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Wendebachstausee


Umweltminister will Wendebachstausee vernichten
2007 Wahlkampf+Wendebach

Grüne
für Wendebachstausee

Bilder vom Sommer 2001
Wasserqualität

> Wendebachsee im Winter

Wendebachsee - Anfahrt
Reinhäuser Landstraße ca. 4 km bis zum Abzweig Bremke links, nach 400 Metern rechts auf den Parkplatz. Mit dem Radweg parallel zur Reinhäuser Landstraße

wendebach8b.JPG (12987 Byte)

Wendebachstausee wird erhalten bleiben

In einer gemeinsamen Presseerklärung haben der Göttinger Landrat und der Landesumweltminister u.a. mitgeteilt: Der Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Nieders. Landtags hat in seiner Sitzung am 22.06.11 die Mittel in Höhe von 5,55 Mio. € für den Erhalt des Wendebachstausees freigegeben. Damit können die Planungen zur Umsetzung der Baumaßnahmen sofort gestartet werden. Das Land übernimmt auch die Folgekosten in Höhe von 25.000 € jährlich . Denn weder der Landkreis noch die Gemeinden wären in der Lage, dies selbst zusätzlich zu übernehmen. Die Baumaßnahmen dauern voraussichtlich ca. 3 Jahre, das jetzt notwendige Planfeststellungsverfahren werde etwa 1 ½ Jahre dauern.

Das NLKW teilt mit: "Am 6. Oktober 2014 begannen mit dem Ablassen des Wassers und dem Einsammeln von Muscheln und Fischen die Arbeiten, nachdem die Direktion des NLWKN im Dezember 2013 den erforderlichen Planfeststellungsbeschluss nach einem umfangreichen Verfahren veröffentlicht hatte. Nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2016 wird sich der knapp acht Hektar große Wendebach-Stausee in neuer Gestalt präsentieren. Der Stausee kann als sichere Anlage auch weiter für die Naherholung genutzt werden. Wendebach-Stausee in neuer Gestalt und alter Größe - das bedeutet: Der Abschlussdamm ist in der Mitte etwa sieben Meter niedriger als jetzt, der Wasserstand liegt nach wie vor bei 4,65 Meter (gemessen an der Sperrstelle)"

Bürger/inneninitiative zum Erhalt des Wendebachstausees

20.7.10 / "Wir als Bürgerinitiative zum Erhalt des Wendebachstausees sammeln seit Freitag, 16.7. Unterschriften. Die Vertreter des DLRG vor Ort unterstützen die Aktion ebenso wie Herr Lippold (von der Würstchenbude). Wir hatten gestern (Dienstag) schon 1.000 Unterschriften. Wir als Bürger wollen das nicht kampflos hinnehmen wie durch bürokratische Unsinnigkeiten unser See zerstört wird. "

Für den Erhalt unseres Wendebachstausees

Wir möchten, dass der Wendebachstausee - wie vom Umweltminister Herrn Sander versprochen- als Badesee erhalten bleibt!
Bereits im Jahr 2008 hat diese Forderung über 1200 Unterstützer und Unterstützerinnen gefunden. Am 13.11.2008 haben wir die Unterschriften Herrn Sander persönlich überreicht, der damals noch ein Mal bekräftigte, dass er sich für eine gute Lösung einsetzen wird. Der Zweckverband Wendebachstausee hat daraufhin einen von Experten erarbeiteten guten Vorschlag gemacht, wie das geschehen könnte! Trotzdem hat das Ministerium nun entschieden, dass der Abriss erfolgen soll und zwei kleine Seen gebaut werden.
Kaum zu glauben: Es sollen ca. 3,4 Millionen Euro im See versenkt werden um dieses einmalige Naherholungs- und Naturparadies zu zerstören. Wir fordern den Erhalt des Stausees und verlangen, dass dieses Geld zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt wird.

Vorname, Name
Straße, PLZ, Ort
Unterschrift
1
2   
3   

Wer die Bürger/inneninitiative unterstützen will, möge den Text ausdrucken und unterschrieben schicken an Ulrike Benstem, Waldstr.16, 37130 Gleichen oder am Wendebachstausee am Imbiß bzw. bei der DLRG ausliegende Listen unterschreiben.

