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Archäologisches Institut

Bei einem Besuch des archäologischen Institutes am 9.6.02, anläßlich der Ausstellungseröffnung "Barbarentod und Venuskult" wurden die Aufnahmen in der Sammlung der Gipsabgüsse gemacht:

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Griechische Skulpturen aus den Gärten Roms Zwei neue Abgüsse aus der Schenkung Hellmann

Dr. Winfried HelImann (1932-1999), Verlagsdirektor für Geschichte, Germanistik und Alte Sprachen in Göttingen und dem Archäologischen Institut der Georgia Augusta über Jahrzehnte eng verbunden, schenkte der Sammlung der Gipsabgüsse kurz vor seinem Tod eine bedeutende Summe, mit der im Jahr 2002 zwei wichtige Neuerwerbungen finanziert werden konnten: Abgüsse der berühmten Galliergruppe Ludovisi und einer weiblichen Gewandstatue, der sogenannten Muse vom Esquilin. Beide Skulpturen sind römische Marmorkopien nach verlorenen griechischen Bronzeoriginalen aus dem 3. Jahrhundert v.Chr. Jede auf ihre Weise beleuchten sie die hochinteressante, aber über weite Strecken immer noch im dunkeln liegende Geschichte der griechischen Bildhauerkunst in frühhellenistischer Zeit.

 
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Aphrodite
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Gefunden wurden die Galliergruppe und die Muse in den weitläufigen Parkanlagen, die das antike und dann wieder das barocke Rom umgaben. Im späten 19. Jahrhundert, als Rom zur modernen Großstadt ausgebaut wurde, fielen die meisten dieser Parks der Bauspekulation zum Opfer. Überall stieß man auf wohlerhaltene Reste der antiken Gartenarchitektur und ihrer Figurenausstattung, doch kaum ein Fund wurde genauer dokumentiert, bevor man ihn abräumte. So ist alles, was uns von der Pracht der antiken Gartenanlagen geblieben ist, eine enorme Menge von Skulpturen, die heute über die Museen Roms, aber auch des Auslands verstreut sind.
Viele dieser Skulpturen sind in der Göttinger Gipssammlung in Abgüssen vertreten. In derAusstellung werden sie um die beiden Neuerwerbungen gruppiert, um ihren verlorenen Kontext, die faszinierende Welt der römischen Luxusparks, wenigstens in der Imagination wieder lebendig werden zu lassen.

 
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Venus von Esquilin - Die Venus hatte in den Gärten von Rom ihren festen Platz. Diese wunderschöne Statue entdeckte man 1874 in den Hort Lamiani. (3. Jhdt. vor Chr.)

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Eingang zur Sammlung

 

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Laokoon
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