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Göttinger Symphonie Orchester GSO

Göttinger Symphonie Orchester
Godehardstr. 19–21,
37081 Göttingen
Tel. 631111 , 631063,
gso@dabakus.de


GSO mit Göttinger Kammerchor KUNST-Gala 2008
Fördermittel für das GSO
Christian Simonis Chefdirigent 1990 - 2005
GSO - Das Flötenquartett
Christoph Mueller - Neuer Chefdirigent ab 1.11.05
Uraufführung: Rudolf Rudin 2004

>>Göttinger Symphonie Orchester


Stele am Übungsort Kulturzentrum Godehardstraße

Göttinger Kammerchor bei der KUNST-Gala 2008

Infos von KUNST e.V. / Der Göttinger Kammerchor ging aus dem Kammerchor der Göttinger Stadtkantorei hervor. Er besteht aus Sängerinnen und Sängern mit besonderer stimmlicher Ausbildung und widmet sich anspruchsvoller Chorliteratur, die sich in einer Besetzungsstärke - je nach Projekt - von 24 bis 36 Mitgliedern optimal interpretieren lässt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf Programmen im Spannungsfeld zwischen historischer Aufführungspraxis und Pflege neuer und unbekannter Literatur, sowie der Musik der europäischen Chorromantik. In den vergangenen Jahren interpretierte der Chor neben verschiedener Barockwerke wie Kantaten und Motetten von Stölzel, Bach und Homilius auch Werke der deutschen Chorromantik z.B. von Cornelius, Schumann und Brahms. Außerdem zählt immer wieder neuere Musik zum Programm des Göttinger Kammerchores. Darunter Werke von Poulenc, Pärt, Ligeti, Vasks und Penderecki. Bernd Eberhardt erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin (Kirchenmusik A-Examen; Dirigieren bei Uwe Gronostay und Hans Hilsdorf; Orgel bei Rudolf Heinemann und Klavier bei Rainer Becker) und am Sweelinck Conservatorium Amsterdam (Orgelstudium bei Ewald Kooiman). Außerdem war er Teilnehmer zahlreicher Kurse sowohl als Organist als auch als Dirigent. Nach Stationen als Kirchenmusiker in Ludwigsburg und Stuttgart-Möhringen wurde er 1995 Kantor und Organist der Markuskirche in Stuttgart verbunden mit einem Lehrauftrag zur Ausbildung nebenberuflicher Kirchenmusiker. Seit Sommer 1999 ist er Organist und Kantor der St. Johanniskirche in Göttingen. Bereits nach dem Studium war er künstlerischer Leiter und Gastdirigent zahlreicher Ensembles. Er leitete Einstudierungen für Bühnen- und Musicalaufführungen im Ludwigsburger Forum und im Stuttgarter Pavillon am Schlosspark. Hinzu kam eine ausgeprägte Konzerttätigkeit als Organist. Mit dem Wechsel nach Göttingen übernahm er die künstlerische Leitung der Göttinger Stadtkantorei und des Göttinger Kammerchores. Darüber hinaus war Bernd Eberhardt Gastdirigent zahlreicher Orchester. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und konzertierender Organist, die ihn auch in zahlreiche deutsche Städte und ins europäische Ausland führt, tritt er auch gelegentlich als Kammermusik- und Liedpartner am Klavier auf.

