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Buchladen "Rote Straße"

Buchladen "Rote Straße" Nikolaikirchhof 7, 37073 Göttingen, 

Bestellung :
Per Tel 0551 / 42128,
Per Fax: 0551/541818
Per Mail info@roter-buchladen.de

http://www.roter-buchladen.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10.00 Uhr bis 18.30 Uhr Samstag: 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

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Onlinebestellungen bestellung@roter-buchladen.de Bitte in der Mail vermerken: Buchtitel, Preis, ISBN - Bestellungen bis 16.00 Uhr sind meist am kommenden Tag abholbereit. Telefonische Bestellung unter0551 / 42128

Wie kommt der Name zustande? Rote Straße und dann aber am Nikolaikirchhof? Ganz einfach: Früher war er in der Roten Straße und da Rot nun mal gut zu dem Buchladen paßte, und auch "Roter Buchladen" genannt wurde, sollte man ihn dann etwa Nikolai-Buchladen nennen, nur weil er am Nikolaikirchhof war? Am Ende (!) vielleicht noch Kirchhof- Buchladen? Buchladen Rote Straße - basta.

 

Farbschmiererei gegen den Buchladen Rote Straße

Unbekannte haben Mitte August 2010 weiße Wandfarbe gegen die Schaufensterscheibe des Buchladens geworfen und anschließend verschmiert.

Inzwischen wurde die Scheibe wieder gereinigt. Seitens des Vermieters der Räumlichkeiten, der für den Erhalt der Mietsache verantwortlich ist, wurde die Polizei eingeschaltet.

Das Foto wurde vom Buchladen zur Verfügung gestellt.

Der Buchladen war in früheren Zeiten gelegentlich Ziel von Anschlägen gegen seine Schaufenster gewesen, in den letzten Jahren war jedenfalls uns nichts mehr dergleichen bekannt geworden. Nun könnte man das auch einfach ignorieren aber da bereits anfangs des jahres 2010 gehäuft Angriffe auf linke Buchhandlungen gemeldet wurden, sollte die Sache allgemein bekannt gemacht werden, um eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schaffen.

# Bonn: 4. März 2010 Anschlag auf Le Sabot Der Buchladen will in Zukunft mit Schutzmaßnahmen solche Anschläge verhindern
# Dortmund 10.3.2010 Anschläge mit Buttersäure auf Buchladen und Parteibüro - Auf das Konto von Rechtsradikalen gehen wohl zwei Anschläge auf das Parteibüro der Grünen und den Buchladen "Taranta Babu".
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Berlin 16. März 2010 .9./10. März 2010 wurden die Schaufenster des Buchladens Schwarze Risse in der Kastanienallee im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg eingeworfen. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Anschlägen und Drohungen gegen Vereine, Läden und andere Einrichtungen, aber auch Einzelpersonen während der letzten Monate.
#
Kiel 1. März 2010 In der Nacht zum Mittwoch sind in Kiel Anschläge auf den Buchladen "Zapata" und ein besetztes Haus in der Hansastraße verübt worden. Berlin 11. März 2010 . Anschlag das Anti-Quariat Udo Koch ... ..

"Perspektiven autonomer Politik"
Buchvorstellung und Diskussion


1.9.2010 T-Keller, Geismarlandstr.19 , 20 Uhr um 20 Uhr

erschienen bei Unrast
>>http://www.unrast-verlag.de/

Themen: Unter vielen anderen Themen finden sich auch folgende: Interview mit AktivistInnen aus dem AZ Wuppertal und Mitarbeitern der Läden Fire and Flames (Göttingen), Disorder (Berlin), Red Stuff (Berlin), # Freie Räume?# Geschichte der radikalen Linken in der DDR # Leichtsinn, Paranoia - und gab's noch was dazwischen? # Eine ganz kurze Geschichte des Anti-Deutsch-vs-Anti-Imp-Konflikts # Israel & Palästina # Prekarisierung, soziale Frage und autonome Bewegung # Militarisierung, Militarismus und Widerstand # Ökologie, Anti-Atom-Bewegung, Klimapolitik
# und: Medienaktivismus, freie Radios und autonome Medienarbeit, autonome Printmedien

Das Kapitel über Medienarbeit fällt durch absolut unzureichende Bearbeitung des Feldes Internet auf. Die Aussagen der interviewten AktivistInnen beschreiben ihren Abscheu und ihre Abgenervtheit gegenüber dem Internet und die gequälte Feststellung dass sie es doch irgendwie nutzen. Da war die Veranstaltung im T-Keller 1996 zum Thema Internetnutzung schon differenzierter.

