goettinger stadtinfo Texte und Bilder
© Impressum Greenpeace/Gö
Erinnerung an
Tschernobyl Gegen Esso Im Stadtradio
Gegen Dieselruß Kampagne zum Weltgipfel
in Johannesburg Greenpeace-Aktion bei BAHR Baumarkt
> Gegen Genfood Greenpeace
spricht speziell ältere Menschen an, sich im "Team 50+" zu engagieren
25.9.11 // Das Team 50+ (TFP) von Greenpeace Göttingen veranstaltet am 29.09.2011
um 18:30 Uhr einen Informationsabend für alle Interessierten ab 50 Jahren im GUNZ,
Geiststraße 2 in Göttingen. Es wird über über aktuelle Themen sowie über Greenpeace
im Allgemeinen und welche Möglichkeiten es gibt, aktiv zu werden, informiert.
Das Team 50+ besteht seit einem Jahr in Göttingen. Es ist für Ehrenamtliche ab
50 Jahren geeignet, die dazu beitragen wollen, ihre Umwelt für sich und nachfolgende
Generationen zu erhalten. Für alle unter 50jährigen, die sich für ehrenamtliche
Arbeit im Umweltschutz interessieren, steht weiterhin die Greenpeace Gruppe Göttingen
offen, die sich jeden Donnerstag um 20 Uhr im GUNZ in Göttingen trifft. Greenpeace
mit Transparent vor ARAL-Tankstelle gegen BP und die Ölpest. Greenpeace
19.7.10 / Um den Konzern BP zum Ausstieg aus der Tiefsee zu bewegen, demonstrieren
Greenpeace-Aktivisten am 22.07. von 15 bis 18 Uhr in Göttingen am Gänseliesel.
"Raus aus der Tiefsee", ist auf dem Banner zu lesen. Der Aral-Mutterkonzern BP
ist verantwortlich für eine der
größten Ölkatastrophen der Welt. Die Erfahrungen aus der Ölkatastrophe im Golf
von Mexiko zeigen, dass die Technik nicht zu beherrschen ist. Während BP schon
seit Wochen vergeblich versucht, das Loch zu stopfen, soll die Ölförderung in
der Tiefsee weiter ausgebaut werden. "Es ist unverantwortlich, dass BP nach allem,
was im Golf von Mexiko passiert ist, weiter in die Tiefsee vordringt, als wäre
nichts geschehen. Die Konzernleitung der deutschen Tochter BP versteckt sich hinter
Ihrer blauen Marke Aral", sagt Jürgen Wolf, Sprecher von Greenpeace Göttingen.
Mit der Marke Aral hat BP bundesweit rund 2400 Tankstellen und einen Marktanteil
von rund 23 Prozent. BP versuchte seit dem Unglück im April mehrfach vergeblich,
den Ölaustritt aus dem Bohrloch im Macondo Ölfeld im Golf von Mexiko zu stoppen.
Jetzt erst scheint ein Ende in Reichweite. Es wird immer deutlicher, dass es keine
ausreichenden Notfallpläne für Katastrophen wie die der Deepwater Horizon gibt.
Was genau seit dem 20. April von BP unternommen wurde, stellen die Göttinger Greenpeace-
Aktivisten in ihrer Satiredemonstration vor. Weiter wie bisher? Weder Aral noch
die Mutter BP-Deutschland äußern sich bisher dazu, ob der Konzern aus der Tiefsee-Ölförderung
aussteigt. Auch Esso, eine Tochtergesellschaft von Exxon Mobil, hat sich bislang
nicht zu seinen weltweiten Tiefseeprojekten geäußert. Der Shell-Chef Peter Voser
hat erst kürzlich erklärte, dass sein Konzern zukünftig verstärkt in der Tiefsee
nach Öl bohren will. Die Göttinger Bürgerinnen und Bürger können an diesem Tag
ihre Unterschrift für den Ausstieg aus der Tiefsee abgeben ....  | Kommentar
Greenpeace zum Transparent vor Aral am 20.7.10: "Erfolgreich,
weil es sehr viele Bürger/innen gab, die durch "Daumen hoch" und einmal Hupen,
uns noch mehr Motivation schenkten. Scheinbar ist das Thema "Raus aus der Tiefsee"
angekommen. Das Interesse an unserem Infomaterieal war sehr hoch. Viele wussten
nicht "Wo ARAL draufsteht ist BP drin" |
20.07.(Mahnwache
ARAL Hannoversche Str. 48 - Start 17 Uhr 22.07.
