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Junges Theater

 

Theaterworkshop für Jugendliche von 13 – 16 Jahren

Der an drei Vor- und Nachmittagen stattfindende Kurs ist Teil des Ferienprogramms für Jugendliche im Apex Burgstraße 46. 10.00

Die Theaterpädagogin Tasha Skowronek lädt theaterinteressierte Jugendliche zu einem dreitägigen Workshop ein, in dem die Welt der Mythen und Legenden spielerisch erforscht werden soll. Ob Vampire, Geister oder Werwölfe - die Mitspielerinnen und Mitspieler dürfen hier ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Geschichten voller unheimlicher Wesen und Erscheinungen erfinden.

"Liebe, Tod und Vollmond"
"Wir tauchen ein ins Reich der Mythen und Legenden. Isabell hört ein Geräusch und schreckt aus dem Schlaf. Ein schauriges Heulen, wie von einem kranken Tier, und da kratzt doch jemand an der Tür, oder? Sie macht Licht und sieht das Buch, über dem sie eingeschlafen ist. Alles klar: nur schlecht geträumt. Doch auch am nächsten Tag geht ihr das Heulen nicht aus dem Kopf. Außerdem ist da noch der schwarzhaarige Junge aus der Parallelklasse, der nie mit jemandem spricht. Und plötzlich ist Robert verschwunden, Isabells bester Freund."

Anmeldungen nimmt die Kursleiterin entgegen: 05502 / 998614. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro. Eine Präsentation der Arbeitsergebnisse für die Familien und Freunde findet am Mittwochnachmittag statt

 

"Spielkreis Theater der Ev.-Ref. Gemeinde"

15.2.12 / Der Spielkreis Theater der Ev.-Ref. Gemeinde in Göttingen ist seit mehr als zehn Jahren fes-ter Bestandteil der Göttinger Theaterlandschaft und bringt circa einmal im Jahr ein Stück auf die Bühne. In diesem Jahr zeigen wir Ihnen Eugene Ionescos "Die Nashörner". Eugène Ionesco stellt die Frage nach der wahren Individualität des Menschen in entfremdender Gesellschaft. Er enthüllt auf komödiantisch-skurrile Weise die Mechanismen von Moden und Mitläufertum. "Die Nashörner" ist ein Klassiker des absurden Theaters und hat auch rund sechzig Jahre nach seiner Uraufführung nichts an Scharfzüngigkeit eingebüßt. In einer Zeit, in der die Realität die Grenzen des Absurden längst überschritten hat, beweist es im Gegenteil eine Aktualität, die manchem Zuschauer wie ein erschreckendes Spiegelbild vorkommen wird.Hans und Behringer sitzen auf dem Marktplatz. Es ist ein ganz normaler Sonntag. Plötzlich stürmt riesig, mächtig, laut schnaufend ein Nashorn vorbei. Die Passanten rennen auseinander, eine Frau lässt ihren Einkauf fallen, Behringer trinkt Bier. Was anfangs noch wie eine groteske Störung des normalen Laufs der Dinge erscheint, wird bald jedoch zum Alltag. Einer nach dem anderen wird zum gepanzerten Vierbeiner, die Nashörner zur Mehrheit.

Aufführungstermine:
In der Ev.-Ref. Kirche in der Unteren Karspüle: Mittwoch 22.02., Freitag 24.02., Samstag 25.02., jeweils um 20:00 und Sonntag 26.02. um 16:00 - *Eintritt frei, Spenden erwünscht*

Theater im OP (ThOP), Käte-Hamburger-Weg 3 Mittwoch 07.03., Freitag 09.03., Samstag 10.03. und Sonntag 11.03. jeweils um 20:15 im - *Eintritt 9,-/ermäßigt 6,-*

 

Theaterwerkstatt Göttingen

>> theaterwerkstatt-goettingen.de

24.11.11 , basiert auf Pressetext der Theaterwerkstatt /
Die Theaterwerkstatt Göttingen ist ein Freies Theater, das seit seiner Gründung 1998 als professionelles Schauspielensemble mobiles Kinder- und Jugendtheater erschafft und aufführt. Ihre Produktionen sind Theaterstücke, die durch eine spannende Geschichte führen und die Wirklichkeit der jungen Zuschauer zu spiegeln suchen, um durch ein starkes Theatererlebnis zur Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Inhalt und zur Diskussion anzuregen. Seit 2009 beschäftigt sich die Theaterwerksstatt mit der neuen Kunstform des Klassenzimmertheaters. Nach 'Happy Hour' ist BISSwert die zweite Inszenierung dieser Art. Das Ensemble für BISSwert Dorothea Derben, Regisseurin, arbeitet seit 1989 als freie und Regisseurin und Theaterpädagogin im Kinder- und Jugendtheaterbereich in und um Göttingen. Sie inszenierte seit 1998 alle Produktionen der Theaterwerkstatt Göttingen, schreibt Theaterstücke für Kinder und Jugendliche, leitet theaterpädagogische Projekte mit Jugendlichen und Erwachsenen, organisiert bei DOMNO e.V. das inzwischen internationale DOMINO Theaterfestival für Kinder- und Jugendtheater. Annka Zaich, Schauspielerin, ist seit August Mitglied der Theaterwerkstatt Göttingen. Sie studierte von 2007 bis 2011 an der Schauspielschule Kassel. Seit ihrem Abschluss arbeitet sie als selbstständige Schauspielerin und lehrt an der Schauspielschule Kassel Körper- und Stimmtraining. Petra Bensaid, Regieassistentin, Theaterpädagogin ist seit 2008 Mitglied der Theaterwerkstatt Göttingen und als Regieassistentin, Dramaturgin, Theaterpädagogin und Organisatorin für die Produktionen 'Happy Hour' und 'Nun und Nimmermehr' tätig, zudem ist sie seit 2009 die Co-Leiterin des DOMINO Jugendclubs.