Veranstalter/innentext: "Der ak wantok hat in diesem Buch an die 50 Beiträge vereint, die sich mit der Geschichte, vor allem aber mit der Gegenwart und Zukunft der autonomen Bewegung auseinandersetzen. Der Textsammlung liegt die Überzeugung zugrunde, dass die autonome Bewegung nicht nur ein bedeutendes Kapitel in der neueren Geschichte linksradikalen Widerstands in Europa darstellt, sondern dass sie einen Rahmen geschaffen hat, der auch zukünftig das Schaffen und Verteidigen gegenkultureller Räume ebenso ermöglichen und stärken kann wie den Kampf gegen Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung. Aus der Einleitung: "Autonome Diskussionen finden auf Treffen statt, auf Veranstaltungen und Demos, in Szeneblättern und Internet-Foren. Sie sind breit gefächert, vielfältig und komplex, und das ist gut so. Manchmal jedoch scheinen den Diskussionen gemeinsame Referenzpunkte zu helfen, die Debatten zusammenfassen, zueinander in Beziehung setzen und in historische Zusammenhänge rücken. Dies kann zu mehr Klarheit führen, noch einmal neue Perspektiven ermöglichen und Grundlagen für weitere lebendige Diskussionen schaffen."

 


Buch des Monats
Februar 2009
Die vielköpfige Hydra

Auf die Frage, wieso gerade dieses Buch? War die Antwort: "das ist etwas ganz besonderes und so etwas wird so schnell nicht wieder erscheinen."

18.2.09 / Text aus dem Buchladenteam / Die verborgene Geschichte des revolutionären Atlantiks In ihrem einzigartigen Buch "Die vielköpfige Hydra" stellen die amerikanischen Historiker Peter Linebaugh und Marcus Rediker die Herausbildung des "atlantischen Kapitalismus" dar. Sie beleuchten die Ursprünge und den atemberaubenden Aufstieg des frühen globalen Kapitalismus im Gebiet des "englischsprechenden Atlantiks" vom Ende des 16. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, ohne den die Welt, wie sie heute ist, nicht gedacht werden kann. Die Unsichtbarkeit vieler Akteur_innen ist für die Autoren "zum Teil das Ergebnis der Repression, der sie zu ihrer Zeit ausgesetzt waren - der Gewalt der Scheiterhaufen, des Hauklotzes, des Galgens und der Ketten in den dunklen Schiffsladeräumen".

Die Autoren weisen den schier endlosen Akten der Unterdrückung und Gewalt, denen europäische, afrikanische und amerikanische Arbeitskräfte ausgesetzt waren, den gebührenden Platz zu. Denn die Gewalt war, wie sie sagen, "größer, als die meisten Historiker es wahrhaben wollten". Die Autoren stellen die Revolten und organisatorischen Anstrengungen der "multi-ethnischen Arbeiter", die der erlittenen Gewalt etwas entgegenzusetzen versuchten, in den Mittelpunkt ihrer Untersuchung. Aus einer Fülle historischer Überlieferungen rekonstruieren und beschreiben die Autoren Aufstände, Streiks und Meutereien gegen das gewaltige Kolonialisierungs- und Siedlungsprojekt des Empire. Landlose, Sklaven und Entrechtete entwickelten Formen kooperativer Widerständigkeit, ohne dass dabei Fragen der nationalen Herkunft, der Hautfarbe oder des Geschlechts eine bestimmende Rolle spielten. Die Deklassierten entwarfen durchaus eigene Entwürfe eines "besseren Lebens".

Aus dem Englischen von Sabine Bartel ISBN 978-3-935936-65-1 | 432 Seiten |.28.00 €

Weitere Stimmen z.B. : "Dieses außergewöhnliche und glänzend geschriebene Werk zeichnet die untergründige Geschichte des transatlantischen Empires auf. Im angelsächsischen Raum gilt es als Klassiker der neueren Labor History. Im Jahr 2001 wurde es mit dem International Labor History Award ausgezeichnet." (Es wurde erst 2008 ins Deutsche übersetzt)

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Kurze Charakterisierung des Buchladens

"Der BUCHLADEN Rote STRASSE ist zwar am weitesten vom Zentralen Universitätsgelände entfernt, aber das tut dem guten Grund, uns einen Besuch abzustatten, nicht den geringsten Abbruch. Die metaphorische Fußgängerbrücke über die Medienhighways der Gegenwart verbindet uns mit allen Orten, wo kritisch diskutiert, gelehrt oder gelernt wird."

