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goettinger stadtinfo Göttinger Symphonie Orchester GSO
Göttinger Kammerchor bei der KUNST-Gala 2008 Infos von KUNST e.V. / Der Göttinger Kammerchor ging aus dem Kammerchor der Göttinger Stadtkantorei hervor. Er besteht aus Sängerinnen und Sängern mit besonderer stimmlicher Ausbildung und widmet sich anspruchsvoller Chorliteratur, die sich in einer Besetzungsstärke - je nach Projekt - von 24 bis 36 Mitgliedern optimal interpretieren lässt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf Programmen im Spannungsfeld zwischen historischer Aufführungspraxis und Pflege neuer und unbekannter Literatur, sowie der Musik der europäischen Chorromantik. In den vergangenen Jahren interpretierte der Chor neben verschiedener Barockwerke wie Kantaten und Motetten von Stölzel, Bach und Homilius auch Werke der deutschen Chorromantik z.B. von Cornelius, Schumann und Brahms. Außerdem zählt immer wieder neuere Musik zum Programm des Göttinger Kammerchores. Darunter Werke von Poulenc, Pärt, Ligeti, Vasks und Penderecki. Bernd Eberhardt erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin (Kirchenmusik A-Examen; Dirigieren bei Uwe Gronostay und Hans Hilsdorf; Orgel bei Rudolf Heinemann und Klavier bei Rainer Becker) und am Sweelinck Conservatorium Amsterdam (Orgelstudium bei Ewald Kooiman). Außerdem war er Teilnehmer zahlreicher Kurse sowohl als Organist als auch als Dirigent. Nach Stationen als Kirchenmusiker in Ludwigsburg und Stuttgart-Möhringen wurde er 1995 Kantor und Organist der Markuskirche in Stuttgart verbunden mit einem Lehrauftrag zur Ausbildung nebenberuflicher Kirchenmusiker. Seit Sommer 1999 ist er Organist und Kantor der St. Johanniskirche in Göttingen. Bereits nach dem Studium war er künstlerischer Leiter und Gastdirigent zahlreicher Ensembles. Er leitete Einstudierungen für Bühnen- und Musicalaufführungen im Ludwigsburger Forum und im Stuttgarter Pavillon am Schlosspark. Hinzu kam eine ausgeprägte Konzerttätigkeit als Organist. Mit dem Wechsel nach Göttingen übernahm er die künstlerische Leitung der Göttinger Stadtkantorei und des Göttinger Kammerchores. Darüber hinaus war Bernd Eberhardt Gastdirigent zahlreicher Orchester. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und konzertierender Organist, die ihn auch in zahlreiche deutsche Städte und ins europäische Ausland führt, tritt er auch gelegentlich als Kammermusik- und Liedpartner am Klavier auf. Fördermittel
für das GSO Stadthalle und GSO (12.5.03) Das neue Betriebskonzept
der Stadthalle sollte nicht zu Lasten des GSO gehen. Durch die Veränderung der
Mietpreise würde das GSO getroffen werden. Darauf müßte mit einer Zuschusserhöhung
oder Sondermietpreisregelung für das GSO reagiert werden! Christian Simonis Chefdirigent und Musikdirektor des GSO 1990 bis 2005 Der gebürtige Wiener Christian Simonis war zunächst 1965-1970 Wiener Sängerknabe und absolvierte auch sein Musikstudium in Wien. 1979 erhielt er bereits den Mozart-Interpretationspreis der Republik Österreich, 1990-2005 war er Chefdirigent des Göttinger Symphonie-Orchesters. Unter Simonis hatte das GSO keine Scheu, in ungewohnten Umgebungen wie Altersheimen, Kindergärten, bei der Nikolausparty im ZHG, bei Open-Air-Vorstellungen oder in Schulen zu spielen. In dieser Zeit wurde die Tätigkeit des GSO und Christian Simonis mehrfach durch Auszeichnungen gewürdigt. Bei den diversen Verabschiedungen konnte man sehen, wie sehr Simonis den Göttinger/innen ans Herz gewachsen war, es ging teilweise sehr emotional rührend zu.
GSO - Das Flötenquartett GSO - Das Flötenquartett wurde 2003 von Mitglieder des GSO (Birte Simon, Flöte; Michaela Lutz ,Violine; Erika Benacka, Viola; Albrecht Vogel, Violoncello) gegründet und trat zuerst anlässlich einer Rathausserenade auf. Das Flötenquartett spielte ein Werk des 1918 geborenen Gottfried von Einem: der zweite Satz, Allegro moderato, aus dem Quartett op. 85 für Flöte, Violine, Viola & Violoncello. Gottfried von Einem zählt zu den meistgespielten österreichischen Komponisten der Nachkriegszeit. Charakteristisch für ihn ist die Vielfalt der harmonischen Freiheiten, die jedoch die Grenzen der Tonalität niemals überschreitet.