(Satiredemo Gänseliesel - 15 Uhr siehe
auch > GOEST-Satire ARAL-See 20
Jähriges Jubiläum Greenpeace Göttingen Ausstellung
und Geburtstagsparty 17.-28.5. im Foyer des Neuen Rathauses eine
Ausstellung über die Geschichte von Greenpeace. Die Ausstellung wird täglich von
10-12 Uhr von Greenpeace-Mitarbeitern betreut. Am 8. Juni ab 21 Uhr gibt
es ab eine Geburtstagsparty im EXIL 1984 wurde der Greenpeace-Förderkreis
Göttingen gegründet. Anfangs war es ein Kampf für Feuchtbiotope oder Mehrwegflaschen
mit handgeschriebenen Flugblättern. Zum 20. Jubiläum hat sich das Bild stark gewandelt.
Die Aktionen sind für internationalen Umweltschutz, also etwa fürs Klima, für
die letzten Urwälder oder gegen vergiftete Meere. " Seit drei Jahren gibt
es auch eine Greenpeace-Jugendgruppe in Göttingen. Gemeinsam mit sieben weiteren
Schülerinnen und Schülern Erst seit einem Jahr läuft das "Greenpeace-Radio"
im StadtRadio Göttingen. Jeden Monat produziert das Radioteam eine Sendung zu
einem aktuellen Thema, mit recherchierten Beiträgen, Interviews und unterhaltsamen
Hintergrundgeschichten. Passend dazu können die Hörer aktuelle Ratgeber und Info-Broschüren
anfordern. "Wir haben noch einiges vor uns" erklärt Hans Rainer Brosselt
aus der Radioredaktion. Der 60-jährige sucht außerdem noch Mitstreiter, um ein
Greenpeace "Team50plus" in Göttingen zu gründen." Die "Fifties"
betreuen zum Beispiel Ausstellungen, machen Infostände oder halten Vorträge an
Schulen. Erinnerung
an Tschernobyl Gegen Atomkraft und für Erneuerbare
Energien 26.4.04 - Am 18. Jahrestag der Reaktorkatastrophe
von Tschernobyl haben 6 Mitglieder der Greenpeace-Jugend vor dem Alten Rathaus
einen Informationsstand zum Thema aufgebaut und für alternative Energieversorgung
geworben.  | Greenpeace-Jugendgruppe
Göttingen: "Auch die deutschen Atomkraftwerke sind lange nicht so gut wie
ihr Ruf. Vor rund zwei Jahren gab es im AKW Brunsbüttel eine Wasserstoffexplosion
in der Nähe des Reaktorkerns. Atomkraft ist unsicher, daher engagiere ich mich
für Erneuerbare Energien. Ihr Potential ist so groß, dass wir uns komplett mit
ihnen versorgen könnten." | Die
Jugendlichen erklären auch, wie sich jeder Einzelne von der Atomindustrie verabschieden
kann: "Jeder Kunde, der zu einem Ökostromanbieter wechselt, unterstützt den
Ausbau Erneuerbarer Energien und verwirklicht seinen persönlichen Atomausstieg".
Die Atomkraft ist auf ihrem ganzen Produktionsweg mit großen Gefahren verknüpft:
Der Abbau des Uran-Brennstoffs führt zur radioaktiven Verstrahlung ganzer Landschaften,
beispielsweise in Australiens. Der Transport von Uran ist gefährlich. Die Entsorgung
von Atommüll ist weltweit ungeklärt und hinterlässt folgenden Generationen Jahrtausende
lang ein strahlendes Erbe. Wirtschaftlich ist die Atomkraft ohnehin nicht tragbar.
In den meisten Staaten wird Atomenergie subventioniert - da die Regierungen oft
militärisches Interesse an Atomkraft haben.
Gegen Esso - Klimakiller
Auf der FußgängerInnenbrücke, die bald abgerissen
werden soll hing am 8.8.03 ein Transparent mit Anschuldigung gegen Esso. "Esso
ist einer der Hauptverantwortlichen für den Klimawandel. (...) Überschwemmungen
und Dürrekatastrophen sind für jeden sichtbar, ein deutliches Zeichen für den
Klimawandel. Doch Esso betreibt weiter Lobbyarbeit gegen Klimaschutz und weigert
sich, in erneuerbare Energien zu investieren. (...) Im letzten Jahr wurde Europa
von schwersten Überschwemmungen heimgesucht, in diesem Jahr gibt es europaweit
eine Dürre. Die Schäden in diesem Sommer sind Waldbrände, Ernteausfälle und Gesundheitsprobleme
bei vielen Menschen. Um den Klimawandel abzumildern, fordert Greenpeace den Anteil
an regenerativen Energien (Wind, Wasser, Solar, Biomasse) bis zum Jahr 2020 auf
20 Prozent zu erhöhen." Schade dass nicht auch auf die an diesem Tag
stark erhöhten Ozonwerte hingewiesen wurde. Trotz der Wirksamkeit von überregional
zentral gesteuerten Kampagnen sollte auch die basisnahe Eigentständigkeit und
Flexibilität erhalten bleiben, die eine entsprechende Erweiterung und Modifizierung
von Aktionen erlaubt.  Am
Transparent auf der FußgängerInnenbrücke am Iduna-Zentrum und neben der Esso-Tankstelle.
