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Paulinerkirche

Paulinerkirche   Papendiek 14, 37073 Gö, Teil der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Gö (SUB) Öffentliche Führungen samstags 15 Uhr, Kontakt/Infos: Dr. Fast Tel.: 392456, fast@sub.uni-goettingen.de oder Sekretariat der SUB Tel: 395212 http://www.paulinerkirche-goettingen.de

>> Online-Version der Ausstellung  (sehr gut!)

Ausstellung "Russland und die Göttingische Seele"
26.10.03 bis 18.1.04 Verlängert bis zum 8. Februar 2004! Di. - So. 11.00 - 18.00 Uhr Tageskarte 3,- Euro, ermäßigt 1,50 Euro

Wär hätte das gedacht, Puschkin der große russische Dichter hatte die Idee von einer Göttinger Seele. Er hatte zwei Lehrer gehabt, die ehemals in Göttingen studiert hatten, und dieses Göttingen brachte er in Verbindung mit Aufklärung, Naturwissenschaft und Menschenrechten. Namen wie z.B. Haller, Wöhler, Schlözer, Gauß, Bürger und Baron Georg Thomas Asch, stehen für die enge Verbindung des wissenschaftlichen Göttingens mit Russland.

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Im Historischen Bibliothekssaal der Paulinerkirche (Bild oben) sind ca. 300 Exponate zu sehen, welche die ehemaligen Beziehungen zwischen Göttingen und Russland veranschaulichen: "Seltene Drucke, wertvolle Handschriften, prächtige Urkunden, Landkarten, Stadtansichten, Gemälde, Kupferstiche, Fotografien, Tier- und Pflanzenpräparate, ethnografische Gegenstände, Medaillen, wissenschaftliche Instrumente"

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Bild oben: Vitrine mit dem Gewand eines tungusischen Schamanen, rechts PCs zur Durchforstung der Ausstellungs-CDROM, die auch online abrufbar ist.

Die Paulinerkirche: "Aus Anlass der 300. Wiederkehr der Gründung St. Petersburgs lädt sie im Deutsch-russischen Kulturjahr 2003/4 dazu ein, die Geschichte der faszinierenden Metropole an der Newa kennen zu lernen und die vielfältigen und intensiven Ausstrahlungen Göttingens auf das russische Kultur- und Wissenschaftsleben zu erkunden. Wer weiß heute von dem Wirken bedeutender Göttinger Gelehrter in St. Petersburg und in ganz Russland, von ihrer Beteiligung an den Forschungsexpeditionen im riesigen Russischen Reich? Wer kennt die vielen russischen Studenten, die es gerade an die Göttinger Universität zog, weil sie eben hier die besten Lehrer und unvergleichliche Bildungschancen hatten? Wem sind die einzigartigen Schätze bekannt, die einer ihrer ehemaligen Studenten, Georg Thomas von Asch, aus Dankbarkeit seiner einstigen Alma Mater schenkte und die ihren Ruhm als eines Zentrums der Russlandkunde begründeten?" Ausstellungstext

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