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Völkerkundliche Sammlung

Institut für Ethnologie und Göttinger Gesellschaft für Völkerkunde e.V.- Theaterplatz 15 D-37073 Göttingen Tel.: 397892,  ethno@gwdg.de  >>Homepage des Instituts - Die Sammlung ist Sonntags 10-13 Uhr geöffnet
1780-85 berichtete Georg Christoph Lichtenberg öffentlich über Entdeckungsreisen der Engländer Reinhold und Georg Forster. In der Folgezeit gab es wohl eine Südsee-Mode oder Südsee-Verrücktheit in Göttingen. (Hinweise im Keller) Das Stadtarchiv verzeichnet für das Jahr 1782: "Durch Vermittlung Blumenbachs erhält das neue Akademische Museum eine auf den Weltreisen James Cooks zusammengebrachte wertvolle Südsee-Sammlung, die den Grundstock des heutigen Völkerkunde-Museums der Universität bildet". Göttingen ist eine "Hochburg" der ethnologischen Südseeforschung, besitzt die weltweit umfangreichste Cook/Forster-Sammlung und weitere seltene Exponaten über 3 Jahrhunderte hinweg.

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James Cook Georg Forster
Ein bisher der Öffentlichkeit nicht bekanntes Ölbild, das den deutschen Naturforscher Johann Reinhold Forster (1729 - 1798) darstellt, wurde für die weltweit umfangreichste Cook/Forster-Sammlung des Ethnologischen Instituts der Georg-August-Universität Göttingen erworben. Das Porträt wird in den am Institut befindlichen Forster-Nachlass eingegliedert und dort demnächst im Rahmen der öffentlichen Ausstellungen zu sehen sein.

 

ethno04.JPG (17644 Byte) Blick in die Ausstellung der Südsee-Sammlung, hier ein Blick auf Exponate aus Polynesien, rechts eines von weltweit nur noch 12 mal existierenden Totengewändern.
ethno05.JPG (11465 Byte) Frau Dr. Renate von Gizycki aus Kassel (links) und Akad. Oberrat Dr. Gundolf Krüger (rechts) im Gespräch mit Teilnehmerinnen der   Veranstaltung
ethno06.JPG (17207 Byte) Veranstaltungsraum im Ethnologischen Institut, 1. Stock

 

Ausstellung Südsee / Tonga
Sonderausstellung - Dort wo der Tag beginnt - Tonga im kulturellen Wandel (vom 16.7.2000 bis 31.3.2001) Theaterplatz 15, Institut für Ethnologie, Sonntags 10-13 Uhr, Eintritt 5 DM, ermäßigt 2 DM
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Die Völkerkundliche Sammlung der Universität Göttingen besitzt sehr gut dokumentierte Kulturzeugnisse der Inselwelt Tongas jenes Königreiches im Südpazifik dessen Existenz  

Die im Rahmen eines zweisemestrigen Museumspraktikums von Studierenden des Instituts für Ethnologie erarbeitete Sonderausstellung zu dieser Südseeregion beschäftigt sich mit der Frage des Kulturwandels einerseits und der Kontinuität kultureller Traditionen andererseits. Denn trotz aller kultureller Veränderungen durch europäische und amerikanische Einflüsse hat sich in Tonga eine neue Lebensweise eigener Prägung unter Bewahrung traditioneller Elemente entwickelt.
Besonders reizvoll und zur Verdeutlichung dieser Thematik hilfreich ist dabei der Umstand, dass auf die berühmte Sammlung des englischen Seefahrers James Cook aus dem 18. Jahrhundert rekurriert werden konnte. Demgegenüber wird vergleichend die aus der Mitte des letzten Jahrhunderts stammende Sammlung des deutschen Ethnologen Gerd Koch erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Diese wird zudem ergänzt durch vereinzelte Leihgaben der Ethnologin Renate v. Gizycki. die während der letzten Jahrzehnte gesammelt wurden.