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Grone - Nachbarschaftszentrum Grone - Programm Soziale Stadt

Nachbarschaftszentrum Grone/ Mehrgenerationenhaus Grone Deisterstr. 10 37081 Göttingen Telefon: 0551-38 48 120 Fax: 0551-38 48 12 13 E-Mail: info@nachbarschaftszentrum-grone.de Öffnungszeiten: Montag - Freitag 9:00 - 18:00 Uhr Am Wochenende nach Vereinbarung.Trägerverein: Paritätischer, Kirchengemeinde St. Petri , Caritas , Diakonie, Katholische Pfarrei , Jona-Kirchengemeinde, Arbeiterwohlfahrt Vorstände: 1. Vors. Pascal Misler 2. Vors. Bertil Holst

Nachbarschaftszentrum

Nachbarschaftszentrum Holzbau in der Betonsiedlung.

Die fast vollständig aus Holz gebaute Konstruktion umfasst einen teilbaren Veranstaltungssaal, Küche, Kinderraum Bibliothek, Foyer und Veranda.

Vor 15 Jahren beim 1. Internationalen Straßenfest entstand die Idee eines "Nachbarschaftsbüro" für die Belange der Nachbarschaft in Grone. 1995 gab es dann einen Büroraum, genannt Stadtteilbüro, das dann in der Erweiterung durch Anmietung leerstehender Wohnungen 2001 Stadtteilzentrum genannt wurde, in der Sollingstr. 2c. Seitdem wurde die Idee eines "eigenen Zentrums" verfolgt, und nach langer Zeit im März 2007 das neugebaute Zentrum in der Deisterstr.10 fertiggestellt, wobei sich der ursprüngliche Gedanke für die Nachbarschaft in dem jetzt neuen Namen Nachbarschaftszentrum Grone widerspiegelt. Seitens des Bundes wurde am 1. Juli 2007 dem Nachbarschaftszentrum Grone der Zusatzname Mehrgenerationenhaus Göttingen verliehen. (infos aus dem NetCafé)

Das Mehrgenerationenhaus Nachbarschaftszentrum Grone ist eine zentrale Anlaufstelle und ein beliebter Treffpunkt für Menschen jeden Alters und jeder Kulturzugehörigkeit. Der Fokus der Arbeit liegt auf Gemeinwesenarbeit, Förderung des freiwilligen Engagements, Stärkung gegenseitiger Toleranz, Verantwortung für das Wohnumfeld und Mitmenschen, Netzwerkarbeit, Organisation und Durchführung von Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten.

2016: Neue Leitung für das Nachbarschaftszentrums Grone

Am 15. Februar 2016 übernahm Ivonne Hilbert die Leitung des Nachbarschaftszentrums und Mehrgenerationenhauses Grone von Julia Kermas, die in Elternzeit ausscheidet. Die 33-jährige Diplom Sozialwirtin war zuvor fünf Jahre in der Göttinger Weststadt mit den Schwerpunkten Quartiersmanagement sowie Soziale Arbeit tätig. Hilbert, die aus einer beruflichen Station ebenso das Stadtteilbüro Leineberg kennt, möchte die Vernetzung der Göttinger Stadtteilzentren vorantreiben: „Ich freue mich auf die Arbeit und habe mir zum Ziel gesetzt, den Austausch der Nachbarschaftszentren in Göttingen zu fördern.“

Programm Januar - März 2016

Anmeldung und Information: 0551-5096726 / 0151-54094240 Mehrgenerationenhaus Nachbarschaftszentrum Grone Deisterstraße 10  37081 Göttingen  0551 384812-0  0551 384812-13 E Mail: info@nachbarschaftszentrum-grone.de  www.nachbarschaftszentrum-grone.de

Frauen-Fitness-Schnupperkurs ab 05. April 2016
im Nachbarschaftszentrum Ab Dienstag, den 5.4. startet wieder ein neuer Frauen-Fitness Kurs. Ziel ist es, die Beweglichkeit und Kondition zu verbessern und Spaß dabei zu haben. Es gibt Übungen zur Kräftigung und Straffung von Bauch-Beine-Po, aber natürlich auch Übungen zur Entspannung des ganzen Körpers. Der Kurs ist für alle Trainings- und Altersstufen geeignet und findet ab dem 5. April 2016 fünf Mal dienstags um 18.45-19.45 Uhr im Nachbarschaftszentrum Grone in der Deisterstraße 10 statt. Die Kosten betragen 15€ für alle Termine zusammen. Um Anmeldung wird gebeten.

Montag – Freitag

09:00 Uhr – 18:00 Uhr Der Offene Treff Das öffentliche Wohnzimmer für Jung und Alt zum Treffen, Klönen, Erfahrungen auszutauschen.