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Buchladen, Souterrain: Zeitschriften, Sofa, Kaffee zum Selbstkochen .

Die legendäre Zeitschriftensammlung:  Sicher, wenn es um Profit ginge, gäbe es das nicht - Zeitschriften in kleiner Auflage - die es sonst nirgends gibt - hier kann man aktuelle und ältere Nummern finden.
Alternative Angebote, die finanziell ruinös sind verlangen aber auch alternative Finanzierungshilfen ;-)

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Buchladen Rote Straße, Verkaufsraum

"Wir, der BUCHLADEN Rote STRASSE können in bezug auf unser Sortiment zwar nicht mit den großen Buchhandlungen vor Ort konkurrieren, wollen das auch gar nicht, aber dafür sind wir in den Schwerpunkten unseres Sortiments gut ausgerüstet: Medien- und Technologiekritik, Stadtentwicklung, Antifaschismus, die NS-Vergangenheit und Diskussionen darum bis heute, kritische Theorie und französische Philosophie, Anarchismus, Globalisierung und Neoliberalismus, soziale und linke Bewegungen und Krimis, gute Literatur und ein umfangreiches Angebot an kritischen Zeitungen und Zeitschriften. Wir bieten in unserem Laden (oder an anderen Orten), oft in Zusammenarbeit mit politischen und anderen Gruppen, Veranstaltungen an, um eine kritische Öffentlichkeit über aktuelle politische, kulturelle und literarische Themen herzustellen, die einmalig in dieser Stadt sind. Auch aktuelle Flugblätter findet ihr bei uns."

Online bestellung@roter-buchladen.de Telefonische Buchbestellung: 42128
Buchtitel und Preis, eindeutigste Bestellangabe ist die ISBN - Nummer des Buchs. Bestellungen bis 16.00 Uhr sind meist am kommenden Tag abholbereit.

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NutzerInnen-Versammlungen und Unterstützungaktivitäten

"Buchladen Soligruppe"

Nov/Dez 08 / Die Soligruppe unterstützt den Buchladen als wichtigen Teil der Infrastruktur. Wir entwickeln z.B.Werbemaßnahmen, führen NutzerInnenversammlungen durch oder unterstützen wir die Weiterentwicklung der Präsentation im Buchladen. Die Gruppe ist offen für weitere UnterstützerInnen. Hauptaktivität der Buchladen Soligruppe in der letzten Zeit ist der Aufbau des Alte-Schwestern-Netzwerks. Mit dem Netzwerk wird durch regelmäßige Kleinspenden Geld gesammelt, um linke Infrastrukturprojekte abzusichern. Derzeit wird das Geld verwendet, um den Buchladen von teuren Krediten zu entschulden und dadurch etwas mehr finanzielle Sicherheit zu schaffen.

Die Soligruppe versucht die Leistungen des Buchladens deutlich zu machen
* Belletristische Neuerscheinungen, Taschenbücher, Kinderbücher, Bildbände, Krimis
* Aktuelle kritische sozialwissenschaftliche Literatur
* Politische Bücher aus und zu emanzipatorischen Bewegungen
* Extras wie Hörbücher, Postkarten, Plakate, Videos, Aufnäher, T-Shirts
* Eine Filiale der Büchergilde Gutenberg (extraschöne Ausgaben!)
* Linke Zeitschriften, Flugblätter und Infos, Schmökersofa, Tee (im Keller)
* Comics und Graphic Novels
* Großes Angebot an kritischen Zeitschriften und Büchern
* Kommunikationsplattform und Treffpunkt
* Postfächer für linke Gruppen und Initiativen
* Flugblattverteilstation und Plakatelager
* Zusammenstellung und Verleih von Büchertischen für Veranstaltungen
* Eines der wenigen Kollektive in Göttingen
* Raum für Veranstaltungen und Lesungen
* Service wie Buskartenverkauf bei Demos, Gutscheinumtausch, etc.

