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Hilfe e.V. Juristische Hilfe bei politischer Justiz
"Ingewahrsamnahmen
13. Mai 2006 waren
rechtswidrig" |
Behinderung
einer Demonstration gegen Nazis durch die Polizei siehe auch Berichte zur Demo Pressemitteilung der Roten Hilfe: 23.1.08
/ Die Göttinger Ortsgruppe der Roten Hilfe schließt sich der Kritik
am Polizeieinsatz in Bad Lauterberg vom 19.01. an. Die Antifaschistische Linke
International sowie der Kreisverband Osterode der Linken hatten den Einsatz scharf
kritisiert. Die Rote Hilfe, die mit Demobeobachterinnen vor Ort war, fordert die
Einsatzleitung zu einer Stellungnahme auf. "Wir konnten in Bad Lauterberg Szenarien
beobachten, die auf linken Demonstrationen fast schon normal sind. Rechtmäßig
sind sie deswegen noch lange nicht, und das gilt es festzustellen" kommentierte
eine Sprecherin das polizeiliche Vorgehen. |
Richter
beschließt "härtere Gangart einzuführen": 29.7.07
/ Am 17. Juli 2007 verurteilte der Göttinger Amtsrichter Rammert einen 26jährigen
Studenten zu drei Monaten Haft, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurden.
Dem Studenten werden eine versuchte und eine vollendete Körperverletzung vorgeworfen.
Diese soll er auf der Demonstration 'Gegen
Repression und Polizeiterror' am 21. Okt. 2006 (im Vorfeld der Nazi-Kundgebung
eine Woche später) begangen haben. Schon die Demonstration am 21. Okt. 2006 selbst war zu einer rechtlichen Farce geworden, nachdem die Göttinger Stadtverwaltung skurrile Auflagen (z.B. keine Kundgebungen auf Kreuzungen oder eine maximale Transparentlänge von 2,50m) ausgesprochen hatte. Eine Klage gegen die Auflagen der Versammlung ist beim Göttinger Verwaltungsgericht eingereicht. Zwei Mal war der Demonstrationszug ohne ersichtlichen Grund von PolizeibeamtInnen gestoppt worden, die auch in die vorderen Reihen geprügelt hatten. Ein als Weihnachtsmann verkleideter und damals ebenfalls festgenommener Demonstrant musste bereits von den Vorwürfen gegen ihn freigesprochen werden (siehe Artikel). Die Rote Hilfe Göttingen fordert, den 26jährigen Studenten in der nächsten Instanz freizusprechen und alle weiteren Verfahren gegen TeilnehmerInnen der Demonstration einzustellen. Weiterhin fordert sie die Polizei auf, künftig das Versammlungsrecht zu respektieren, wie auch die Richter am Amtsgericht, von der Praxis der Gesinnungsurteile abzurücken. Dr. Martin Rammert, Richter am Amtsgericht Göttingen seit 1993. Der Richter ist Spezialist für "Nachbarschaftsrecht" (Wir fragen uns: gilt der Satz "Anarchie ist machbar Herr Nachbar?" auch für Erosionen des Rechts?) |
| "Ingewahrsamnahmen
beim Polizeieinsatz am 12./13.
Mai 2006 waren rechtswidrig" |
| Atomkraftgegner
ohne Verdacht auf Straftaten abgehört und überwacht Mit
GPS-Sendern und Lauschangriff gegen Castor-Gegner Da
wird mit den fadenscheinigsten Begründungen eine Erlaubnis zum Abhören
erreicht Presserklärung
AntiAtomPlenum 6.10.05 |