Fördermittel für das GSO
7.11.06 (Text Landschaftsverband)
"Seit Monaten wird zwischen dem Land Niedersachsen, der Stadt und dem Landkreis Göttingen sowie dem Göttinger Symphonie Orchester (GSO) über dessen künftige Förderung verhandelt. Das Land hatte zum Jahresende den bisherigen Zuschussvertrag gekündigt, für die Jahre 2007 bis 2011 sind die Konditionen neu festzulegen. Der Landschaftsverband Südniedersachsen hat nun angeboten, sich mit 10.000 Euro im Jahr an der Finanzierung des GSO zu beteiligen. Wenig beachtet dabei: Auch der Landkreis Holzminden gehört zu den bisherigen Zuschussgebern des GSO. Wie es übrigens auch die Landkreise Northeim und Osterode bis Mitte der 90er-Jahre waren. Der Landkreis Holzminden hatte trotz sonstigem Sparkurs an einem jährlichen Zuschuss von 2.100 Euro festgehalten. "Das GSO konzertiert nicht nur in Göttingen, sondern tritt regelmäßig auch in den Konzertsälen Südniedersachsens auf", erläutert Olaf Martin, der Geschäftsführer des Landschaftsverbandes. Dem kommunalen Verband für regionale Kulturförderung gehören nicht nur die erwähnten vier Landkreise, sondern auch alle größeren Städte Südniedersachsens an. "Wir haben uns mit dem Landkreis Holzminden abgestimmt und bieten an, an dessen Stelle in den neuen Zuschussvertrag einzutreten. Mittelbar stünde damit wieder die gesamte Region Südniedersachsen hinter dem Orchester. Im Verhältnis zu den Zuschussbeträgen von Stadt und Landkreis Göttingen ist unser Anteil zwar immer noch bescheiden - aber wir halten das für ein wichtiges kulturpolitische Signal!", so Martin. "Wir freuen uns sehr über die Initiative des Landschaftsverbandes", kommentiert dies Christoph Mueller, der künstlerische Leiter und Chefdirigent des Orchesters. "Das zeigt eine Verbundenheit der Region mit dem GSO, die für uns sehr ermutigend ist!" Und Ulfert Woydt, der Geschäftsführer des GSO, ergänzt: "Wir hatten auch bisher schon Zuschüsse des Landschaftsverbandes erhalten, zum Beispiel für Schülerkonzerte außerhalb des Stadtgebiets. In dieser Form ist eine Förderung aber flexibler nutzbar und vor allem für fünf Jahre gesichert." Wie Olaf Martin noch hinzufügt, sei mit dieser Förderung keinesfalls beabsichtigt, sich in die laufenden Geschäfte des Orchesters einzumischen oder gar bei der Programmgestaltung mitreden zu wollen. Das habe auch der Landkreis Holzminden nie getan und so wolle man es weiter halten. Die Kontakte zwischen dem GSO, den regionalen Veranstaltern und dem Landschaftsverband seien sehr gut. Den neuen Zuschuss könne man daher auch als Bestätigung des bisherigen GSO-Kurses und Ermunterung zu dessen Fortsetzung sehen. Nach dem aktuellen Stand der Planung wird der Zuschuss des Landes für das GSO ab 2007 bei jährlich 1,211 Millionen Euro liegen, jener der Stadt bei 1,3 Millionen Euro und der des Landkreises Göttingen bei 557.000 Euro."

Stadthalle und GSO

(12.5.03) Das neue Betriebskonzept der Stadthalle sollte nicht zu Lasten des GSO gehen. Durch die Veränderung der Mietpreise würde das GSO getroffen werden. Darauf müßte mit einer Zuschusserhöhung oder Sondermietpreisregelung für das GSO reagiert werden!
Im Gespräch sind u.a. durch den Antrag der Ratsfraktion der Grünen, dass nicht nur ein neues Betriebskonzept für die Stadthalle beschlossen wird, sondern auch eine Zuschusserhöhung für das GSO um 25.000 € oder alternativ eine Sondermietregelung für die Übungstermine des GSO in der Stadthalle. Darüber hinaus drängen die GRÜNEN auf die Einrichtung eines Fördertopfes von 5.000 € für die Bezuschussung von förderungswürdigen Veranstaltungen in der Stadthalle, wie z.B. die Weihnachtsveranstaltung von "Keiner soll einsam sein" oder das Frauenfrühstück. "Wir wollten mit unserem Antrag für eine neues Betriebskonzept der Stadthalle die langfristige Nutzung und den Erhalt der Stadthalle als Kulturveranstaltungsort und Auftrittsort des GSO sichern und nicht kaputt sparen!", betonte Nils König. Göttingen brauche sowohl die Lokhalle als auch die Stadthalle mit ihrer durch den Umbau hervorragenden Akustik und ansprechenden Innenraumgestaltung für seine Kulturvielfalt. Beide Hallen könnten aber von der Stadt nur getragen werden, wenn beim Betrieb Kosten eingespart würden. "Dies war Ziel unseres Antrags und diesem Ziel kommt das von der GWG vorgelegte Betriebskonzept mit Einsparungen von mittelfristig über 200.000 € auch sehr nahe", erklärte König. Nur müsse durch Begleitmaßnahmen sichergestellt werden, dass das GSO von den nötigen Preiserhöhungen nicht belastet und besonders gewünschte Veranstaltungen durch Beschluss des Kulturausschusses aus dem Fördertopf bezuschusst werden können.

