutscher Firmen dargestellt, ihr Umgang mit Gewerkschaften, die systematische Gesundheitsschädigung der Arbeiter, die Billigproduktion im Homeland, die militärische Zusammenarbeit. Anlass für das Buch ist die internationale Entschädigungs- und Entschuldungskampagne. Zwei Klagen vor US-amerikanischen Gerichten sind gegen rund 20 internationale Konzerne anhängig wegen ihrer Unterstützung der Apartheid und Beihilfe zu Menschenrechtsverletzungen. Auch in Deutschland ist die Kampagne schon mehrfach an die Öffentlichkeit getreten. V: Entwicklungspolitisches Informationszentrum Göttingen (EPIZ), Düstere Str. 16/17, Göttingen, Tel. 487066, ifak@comlink.org in Zusammenarbeit mit der Stiftung Leben + Umwelt Ort: Theaterkeller, Geismar Landstr. 19, Göttingen 2.11. 19.30 Uhr Südafrika - 10 Jahre nach
dem Ende der Apartheid Von der Apartheid zur Demokratie - die Transformation Südafrikas |