goettinger stadtinfo Apex
Stadtverwaltung
will zusätzliches Geld für Apex - Zahlungen an den Insolvenzverwalter
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Filmkunstfreunde reagieren auf Kinoschließungen: Filmkunst im Apex Cinema, Stern und Sternchen haben seit Anfang des Jahres geschlossen. Seitdem ist die Kinolandschaft in Göttingen um D R E I Leinwände ärmer! Ab September ist jeden ersten Donnerstag im Monat ist Filmtag im APEX. Gezeigt werden Streifen, die Filmgeschichte geschrieben haben oder uns aus anderen Gründen beeindrucken. Zu jedem Film wird es eine kurze Einführung geben. Filmtag im APEX! Die ersten beiden Veranstaltungen sind: 8.9.11,
20:15 Uhr: „Lisbon Story.“ Regie: Wim Wenders (BRD 1994), Darsteller: Rüdiger
Vogler, Patrick Bauchau, Madredeus 1994 (90 min.) 6.10.11,
20:15 Uhr:„Frau ohne Gewissen.“ Regie Billy Wilder (USA 1944) Darsteller: Fred
MacMurray, Edward G. Robinson, Barbara Stanwick. 1944 (104 min.) Text: Der Eintritt ist frei! Veranstalter >Verein Filmkunstfreunde Göttingen e.V. (die sich anlässlich der Cinemaschließung zusammengefunden hatten) |
Programm bis 14. Januar 2011 vom 25.11.2010 bis 14.01. 2011 Stephanie Abben - Ausstellung inform präsentiert Werke der jungen Malerin Stephanie Abben. Die Gemälde spielen mit der Selbstreferentialität von Malerei. Einerseits sind es eindeutig abstrakte Bilder, die sich aus einer Vermischung von Farbe, Leinwand, Malakt und Raum ergeben. Andererseits setzen sie Assoziationsmöglichkeiten frei, die den Betrachter Gegenstände, Landschaften oder Tiere in diesen Gemälden entdecken lassen. Der Inhalt der Bilder ist dabei keineswegs beabsichtigt, sondern ist Resultat des spontanen Malprozesses. Die Bilder Abbbens verdeutlichen dadurch zum einem den abstrakten Prozess der Entstehung des Bildes, andererseits spiegeln sie auch den Wunsch wieder in einem Bild einen Inhalt zu finden. Der Betrachter erhält somit die Möglichkeit seinen Blick auf etwas zu fixieren. Dienstag 14.12., 20:15 h Compagnia Buffo WEIHNACHTSFEIER der etwas anderen Art Wir befinden uns im Altenheim. Einem Ort der Stille und Besinnung. Herr Bachmann, ein etwas tüddeliger und knorriger Insasse dieser Einrichtung und Frau Pieper, die stets um das Beste bemühte Ehrenamtliche, haben sich bereiterklärt, die Gestaltung der diesjährigen Weihnachtsfeier zu übernehmen und in Szene zu setzen. Bachmann und Pieper meinen es ernst. Sie bringen ein famoses Weihnachtsspecial auf die Bühne: Sie präsentieren Weihnachtsgeschichten, in denen die Harmonien und Disharmonien der Weihnachtszeit aufeinandertreffen. Ihre. Sie suchen immer nach dem Kern der Wahrheit: Der Glaube an eine wahrlich wunderbare Nacht. Lieverscheidt und Kascha B. bleiben dabei dem Jahrmarkttheaterstil von Compagnia Buffo treu: Maskenspiel, Zaubervarieté, Opera Buffo, Schattentheater, skurrile Weltenklänge sind ihre Stilmittel. Mittwoch 15.12., 20:15 h Compagnia Buffo WEIHNACHTSFEIER der etwas anderen Art Donnerstag 16.12., 20:15 Compagnia Buffo WEIHNACHTSFEIER der etwas anderen Art Freitag, 17. Dezember, 20:15 h Seibel & Wohlenberg Jahresendabrechnung 2010 hat stattgefunden. Es war ein Jahr der Überraschungen: Gleich im Januar fing es an mit einem Wintereinbruch. Damit konnte niemand rechnen. Waffenlobby ist Schreiber und sagte im Gerichtsverfahren um den Spendenskandal, er habe der Union echtes Geld gegeben! Und dann entpuppte sich auch noch Guido Westerwelle als Humorist. Angesichts der Millionenspende einer Hotelkette sagte er: "Die FDP ist nicht käuflich." 