Auf dem T-Shirt steht übrigens "Esso spinnt".

 Protest
direkt vor der Essotankstelle
Greenpeace
gegen Esso 28.6.03 Von wegen "Pack
den Tiger in den Tank": Infostand von Greenpeace am Samstag 28. Juni 03 am
Marktplatz: Sie werfen Exxon bzw. Esso vor, den Krieg ums Öl zu fördern, die Klimaschutzabkommen
zu sabotieren, andererseits nicht mal die Schäden durch den Exxon Valdez-Tanker-Unfall
zu bezahlen. Wenn Esso als internationaler Lobbyist gegen den Klimaschutz auftritt,
so seien die Verbraucher gefordert, sich Esso entgegenzustellen. | Foto:
die Aktivisten von Greenpeace in Tigerkostümen - am Infostand |
Greenpeace-Radio
- Monatliche Sendung im Stadtradio 27.06.03 Greenpeace
ist seit Juni mit einer selbstproduzierten Radiosendung im Stadtradio zu hören.
Am ersten Mittwoch jeden Monats, von 19-20 Uhr berichten Greenpeace-Mitglieder
von Aktionen in Göttingen, geben Informationen zu internationalen Umweltthemen
und führen Interviews. Ein Team von bisher 8 Redakteuren wählt jeden Monat ein
Schwerpunktthema aus, um welches sich der Hauptteil der nächsten Sendung dreht.
Dann wird recherchiert, Beiträge geschrieben, eingespielt und geschnitten und
die passende Musik ausgewählt. Adrian Ahlhaus, der die Sendung technisch betreut,
meint: "Nach der ersten Sendung haben wir sehr positive Rückmeldungen bekommen."
Die erste Sendung am 4. Juni beschäftigte sich mit der Walfangkonferenz
in Berlin. Der Schwerpunkt der zweiten Sendung am 2. Juli war eine kritische Betrachtung
des Ölkonzerns "Esso", dazu gibt es Beiträgen über den Klimawandel,
den Krieg im Irak und den weltweiten Ölverbrauch. Die Bürgerfunkredaktion
im Stadtradio Göttingen hat sich nach der ersten Sendung entschlossen die Greenpeace-Produktion
jeden zweiten Mittwoch im Monat um 16 Uhr zu wiederholen.
Greenpeace
gegen Dieselruß 22.4.02
"Dieselruß macht Krebs - die Autoindustrie
macht mit" Acht
Mitglieder der Greenpeace-Jugend haben am Freitag Nachmittag an der Kreuzung
Nikolausberger Weg / Weender Landstraße / Berliner Straße gegen Dieselruß ein
3,5 Meter langes Banner mit der Aufschrift "WWW.DIESELKREBS.DE" aufgestellt.
Passanten und Autofahrer, die an der Ampel warteten, informierten die Umweltschützer
mit Flugzettel über die gesundheitsschädliche Wirkung der sehr feinen Rußpartikel.
Marlene Siemsen (17): "Dieselruß ist verantwortlich für schlimme Krankheiten
wie Krebs, Asthma, Allergien und Herz-Kreislauf-Störungen. Hinter jedem Toten
stehen viele Kranke. Die deutsche Autoindustrie weigert sich wirksame Filter einzubauen,
obwohl die Technik dafür seit Jahren bekannt ist!" Filter zur Reduzierung
der Krebs erregenden Rußpartikel gibt es längst. Greenpeace konnte in Zusammenarbeit
mit dem Rheinisch-Westfälischen TÜV an einem gebrauchten Mercedes C220-Diesel
nachweisen, dass Rußfilter problemlos nachträglich eingebaut werden können. Die
Dosierungseinrichtung für den notwendigen Kraftstoffzusatz stammt aus einem Gabelstapler,
die Filteranlage von der französischen Firma PSA.
 Foto:
Bochmann | Alle deutschen
PKW-Hersteller verweigern bisher den Einsatz dieser Technik. Greenpeace fordert,
dass nur noch Neufahrzeuge mit effektiven Rußfilter- Systemen zugelassen werden.
Die Kosten bei serienmäßigem Einbau würden nur etwa 150 Euro betragen. Weitere
Informationen | Kampagne
zum Weltgipfel in Johannesburg Die
Greenpeace Jugendgruppe trifft sich immer Montags um 16 Uhr im Umweltzentrum in
der Geiststraße 2. Interessierte Jugendliche von 14 bis 20 Jahren sind herzlich
eingeladen mitzumachen die Umwelt zu retten!