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Christian Simonis Chefdirigent und Musikdirektor des GSO 1990 bis 2005

Der gebürtige Wiener Christian Simonis war zunächst 1965-1970 Wiener Sängerknabe und absolvierte auch sein Musikstudium in Wien. 1979 erhielt er bereits den Mozart-Interpretationspreis der Republik Österreich, 1990-2005 war er Chefdirigent des Göttinger Symphonie-Orchesters. Unter Simonis hatte das GSO keine Scheu, in ungewohnten Umgebungen wie Altersheimen, Kindergärten, bei der Nikolausparty im ZHG, bei Open-Air-Vorstellungen oder in Schulen zu spielen. In dieser Zeit wurde die Tätigkeit des GSO und Christian Simonis mehrfach durch Auszeichnungen gewürdigt. Bei den diversen Verabschiedungen konnte man sehen, wie sehr Simonis den Göttinger/innen ans Herz gewachsen war, es ging teilweise sehr emotional rührend zu.

ku_drehorgel.jpg (23841 Byte)Der allseits beliebte Herr Christian Simonis, bis 2005 Musikdirektor und Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters hier bei der Unterstützung der Aktion KUNST an der Drehorgel, mit seinem Charme zwischendurch fragend: "wollns noch a Stückl hörn?, ja iss aber glaaich Späärrstundä, Aber nur net hetzen , nur net huddeln". - Ein Jammer, dass er evtl. bald geht.

Abschied, Würdigung und Danksagung an Simonis

Während der KUNST-Gala kam es zu einer nicht angekündigten Ehrung des scheidenden Direktors und Dirigenten Simonis. Der langjährige Leiter des Göttinger Symphonieorchesters hat viele Sympathien in Göttingen gewonnen und so war deutlich die Herzlichkeit zu spüren, die bei der Ovation des Publikums an ihn mitschwang.

Simonis hatte von anfang an die KUNST-Initiative unterstützt, z.B. auch als er während der Aktion "KUNST-Meile" mit einer Drehorgel auf der Straße Geld sammelte. >Bild

Der Dünkel der "Hochkultur" war ihm stets völlig fremd - schade dass er geht.

 

GSO - Das Flötenquartett

GSO - Das Flötenquartett wurde 2003 von Mitglieder des GSO (Birte Simon, Flöte; Michaela Lutz ,Violine; Erika Benacka, Viola; Albrecht Vogel, Violoncello) gegründet und trat zuerst anlässlich einer Rathausserenade auf. Das Flötenquartett spielte ein Werk des 1918 geborenen Gottfried von Einem: der zweite Satz, Allegro moderato, aus dem Quartett op. 85 für Flöte, Violine, Viola & Violoncello. Gottfried von Einem zählt zu den meistgespielten österreichischen Komponisten der Nachkriegszeit. Charakteristisch für ihn ist die Vielfalt der harmonischen Freiheiten, die jedoch die Grenzen der Tonalität niemals überschreitet.


Mitglieder des GSO im Flötenquartett , ....nicht nur Flöten - bei der KUNST-Gala 2005

 

Christoph Mueller - Neuer Chefdirigent ab 1. September 2005

Ab der Saison 2005/06 ist Christoph Mueller Chefdirigent des GSO. Mueller stammt aus der Schweiz und studierte an der Musikhochschule Basel Violine, später Dirigentenstudium in den USA. 1996 wurde er Assistent beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Christoph Mueller hat den Internationalen Dirigierwettbewerbes 2000 in Cadaqués in Spanien gewonnen und arbeitet u.a. zusammen mit Orchestern von Lyon, Zürich, Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, beim Rundfunkorchester des BR, Jena, Slowenien, Lausanne, Luxembourg, Wien (Kammerorchester), Kairo, Lugano. Da er 2001-05 Assistent beim Gustav Mahler Jugendorchester war darf man auf das erste Konzert am 2. September gespannt sein : Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 cis-Moll .

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Mitglieder des GSO beim Konzert 23.1.04 in der Göttinger Stadthalle

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Konzert des GSO Januar 2004

Am 23.1.2004, bot das Göttinger Symphonie-Orchester das 5. Konzert der Großen Reihe in der Stadthalle Göttingen. Auf dem Programm standen César Franck: Le Chasseur maudit, Anton Rubinstein: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 und Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67.

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Oliver Weder
Als Gastdirigent, quasi im Rahmen einer Vorstellungsrunde leitete Oliver Weder diesmal das Göttinger Symphonieorchester. Weder ist Chefdirigent der Thüringer Symphoniker Saalfeld/Rudolfstadt und Musikalischer Oberleiter des Thüringer Landestheaters Eisenach-Rudolfstadt-Saalfeld.