2010 – eine Wundertüte? Oder doch nur ein graues Jahr in schwarzgelb? Nein, 2010 birgt noch mehr Überraschungen, welche Seibel & Wohlenberg aus den Archiven ans Tageslicht zerren: War bei der WM die Kriminalität vor den Stadien schlimmer als die in der FIFA? Wer entgleist häufiger, die Bahn oder Jürgen Rüttgers? Wenn man mit einem i-Phone Krieg führen kann, kann man dann auch mit einer Kaffeemaschine Kaffee kochen? Seibel und Wohlenberg haben sich das ganze Jahr mit den Sensationen und unglaubichen Ausreden noch einmal vorgenommen. Samstag, 18.Dezember, 20:15 Die Pawlowskis forte Das Orakel von Elfi Wie werden wir leben in den schwarzgelben Luftschlössern aus Gesundheitfonds, Sparpaketen und atomarer Grundversorgung? Müssen wir beim Antrag auf Zahnersatz den Kauf eines deutschen Neuwagens nachweisen? Müssen wir eine Lebensgenusssteuer zahlen, wenn wir über achtzig Jahre alt werden wollen? Besucht uns einmal im Monat der Konsum-Controller? Ist jeder Bürger verpflichtet, in seinem Gärtchen ein atomares Brennstäbchen einzulagern? Antwort auf diese und andere Fragen bietet "Das Orakel von Elfi". Die Pawlowskis forte versprechen eine große Show aus Liedern, Texten und Szenen. Samstag, 18. Dezember, 13 Uhr Shopping Music - Improvisation zwischen den Warenkörben Heute: Weihnachtsgetöse Ulrike Lentz, Flöten, Angela Dersee, Violine, Martin Speicher, Klarinette, Bassklarinette Ove Volquartz, Bassklarinette Eintritt frei 19.Dezember,
17 Uhr |
APEX-Insolvenz 2010 Stadtverwaltung will zusätzliches Geld für Apex - Zahlungen an den Insolvenzverwalter 10.8.10 /
Die Verwaltung schlägt dem Kulturausschuss am 12.8.10 vor, den "Kulturbetrieb
des Apex pro Art e.V." mit Zahlungen an den Insolvenzverwalter zu sichern.
"Für den Kulturbetrieb des Apex soll der Insolvenzverwalter bis Dezember
2010 monatlich 4.068 Euro und zusätzlich eine – ursprünglich bereits dem Apex
zugedachte – einmalige Zuwendung von 15.000 Euro erhalten. Die Apex – Gastronomie
wird ausschließlich privatwirtschaftlich fortgeführt. " Am 16.8. soll
im nicht-öffentlich tagenden verwaltungsausschuss darüber endgültig
entscheiden werden. 17.8.10 (Pressemitteilung der Stadt) "Für die vorläufige Weiterführung des Spielbetriebs am Jungen Theater Göttingen und für die Aufrechterhaltung des Kulturbetriebs beim Verein Apex pro art e. V. hat der Verwaltungsausschuss der Stadt in seiner Sitzung am Montag, 16. August 2010, grünes Licht gegeben. Er stimmte der Auszahlung von monatlichen Zuschüssen bis zum 31. Dezember 2010 an den vorläufigen Insolvenzverwalter zu und folgte damit den Beschlussempfehlungen, die der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft am vergangenen Donnerstag gefasst hatte. Bis zum Jahresende erhält der Insolvenzverwalter demnach für das Junge Theater monatlich rund 49.000 Euro, für die Galerie in der Burgstraße etwas mehr als 4.000 Euro. Spätestens Mitte der Spielzeit soll auf der Grundlage aktuellen Zahlenmaterials bewertet werden können, ob ein kostendeckender Theaterbetrieb mit den zur Zeit gezahlten Zuschüssen möglich ist. Auch für das Apex gilt: Es sollen Lösungen gefunden werden, die bei künftig strikt getrennter Führung von Gaststätten- und Kulturbetrieb eine Fortsetzung der kulturellen Aktivitäten gewährleisten. Die Eilentscheidungen des Verwaltungsausschusses sind einstimmig gefallen. Beide davon betroffenen Kultureinrichtungen hatten im Juli Anträge auf Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens gestellt." Traditionskneipe im Wandel Das Apex ging ursprünglich in den 60er Jahren aus dem Projekt "Galerie im Centre" hervor und wurde 1971 als Apex pro art ev. gegründet. Die Anfangszeit war geprägt vom kulturellen Aufbruch, den die "69er Studentenbewegung" mit sich brachte. Mit der Zeit wurden aus ehemaligen Studis Professorinnen/Professoren, Lehrer/innen, Rechtsanwält/e/innen usw. . Insbesondere nach 2000 schien das Apex auch preislich den Anschluß an ein "gehobeneres" Gastro-Publikum zu suchen und hob die Preise zügig an. Das Veranstaltungsprogramm verengte sich zusehends auf Kabarett. Nicht nur durch die nun angemeldete Insolvenz stehen die Zeichen auf Neubesinnung.