Dem Buchladen geht es besser - aber es gibt immer wieder diese schlechten Phasen

14.3.07 / "Liebe UnterstützerInnen, liebe KundInnen, liebe politisch Aktive, wir brauchen weiterhin Eure Unterstützung. Im 35. Jahr unseres Bestehens hat sich unsere wirtschaftliche Lage nicht drastisch verschlechtert aber es gibt die jeweils kurzen Wellen der Konjunktur in unserem Buchgeschäft. Jedes Jahr im März/April und August/September sind wir auf Eure tatkräftige Unterstützung und Mithilfe angewiesen. Also gilt das alte Motto: Gebt uns Darlehen, kurz-, mittel- und langfristige, richtet Bücherkonten ein und macht Werbung für uns! Diese Unterstützung ist wichtig, um unsere kurzfristige Liquidität zu erhalten.
Ein paar Fakten zu Eurer Information: Der Umsatz ist im vergangenen Jahr nicht eingebrochen. Wir haben Privatschulden abgebaut. So haben wir von Dezember bis Ende Februar ca. 13.ooo Euro an Privatdarlehen zurückgezahlt. Unser Bestellsystem per E-Mail wird immer häufiger genutzt.
Und jetzt noch ein Ausblick auf die nahe Zukunft: Im Oktober 2007 existiert der Buchladen 35 Jahre. Er ist damit eines der letzten linken Buchladenprojekte, das erhalten geblieben ist. Wir wollen mit Euch feiern. Merkt Euch das Wochenende 14.-16.9. vor. Der Buchladen feiert an diesem Wochenende mit einem großen Fest sein Jubiläum. Weitere Veranstaltungen werden davor und danach stattfinden. Besten Dank für Eure Unterstützung! Kollektiv Buchladen Rote Strasse"

NutzerInnenversammlung 2006
Montag, 4. Dezember 2006, 19.30 Uhr, im Buchladen "An alle BuchladennutzerInnen: Einladung
zur NutzerInnen-Versammlung Auch im 35. Jahr seit Gründung des Buchladens Rote Straße wird es eine NutzerInnen-Versammlung geben. Alle, die den Buchladen nutzen und schätzen, sind eingeladen, sich bei Limo, Bier und Knabbereien über den Stand der Dinge informieren zu lassen. Natürlich geht es dabei auch ums Zahlenwerk: Umsätze und Profite, Kredite und Defizite kommen auf den Tisch - und die Hintergründe gleich dazu. Was wird gekauft, wann, von welchen KundInnengruppen und was macht eigentlich die Konkurrenz? Damit der Buchladen auch seinen 40. Geburtstag noch erlebt, braucht er Kritik und Anregungen von seinen NutzerInnen.
An diesem Abend kommt ihr zu Wort und erfahrt, was aus den vielen Vorschlägen aus dem letzten Jahr geworden ist. Einiges davon hat die Buchladen-Soligruppe, die "FreundInnen des Buchladens ", umsetzen können. Außerdem haben wir daran gearbeitet, das Alte Schwestern-Netzwerk zu erweitern. Das Netzwerk soll Geld zur Abzahlung der Kredite des Buchladens sammeln und eine neue Finanzierungsmöglichkeit für infrastrukturelle Einrichtungen der linken Szene werden. Wir berichten über das Projekt und wollen mit euch diskutieren, wie der Ansatz weiter entwickelt werden kann.
2007 wird in Göttingen ein Festival stattfinden, um den 35. Geburtstag des Buchladens gebührend zu feiern und den Bewegungen und Alten-Schwestern ein glamouröses Wochenende zu bescheren - dafür braucht es noch ein engagiertes "Festkomitee"! Das wollen wir an diesem Abend gründen, und mit euch Ideen für das Fest sammeln. Last, not least gibt es wieder die Gelegenheit, inmitten guter Literatur über gute Literatur zu sprechen: Bringt euer aktuelles Lieblingsbuch mit und empfehlt es weiter! Weitere Vorschläge für die Versammlung werden gerne berücksichtigt. Kommt zahlreich!Eure Buchladen-Soligruppe"

DarlehensgeberInnen- und NutzerInnen-Versammlung 2004
Schilderung der Situation "(...) Auch an uns ist die in letzter Zeit vielbeschworene Krise des Einzelhandels nicht spurlos vorüber gegangen, und zwar in vielerlei Hinsicht. Ihr, die ihr eure Bücher bei uns kauft, habt im Schnitt weniger Geld zur Verfügung, was sich bei Waren, deren Konsum kein existentielles Bedürfnis befriedigt, rasch in der Verkaufsstatistik niederschlägt (und von Büchern wird nunmal niemand satt, und ein Dach über dem Kopf bieten sie auch nicht); die sogenannte Stiftungsuniversität hofft wohl zunehmend darauf, dass lehr- und forschungsrelevante Printmedien mehr und mehr digital/elektronisch zur Verfügung stehen und papierne Bücher eben – gestiftet werden; und einigen unserer DarlehensgeberInnen geht finanziell auch allmählich die Puste aus: sie wollen ihr Geld zurück.
Werden diese drei Tendenzen zu einer Haupttendenz aufsummiert, ergibt sich ein relativ ernüchterndes Bild, das sich leicht in ein bedrohliches verwandeln kann (der Ladenumsatz im Januar 2004 z.B. war im Vergleich zu den Vorjahren um fast 10% gesunken, so als ob die meisten ihre letzten Taler bereits im Weihnachtsgeschäft ausgegeben hätten – das wiederum aber auch schlechter war als im Jahr davor). Zwar gibt’s auch ein paar Lichtblicke, aber die scheinen doch eher bloß durch ein paar Löcher im dunklen Tunnel des Buchgeschäfts zu fallen."

