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Der Wolf
Wolf in Roringen? (2004)
Polizeimeldung 4.2.04 / "Göttingen (Ortsteil Roringen), Bundesstraße 27
Mittwoch, 4. Februar 2004 gegen 09:00 Uhr Roringen (hl) Ein bislang noch unbekannter
Schäferhund [oder doch ein Wolf? Anmerkung der goest-Redaktion] hat heute Morgen
auf einer Weide in der Nähe des Göttinger Ortsteils Roringen ein trächtiges Schaf
gerissen und das Tier über die Bundesstraße 27 in den Straßengraben gezerrt. Das
erheblich verletzte Muttertier musste später von einem Tierarzt eingeschläfert werden.
Die Polizei fragt: "Wer kann Angaben zu dem Hundehalter machen?" Hinweise an die
Polizei Göttingen, Telefon 0551/491-1012."

Foto Quelle: Polizei Göttingen - Gerissenes Schaf Feb. 2004 /
das ist kein fake
Wölfe
sollen leben - Schafe aber auch
"Seit im November 2002 sogar ein Wolf im südniedersächsichen Bramwald bei
Göttingen gesichtet wurde, ist klar, dass auch in Niedersachsen frei lebende Wölfe bald
Wirklichkeit werden könnten. So gehört Niedersachsen nach Brandenburg und Sachsen denn
auch zu den wahrscheinlichsten Wolfseinwanderungsgebieten in Deutschland.
Wölfe "ernähren sich hauptsächlich von Rehen, Hirschen, Wildschweinen, Hasen,
Füchsen und Kleinsäugern, wie z.B. Mäusen. Auch Aas und Abfälle dienen als Nahrung.
Haustiere wie Schafe und Ziegen können dem Wolf ebenfalls als Nahrung dienen, wenn sie
für ihn ohne Risiko und große Mühe erreichbar sind."
"Eine ganz entscheidende Rolle bei der Rückkehr des Wolfes spielen die Medien:
Nur eine sachliche Berichterstattung mit dem Verzicht auf Sensationsjournalismus ist eine
entscheidende Voraussetzung, die nötige Akzeptanz für eine Rückkehr des Wolfes in der
Bevölkerung zu erzielen und die zum Teil noch weit verbreiteten Ängste und Vorurteile
abzubauen." Quelle
Goest - Vorahnung (2000)
Im Jahr 2000 gab es in goest eine satirische Einlage zum Thema "Wolf" (siehe Artikel im Kasten weiter
unten), die sich geradezu als hellsichtige
Weissagung entpuppt: "Wolf
in Nikolausberg!" so
lautete damals die Überschrift über den augenzwinkernden Artikel in goest. Inzwischen
überholt die Wirklichkeit die damals noch abstrus scheinende Phantasie der
goest-Redaktion.
Vorahnung wird verstärkt:
Hund oder Wolf reißt 50 Schafe in Gieboldehausen (2001)
Februar 2001 / In der Nacht vom
Samstag den 24.2. auf Sonntag den 25.2.2001 wurden in Gieboldehausen mehr als 20 Lämmer
und 25 tragende Muttertiere gerissen. (Meldungen sprechen von 50 bis 60 gerissenen Schafen
und mehreren Notschlachtungen). In den Berichten wird davon gesprochen, dass es sich um
einen "unbekannten Hund" handelt.
Hinweise auf den Vorfall oder streunende Hunde nimmt die Polizei in Gieboldehausen unter
Telefon 05528/700 entgegen.
Man darf sich fragen ob ein einzelner Hund es schafft, 50-60 Schafe zu reissen oder ob es
sich vielleicht doch um einen Wolf gehandelt haben könnte
Ahnung bewahrheitet sich:
Tatsächlich ein Wolf! (2002)
11.11.2002 / Ein Wolf hat am frühen Samstag Morgen in der
Nähe von Ellershausen fünf Schafe gerissen. Das teilte die Polizei mit. Als die Beamten
am Samstag morgen an den Fundort der Kadaver kamen, saß das Raubtier noch in
unmittelbarer Nähe seiner Beute. Erst als sich die Polizisten bis auf wenige Schritte
näherten, sei er davon gelaufen. Ein Sprecher erklärte, inzwischen bestünden so gut wie
keine Zweifel mehr, dass es sich bei dem Tier um einen Wolf handele. Woher das Tier
stammt, gilt bislang als ungeklärt. Die letzten wilden Wölfe hatten vor rund 200 Jahren
in der Region gelebt.
Der
goest-Artikel aus dem Jahr 2000 :
"Wolf in
Nikolausberg!
Wölfe werden nicht nur wieder in Österreich und Süddeutschland heimisch. Dort gibt
es inzwischen scharfe Proteste der Schafzüchter, weil die Wölfe viele Schafe reissen.
Mit Überraschung durfte man feststellen, dass selbst in stadtnahen Gebieten Göttingens,
wie hier in Nikolausberg sich wieder Wölfe ansiedeln. Eine Gefahr für Menschen besteht
nicht, da Wölfe sehr scheu sind, allerdings können sie im Rudel schon gefährlich
werden.
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Hier sieht man noch die friedlichen und
nichts ahnenden Schafe in Nikolausberg weiden |
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während am Waldrand ein Wolf (!) das
friedliche Treiben auifmerksam beobachtet .... |
| ...noch lauernd aber bald zum
Sprung ansetzend. Ein glücklicher Umstand, der diese Beobachtungen ermöglichte und ein
Zufall, dass die Kamera dabei war. |

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Wenig später ..das Grauen der Natur..Was
nach einem Blutbad übrig blieb zeigt das Bild links Ruhig Blut, es sind nur Schnitzel in einer Metzgerei. |
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(goest - das Magazin, das mit dem Wolf
tanzt.)
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