Apex-Insolvenz
Thema im Kulturausschuß am 12.8. Der Trägerverein des Apex hat im Juli 2010 Insolvenz angemeldet. Die Beschäftigten der Kneipe bekommen nun vorerst noch 3 Monate lang Insolvenzgelder gezahlt. Die kommerzielle Betriebseinheit wurde nicht getrennt als GmbH betrieben, sondern pro art e.V. und Gastronomie sind auf wenig transparente Weise verbunden. 1. Kommerzieller Bereich des Apex: Gastronomie Auf
der >>Homepage
des Apex heißt es: "Zur Finanzierung der genutzten Räumlichkeiten
ist ein Gastronomiebetrieb angeschlossen, der gleichzeitig als kommunikativer
Ort für die Kultur dient." .
Die
Angabe in DM verweist darauf, dass sie sich auf mehrere Jahre zurückliegende
Zahlen bezog. Bodenstein war bis 2000 Professor für Betriebswirtschaft der
Uni Duisburg-Essen. Die Tatsache, dass er angeblich keine Auskunft über die
Gastronomieumsätze geben konnte muß daher Verwunderung auslösen.
Offensichtlich gaben sich die Ausschußmitglieder jedoch mit der Antwort
zufrieden. 2. Apex wechselte in den Arbeitgeberverband um die Tarifbindung aufheben zu können Der Wechsel einer Verbandsmitgliedschaft um Löhne und Gehälter zu drücken, wird von den Gewerkschaften als "Tarifflucht" verurteilt. Auch SPD und Grüne verurteilen die Praxis der "Tarifflucht". Wie anders als Tarifflucht soll man aber das Verhalten der Apex-Vereinsleitung bezeichnen, wenn im Protokoll des Kulturausschuß vom 18.6.2009 ** zu lesen steht,
Nach obigem Zitat zu urteilen wurde eine Einrichtung mit erheblichen Fördermittelsummen ausgestattet, die per "Tarifflucht" die Löhne ihrer Beschäftigten im Gastronomiebereich drücken möchte.
[
** Das Protokoll ist nur mit etwas Aufwand im Ratskalender
unter dem Kulturausschuß-Termin 18.6.2009 zu finden, wenn dort der mittlere
Button "Niederschrift"
oben
rechts angeklickt wird. 3. Erhebliche Fördersummen für das Apex 2009 fasste die Stadt in einer Stellungnahme ihre bisherigen Zahlungen an das Apex zusammen:
Am 22.4.10 wurden dem Apex vom Kulturausschuss trotzdem noch einmal zusätzlich zu der jährlichen Förderung von 47.900 € Mittel in Höhe von 15.000 Euro bewilligt. Kurze Zeit nach dieser Bewilligung, äußerte Gerhard Bodenstein (alias George Bodenstein) 3 Monate darauf im Interview laut GT vom 21.7.10 das Rauchverbot habe zur Krise des Apex beigetragen und es fehlten dem Apex 10.000 Euro für die Einrichtung eines Raucherbereiches. Aus Kreisen der Fördereinrichtungen wurden die Forderungen des Apex mit "Jammern auf hohem Niveau" kommentiert. Auflistung verschiedener Zuwendungen an das Apex (ohne Anspruch auf Vollständigkeit und möglicherweise gibt es auch Überschneidungen in den verschiedenen Nennungen )
Angesichts all dieser
Fördersummen darf eine Aufklärung darüber erwartet werden, wie
der Apex-pro Art e.V. insolvent werden konnte. Nachtrag: Indirekte Förderung durch städtebauliche Maßnahme
Stellungnahme des APEX-Vorstandes zum GOEST-Artikel
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Apex, Burgstraße
Das "Offene Singen" hat das Apex verlassen
