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goettinger stadtinfo
Texte und Bilder
© Impressum Hospiz
Menschen die sich um Sterbende
kümmern
Hospiz an der Lutter (auf dem Gelände
des Evang. Krankenhauses Weende) An der Lutter 26, 37075 Göttingen, Tel. Gö 383
44-10 od. -11, b.haan@hospiz-goettingen.de
http://www.hospiz-goettingen.de;
Spendenkonto: Sparkasse Göttingen, 260 500 01 , Konto: 44 300 770
Kontaktmöglichkeit
in der Innenstadt: Jeden Dienstag von 16 bis 17.30 Uhr erwarten die Ehrenamtlichen
die Besucher zum persönlichen Gespräch im „Blauen Salon“ der Evangelischen Familienbildungsstätte
in der Düsteren Straße 19. |
Ehrenamtliche
für das Ambulante Hospiz gesucht 24.1.12
/ Das Ambulante Hospiz begleitet schwerkranke und sterbende Menschen in ihrer
letzten Lebensphase zu Hause und im Pflegeheim.Gespräche, Beratung, Spaziergänge
und das Besprechen von Ängsten und Sorgen der Angehörigen gehören zu dem breiten
Aufgabenspektrum der individuellen und flexiblen Begleitung. Die Ehrenamtlichen
tun das, was ein guter Nachbar oder Freund auch tun würde. Für diese Arbeit benötigt
das Hospiz qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in
einer einjährigen Schulung (keine Pflege) auf diese Aufgaben vorbereitet werden.
Der nächste Vorbereitungskurs beginnt im Februar 2012. Nähere Informationen sind
auch im Vorfeld von Klaudia Blume unter (0551) 3834411 oder per Mail (ambulantes-hospiz@hospiz-goettingen.de)
erhältlich. Hospiz an der Lutter Klaudia Blume, An der Lutter 26, 37075 Göttingen
Telefon (0551) 3834411 www.hospiz-goettingen.de Hospiz-Kontakt
in in der Innenstadt
"Das Ambulante
Hospiz an der Lutter hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schwerstkranken und/oder
deren Angehörige so lange wie möglichst zu Hause zu begleiten und zu unterstützen.
Ehrenamtliche MitarbeiterInnen geben Ihnen die Möglichkeit, wöchentlich in der
Innenstadt einen ersten Kontakt herzustellen. Betroffene, Angehörige oder Freunde
sind herzlich eingeladen, dieses Angebot wahrzunehmen. Dieser Austausch wird von
ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen vom Hospiz an der Lutter geleitet. Seit 6. April
2010 ist er in neuen Räumlichkeiten zu finden. Jeden Dienstag von 16 bis 17.30
Uhr erwarten die Ehrenamtlichen die Besucher zum persönlichen Gespräch im „Blauen
Salon“ der Evangelischen Familienbildungsstätte in der Düsteren Straße 19. ab
6. April 2010: HOSPIZ-Kontakt Jeden Dienstag, 16 bis 17:30 Uhr „Blauer Salon“
der Evangelischen Familienbildungsstätte Düstere Straße 19 37073 Göttingen
Zur
Arbeit des Hospiz Das Thema Tod
wird in der Gegenwartskultur verdrängt, ist kein Bestandteil des alltäglichen
Bewußtseins. Viele tun so, als würden sie ewig leben und doch müssen alle sterben.
So wie der Tod verdrängt wird, so vermeidet man den Blick auf die Sterbenden.
Das Hospiz an der Lutter gehört zu den wenigen Orten, die sich gezielt damit beschäftigen
und das mit einem hohen Einsatz von freiwilligen MitarbeiterInnen.
Die MitarbeiterInnen des Hospiz kümmern sich um Schwerkranke, Sterbende und deren
Angehörige und Freunde, damit Menschen nicht alleine unversorgt sterben müssen.