 

Bürokraten aus dem Umweltministerium wollen Wendebachstausee vernichten

Kommentar goest 21.7.10 / Keine Belege für die Notwendigkeit den Damm abzubauen

Umweltminister Sander ist derzeit krank. Außerdem ist er durch die Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Asseskandal belastet. Nun tut sich besonders Dr. Stefan Birkner (FDP) hervor, der seit 2008 Staatssekretär im Umweltministerium ist. Man hört schon munkeln, er bereite sich auf die Übernahme des Ministeramtes vor. Birkner ein Jurist, der zum Thema "Die Durchfahrtsrechte von Handels- und Kriegsschiffen durch die türkischen Meerengen" promovierte, will unseren Wendebachstausee kaputt machen! (Soll sich Herr Birkner doch um die türkische Meerenge kümmern und unseren Wendebachstausee in Ruhe lassen. :-) )
Bei der Besichtigung des Dammes um den es bei all den Querelen geht war nicht ersichtlich, wieso der eigentlich weg soll. Ein unabhängiges Gutachen über den Zustand des Dammes wäre sinnvoll. Das Argument, der Damm würde bei Hochwasser nicht halte, muß von unabhängigen Gutachtern geprüft werden.

Der Damm

Der Übergang entlang der breiten Dammkrone

 

Ein ziemlich großer Damm....

...für einen ziemlich kleinen Bach.

Ablauf des Wendebaches aus dem Stausee.

Der Ablauf ist gleich dem Zulauf.

Schleierhaft bleibt auch das Argument, mit der Beseitigung des Dammes würde etwas gegen die Hochwassergefahr unternommen. Dann würde das Wasser ungebremst in die Leine fliessen und die Hochwassergefahr für Niedernjesa erhöhen! Im Übrigen ist ein riesiger Überlaufkanal des Dammes vorhanden, der zusammen mit dem normalen Ablauf bei Bedarf entsprechende Entlastung leisten könnte.

Auf 3/4 Höhe des Dammes ist ein Überlaufgraben eingebaut.

Selbst in extremsten (unwahrscheinlichen) Hochwassersituationen würde das Wasser nicht über den Kamm laufen sondern durch einen betonierten Kanal

Wir haben es voraussichtlich nicht mit lang andauernden Hochwasserfällen zu tun, bei denen ein Damm von ca. 20 Metern Breite aufweichen könnte. Vielmehr sind in der Region Starkregenereignisse mit punktuellen Hochwässern die Regel. Und dabei wäre das Wendebachstaubecken ein wirksamer Ausgleich für die Sammlung und das regulierte Ablassen von Hochwasser. Dieses abzuchecken ist eine der Forderungen nach der EG-Richtlinie. Entsprechende Untersuchungsergebnisse wurden bislang der Öffentlichkeit nicht vorgelegt.

Der Damm

links unten der normale Ablauf des Sees

Die FDP in Göttingen leistet dem Umweltministerium Schützenhilfe beim Angriff auf den Wendebachstausee und behauptet widersinnigerweise, der Abriss des Dammes diene dem Hochwasserschutz. Ein Beweis dafür wurde bisher nicht vorgelegt.
Da das Thema zeitlich passend mit der Bekanntgabe des Kommunalwahltermins aufgebracht wurde, wäre der Protest vor den Büros der FDP in der Region zum Wachrütteln geeignet. (Z.B. in der Wilhelm-Weber-Straße 4 37073 Göttingen)

 

Anruf im Ministerium und die Mißachtung der Bevölkerung

Leserzuschrift vom 22.7.10
"Hallo, nach Eurer Berichterstattung habe ich auch mal im Landesamt für Umweltschutz etc. angerufen und ein langes Gespräch mit dem (angeblich) zuständigen Abteilungsleiter Nietsche geführt. Interessant war dabei allerdings nur, dass er ganz frei sagte, den Wendebachstausee noch nie besucht zu haben. Trotzdem war er der Meinung, das bei zwei kleinen Teichen für Naturschutz und Bademöglichkeit ausreichen. So werden also wichtige Entscheidungen vom Land getroffen. Grüße D.G.