Nach der ersten Aufführung Okt. 2011 in einer Klasse der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS), gibt die Theaterwerkstatt Göttingen nun in einem Klassenraum des Max Planck Gymnasiums 'Minimax' am Albaniikirchhof 7/8 die öffentliche Premiere der neuen Inszenierung BISSwert. Klassenzimmertheater spielt auch im Klassenzimmer ! Premiere ist am Mittwoch, 30. November, 18 Uhr im MPG am Albanikirchhof , weitere Vorstellung am Donnerstag, 8. Dezember, 18 Uhr am selben Ort .

BISSwert Ein Klassenzimmerstück von Holger Schober und Dana Csapo für das Publikum ab 10 Jahren, Inszenierung: Dorothea Derben, Spiel: Annika Zaich Regieassistenz/Theaterpädagogik: Petra Bensaid Wer braucht schon eine Seele? Anna Fogel, mit F wie fliegen sicher nicht. denn ohne Seele braucht man auch kein schlechtes Gewissen haben. Wenn da nur nicht diese Zigeunerin wäre, die Anna Fogel mit diesem Fluch belegt hat. Jetzt muss sie mehr als hundert Seelen retten, nur so kann Anna von dem Bann befreit werden. Sie muss den Kindern Gutes tun, sie wertschätzen. Doch Anna fällt das gar nicht leicht, weil SIE doch immer die Schönste und Klügste von allen war. Die anderen waren Anna immer langweilig und dumm vorgekommen bis ... Gibt Anna F. ihr gruseliges Geheimnis preis? Die Theaterwerkstatt Göttingen lädt Sie und das Publikum ein, zur ungewöhnlichen Stunde am Abend die Schulbank zu drücken und diese ungewöhnliche Theatervorstellung zu erleben.

Kontakt und Buchungen fürs Klassenzimmer DOMINO e.V., 0551 59544, info@theaterwerkstatt-goettingen.de

 

 

Buchfink - Theater

Buchfink-Theater Gartenstr. 44 D-37073 Göttingen 0551 - 531 33 38 0171 - 653 08 12 info@buchfink-theater.de www.buchfink-theater.de

Clapp&Buchfink: Puppedy - Pupparett Puppenauflauf
Zu erleben am Fr. 7.10.11 , 20.15 Uhr im APEX Clapp&Buchfink


Die Schauspieler Buchfink links, Komiker Andy Clapp der gaaanz toll einen englischen Akzent nachmachen kann, weil er da her kommt - beide in Menschengestalt

Veranstaltungsbericht
Voller Elan und Spielfreude reihten die beiden Puppenspieler Szene an Szene. Kaum nachzuvollziehen, wie schnell sie hinter der Puppenbühne die ganzen Wechsel hinbekommen haben. Dann sprechen die Puppen auch noch unterschiedliche Dialekte ! Der schwäbelnde Fred, der italienisch mit der Sprache hämmernde Mafiosi, die wienerisch sprechende Frau, der perfekt mit indischem Akzent sprechende Meditationslehrer: "Breaaaath iiiiin - breaaaath out, you must relax my felow", der biertrinkende Proll, und das alles durcheinander. Zwischendrin der Schweinehund der wirklich so aussah. Manchmal genial absurdes Theater und manchmal ziemlicher Quatsch. Ein Höhepunkt: die furiose Auseinandersetzung zwischen Himmel und Hölle, bei der schließlich Petrus und der Teufel sich versuchten mit Reizbegriffen gegenseitig fertigzumachen war Spitzenleistung: Petrus "immerwährende Gnade und Demut" ... der Teufel sinkt getroffen zusammen und wehrt sich dann mit "Sahnetorte, Brandy", woraufhin Petrus getroffen in die Knie geht usw. schließlich erringt der Teufel einen Zwischensieg mit dem lasziven Wort "Neetzstrüüümpfe"... auf das Petrus nur noch verträumt "rosa Schleifchen" hinzufügt und k.o. geht.


Links: der schwäbelnde Fred mit Petrus
foto: goest

der Proll mit der Blondine, die schon ein paar Gramm zunimmt, wenn sie eine Schokolade anschaut. foto: buchfink/clapp

Und schon steht da ein Vogel und der Proll und sie schauen die sehr hohe Bühne hinunter, sagen abwechselnd: ah tief, substantiv, nein akkusativ, eher datief, mhhh infinitief ! dann sich gegenseitig bedrängend: dominativ, laaasssziv! Und schon gehts weiter mit der nächsten Szene. (Wir fallen durch hemmungsloses Lachen auf - werden aber durch den immer wieder auftauchenden indischen Meditationslehrer beruhigt ... breaaath in - breaaaath out)


Mafiosi und indischer Meditationslehrer

Die Puppenbühne war auf der Apexbühne aufgebaut und dadurch etwas zu hoch, das ging echt auf die Nackenmuskeln. Nochwas kritisches: Die Idee, Mißverständnisse bei der Korrektur von fehlerhaftem Sprechen darzustellen war zwar gut, aber die Präsentation (auch noch mit Kasperklatsche) war streckenweise extrem albern, das sollte zumindest gekürzt werden oder doch lieber den echten Puppen überlassen werden - Obwohl: die Grimassen des Komikers Clapp waren dabei schon recht genial.

