Goettinger Stadtinfo
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Seeburger See

Natur am Seeburger See
Camping
Badesaison 2006 Aalesterben
Aale in den Sagen um Graf Isang
Gelegentliches Badeverbot wegen Blaualgen

> Ziegelsee (Grone)
> Wendebachstausee
> Rosdorfer Baggersee

Ca. 20 km Richtung Braunlage bis zum Verkehrs-Hinweisschild "SeeburgerSee" die Abfahrt von der Autostraße runter. Durch Seeburg hindurch den Hinweisschildern folgen zum Parkplatz des Sees. Die Orte Seeburg und Bernshausen am Seeufer umfassen zusammen ca. 1550 Einwohner.

Camping
Am Seeburger See gibt es einen Campingplatz, eine Schwimmbad und ein Kiosk/Imbiss. In der Nähe des Parkplatzes gibt es einen Bootsverleih. Der
Campingplatz hat Platz für 90 Urlaubscamper (ansonsten sind noch 60 Dauercamper dort)  und ist durchweg behindertengerecht ausgestattet. Kontakt: Tel.: 05507/1319, .

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Der Steg für die Badenden, der weit in den See hinausführt.

Die Naturschutzverordung von 1976 für den See sieht einen Kompromiß zwischen Naturschutz und Freizeitnutzung vor, deshalb ist der ca. 80-100 ha. große See unterteilt in Naturschutzflächen und Flächen, die für den Bade- Ruder-, Segel- und Angelsport freigegeben sind.

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Malerisches Bootsverleihhaus

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Wasserqualität hat gute Noten, evtl. .wegen der reinigenden Wirkung des Schilfs

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.Badesaison 2006 - Aalesterben

11.8.06 / Im August 2006 vereendeten viele Aale im Seeburger See, die am Ufer angetrieber werden. Muscheln sterben ab, zwischen den Aaalen finden sich vereinzelte andere tote Fische. Daraufhin wurde ein Badeverbot ausgesprochen. Man vermutete, dass die Tiere von Blaualgen vergiftete Muscheln gefressen haben könnten. Nach einer Untersuchung durch das Göttinger Tropeninstitut und die Tierärztlichen Hochschule Hannover auch über das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wird nun jedoch "bei dem festgestellten Aalsterben von einem fischartspezifischen Geschehen ausgegangen, hervorgerufen durch Herpesviren (Herpesvirus anguillae; HVA). Diese Erkrankung stellt aus Sicht der beteiligten Fachbehörden, einschließlich des Friedrich-Loeffler-Institutes, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Insel Riems, nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand keine Gefahr für den Menschen dar. Daher hat das Gesundheitsamt das seit dem 04.08.2006 bestehende Badeverbot mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Verendete Aale werden weiterhin abgefischt. Nach der Niedersächsischen Badegewässerverordnung durchgeführte aktuelle Untersuchungen in dieser Woche bestätigen bei weit unter den Grenzwerten liegenden Analysen die bislang saisonal stabile Badewasserqualität."

Die Aale in den Sagen um den Seeburger See
Die Sage erzählt, dass Graf Isang ins Kloster Lindau eindringt und seine Schwester vergewaltigt die von ihm unerkannt dort als Nonne lebte. In der Sage um Graf Isang taucht in den verschiedenen Versionen jeweils ein weißer Aal auf, den Graf Isang verzehrt und woraufhin er die Stimmen der Tiere versteht. Daraufhin hört er wie ihm alle Tiere flüstern, dass sein Schloß untergehen wird, deshalb kann er sich retten während er seinem Diener vorher noch den Schädel spaltet. Die Burg geht dann dort unter wo heute der Seeburger See ist.
>> Ausführliche Version der Sage

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Gelegentlich Badeverbot wegen Blaualgen

Wenn das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen Wasserproben im Seeburger See entnimmt und Blaualgen feststellt, wird ein Badeverbot erteilt. So geschehen am 8.9.05 als ein „massiver Nachweis“ erfolgte, denn "Der Kontakt mit Blaualgen kann zu Durchfall und Erbrechen, aber auch zu erheblichen Hautreizungen und Allergien führen." hieß es in einer Mitteilung der Stadt, deshalb wurde das Badeverbot für den Seeburger See aufrecht verordnet.

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Seeburger See - Natur

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Blick von der Nordseite des Sees auf Bernshausen. Im Altdorfkern mit ehemaliger romanischer Kirche. Bernshausen ist Ziel verschiedentlicher Ausgrabungen gewesen, da dort bereits für das 7. Jhdt. herrschaftliche Ansiedlung nachgewiesen wurde.

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Auf einem Anglersteg an einem bewölkten Tag in der Woche. Hier gibt es folgende Fischarten: Aal, Hecht, Zander, Schleie Karpfen, Rotfeder, Weißfisch und Forelle

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Die schilfbewachsenen Ufer sind Herberge vieler Vogelarten und geschützt.

 

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Hier vermutlich ein Kranich ....dachten wir ... aber
ein aufmerksamer Beobachter machte uns darauf aufmerksam, dass dies kein Kranich, sondern ein Graureiher ist. 12.3.06)

Der See ist ein Natursee, also nicht künstlich durch Aufstauen entstanden und wegen seiner Verlandungsflächen ökologisch besonders wertvoll. Die Naturschutzverordung von 1976 für den See sieht einen Kompromiß zwischen naturschutz und Freizeitnutzung vor, deshalb ist der ca. 80-100 ha. große See unterteilt in Naturschutzflächen und Flächen, die für den Bade- Ruder-, Segel- und Angelsport freigegeben sind. Große Teile des Sees und Ufers sind wegen der vielen dort lebenden Vögel naturgeschützt. Im Schilfgürtel und auf dem See gibt es etwa 100 Arten an Brutvögeln, etwa die gleiche Zahl kommt mindestens noch einmal als Gast- und Zugvögel vor.

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Der Seeburger See wird auch "das Auge des Eichsfeldes" genannt.

Und überhaupt gibt es einige Geschichten um den See - So das Märchen des Grafen Isang ...

Passend zu den Ergebnissen der Ausgrabungen in Bernhausen wo auch Reste von Burganlagen gefunden wurden gibt es eine Sage zum See. Kurz: Graf Isang, ein übler Bursche richtete allerlei Unheil an und irgendwann versank deshalb seine Burg mit Stumpf und Stil im Boden und ein See entstand an dieser Stelle. Witzig, dass das Ausflugslokal "Graf Isang" auch wieder verschwand, weil der Boden auf dem es stand nicht besonders tragfähiger Sumpf war.
Nachtrag:
Das Restaurant "Graf Isang" wurde 2004 wieder aufgebaut. Bei der Bedeutung von Graf Isang wäre ein anderer Name sympathischer gewesen.

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