12:30 Uhr – 14:00 Uhr Mittagstisch (das Mittagsessen wird täglich geliefert vom Pari/ Essen auf Rädern) Preis pro Mahlzeit: 3,50 €. Bezahlung bei der Vorbestellung bis 13.00 Uhr am Vortag. Die aktuelle Speisekarte finden Sie bei uns im Haus sowie unter www.nachbarschaftszentrum-grone.de

09:00 Uhr – 18:00 Uhr Offene Tauschbücherei Bücher zum Lesen, Mitnehmen und Tauschen.

08:30 Uhr – 12:45 Uhr. Integrationskurs Deutsch Information und Anmeldung bei der Zukunftswerkstatt e.V. / Haus der Kulturen Telefon: 0551-63754

ab 14:00 Uhr Offene Spielnachmittage für Jung und Alt in unserem Spielzimmer Kinder unter 6 Jahren müssen beaufsichtigt werden. Eltern haften für Ihre Kinder.

12:30 Uhr – 14:00 Uhr Mittagstisch (geliefert vom Essen auf Rädern/ Paritätischer Wohlfahrtsverband) Preis pro Mahlzeit: 3,50 €. Bezahlung bei der Vorbestellung bis 13.00 Uhr am Vortag. Die aktuelle Speisekarte finden Sie bei uns im Haus sowie unter www.nachbarschaftszentrum-grone.de

09:00 Uhr – 18:00 Uhr Informationen bekommen, Gespräche führen, Kopieren, Faxen, Internetrecherche, Göttinger Tageblatt und andere Zeitungen lesen. Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen und Anträgen, Begleitung .

Montag

16:00 Uhr – 17:00 Uhr Dolmetscherdienst Russisch Hilfestellung bei Anträgen, Formularen, Dokumenten.

17:00 Uhr – 18:00 Uhr Gymnastikkurs für junggebliebene Frauen (Kostenanteil 3,00 € pro Stunde

10:00 Uhr – 11:30 Uhr Griffbereit (Ev. Familienbildungsstätte) Eltern-Kind-Gruppe für Kinder zwischen ein und drei Jahren und ihre Eltern

16:30 Uhr – 18:00 Uhr Hausaufgabenhilfe (Gymnasium, Haupt- und Realschule) Infos und Anmeldung: hausaufgabenhilfe@gmail.com

14:00 Uhr -15:00 Uhr Migrationsberatung (AWO) Aufenthalt, Arbeitserlaubnis, Fragen zu SGBII, Ausbildung, Beruf etc

15:00 Uhr – 16:30 Uhr Hausaufgabenhilfe für Grundschüler (1 – 4 Klasse) (und Mittwoch)

Dienstag

17:00 Uhr - 18:00 Uhr Tanzgruppe DanceMix (für Kinder ab 6 Jahren, kostenlos)

15:45 Uhr – 17:15 Uhr Computerkurs Anmeldung in der Infotheke Basiswissen im Umgang mit Computern Bedienung eines PCs, Betriebssystem, Word, Excel, Internet Kosten: 15,00 € im Monat Kursleiterin: Olga Markova Anmeldung und Information: 0551-5096726 / 0151-54094240

11:30 Uhr – 13:30 Uhr Internationale Tanzgruppe für Junggebliebene

14:30 Uhr – 16:30 Uhr Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz (Diakonie Göttingen) Info: Gudrun Oldenburg/ Renate Kirchner Tel.:0551 -370 73970/ 01520-162 84 96 Email: demenzhilfe@diakoniestation-goettingen.de

10:00 Uhr – 12:00 Uhr Frauenfrühstück Klönen und Austausch in einer lockeren Runde. Jede bringt eine Kleinigkeit zum Frühstück mit.

10:00 Uhr – 12:00 Uhr Männerfrühstück Alle, die in einer lockeren Runde gemeinsam frühstücken wollen, sind herzlich willkommen.

15:00 Uhr – 18:00 Uhr Stadtteilcafé "Café Krone" für Jung und Alt Kaffee und Tee, hausgebackener Kuchen und frische Waffeln bei netten Gesprächen.

15:30 Uhr – 17:30 Uhr Skatgruppe und andere Kartenspiele

Jeden 1. Dienstag 10:00 Uhr – 12:00 Uhr Pflegberatung Alle Fragen rund um die Pflege ( AOK )

Jeden ersten Dienstag im Monat Ab 19:00 Uhr Gesprächskreis Groner Frauen Eine Gesprächsrunde über Themen, die Frauen wichtig sind. Ansprechpartnerin: Ingeborg Hesse ( Tel.: 0551-5096577) E-Mail: ingeborg.hesse@web.de

Mittwoch

16:00 Uhr – 20:00 Uhr Kochgruppe Gerichte aus aller Welt gemeinsam preiswert zubereiten.