Ach ja und dann noch die Queen und der Proll auf dem Arbeitsamt und auch die Tricks, einem zum Tode verurteilten eine Weltreise anzudrehen oder Heiratswillige in die Armee zu schleusen usw. usw. Die Vorstellung war ein echtes Anti-Depressiva in der beginnenden Herbstkälte und verführte einige aus dem Publikum zum längeren heiteren Aufenthalt mit lautem Lachen und Nachsprechen der Szenen in der Apexkneipe. Am liebsten würde ich bald wieder eine Vorführung sehen.

...kann man http://www.buchfink-theater.de/content/tourplan.html

Ankündigungstext der Theatermacher
"Reines Sprach- oder Politkabarett gibt es in rauhen Mengen. Aber kasperiadische Schaumstoffköpfe im Kampf mit dem menschlichen Alltag, diese Figurencomedy von "Clapp&Buchfink" sucht bislang ihresgleichen. Fiebern Sie mit Hollywoodstar Kirk Lancaster oder der Queen live in Schaumstoff und 3D beim Wettstreit um "Queen-für-Deutschland", lassen Sie sich von englischen Austauschpolizisten bei der Gehscheinkontrolle überraschen, lernen Sie in "Deutsche-Grammatik-für-Inwanderers" die wahre Bedeutung von Dativ und Genitiv kennen, entspannen Sie sich mit indischen Atemweisheiten, erfahren Sie mehr vom Mafia-Himmel oder der Sehnsucht der Hölle nach einem eigenen Kühlschrank oder lassen Sie sich in unserem Heiratsinstitut nach Afghanistan vermitteln ... Kabarettistische Szenen, unpolitisch, unkorrekt und unberechenbar. Eine Puppenshow für Kleinkunstbühnen und Figurenfestivals. Von und mit: Andy Clapp und Christoph Buchfink" / Text und Fotos der Puppen: Buchfink


Deutschland sucht die SuperQueen DSDSQ

Puppenauflauf

 


Frühere Auftritte / Buchfinktheater

Kati, Ole und der Wunderbalkon Mai 2008 – PREMIERE 16 Uhr Lumière 5+ DOMINO Gastspiel: Buchfink Theater 16:00 Uhr

Kunstgala / - Christoph Buchfink, Figuren-, Masken- und Körpertheater, Tanz, Akrobatik, Commedia dell'Arte und Clownerie.

Madame Pompadour goest - Bild der Woche Juli 2008 – Der Figurenspieler und Schauspieler Christoph Buchfink erscheint auf einem grünen Dinosaurier namens Madame Pompadour reitend beim ...

"Lilas Faunentraum" Benefizveranstaltung 2003 zu Gunsten des DOMINO- Theatervereins Buchfink-Theater

Geschichte um „Elisa Bib“ beim Figurentheater-Festival 2010 im Lumière


Buchfink auf Dinosaurier

 

Buchfink-Einlage 2008 beim Domino-Festival im DT-Studio: Puppencomedy .. zum schief lachen... :

Anfang des Dialogs: Was machen Sie da? Ich gehe! Haben Sie einen Gehschein? Nein Der kostet 30 Euro .. .....

Dieses Stück wird auch bei der neueren Vorstellung noch einmal gebracht.

 

 

Theater mit und ohne Behinderung

Ankündigungstext Tobias Wojcik 27.4.11 /
Am Sonntag, 1. Mai 2011 findet im Gemeindesaal der Ev.-Ref. Kirche Göttingen das erste Göttinger Theaterfestival von Menschen mit und ohne Behinderung statt. Um 18 Uhr beginnt die Doppelvorstellung der beiden Theaterstücke, die Produkte zweier theaterpädagogischer Projekte sind. Die SchauspielerInnen probten über ein Jahr und stellen nun ihre Ergebnisse vor. Co-Leiter beider Projekte sowie Initiator des Festivals ist der freie Theaterpädagoge Tobias Wojcik. Durch große kreative Teilhabe der TeilnehmerInnen mit den unterschiedlichsten Handicaps vom Down-Syndrom bis zur Querschnittslähmung sind zwei herrlich unfromme, von der jeweiligen Gruppe selbst entwickelte Produktionen entstanden.

"Märchenchaos" 20 Min / ab 8 Jahren.
Im "Märchenchaos" der Theatergruppe des Vereins Treffpunkt e.V. Gillersheim aus dem Landkreis Northeim finden wir uns wieder in einem heiter-anarchistischen Potpourri unserer Lieblingsmärchen. Berichtet wird von Macho-Attitüden und Schwulenhass im Märchenwald. Geklärt wird unter Anderem die Frage: Ist Hänsel das private GPS von Gretel?