Ambulantes Hospiz: Bei der ambulanten Hilfe gehen die HospizmitarbeiterInnen
zu den Sterbenden nach Hause, helfen den Angehörigen und kümmern sich um die Kranken
und Sterbenden. Die Mitarbeiterinnen machen das unbezahlt, ehrenamtlich, wurden
dafür ein Jahr lang geschult und danach durch Supervision und Erfahrungsaustausch
untereinander gestützt. Stationäres Hospiz: Die Sterbenden können auch stationär
aufgenommen werden. Es stehen allerdings nur sieben Plätze bereit: "Der
Hausarzt führt die medizinische Betreuung weiter durch. Es ist uns besonders wichtig,
dass auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingegangen wird. Schmerztherapie, Symptomkontrolle
und Pflege erfolgen nach den Erkenntnissen der modernen Schmerztherapie. Im Rahmen
ihrer Möglichkeiten gestalten die Patienten und Patientinnen im Hospiz ihre verbleibende
Lebenszeit selbst. Sie bekommen dabei die Hilfe und Unterstützung, die sie sich
wünschen. Dazu gehört auch das Angebot von Seelsorge. Angehörige und Freunde sind
miteinbezogen. Jeder, der uns braucht und zu uns kommen möchte, wird ohne Ansehen
der Person, der finanziellen Lage, des Alters und der Konfession bei uns aufgenommen."
Dies dürfte klarmachen, dass diese Einrichtung äußerst unterstützenswert ist -
dafür verbürgt sich auch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Hospiz, die der
Redaktion nahesteht. Das Hospiz hat einen Förderkreis. Dort kann man Mitglied
werden und durch Spenden, die steuerlich absetzbar sind, die Hospizarbeit fördern.
Das Hospiz ist sehr auf diese Hilfe angewiesen.  | Informationsstand
des Hospiz während des Tages der Offenen Tür im Deutschen Theater zum
Thema "Verantwortung" am 7.6.08 |
Hospizforum
Das
Hospizforum findet (fast) jeden 2. Mittwoch im Monat von 20 - 21.30 Uhr statt.
Ort: Hospiz an der Lutter, An der Lutter 26, Haus 3, Erdgeschoß (im Bereich des
Evangelischen Krankenhauses Göttingen-Weende).Termine des Hospizes an der Lutter
(Information: 0551-38344-11) Forum zum
Thema "Terminale Sedierung" 14.10.09 Ev. Krankenhaus Weende Haus
3, Erdgeschoss, An der Lutter 26, 20 bis 21.30 Uhr "Terminale Sedierung" – letzte
Behandlungsoption oder Einstieg in die aktive Sterbehilfe? Ref.: Priv. Doz. Dr.
Alfred Simon, Geschäftsführer der Göttinger Akademie für Ethik
in der Medizin. Simon ist zugleich Mitglied der Arbeitsgruppe "Ethik"
der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Belastende Symptome in der
Sterbephase können bei den meisten Patienten durch palliativmedizinische
Maßnahmen auf ein erträgliches Maß reduziert werden. Dennoch
verbleibt ein Patientenanteil, bei dem auch unter Berücksichtigung physischer,
psychischer, sozialer und spiritueller Bedürfnisse kein erträglicher
Zustand erreicht werden kann. In diesen Extremfällen können Medikamente
mit sedierenden Eigenschaften gegeben werden. Werden diese Medikamente ohne zeitliche
Beschränkung bis zum Tod des Patienten eingesetzt, so spricht man auch von
"terminaler Sedierung". Während viele, insbesondere in der Versorgung
schwerstkranker und sterbender Menschen tätige Ärzte und Pflegende,
die "terminale Sedierung" als letzte Behandlungsoption befürworten,
sehen andere in ihr den Einstieg in die aktive Sterbehilfe. Priv. Doz. Dr. Alfred
Simon wird, ausgehend von einem konkreten Patientenschicksal, die ethische Problematik
der "terminalen Sedierung" aufzeigen und die ethisch-rechtlichen Kriterien
benennen, die bei der Entscheidung zu dieser Behandlungsoption zu beachten sind.
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