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Buchladenempfehlungen 2005
Wir fragten im Buchladen Rote Straße, was so empfohlen wird, bisher haben sich die Empfehlungen immer als gute Tips erwiesen:

Penny Rimbaud, "Shibboleth - My Revolting Life - Crass: Punk als Widerstand" (Geschichte einer Punkband in GB)
Fred Vargas, "Der vierzehnte Stein", Kriminalroman - (hochgelobte Autorin)
Eva Geulen, "Giorgio Agamben - Eine Einleitung" (Philosophie über Biologie, Leben, Recht)
Georges Petit, "Rückkehr nach Langenstein" (KZ-Überlebender nach 50 Jahren an den Ort des KZ)
Regine Wagenknecht (Hrsg) "Judenverfolgung in Italien 1938-45" "Unsere Opfer zählen nicht -
Rheinisches Journalistenbüro Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg"
Arbeitslosenprojekt TUWAS, "Leitfaden für Arbeitslose - Rechtsratgeber zum SGB III"
Michael Heinrich, "Kritik der politischen Ökonomie - Einführung" - www.theorie.org
Christian Moser, "Monster des Alltags" (Unterhaltungslektüre ..über das dumme Rache-Monster oder das garnicht so schlimme Faulheitsmonster)
Harry Rowohlt und Peter Gut, "John Rock oder der Teufel"
Anu Stohner, Henrike Wilson, "Das Schaf Charlotte" (Kinderbuch)

Buchladenbücher fürs Programm des Literarischen Zentrums

25.8.06 /AutorInnen, die 2006 ins Literarische Zentrums nach Göttingen kamen.

Thomas Kapielski ,
Michael Kumpfmüller (Autor, Berlin),
Michael Hofmann (Autor, London/Hamburg) ,
Ilija Trojanow (Autor, Kapstadt) ,
Floridor Pérez (Autor, Santiago de Chile) ,
Daniel Kehlmann (Autor, Wien) ,
Michael Ballhaus (Bildregisseur, Berlin),
Dendemann (Musiker, Hamburg) ,
Juri Andruchowytsch (Autor, Iwano-Frankiwsk) ,
Saša Stanišiæ (Autor, Leipzig),
Adam Zagajewski (Autor, Krakau) ,
Elke Heidenreich (Kritikerin/Autorin, Köln)

Foto links: Buchladen Rote Straße , Bücher mit Bezug zum Programm des Lit. Zentrums

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Broschüre „Medizin im Nationalsozialismus am Beispiel Göttingen“ erschienen

23.1.07 / Texte zum Stadtrundgang der Geschichtswerkstatt Göttingen e. V. Eine 64-seitige Broschüre mit dem Titel „Medizin im Nationalsozialismus in Göttingen“ ist jetzt erschienen. Sie basiert auf einem von der Göttinger Geschichtswerkstatt erarbeiteten Stadtrundgang. Der Rundgang, der für interessierte Gruppen weiterhin bei der Geschichtswerkstatt gebucht werden kann, führt vornehmlich auf das Gelände des alten Universitätsklinikums zwischen Goßlerstraße und Humboldtallee. Die Broschüre informiert über die Entwicklung der Göttinger Universitätsmedizin in der NS-Zeit unter dem Einfluss von Eugenik- und Euthanasieideen. Themen sind u .a. Zwangsterilisierungen und ZwangsarbeiterInnen am Universitätsklinikum, die Entwicklung der psychiatrischen Kliniken in Göttingen sowie die Rolle von Göttinger Medizinern wie Gottfried Ewald, Erich Blechschmidt, Hermann Rein und Fritz Lenz in der NS-Zeit und danach. Die Broschüre ist im Roten Buchladen, Nikolaikirchhof 7, 37073 Göttingen, zum Preis von vier Euro erhältlich.

Geschichtswerkstatt Göttingen e. V., Bürgerstr. 27, 37073 Göttingen, Tel. 0551 / 485844, eMail: gwgoe@gwdg.de, http://www.goest.de/gwgoe

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