Premiere "Der König in mir" Ca. 60 Min für Erwachsene
Theatergruppe "Schmetterlingseffekt" (Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen und Junges Theater Göttingen): Premiere "Der König in mir" frei nach Motiven aus Alfred Jarrys "König Ubu" und "Ubu Hahnrei". Nach einer kleinen Pause folgt als Premiere "Der König in mir", die zweite Produktion der integrativen Göttinger Theatergruppe "Schmetterlingseffekt". Das Projekt ist eine Kooperation der Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V. und dem Jungen Theater Göttingen. Die Spielfassung von "Der König in mir" ist frei nach Motiven aus Alfred Jarrys absurden Puppentheaterstücken "König Ubu" und "Ubu Hahnrei" erstellt. Der über hundert Jahre alte Theaterstoff, ursprünglich eine aberwitzige Reflexion über Machtmissbrauch, wurde inhaltlich stark modifiziert und gerät in der hiesigen Darstellung als Mischung aus realem Schauspiel mit Puppentheatersequenzen zur absurden Revue für Erwachsene, der nichts heilig ist. So erfährt der geneigte Zuschauer Hässliches über rollstuhlfahrende Herrscher, den Rollstuhl als Machtfetisch und ganz allgemein das Suhlen im Morgenstuhl. Eine wilde vulgäre Exkursion in Gefilde, wo das Gewissen in den Nachtschieber ausgelagert ist und die Erfindung der Orthopädie noch bevorsteht.

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Theaterwerkstatt Göttingen

Uraufführung und Premiere
Donnerstag, 2. September 2010, 18 Uhr, Kulturzentrum musa

nun und nimmermehr
ein Theatermärchen von Thea Brende

Hanna und Nesrin sind ausgerissen. Nesrin will nicht mehr zu ihrer Familie zurück, denn diese plant, sie in die Türkei zu verheiraten. Und Hanna will unbedingt, dass ihre beste Freundin in Deutschland bleibt. Nach einem gescheiterten Versuch bei Tante Hannas Elsa Unterschlupf zu finden, sind sie zusammen in den nahen Wald geflohen. Doch bald begeben sich Nesrins Vater und Tante Elsa auf die Suche nach den Kindern. Hanna liebt Märchen und glaubt, dass sie zaubern kann. Angesichts der Bedrohung experimentiert sie mit dem Verwandlungszauber aus ihrem Lieblingsmärchen, während Nesrin eine realistische Methode wählt, um die Verfolger in die Irre zu führen. Tatsächlich finden Elsa und Can immer dort, wo sie die Kinder gesehen haben, Spuren, die einen Weg weisen und Zettel mit seltsamen Forderungen.
Hannas Zauberkräfte wachsen mit Nesrins Entschlossenheit, über ihre Zukunft selbst zu entscheiden. Und so wachsen auch die Chancen auf einen märchenhaften Ausgang der Flucht.
Regie: Dorothea Derben , Musik: Mehmet Cetik, Alexander Derben


Es spielen, Beate Krist und Laura Leske / Lia Eastwood, Eric Haug

Weitere Spieltermine sind:
2. Vorstellung: Fr, 03.09., um 18 Uhr, musa, Hagenweg 2 a, Göttingen
Schulvorstellungen:

Mo, 13.09.
Di, 14.09.,
Mi, 15.09.
, jeweils 11 Uhr musa, Hagenweg 2 a, Göttingen


DOMINO Theater des Monats:
So, 19.09., 15 Uhr
, Schulvorstellung Mo, 20.09, 11 Uhr, Kino Lumière, Geismar Landstr. 19,

www.theaterwerkstatt-goettingen.de

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Theaterworkshop

Mehrteiliger Theaterworkshop "Elite on Stage" Grünes Zentrum ,
Erstes Vorbereitungs 26.6.10 19-22 Uhr

Seit November 2007 wird die Universität Göttingen für ihr Zukunftskonzept "Göttingen.Tradition - Innovation - Autonomie" als "Elite-Uni" gefördert. Für die Universität bedeutet die Auszeichnung neben Forschungsgeldern vor allem Prestige und mediale Aufmerksamkeit.
- Die Studierenden fragen jetzt: Was habe ich davon?
- Welchen Stellenwert hat die Lehre neben der Eliteforschung?
- Braucht eine demokratische Gesellschaft Eliten? Welches Gesellschaftsbild steht im Hintergrund?
Dem wollen wir uns mit den Mitteln des Theaters annähern. Dabei stehen die Erfahrungen der Teilnehmenden und die Texte, die sie mitbringen, im Zentrum. Auf dem ersten Treffen im Juni entscheidet sich, welchen Umfang das Projekt konkret haben wird. Es können und sollen eigene Texte und Ideen mitgebracht werden - Gedichte, Zeitungsartikel, offizielle Dokumente, Selbstgeschriebenes etc. Die Texte werden die Grundlage unserer Improvisation bilden. Umfang und Ergebnis sind offen.

Die Leitung des Workshops wird Tobias Wojcik übernehmen. Er ist Diplompsychologe und freier Theaterpädagoge und seit Jahren in der Göttinger Theaterlandschaft aktiv.

U.a. auch als Schauspieler z.B. in dem Tanztheaterstück des ThOP 2009 - Foto

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der "CampusTour 2010 - Wissen, was wirkt!" der Heinrich-Böll-Stiftung statt.