Insofern ist die Auswahl des "Le Chausseur maudit" evtl auch ein freundliches Tribut an Göttingen, da diesem Stück die Ballade "Der wilde Jäger" des Göttinger Dichters G.A.Bürger zugrunde liegt. Das Opus schildert einen übermütigen Jäger der dazu verdammt wird, "in Ewigkeit durch die Lüfte zu jagen. Ein rhythmisch scharfes, manisch um den Ton »d« kreisendes Thema im 9/8-Takt beherrscht das musikalische Geschehen". Dieses Werk hat unerwartete Verehrer wie z.B. Bukowski. der César Franck verehrte und in einem Brief von 1962 meinte, dass Francks Symphonie in D-Moll eine seiner liebsten sei. (Der französisch-belgische Komponist  César-Auguste Franck  wurde .10. Dez. 1822 in Lüttich geboren und starb 8. Nov. 1890 in Paris wo er 25 Jahre gelebt hatte. Die Symphonie in d-moll wurde erstmalig 1889 aufgeführt)

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Lev Vinocour
Im zweiten Teil spielte der russische Solist Lev Vinocour das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 des russischen Komponisten Anton Rubinsteins. Rubinsteins Einfluß läßt sich am besten an seiner Wirkung auf Tschaikowskij ermessen, der als junger Mann sein Schüler war. (Wenn man erst kürzlich die Ausstellung "Russland und die Göttingische Seele" besucht hat, kann sich so ein regelrecht russisches Gefühl ergeben). Vinocour beugte sich mehrmals dem Applaus des Publikums und gab eine um die andere Zugabe.

Schließlich wurde das Konzert mit Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67 abgeschlossen - Naja Beethofen ist eben doch der Größte.

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Uraufführung: Rudolf Rudin Symphonie Nr. 3 "Begegnungen" op. 60"
Am 22. Februar 2002 in der Stadthalle Göttingen.

Dirigent Gabriel Feltz trat vor Beginn des Konzerts auf die Bühne und begründete eine Umstellung des Doppel-Programms: Nicht die Uraufführung sondern Tschaikowskys Pathetique sollte als erstes gespielt werden, denn die Symphonie von Rudin sei ja ein moderneres Werk und würde über Stunde dauern.  Es war eigentlich klar, dass man befürchtete, mit dem anstrengenden Werk von Rudin die Abonnenten der Konzertreihe zu überanspruchen. Nach der Pause waren auch schon einige Sitzplätze freigeworden und sogar während der Rudinschen Aufführung gingen noch Leute. Man merkt dem Stück auch die Spezialgebiete des Komponisten an: Musiktheorie, Tonsatz. Es war als ein Auftragswerk für das GSO entstanden

Subjektive Eindrücke vom Konzert:
Das Werk beanspruchte den Zuhörer durch Ungewohntes und entfaltete seine Wirkung erst später in der Erinnerung. Beim Hören erschien die Vielfalt der Klänge wie ein Klangteppich, ein ungeheuer reichhaltiges Spektrum an Instrumentenbeteiligung wogte auf und ab wie die Bewegungen von Menschenmassen in einer Großstadt. Vielfache Brechung, Unterbrechungen, kleinräumige Klanginseln waren wie Teile in einem Mosaik der komplexen Metropole - fast so als könnte man Rudins Heimatstadt Frankfurt darin wiedererkennen. Frankfurt hat anders als z.B. München, Köln, Paris keine wirkliche Gestalt als Ganzes. Frankfurt zerfällt in Inseln innerhalb derer harmonische Zusammenhänge oder zumindest Strukturen zu finden sind, während das Ganze der Stadt nur als Verknüpfung der Inseln verstanden werden kann. Und ebenso erschien mir Rudins Symphonie: Inseln mit erkennbarer Struktur und Harmonie in einem Patchwork verbunden, dessen Struktur sich nur erahnen aber nicht sofort erkennen läßt.
Der Kontrast zu Tschaikowsky war enorm - nichts mehr von der harmonischen großen Ganzheit, die Naturromantik als Hintergrund hätte haben können, sondern Zerissenheit der Großstadt und wenn denn die Interpretation stimmt: Harmonien innerhalb dieses Klangteppiches als Symbol der Begegnung. Geradezu erheiternd der Schluß des ersten Satzes: der geradezu pfeilschnell ausgestreckte Arm des Dirigenten mit Fingerzeig auf die Pauke beendete den Satz mit einem kurzen pistolenschußartigen Paukenschlag. Ungewohnt der Einsatz der Harfe mit Tönen, die beim Entlangstreichen an jeweils einer Saite entstehen und so einem Miau-Laut ähneln. Auffallend auch der prägende Einsatz von metallenen Klangröhren (Glockenspiel?) das einmal mit sehr klaren Hammerschlägen und dann wieder absolut einfühlsam leise eingesetzt wurde.   (red/goest)

