| Worüber
die FIFA schweigt Von 2006 - aber immer noch aktuell Rangfolge
der WM-teilnehmenden Länder in der Pressfreiheit
Die regierungsunabhängige
Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) hat zusammen mit ihren internationalen
Partnerorganisationen ist Fragen nachgegangen wie: Können Journalisten in Brasilien
ungehindert arbeiten? Wird in Ghana zensiert? Ist in Japan Quellenschutz ein Thema?
Dabei hat "Reporter ohne Grenzen" aufgelistet, wie es um die Presse- und Meinungsfreiheit
in den Heimatländern der 32 Fußballteams steht, die um den WM-Titel kicken. Unter
reporter-ohne-grenzen
hatten damals aufgelistet, wer in Sachen Presse- und Meinungsfreiheit in die Endrunde
kommt, wer auf den Verfolgerplätzen und wem wir die Gelbe und wem die Rote Karte
zeigen. Die Bundesrepublik Deutschland liegt übrigens (auch hier?) nur im Mittelfeld.
Nach einem Hinweis und dem Text einer Mail von Friedrich Siekmeier , ver.di
Niedersachsen-Bremen Fachbereich Medien, Kunst und Industrie Bereich Medien, Kino,
Verlage, Agenturen Bereich Selbständige und Freie, dju-Landesgeschäftsführer
ADIDAS echt krass
Gemeinsame Erklärung: DGB-Jugend Bundesverband,
Grüne Jugend Bundesverband, Juso-Bundesverband Adidas:
Mehr Fußballmillionäre unter Vertrag als Ausbildungsplätze im
Angebot (...) Mit der sozialen Verantwortung
nimmt Adidas es allerdings nicht so genau. Adidas hat mit zwei Prozent die niedrigste
Ausbildungsquote aller DAX-30-Unternehmen. Auf hundert Beschäftigte kommen
somit lediglich zwei Auszubildende. Dies ist eine besonders krasse Form der Ausbildungsflucht.
Adidas hat heute mehr Fußballmillionäre unter Vertrag als Auszubildende.
Aus kurzfristigen Kostenerwägungen reduziert das Unternehmen die Ausbildung
für morgen. Dies ist eine asoziale Ausbildungspolitik. (...) Der Ausbildungspakt
hat an der dramatischen Situation am Ausbildungsstellenmarkt nichts ändern
können.(...) Die Folgen sind fatal: Derzeit suchen noch zehntausende junger
Menschen einen Ausbildungsplatz. Die Unternehmen weigern sich, die Bildungschancen
junger Menschen zu sichern. (...) Wir fordern Adidas auf, endlich mehr Ausbildungsplätze
zu schaffen! Die WM darf nicht vom "Ausbildungsplatz-Trauerspiel" der
Unternehmen überschattet werden!15.6.06
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