Auf dem ersten Treffen am 26.6.2010 werden der Umfang des Workshops und die Termine abgestimmt. Hier klärt sich, wie genau die Workshopreihe aussehen wird. Es besteht die Möglichkeit, dass das Ergebnis des Workshops Ende Oktober auf der Abschlussveranstaltung der Campustour zur Aufführung gebracht wird.
Veranstalter: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen Veranstaltungsort: Grünes Zentrum Göttingen Lange-Geismar-Straße 73, 3. Etage

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Theater im Bus: Lampedusa / Thema Frauen und Flucht

Veranstalterinnentext / 8.9.09 /
Eine neuartige Göttinger Theaterproduktion verschafft einen ganz anderen künstlerischen Zugang zum Thema "Frauen und Flucht". Gespielt wird das Stück von einem ungewöhnlichen Ensemble und an einem ungewöhnlichen Ort: Zehn Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft finden sich zusammen und starten gemeinsam in eine fiktive Reise: In einem Bus.

Informationen zum Theaterprojekt: Flucht ist ein großes Thema dieser Tage, immer wieder kommen Meldungen über flüchtende Menschen aus Afrika, die auf der Insel Lampedusa, dem südlichsten Ende Europas, landen oder unterwegs sterben. Doch die meisten Menschen wissen wenig über die Hintergründe - Afrikanerinnen und ihre Biographien, ihre Migrationsgeschichten, ihre Probleme im Alltag in Deutschland werden sowohl integrationspolitisch als auch frauenpolitisch nur begrenzt wahrgenommen. Hier möchte "Lampedusa" ansetzen.Das Stück erzählt von den Schwestern Frieda und Klara, die Teil einer Reisegruppe sind, die den südlichsten Punkt Europas zum Ziel hat. Mit dem Bus geht es an den Fährhafen nach Porto Empedocle, von dort mit dem Schiff nach Lampedusa. Hier erwartet sie ein erstklassiges Hotel, mediterrane Atmosphäre, der Strand ist ein heller Traum. Dunkel ist die Wirklichkeit, wenige hundert Meter von der Hotelbar entfernt. Alptraumhaft erscheinen den Europäerinnen die Bilder von sinkenden Booten, Bilder, die von einer anderen Reise erzählen, von der Reise der Flüchtenden nach Europa. Bilder, die von einer Gruppe Afrikanerinnen und Afrikaner in Szene gesetzt werden. Im Fokus stehen die Geschichten von Frauen, die wie rote Fäden von allen möglichen Orten der Welt nach Afrika zurückführen, Nabelschnüre, gesponnen aus Sehnsucht, Liebe, Erinnerung, Schmerz und Blut, Verbindungen, in denen die Muttersprache steckt, das Mutter- oder Vaterland, die Kindheit.

Der ungewöhnliche Spielort korrespondiert mit diesem Thema: Es geht um Fortbewegung, um Abfahrt und Ankunft, um Menschen, die hier leben, aber hier nicht zu Hause sind. Ein halbes Jahr lang hat das das boat people projekt Gespräche mit Afrikanerinnen und Afrikanern geführt. Sie traten in Kontakt zur afrikanischen Szene Göttingens und haben sich mit Menschen getroffen, die in unterschiedlichen Kontexten hier leben und doch ähnliche Erfahrungen machen. Es kam zu vielen besonderen Begegnungen, in der Universität, in der Flüchtlingsunterkunft, auch im Internet - sie lernten eine Schriftstellerin aus Kinshasa kennen, deren Impulse in die Produktion eingeflossen sind. Nach dieser Zeit der Recherche haben die Theaterautorin- und Dramaturgin und die Regisseurin "Lampedusa" entwickelt. Nina de la Chevallerie und Luise Rist haben mit dem Stück besonders Frauen dazu ermutigt, etwas von sich Preis zu geben, um dafür an Selbstbewusstsein zu gewinnen. Die Situationen, die sie erfunden haben, erzählen viel von der Realität. "Die Szenen, in denen die deutschen Urlauberinnen den afrikanischen Frauen begegnen, erinnern an die eigenen Unzulänglichkeiten im Umgang mit Menschen, die uns fremd sind. Wir versuchen, etwas zum Ausdruck zu bringen, das im Verborgenen liegt. Wir sind erschrocken über das, was zum Vorschein kommt, wenn man Gefühle hinterfragt. Unser Ansatz ist idealistisch, unser Antrieb ist der unbedingte Wunsch, etwas zu verändern.

Premiere für "Lampedusa" ist am Freitag, 18. September 2009, um 20.30 Uhr in einem Stadtbus der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB). "Lampedusa" wird im Rahmen des Landesprogramms "Migrantinnen in Niedersachsen - Integration gestalten!" vom Frauenbüro der Stadt Göttingen mit dem neu gegründeten Autorinnen- und Regieteam boat people projekt, (Luise Rist und Nina de la Chevallerie) umgesetzt, dessen Kooperationspartner das Literarische Zentrum in Göttingen ist.

Zudem konnten weitere Einrichtungen für das Projekt begeistert und für eine Unterstützung der Produktion gewonnen werden: der Integrationsrat, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH, KUNST e.V, das Gleichstellungsbüro der Georg-August-Universität, das Büro für Integration und nicht zuletzt die GöVB.

Treffpunkt am Premierenabend ist um 20.30 Uhr um Kundenzentrum der GöVB, Ecke Jüdenstraße/Weender Straße. Weitere Vorstellungen finden am Sonnabend, 19. September, Mittwoch, 23. September, Donnerstag 24. September, Freitag 25. September, Freitag, 16. Oktober, Sonnabend 17. Oktober, Sonntag, 18. Oktober, Dienstag 20. Oktober und Mittwoch, 21. Oktober statt, jeweils ab 20.30 Uhr am GöVB-Kundenzentrum. Karten gibt es für 12,50 und 8,50 (ermäßigt) Euro an allen bekannten Vorverkaufstellen und unter www.ticketonline.de.