Ministerialrat Nitsche im Widerspruch zur EG-Richtlinie
22.7.10 / goest / Ministerialrat Kay Nitsche ist Referatsleiter für Grundsatzangelegenheiten der Wasserwirtschaft im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz (>>Foto in der Niederelbe-Zeitung) Während er unseren Leser im Telefonat anscheinend etwas abgebügelt hat äußert er sich in Sonntagsreden anders, z.B. so: Es " sollen auch in Zukunft zahlreiche Maßnahmen für sauberes Wasser und lebendige Gewässer Hand-in- Hand mit den Betroffenen auf lokaler Ebene vorbereitet und durchgeführt werden." Herr Nitsche widerspricht mit der Ignoranz bezüglich des Wendebachstausees nicht nur seinen Sonntagsreden, sondern auch der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und das Management vonHochwasserrisiken (EG-HWRM-Richtlinie).
Nach der EG Richtlinie soll die Wasserwirtschaftsverwaltung Moderator sein im Prozess der Planerstellung. Dabei soll bei einer aktiven Beteiligung der Betroffenen und der Öffentlichkeit in einem interdisziplinären Prozess Maßnahmen nicht "Top-down" vorgegeben, sondern "bottom-up" erarbeitet werden. Keine rein formale Erfüllung der HWRM-RL, sondern Erarbeitung von Plänen, die den Betroffenen dienen.
Auch das für Gewässerüberwachung und Hochwasserschutz zuständige >> NLWKN hat eine klare Interpretation der EG-Richtlinie bzgl. Öffentlichkeitsbeteiligung: "Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist ein wesentlicher Bestandteil der Richtlinienarbeit. Für Niedersachsen bedeutet diese Kooperation nicht nur eine Information, sondern eine aktive, sich auf Vor-Ort-Kenntnisse und lokales Detailwissen stützende Mitarbeit bei der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie."
Eine der Möglichkeiten, die Öffentlichkeit in den Umsetzungsprozess mit einzubeziehen ist ein Gebietsforum. In diesen Veranstaltungen wird von dem Niedersächsischen Umweltministerium über den Stand der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie und die weitere Vorgehensweise in Niedersachsen informiert. Akteuren vor Ort bietet sich die Gelegenheit, sich in die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie mit einzubringen. Ein Gebietsforum zur Frage "Wendebachstausee, Leine, Niedernjesa wäre somit eine mögliche Form der Information der Öffentlichkeit - z.B. bei einer Versammlung in einer großen Turnhalle.
Im Übrigen sind gegenwärtig voreilige Maßnahmen des Ministeriums auffällig unverständlich, solange aufgrund der EG-Richtline noch jede Menge Vorarbeit für eine vernünftige Planung zu leisten ist. Z.B. die Bewertung des Hochwasserrisikos nach § 73 WHG muß jede Flussgebietseinheit auf der Grundlage verfügbarer oder leicht ableitbarer Informationen mit Kartendarstellung der Flussgebietseinheiten / Beschreibung der Einzugsgebiete, Beschreibung vergangener Hochwasser die möglichen Folgen auf unterschiedliche Schutzbereiche (Gesundheit, Umwelt, Kulturerbe und wirtschaftliche Tätigkeiten differenziert darstellen. Wir erwarten auch die Vorlage einer Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten nach §74 WHG falls sich die Herrschaften mal zu einer vorgesehenen Beteiligung der Öffentlichkeit entschliessen.
Zusammenfassend lässt sich vermuten, dass Ministerialdirigent Nitsche nicht auf der aktuellen Höhe der EG-Richtlinie operiert, wenn er ohne Kenntnis des Objektes solche Antworten gegeben hat wie sie unser Leser zitiert hat.

 

Der Konflikt um den Wendebachstausee - Hintergrund und Entwicklung

15.7.10 /Der Wendebachstausee ist ein herrlicher Natursee mit einer wunderbaren Lage und erlaubt einen kostenfreien Zugang zur Naherholung beim Baden. Mit viel Engagement wurden Freizeiteinrichtungen errichtet, die Infrastruktur gesichert und freiwillige Überwachung der Sicherheit durch die DLRG mit eigenem Standort-Container organisiert. Wenn sich die Bevölkerung nicht wehrt, dann wird dieser See vernichtet. Umweltminister Sander ist auch Mitglied beim Naturschutzbund (NABU) . Mit einer Vernichtung des Wendebachstausees würde ein Biotop der Vogelwelt vernichtet.

Wie furchtbar das aussieht, wenn so ein See ausgetrocknet wird kann man am Beispiel des Ziegelsees Nähe Rosdorf an der Ziegelei erfahren, der 2010 ausgepumpt wurde.