Christoph Mueller - Neuer Chefdirigent ab 1. September 2005 Ab der Saison 2005/06 ist Christoph Mueller Chefdirigent des GSO. Mueller stammt aus der Schweiz und studierte an der Musikhochschule Basel Violine, später Dirigentenstudium in den USA. 1996 wurde er Assistent beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Christoph Mueller hat den Internationalen Dirigierwettbewerbes 2000 in Cadaqués in Spanien gewonnen und arbeitet u.a. zusammen mit Orchestern von Lyon, Zürich, Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, beim Rundfunkorchester des BR, Jena, Slowenien, Lausanne, Luxembourg, Wien (Kammerorchester), Kairo, Lugano. Da er 2001-05 Assistent beim Gustav Mahler Jugendorchester war darf man auf das erste Konzert am 2. September gespannt sein : Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-Moll . |
| Uraufführung: Rudolf Rudin Symphonie Nr. 3 "Begegnungen"
op. 60" Am 22. Februar 2002 in der Stadthalle Göttingen. Dirigent Gabriel Feltz trat vor Beginn des Konzerts auf die Bühne und begründete eine Umstellung des Doppel-Programms: Nicht die Uraufführung sondern Tschaikowskys Pathetique sollte als erstes gespielt werden, denn die Symphonie von Rudin sei ja ein moderneres Werk und würde über Stunde dauern. Es war eigentlich klar, dass man befürchtete, mit dem anstrengenden Werk von Rudin die Abonnenten der Konzertreihe zu überanspruchen. Nach der Pause waren auch schon einige Sitzplätze freigeworden und sogar während der Rudinschen Aufführung gingen noch Leute. Man merkt dem Stück auch die Spezialgebiete des Komponisten an: Musiktheorie, Tonsatz. Es war als ein Auftragswerk für das GSO entstanden Subjektive
Eindrücke vom Konzert: Infos
zu Rolf Rudin: geb. 9.12.1961 in Frankfurt/M, studierte an seinem Geburtsort
und in Würzburg (Schulmusik, Komposition, Dirigieren und Musiktheorie) Nach Erhalt
der Diplome in den Fächern Komposition (1991) und Dirigieren (1992) lebt er als
freischaffender Komponist in Erlensee nahe Frankfurt/Main und lehrt seit 1993
Musiktheorie (Unterrichtsfach: Tonsatz) an der Frankfurter Musikhochschule. Er
war unter anderem Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wurde
1990/91 vom Bayerischen Kultusministerium mit einem Stipendium für einen halbjährigen
Paris-Aufenthalt and der Cité Internationale des Arts ausgezeichnet. Etliche seiner
Kammermusik-, Chor- und Orchesterwerke wurden auf deutschen und internationalen
Wettbewerben prämiert und finden sich mittlerweile auf den Konzertprogrammen Europas,
den USA, Kanadas, Chinas und Japans. Kompositorische Arbeiten von ihm sind auf
mittlerweile über 30 CDs und bei vielen Rundfunkanstalten durch Produktionen und
Mitschnitte dokumentiert. Er widmet sich neben seinem schon recht umfangreichen
Schaffen für nahezu alle musikalischen Gattungen seit 1989 auch der Komposition
für Sinfonische Bläserensembles und Blasorchester. "Der Musiktheoretiker Hugo Riemann (1849-1919) wendete sich von der Vorstellung ab, dass die Wirkung von Musik hauptsächlich von physikalischen Vorgängen beim Hören herrühre, wie die Wissenschaftler Helmholtz ("Lehre von den Tonempfindungen", 1863) und Carl Stumpf ("Tonpsychologie", 1883-1890) vor ihm glaubten. Riemann war vielmehr der Ansicht, dass das Musikhören eine "Betätigung von logischen Funktionen des menschlichen Geistes" sei, und entwickelte in den Jahren um 1900 eine Art "musikalische Grammatik", die er von der sprachlichen Grammatik ableitete....." >> Mehr Infos zu Tonsatz/Musiktheorie
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| Stadthalle und GSO (12.5.03) Das neue Betriebskonzept
der Stadthalle sollte nicht zu Lasten des GSO gehen. Durch die Veränderung der
Mietpreise würde das GSO getroffen werden. Darauf müßte mit einer Zuschusserhöhung
oder Sondermietpreisregelung für das GSO reagiert werden! |