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"Stille Hunde Theaterproduktionen"

www.stille-hunde.de

»Vom Kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat«

Weil das, was ihm da auf den Kopf gefallen ist, überhaupt nicht dahingehört, ist der Maulwurf sehr wütend. Der Maulwurf begibt sich auf den Weg, um den Übeltäter zu finden.

Jedes Tier, das ihm begegnet, wird verhört und muss seine Unschuld augenfällig beweisen. Christoph Huber und Stefan Dehler haben mit viel Witz und einfachen Theatermitteln aus dem Kult-Bilderbuch ein Stück Clowntheater gemacht.

Fotos von der Aufführung während des Sommerfestes des Literarischen Zentrums 2011


Auch die Kleinsten können das Problem nachvollziehen (man beachte die Gestik) die bei "Sowas" auf dem Kopf entsteht.


Der fast blinde Maulwurf erkennt nicht, dass ihm nur ein Tier vorgespielt wird. Das herrlich improvisierte Schwein mit rosa Becher-Schnauze und der ebenso grandios improvisierte Hase mit Kochlöffel-Ohren müssen Stuhlproben abgeben um zu prüfen, wer der Übeltäter war. Für Kinder mit Erinnerung an die "anale Phase" ist das ein Theaterstück, bei dem sie sich in ihrem Element fühlen. Gewisse Grenzen werden erreicht, wenn die verschiedenen Exkremente - die in Wirklichkeit Schokokugeln oder ähnliches sind auch noch zum Verspeisen an die ZuschauerInnen verteilt werden.

 

"Die Besserung"

Ankündigungstext: Der vierzehnjährige Franz gilt als sozial verwahrlost und kriminell. Auf der Suche nach seiner Pflegemutter wird er immer wieder aufgegriffen und eingesperrt. Eine Odyssee durch unterschiedliche Fürsorgeeinrichtungen liegt bereits hinter ihm, als er schließlich in das Jugend- KZ Moringen eingeliefert wird. Hier soll er vermeintlich erzogen und gebessert werden; stattdessen erwarten ihn Zwangsarbeit und der Terror der SS. Willkür und Ohnmacht bestimmen den Alltag. Wie kann Franz hier sein Leben retten?
In dem Stück, das Christoph Huber und Stefan Dehler in enger Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Moringen erarbeitet haben, wird eine Auseinandersetzung über Vorstellungen von Erziehung und über den Umgang mit jenen geführt, die als nicht erziehungsfähig gebrandmarkt aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurden. Am Ende werden die inhumanen Vorstellungen einer Gesellschaft entlarvt, die bestimmen möchte, wer dazu gehören darf - und wer nicht. Das Stück ist mit einem Nachgespräch für das Klassenzimmer konzipiert. 5 € pro Schüler/in. Buchungen und Infos unter: info@stille-hunde.de www.stille-hunde.de, Tel.: 0551/ 6345700


Foto: sudra

Eindrücke vom Besuch der

Premiere von "Die Besserung"

am 26. März im MPG /

30.3.09 / Bericht: Sudra / Wie bereits angekündigt haben stille hunde in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Moringen und mit finanzieller Unterstützung des Landschaftsverbandes Südniedersachsen e.V., sowie der Jugendstiftung des Landkreises Northeim ein für das Klassenzimmer konzipiertes und buchbares Stück über den menschenverachtenden Umgang des faschistischen Erziehungssystems mit als "Pubertätsversager" oder "abartig" klassifizierten Jugendlichen entwickelt. Im Fokus der Geschichte steht das Schicksal zweier vom Arzt des "Jugendschutzlagers" Moringen als "potentiell erziehungsfähig" und "genetisch unbedenklich" eingestufter Jugendlicher. Das weitaus grausamere und tödlich endende Schicksal der gleichaltrigen Sinti- und Romajungen wird dräuend am Rande erwähnt. Die Autoren scheinen bemüht, den Zuschauer verschiedenen Alters in seiner Er-Lebenswelt abzuholen. Da die Protagonisten zur eigenen "peergroup" gehören fällt es schwer, die durch zunehmend verrohte Gewaltdarstellungen in Filmen und PC- Spielen automatisierten emotionalen "Schutzschilde" hochzufahren. Die Empathie mit den Opfern ist unvermeidbar, der Spielort Klassenzimmer verstärkt den Effekt. Erfrischend puristisch inszeniert gelang es den Darstellern, den Spannungsbogen vom ersten Augenblick an durch eine ruhig, teilweise etwas schleppend erzählte Geschichte mit mehreren Rollenwechseln und Zeitsprüngen bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Eine aufkeimende Hoffnung auf Spannungsabbau durch etwas anzüglichen Humor wurde im nächsten Moment durch die lapidare Ankündigung der Ermordung eines Sintijungen bestraft. Die Einbettung der Geschichte in die Rahmenhandlung des Gespräches der ahnungslos aufgewachsenen, inzwischen über vierzigjährigen Kinder der Opfer wirft den Zuschauer fragend auf sich und sein unmittelbares soziales Umfeld zurück.