Infos zu Rolf Rudin: geb. 9.12.1961 in Frankfurt/M, studierte an seinem Geburtsort und in Würzburg (Schulmusik, Komposition, Dirigieren und Musiktheorie) Nach Erhalt der Diplome in den Fächern Komposition (1991) und Dirigieren (1992) lebt er als freischaffender Komponist in Erlensee nahe Frankfurt/Main und lehrt seit 1993 Musiktheorie (Unterrichtsfach: Tonsatz) an der Frankfurter Musikhochschule. Er war unter anderem Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wurde 1990/91 vom Bayerischen Kultusministerium mit einem Stipendium für einen halbjährigen Paris-Aufenthalt and der Cité Internationale des Arts ausgezeichnet. Etliche seiner Kammermusik-, Chor- und Orchesterwerke wurden auf deutschen und internationalen Wettbewerben prämiert und finden sich mittlerweile auf den Konzertprogrammen Europas, den USA, Kanadas, Chinas und Japans. Kompositorische Arbeiten von ihm sind auf mittlerweile über 30 CDs und bei vielen Rundfunkanstalten durch Produktionen und Mitschnitte dokumentiert. Er widmet sich neben seinem schon recht umfangreichen Schaffen für nahezu alle musikalischen Gattungen seit 1989 auch der Komposition für Sinfonische Bläserensembles und Blasorchester.
2001 z.B. nahm Rudin aber auch an einem Workshop für Kinder- und Jugendchöre teil in dessen Rahmen („Wir zeigen Gesicht“ über Ausländerfeindlichkeit von Thomas Riegler, eine anklagende Folge über deutsche Geschichte von Matthias Drude) Rudin „Irische Segenswünsche“ und „Weg zum Licht“ beitrug.
Rudin lebt in 63526 Erlensee,  Rolf.Rudin@t-online.de)

"Der Musiktheoretiker Hugo Riemann (1849-1919) wendete sich von der Vorstellung ab, dass die Wirkung von Musik hauptsächlich von physikalischen Vorgängen beim Hören herrühre, wie die Wissenschaftler Helmholtz ("Lehre von den Tonempfindungen", 1863) und Carl Stumpf ("Tonpsychologie", 1883-1890) vor ihm glaubten. Riemann war vielmehr der Ansicht, dass das Musikhören eine "Betätigung von logischen Funktionen des menschlichen Geistes" sei, und entwickelte in den Jahren um 1900 eine Art "musikalische Grammatik", die er von der sprachlichen Grammatik ableitete....."  >> Mehr Infos zu Tonsatz/Musiktheorie

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Stadthalle und GSO

(12.5.03) Das neue Betriebskonzept der Stadthalle sollte nicht zu Lasten des GSO gehen. Durch die Veränderung der Mietpreise würde das GSO getroffen werden. Darauf müßte mit einer Zuschusserhöhung oder Sondermietpreisregelung für das GSO reagiert werden!
Im Gespräch sind u.a. durch den Antrag der Ratsfraktion der Grünen, dass nicht nur ein neues Betriebskonzept für die Stadthalle beschlossen wird, sondern auch eine Zuschusserhöhung für das GSO um 25.000 € oder alternativ eine Sondermietregelung für die Übungstermine des GSO in der Stadthalle. Darüber hinaus drängen die GRÜNEN auf die Einrichtung eines Fördertopfes von 5.000 € für die Bezuschussung von förderungswürdigen Veranstaltungen in der Stadthalle, wie z.B. die Weihnachtsveranstaltung von "Keiner soll einsam sein" oder das Frauenfrühstück. "Wir wollten mit unserem Antrag für eine neues Betriebskonzept der Stadthalle die langfristige Nutzung und den Erhalt der Stadthalle als Kulturveranstaltungsort und Auftrittsort des GSO sichern und nicht kaputt sparen!", betonte Nils König. Göttingen brauche sowohl die Lokhalle als auch die Stadthalle mit ihrer durch den Umbau hervorragenden Akustik und ansprechenden Innenraumgestaltung für seine Kulturvielfalt. Beide Hallen könnten aber von der Stadt nur getragen werden, wenn beim Betrieb Kosten eingespart würden. "Dies war Ziel unseres Antrags und diesem Ziel kommt das von der GWG vorgelegte Betriebskonzept mit Einsparungen von mittelfristig über 200.000 € auch sehr nahe", erklärte König. Nur müsse durch Begleitmaßnahmen sichergestellt werden, dass das GSO von den nötigen Preiserhöhungen nicht belastet und besonders gewünschte Veranstaltungen durch Beschluss des Kulturausschusses aus dem Fördertopf bezuschusst werden können.

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