Der Wendebachstausee ist eine Oase der Naherholung auch für Menschen mit wenig Geld. Die Schwimmbäder in Göttingen kosten pro Erwachsenen 3 Euro, der Wendebachstausee kostet keinen Eintritt.


Noch am späten Abend um 20 Uhr ist der See gut besucht.

Der Wendebachstausee wurde 1967-73 mit einem 15 Meter hohen, 260 Meter langen, einfachen Erddamm mit 5 Meter breiter Krone. Er dient als Hochwasserregulierungsbecken für den Wendebach, einem Zufluß der Leine, angelegt. Der Stausee ist ein stark frequentiertes Naherholungsgebiet geworden. (Datenquelle Ingenieursdaten)
Zuständig für den See und das Ufer, die Ausgestaltung mit Freizeiteinrichtungen etc. ist der "Zweckverband Erholungspark Wendebach" bestehend aus Landkreis Göttingen, Gemeinde Gleichen und Friedland. Verbandsvorsitzender ist Manfred Kuhlmann (Ortsbürgermeiter Reinhausen), Geschäftsführer des Zweckvberbandes ist Norbert Schulz. Die DLRG bewacht den See und das Ehepaar Lippold stellt einen Imbisswagen auf. Ebenso stellen sie einen Toilettenwagen bereit, unterstützt vom Zweckverband.


Freizeitpark und Schwimmen in einem - Grillhütten, Bänke, Tische

Der Staudamm, ohne den es den Wendebachsee nicht gibt, gehört allerdings dem Land Niedersachsen. Der See hat im Hochwasserfall bei maximalem Anstauen ein Gesamtstauvolumen von ca. 1,5 Millionen m³ , wird dann auf einer Länge von 2 km und einer Breite von 400 m und auf einer Fläche von 28 ha angestaut.(wikipedia) Das Land Niedersachsen behauptet, der Damm halte einem extremen Hochwasser nicht stand und würde bei einem Bruch die Bundesstraße B 27 überschwemmen. Niedernjesa wurde bei Hochwasser der Leine und des Wendebachs 1981 im unteren Dorfteil überschwemmt. Bei einem Dammbruch des Wendebachstaudammes würde das abfliessende Wasser Niedernjesa zusätzlich gefährden.

Die Kosten für einen Umbau des Dammes unter Beibehaltung des Sees so behauptest das Land würden 5,6 Millionen Euro kosten, eine Abschaffung des Sees nur 3,4 Millionen. Ein vom Zweckverband in Auftrag gegebenes Gutachten hat jedoch ergeben, dass der Hochwasserschutz des Dammes mit einem Aufwand von 3 Millionen Euro auskäme. (2008)

Um die Belastbarkeit des Dammes zu testen wurde vor einigen Jahren der Wendebachstausee hochgefahren. Dabei wurde die DLRG nicht vorher informiert und rabiat alle Einrichtungen unter Wasser gesetzt und beschädigt. Das zeigte eine mangelnde Kommunikationsbereitschaft der Landesbehörden bei der Operation am Damm. Bilder von der Flutung der DLRG Hütte >>dlrg-wendebachbilder

2007 haben die Wahlen den Umweltminister gestoppt - Nächste Wahlen 2011
Nachdem Umweltminister Sander 2006 die Vernichtung des Wendebachstausees verkündet hatte, hatte sich der Kreistag des Landkreises Göttingen 2007 einstimmig für einen Erhalt des Sees ausgesprochen. Damals angesichts der bevorstehenden Landtagswahl am 27.1.2008 hatte Umweltminister Sander (FDP) dann die angekündigte Vernichtung des Wendebachstausees wieder zurückgenommen, nachdem auch der Protest der Region - u.a. Demo mit Taucherflossen vor dem Landtag - angeschwollen war. Landrat Schermann und CDU MdL Koch wurde es nun im Gespräch überlassen, die Rettung des Wendebachstausees kurz vor der Wahl präsentieren. (spd-gleichen)
Die nächsten niedersächsischen Kommunalwahlen 2011 werden am 11. September 2011 stattfinden. Dann werden Gemeinderäte und Kreistagsabgeordnete, Stadtbezirksräte und die Ortsräte gewählt. Da könnte sich doch der/die eine oder andere Politiker/in beim Kampf um den Erhalt des Wendebachstausees profilieren.