27.07.02 Fünf Mitglieder der Greenpeace-Jugend
Göttingen haben am Samstag Forderungen zum Weltgipfel in Johannesburg veröffentlicht.
In der Innenstadt errichteten sie eine "Klagemauer", auf der ihre Forderungen
zu lesen waren: mehr erneuerbare Energien für den Klimaschutz, wirksame Maßnahmen
um die Urwälder zu retten und Politiker, die nicht nur nach Konzerninteressen
handeln. Passanten haben selber einen Brief an Gerhard Schröder geschrieben und
an die Klagemauer geheftet. Alle Briefe werden gemeinsam mit der Petition der
Greenpeace-Jugend ans Kanzleramt geschickt. "Wir Kinder und Jugendlichen
sind 40% der Weltbevölkerung und 100% der Zukunft! Die Regierungen müssen in Johannesburg
endlich ihre Verantwortung für unsere Generationen wahrnehmen und handeln!"
Die auf dem ersten Weltgipfel in Rio 1992 geplanten Aktivitäten zum Umweltschutz
sind gescheitert, zum Beispiel der Schutz des Klimas und der Urwälder. Seit 1992
ist der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid weiter angestiegen trotz
beschlossener Weltklima-Konvention von Kyoto. Jedes Jahr gehen 15 Millionen Hektar
Urwald unwiederbringlich verloren eine Fläche, fast halb so groß wie Deutschland.
Für den Weltgipfel der Vereinten Nationen (vom 26. August - 4. September in Johannesburg)
wünschen sich die Jugendlichen, dass konkrete Ziele, Zeitrahmen und finanzielle
Mittel zur Lösung von globalen ökologischen und sozialen Problemen festgelegt
werden.
Greenpeace-Aktion
bei BAHR Baumarkt 6.4.2002 / Um
gegen die Abholzung der letzten Urwälder zu protestieren, haben Aktivisten von
Greenpeace Göttingen Holz im Baumarkt Bahr gekennzeichnet. Das Fichtenholz stammt
aus einem einzigartigen Wald in Russland und wird nun für den Dachausbau verwendet.
Mit Aufklebern und einem rot-weißem Absperrband markierten die Umweltschützer
ihren Fund. Die Aufkleber zeigten eine roten Hand und den Text Finger Weg
Urwaldzerstörung. Vor und in dem Baumarkt informierten die Greenpeace-Aktivisten
Kunden sowie die Marktleitung. Dieses Holz kommt aus einem der letzten Urwälder
Europas, es ist in Jahrhunderten gewachsen und endet hier bei uns als billiges
Bauholz, das darf nicht sein. Wer dieses Holz verkauft ist mitverantwortlich an
der Zerstörung der Urwälder. In Zukunft sollte nur noch FSC-zertifiziertes Holz
angeboten werden, das garantiert nicht aus Urwaldzerstörung stammt. FSC-Holz stammt
aus nachhaltiger Bewirtschaftung und erfüllt ökologische und soziale Kriterien,
die international anerkannt sind. Der Filialleiter reagierte grundsätzlich positiv
auf die Forderung, sein Angebot umzustellen. Er wird sich bei der Geschäftsführung
von Max Bahr Deutschland für eine veränderte Einkaufspolitik einsetzen. An
einem Aufdruck auf dem Holz kann man erkennen, dass das Holz aus der Region Archangelsk
am Weißen Meer in Russland stammt. Dort befindet sich einer der letzten großen
Urwälder Europas, der Dvinsky-Urwald. Dieser 1,5 Mio. Hektar großen Wald ist das
letzte große Rückzugsgebiet für seltene Tiere wie den Braunbären oder das Gleithörnchen
in Russland. Weltweit sind die Fantastischen Sieben die letzten
sieben noch existierenden großen Urwaldregionen akut von Abholzung bedroht.
Außer den Urwäldern im Norden Europas gehören dazu die nordischen Urwälder in
Sibirien und Kanada, die tropischen Regenwälder am Amazonas, in Zentralafrika
und in Südostasien sowie die Bergwälder Chiles. Jährlich verschwinden 150.000
Quadratkilometer Urwald alle zwei Sekunden ein Fußballfeld. Greenpeace
fordert von der Bundesregierung, dass sie sich für den Schutz der Urwälder einsetzt.
Beim Urwaldgipfel der Vereinten Nationen, hat sie die Chance ein Zeichen zu setzen.
Ab Sonntag dem 7. April treffen sich in Den Haag die Regierungen der Welt auf
dem UN-Urwaldgipfel. Die Minister der Vertragsstaaten der Konvention für biologische
Vielfalt (COP6-CBD) werden dort einen zehnjährigen Aktionsplan für die Urwälder
erarbeiten. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, sich in Den Haag für einen
sofortigen Abholzungsstopp in Urwäldern einzusetzen. |