Plakate des nichtkommerziellen Projektes "Offenes Singen" von Wieland Ulrichs und Peter Funk. Das "Offene Singen" fühlte sich im Apex nicht mehr gut aufgehoben und singt jetzt woanders. Wieland Ulrichs drückte auf seiner Webseite nach 10 Jähriger Tätigkeit tiefe Enttäuschung aus. Dort hieß es u.a.: "Mein Offenes Singen wird es im Apex nicht wieder geben, auf gar keinen Fall. ...." Zugrunde lag eine harsche Kritik an dem damaligen Vorsitzenden Bodenstein. (Da inzwischen ein anderer Betreiber die Gastronomie übernommen hat dürfte dem Besuch der Apex-Kneipe jedoch nichts mehr entgegenstehen)
Dauerbrenner des Mundart-Kabaretts "Hier höre zu....!" Mundart-Kabarett von Hauptfigur Heinrich Eickemeier, seines Zeichens Landwirt und Schweinezüchter (Glenn Walbaum) und Lokführer Fritze Brinkmann (Peter Grande)
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Samstags | Shopping Music Improvisation zwischen den Warenkörben Es gibt sie noch, die improvisierte Musik: jeden Samstag eine halbe Stunde lang zwischen zwölf und halbeins werden Musiker aus der Göttinger Szene im APEX in kammermusikalischer Besetzung aufeinander treffen. |
![]() | JazzSession Jazzer treffen Jazzer Ein Zusammentreffen erfahrener Jazz-Musiker aus dem Raum Göttingen mit ambitionierten Nachwuchs-Jazzern. Die Session beginnt mit dem Eröffnungs-Set einer jeweils hierzu eingeladenen Band. Im Anschluss daran heißt es Bühne frei für alle erschienenen Musiker. Durch den steten Wechsel der Formationen erscheinen auch die bekannteren Jazz-Klassiker immer wieder in interessanten Interpretationen. Die JazzSession findet regelmäßig (fast) jeden vierten Donnerstag im Monat statt. > Jazz im Apex |
| Glenn
Walbaum
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| Hier, höre zu... "Es fährt ein Zug nach Hartzeburg" In ihrem neuen Programm für das Peter Grande verantwortlich zeichnet - werden sich die Hauptfigur Heinrich Eickemeier, seines Zeichens Landwirt und Schweinezüchter (Glenn Walbaum) und Lokführer Fritze Brinkmann (Peter Grande) erneut mit den wichtigsten Themen befassen, die das deutsche Volk beschäftigen: Reformen, Reformen, Reformen und nochmals Reformen. Allerdings sind auch anspruchsvollere Themen zu erwarten, so zum Beispiel Diskussionen über Deutschlands Superstar, den Weltraumtourismus, Heinrichs Tourismus nach Afrika, die DB und über die Ehe u.a.m. Wie immer wird alles von schönen Märschen "ausse Klassik" untermalt, wobei am Schluss wieder der stets sehnsüchtig herbei gesehnte musikalische Höhepunkt aus der Welt der Oper den Zuschauer erwartet. | |
Die Pawlowskis Das tägliche Leben ist voller Nebenwirkungen. Wer heiratet, bekommt eine neue Steuerklasse, ein schlichter Blick auf den Kontoauszug führt zu Kopfschmerzen, eine Rede von Gerhard Schröder zu Haarausfall, der Anblick von Angela Merkel zu Lähmungserscheinungen um die Mundpartie, und wer die Grünen wählt, darf sich über Rheumaschübe nicht wundern. Verblüffend, oder? Und Ihren Arzt und den Apotheker können Sie nicht mehr fragen. Eine schlimme Nebenwirkung der Gesundheitsreform. Nur die Pawlowskis wissen Antworten. Nur sie können darüber aufklären, welche verblüffenden Nebenwirkungen es hat, wenn man sich entschließt, morgens die Augen zu öffnen. Drei überaus erfolgreiche Programme haben Vater und Sohn bisher auf die Bühne gebracht. Die verblüffende Nebenwirkung: ein viertes war nicht zu vermeiden. Und das ist ihr Jubiläumsprogramm: seit 20 Jahren stehen die beiden gemeinsam auf der Bühne. | |