Tag des offenen Denkmals : Viel Spielfreude an verschiedenen Orten
14.9.08 / Bericht: Sudra / Zum Tag des offenen Denkmals präsentierte sich erstmalig die Gruppe stille Hunde- Theaterproduktionen, bestehend aus Stefan Dehler, Christoph Huber und Tasha Skowronek; ehemals Haug. Wer sie kennt, weiß, dass hier eine erfolgreiche Teamarbeit in anderer Gestalt fortgesetzt wird; diesmal in Zusammenarbeit mit art la danse (Judith Kara) und vielen Tänzerinnen und Laiendarsteller/innen.
Idee war es, auf einer in 1 ½ Stunden begehbaren Route ältere und neuere Denkmäler tänzerisch oder szenisch zum Leben zu erwecken. Diese gemeinsame Rahmenidee wurde von beiden Seiten eigenständig mit Ideen gefüllt, wobei offensichtlich die strenge Auslegung der Grundidee nachrangig war, wenn es um Ideenreichtum und Spielfreude ging. So erstand auch in einer Reminiszenz auf das abgerissene Schwimmbad eine letzte Schwimmstunde auf dem ehemaligen Gebiet des Bades. Oder könnte es sein, dass ein hässlicher Abrissplatz den Betrachter an das Vergangene "mal denken" lässt?


links: Stefan Dehler, rechts: Christoph Huber / am 26.10.08 in der Stadtbibliothek

Anfangs- und Endpunkt des abwechslungsreichen von Tanz, Laienspiel und Profidarstellung gut durchmischten Programms war die ehemalige Fechthalle in der Geiststraße, die von Judith Kara und ihrer Tanzschule nach privat finanzierter Renovierung vor einem Jahr bezogen wurde. Damit hat die art la danse, die im Januar 2009 fünf Jahre besteht, einen eindruckvollen Arbeitsrahmen.
Neben der Disziplin der Tänzerinnen, die auch bei kalten Temperaturen in dünnen Gewändern auftraten und der Spielfreunde der Laiendarsteller/innen um Christoph Huber beeindruckte der Ideenreichtum, die prägnante spielerische Umsetzung der Assoziationen zu Lichtenberg und der ausdrucksvolle Tanz unter dem Holocaustmahnmal. Ein anregend verbrachter Sonntagnachmittag.

21. November Balladenduell von und mit Stefan Dehler und Christoph Huber

Eine Produktion von "Stille Hunde"

Eintritt 18 Euro - incl. "lyrischer Schöpfungen" eines Restaurants.

 

Infos: Stadtbibliothek Göttingen

"Die kleine Raupe Nimmersatt" - Unbedingt für Groß und Klein !
Am Freitag den 19.9.08 war Premiere, am Samstag war Benefiz für die Aktion "Gegen Kinderarmut in Göttingen" des Bürgerforums. Wie präsentiere ich ein altbekanntes Thema einem gemischten Fachpublikum? Indem ich sie bei ihren ureigensten Bedürfnissen packe. Hier: Der unwiderstehliche Wunsch der "Großen", endlich einmal ausschlafen zu können, möglichst "sieben Tage lang" - und der nachhaltige Wunsch der "Kleinen" nach Kontakt. Stefan Dehler und Christoph Huber, "Stille Hunde, Theaterproduktionen" verkörpern dies jeweils gekonnt und das hingerissene Publikum kann je nach Wunsch mit dem einen oder anderen nachfühlen. Wer die Geschichte kennt, darf auch gern mal mit Stichworten und Vorschlägen aushelfen und trotzdem gibt es immer wieder etwas zu staunen über die Ideenvielfalt, die das Schicksal der Raupe Nimmersatt in der Phantasie der Anwesenden entstehen lässt. (Sudra) Stille Hunde Die kleine Raupe Nimmersatt Nach dem Bilderbuch von Eric Carle für Kinder ab 4 Jahren Kinder 5,- E/Erw. 7,- E Gruppenrabatt: Jede zehnte Karte ist kostenlos Alte Fechthalle Geiststr. 6

Krabat Nach dem sorbischen Volksmärchen für Kinder ab 9 Jahren Kinder 5,- E/Erw. 7,- E Gruppenrabatt: Jede zehnte Karte ist kostenlos Apex Burgstr. 46 "Aus Not dem Teufel verschrieben – Premiere von Krabat Sonntag, 30 11. 16.00 Uhr „alte Fechthalle“ Im 3o jährigen Krieg verschrieb man sich noch aus Not dem Teufel, um die einzige Kuh zu retten oder etwas zu essen zu haben. Das Leben in der Teufelsmühle war nicht viel härter als anderswo und etwas mehr Macht und Wohlstand als die anderen zu haben eine Verführung. Dummköpfen einen Ochsen teuer zu verkaufen, der sich nachher in Luft auflöst machte auch Spaß. Den Vertrag zu kündigen war gefährlich und klappte nur mit Vertrauen und List. Heute geht es in der BRD nicht um die einzige Kuh, es lösen sich auch eher Aktien in Luft auf, aber sonst ist die Geschichte von Krabat ganz aus dem Leben gegriffen und mit wenigen Mitteln sehr eindrücklich und schauspielerisch überzeugend dargestellt von „stille hunde - Theaterproduktionen“ . Für Menschen ab 9 Jahren, die Tod und Teufel nicht scheuen." (Text, S.D.)