Grüne
fordern Sander auf, den Wendebachstausee zu erhalten
Pressemitteilung Grüne Kreistagsfraktion 15.7.10 "Verwunderung und massive Kritik löst bei der Grünen Kreistagsfraktion die Kehrtwende des Landes in Bezug auf die Zukunft des Wendebachstausees für eine Erholungsnutzung aus. Staatssekretär Birkner (FDP) löst das Versprechen seines Vorgesetzten "Umwelt"minister Sander (FDP), der eine einvernehmliche Lösung mit den Beteiligten vor Ort zugesagt hatte, auf.
Die Zwei-Pfützen-Lösung, bei der zwei äußerst flache Tümpel entstehen sollen, wird weder eine akzeptable Erholungsnutzung ermöglichen noch eine Verbesserung für den Naturschutz darstellen. Stattdessen ist eine Verschlechterung der Wasserqualität zu erwarten.
Der Grüne Kreistagsabgeordnete Martin Worbes: "Skandalös und stillos ist zudem, dass noch nicht mal ein abschließendes Gespräch mit dem Zweckverband Wendebachstausee gesucht wurde. Erst nachdem der Staatssekretär in einem Schreiben an den Landwirtschaftsminister a.D. Klaus Peter Bruns die abschließende Sichtweise erklärt hat, wurde der Zweckverband nachrangig in einem Schreiben, unterschrieben von einem Referatsleiter, informiert."
Die Grüne Kreistagsfraktion fordert Minister Sander auf, so bald wie möglich klarzustellen, dass seine Zusage für eine einvernehmliche Lösung mit den Beteiligten vor Ort, der Erhalt des Wendebachstausees bei Teilrückbau des Dammes, weiterhin gilt. "Eine völlig offene Frage ist bei der jetzt favorisierten Lösung des Landes der Hochwasserschutz der Unterlieger, vor allem für Niedernjesa. Herr Sander steht auch hier im Wort", so Worbes weiter."


Blick vom Damm aus


Bilder vom Sommer 2001

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Oft war der Boden mit Schlammablagerungen so aufgehäuft, dass man durch den See durchlaufen konnte, allerdings wird er immer wieder mal im Winter ausgebaggert.

Auf dem Gelände befinden sich Spielwiesen, Grillplatz und Grillhütte sowie Tische und Bänke, ein DLRG-Gerätehaus und in den Sommermonaten eine Pommesbude die auch den Toilettenwagen mitbringt.

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Eine Insel inmitten des Sees ist Nistplatz für Vögel und darf nicht betreten werden. Der See wird sowohl von Badenden, vorwiegend Familien und auch Anglern genutzt. Das Einzugsgebiet ist erheblich: es kommen Leute von HannMünden, Kassel und aus dem Harz zu diesem See. Es wird kein Eintritt verlangt.

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Wasserqualität

5.7.06 / Gelegentlich wurden Zweifel über die Wassergüte geäußert, weil ein Bachzulauf auch die Oberflächenwasser-Zuläufe von den Weiden aufnimmt. Der Wendebachstausee galt 2004 als ein "Den Grenzwerten entsprechendes Badegebiet" mit der Note "befriedigend" und gehörte damals zu den wenigen Badeseen Niedersachsens, die 2004 nicht die Note gut erhielten..
Die Wasserqualität hat sich offenbar verbessert. Auf der Seite des Landesgesundheitsamtes ist nachzulesen, dass der Wendebachstausee 2005 keine Leitwert- oder sogar Grenzwertüberschreitung hatte, dies gilt auch für bisher in 2006 entnommenen Proben. 2010 wird die Wasserqualität mit gut bis sehr gut eingestuft.

Wendebachstausee Wasseruntersuchung des Landesgesundheitsamtes

LeitwertGrenzwert28.6.10Mai 2006
scherichia Coli Bakterien (Anz./100ml)100 1800 30 30 und 90
Intestinale Enterokokken (Anz./100ml) 100 700 <15

Wassertemperatur 20.7 °C Lufttemperatur °C, Außerdem werden folgende Faktoren untersucht: pH-Wert, Färbung, Öl, Tenside, Phenole, Transparenz (in Metern), Teer, Algen