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Bismarckturm

2010 Geöffnet ist der Turm an Wochenenden und Feiertagen von 11.30 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt beträgt jetzt zwei Euro, für Kinder 1 Euro (2007 Erwachsene 1,70 Euro, Kinder 0,70 Euro. 2006 Erwachsene 1,50 Euro. Kinder 0,50 Euro)
An jedem zweiten Sonntag konnte man früher „Märchenstunden in der Turmstube“ erleben. "Die Göttinger Erzählerin Hannelore Koch unternahm dann mit großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern des Bismarckturms märchenhafte Reisen rund um die Welt. In der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr fanden jeweils drei halbstündige literarische Ausflüge in die Welt der Märchen und Sagen statt.

Der Göttinger Aussichtsturm ("Bismarckturm") auf dem Kleperberg ist von Frühjahr bis Herbst geöffnet. den Blick über die Stadt genießen. Bei gutem Wetter reicht die Sicht in den Solling, Reinhardswald und sogar bis zum Brocken. Manchmal ist es ziemlich zugig da oben auf em Turm.

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Auf der höchsten Stelle des Kleperberges, auch über Kleperweg und Kleperstieg zu erreichen - das Bild oben zeigt allerdings den bequemen ebenen Weg ohne Steigung vom Parkplatz am Kehr aus.

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Bismarckturm - Zwei verschiedene Ansichten

Der Göttinger Bismarckturm startet in seine Sommersaison meist so im April und öffnet zur Besteigung für den  Blick auf die Stadt und das Leinetal. Zuständig ist das Stadtforstamt ("Fachdienst Stadtwald").   Gruppenbesuche sind nach Anmeldung auch an Wochentagen zwischen 11.00 und 15.00 Uhr möglich und können mit dem städtischen Fachdienst Stadtwald unter der Göttinger Rufnummer 21022 vereinbart werden. Das traditionelle Jazz-Café am Bismarckturm fand meist so Ende Mai statt.

Falls jemand nicht weiß wo der Turm ist:
Mit dem Auto fährt man die Herzberger Landstraße und biegt dann zu den Schillerwiesen ab, von da aus weiter die Straße den Berg hoch Richtung Kehr. Am Kehr oben ist zu Beginn links eine Bushaltestelle bei der ein Weg abgeht, der direkt zum Bismarckturm führt.
Der Aufstieg im Turm kostet einen kleinen Eintrittspreis, falls man Kinder dabei hat muß man evtl. ein Eis einplanen. Der Aufstieg erfolgt durch eine ganz enge Treppe im Turm. Oben weht dann meist ein ziemliches Lüftchen und man kann gut übers Land gucken. Bei Gelegenheit überprüfen wir mal, was da für eine Antenne oben ist, nicht dass jemand Schaden erleidet, weil evtl. der Sicherheitsabstand zur Strahlenquelle nicht eingehalten wird.

bismarckturm05b.JPG (21449 Byte) Der 31,5 Meter hohe Turm wurde 1896 von Baurat Gerber entworfen. Im Bild hier ist links der Treppenturm und rechts der Gebäudeturm mit 2 Etagen.
Der Treppenturm war so um 1920 an der Spitze von einem Blitz getroffen und beschädigt worden - ein Metergroßes Loch klaffte dort.
bismarck_15.jpg (16340 Byte)Eingang im Erdgeschoß, 2 Euro Eintritt für Erwachsene, eine ausführliche Broschüre über den Bau des Turms für 5 Euro.
bismarck_13.JPG (12316 Byte)2 Stock des Beiturms mit Bismarckbüste und erläuterungsbedürftigen "Gedenktafeln"
Zu den martialischen Sprüchen auf den Gedenktafeln wäre eine genauso deutlich lesbare historische Erläuterung wünschenswert:

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"Gedenktafeln" im Bismarckturm, die "Deutschen fürchten Gott, sonst nichts in der Welt" ist ja ein ziemlich hirnverbrannter Satz ... auch wenn er von Bismarck stammt (1888).

bismarck_14.jpg (10245 Byte)Gedenktafeln mit martialen deutschen Texten von Burschenschaften ..

aber auch Tafeln, die Deutschland bzw. "Germania" als "Herold und Hort des Friedens" sehen wollen - das klingt schon besser.

Bilder von der Aussichtsplattform:
bismarck_12.JPG (9878 Byte)Auf der Aussichtsplattform des Treppenturms.
bismarck_11.JPG (10881 Byte)Panorama mit Jacobikirche rechts und Neuem Rathaus links im Bild.

Eigentlich war zunächst nur ein "Aussichtsturm" geplant und nach langem Hin und Her in Bezug auf die Standortfrage entstand auch die Frage, wem man den Turm widmen sollte. Zu der Zeit war Bismarck wegen der Einigung des Deutschen Reiches recht populär und so wurde er zu Ehren Bismarcks "Bismarckturm" genannt.