Siegfried Das Lied der Nibelungen, leicht gekürzt Erw. 13,- E/11,- E stille hunde-theaterproduktionen Tel.: 0551 6345700 oder www.stille-hunde.

Vom kleinen Maulwurf, Nach dem Bilderbuch von Rainer Holzwarth und Werner Erlbruch für Kinder ab 4 Jahren Kinder 5,- E/Erw. 7,- E Gruppenrabatt: Jede zehnte Karte ist kostenlos Alte Fechthalle Geiststr. 6

Nächste Termine: stille Hunde spielt "die kleine Raupe Nimmersatt"

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Der Kaufmann von Venedig

Überraschend ruhig ist die Premiere des Sheakespearstückes "Der Kaufmann von Venedig" über die Bühne des Deutschen Theaters Göttingen gegangen. Während beim Jungen Theater der Begriff "Heimatfront" Anlass für langanhaltende Kritik war, rührt sich bis jetzt keine Kritikerin zur Aufführung des "Kaufmann von Venedig". Dieses Stück wurde immer sehr kontrovers diskutiert , weil es sich des "zeitgenössische Klischee vom geizigen, hartherzigen und geldgierigen jüdischen Händler ungeniert bedient". Peter Zadek, der das Stück in Ulm inszeniert hatte, entgegnete auf den Vorwurf des Antisemitismus in diesem Stück angeblich "Solange die Deutschen nicht die schlechten Seiten von Juden aussprechen, haben sie nicht begonnen, sich mit ihrem Antisemitismus auseinanderzusetzen." (Quelle) Barbara Wendland, die Dramaturgin des "Kaufmann von Venedig" meint: "Die Angst in die Falle antisemitischer Vorurteile zu tappen, ist groß, die Spanne zwischen kritischer Betrachtung un pauschaler Verurteilung ist klein." (Theaterzeitung Nr. 1 , Sept. 2007, des DT). Wenn bei diesem Stück, wo eine Diskussion sich geradezu aufdrängt, um das Deutsche Theater Schweigen herrscht , während um das Junge Theater sehr viel Diskussionsaufwand, und Öffentlichkeitsarbeit von KritikerInnen betrieben wurde, drängt sich die Frage nach der Ursache für diese Ungleichgewichtung auf.

Theaterbeutel - Infos zu den laufenden Theaterstücken

1.10.07 / Die Stadtbibliothek hat mit dem Beginn des neuen Spielplans eine Idee zur Verbindung von Literatur und Theater umgesetzt: die Theaterbeutel. Abgeguckt haben sich die experimentierfreudigen VertreterInnen der Stadtbibliothek von der Stadtbibliothek Würzburg. In den Leinebeuteln im Erdgeschoss sind zu den verschiedenen Inszenierungen die passenden Bücher herausgesucht worden. Neben der Primärliteratur wurden z.B. bei der "Katze auf dem heissen Blechdach" auch ein Buch über Streitkultur als themenverwandt hinzugelegt.

Andreas Döring vom Jungen Theater und Mark Zurmühle vom Deutschen Theater Ende September bei der Begutachtung der Theaterbeutel.


Refo-Spielkreis Theater - Brechts "Der gute Mensch von Sezuan"
Brecht in der Reformierten Kirche . Der Spielkreis Theater der Ev.-Ref. Gemeinde Göttingen spielt: "Der gute Mensch von Sezuan" nach Bertolt Brecht
Alle Aufführungen finden statt in der Ev.-Ref. Kirche, Untere Karspüle, Göttingen. Do, 6.9. Premiere 20 Uhr Fr, 7.9. 20 Uhr Sa, 8.9. 20 Uhr So, 9.9. 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. Die Theatergruppe existiert seit 1998 und wird mit dem "guten Menschen von Sezuan" ihr mittlerweile zehntes abendfüllendes Stück auf die Rundbühne in der Refo-Kirche bringen.
Im "guten Menschen" wird die Frage aufgeworfen, inwiefern es dem Menschen gelingen kann, auf dieser Erde die Gebote Gottes überhaupt zu erfüllen. Die Inszenierung der kirchlichen Theatergruppe fällt entsprechend undogmatisch und schräg aus: Korrumpiert von den von Brecht so oft kritisierten "Verhältnissen", schlägt sich der Mensch in der parabelhaften chinesischen Stadt Sezuan mehr schlecht als recht durch Armut, Drogensucht, Hurerei und psychische Krankheit, für das "Gut-sein" und das Erfüllen von Gottes Geboten bleibt da wenig Raum. Dies kommt schließlich auch dem Allmächtigen selbst zu Ohren, und in der Gefahr, anderenfalls seinen Job zu verlieren, macht er sich auf den Weg auf die Erde, nach Sezuan, um doch wenigstens noch einen einzigen Menschen zu finden, der es schafft, seine Gebote zu befolgen.Wer das Stück kennt, weiß, dass Gott dabei nicht allzu gut weg kommt... Die Inszenierung wird abgerundet durch stilgerechte Livemusik von Albi Bührmann.

Links: Jella Böhm, die die Hauptrolle Shen Te / Shui Ta (ist eine Doppelrolle) spielt

Da will eine Frau ein guter Mensch sein und wird derart ausgenutzt, dass sie in die Rolle des angepassten hartherzigen Menschen schlüpft um ihre Haut zu retten.

 

Rechts: Albi Bührmann, der keine Rolle spielt, sondern die musikalische Untermalung übernimmt

 

 

 

 


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