14:00 Uhr - 16:00 Uhr Nähgruppe "Nadel und Faden" Ansprechpartnerin: Valentina Otto

17:00 Uhr – 20:00 Uhr Figurentheatergruppe "Pappenheimer"(Für Erwachsene) Wir machen alles selbst: Bühne, Kulissen, Figuren aus Pappmache und Texte. Ansprechpartnerin: Karin Foth/ Katarina Tanneberg

16:30Uhr – 17:30 Uhr Deutschstunde ( Büro für Integration ) Kleine Gesprächskreise in deutscher Sprache

14:00 Uhr – 16:00 Uhr Beratung über Rente und Schwerbehinderung (auch für junge Leute!) Hilfestellung bei Formularen, Anträgen, Fragen (z.B. Rente, Kuren etc.) Ansprechpartner: Rudi Heyroth

15:00 Uhr – 16:30 Uhr Hausaufgabenhilfe für Grundschüler (1 – 4 Klasse)

09:15 Uhr – 11:45 Uhr und Donnerstag Deutsch im Alltag (ver.di Bildungswerk) Kostenanteil: 60,00 € pro Monat; ermäßigt 15,00 € pro Monat

Donnerstag

15:30 Uhr – 17:30 Uhr Bastelwerkstatt für Kinder "Zauberschere"

15:00 Uhr – 17:30 Uhr Stadtteilcafé "Café Krone" für Jung und Alt Kaffee und Tee, hausgebackener Kuchen und frische Waffeln bei netten Gesprächen

11:00 Uhr - 13:00 Uhr Rechtsberatung Aufenthaltserlaubnis; Duldung; SGB II ; SGB XII Ansprechpartner: Holger Renner

15:00 Uhr – 17:00 Uhr Wohnberatung für ältere Menschen Machen Sie sich Gedanken, wie es im Alter weitergehen soll? Ansprechpartnerin: Rana Aliyeva

17:45 Uhr – 19:00 Uhr Gymnastikkurs für junggebliebene Männer und Frauen ( Kostenanteil 3,00 € pro Stunde )

09:15 Uhr – 11:45 Uhr Deutsch im Alltag (ver.di Bildungswerk) Kostenanteil: 60,00 € pro Monat; ermäßigt 15,00 € pro Monat und Mittwoch

Freitag

15:00 Uhr – 17:00 Uhr Malen ohne Grenzen Verschiedene kreative Maltechniken kennenlernen.

Jeden letzten Freitag 10:00 Uhr – 12:00 Uhr Ideen-Frühstück Offene Runde zum Kennenlernen und Austausch Jeder ist willkommen und bringt eine Kleinigkeit mit. Tee, Kaffee, Brötchen werden vom Haus gestellt.

Freitags nach Absprache 16:30 Uhr – 18:00 Uhr Literaturzirkel Lesen und Besprechen von Texten aller Art. Termine an der Infotheke erfragen. Ansprechpartner: Dr. Bräuer (Tel. 0551 - 90049853 / E-Mai: trackebrae@t-online.de)

09:30 Uhr – 12:00 Uhr Computerkurs Anmeldung in der Infotheke Basiswissen im Umgang mit Computern . Bedienung eines PCs, Betriebssystem, Word, Excel, Internet Kosten: 15,00 € im Monat Kursleiterin: Olga Markova

Samstag 10:00 Uhr – 12:00 Uhr Arabisch für Kinder Ansprechpartnerin: Intisar Abdel-Rahmann (Tel.: 0551- 4047180)

Sonntag

Jeden 3. Sonntag Internationaler Chor Ansprechpartnerin: Halida Sydymanova (Tel.: 0551-76446 / 0179-1305313)

9:00 Uhr - 13:00 Uhr Russische Sonntagsschule für Kinder Deutsch-Russische Gesellschaft Göttingen e.V. (Tel.: 0551-5046230)

12:00 Uhr - 16:00 Uhr Nähkurs für Kinder "Nädelchen und Fädelchen" Ansprechpartnerin: Valentina Otto


Programm "Soziale Stadt"

Bankgesellschaft verursacht Sanierungsfall Grone - die Allgemeinheit bezahlt

3.8.14 / 18.3.07 // Im Jahr 2002 stellte eine Broschüre des Nds. Innenministeriums fest:"Vandalismus und Verwahrlosung prägen (..) das Bild des Stadtteils" und benannte als eine Ursache für den schlechten Zustand des Stadtteils "dass der Großteil der Wohnungen im Besitz eines überregional agierenden Immobilenfonds ist." (Quelle). Dabei handelte es sich um die Berliner Bankgesellschaft deren Immobilienfonds mit kriminellen Methoden arbeitete. Auch die Göttinger Sozialdezernentin konstatierte 2002 "Die Probleme im Stadtteil gehen von den mehrgeschossigen Siedlungsbauten der ehemaligen Neuen Heimat aus, die sich heute im Besitz eines Immobilienfonds der Berliner Bankgesellschaft befinden und von der Deutschen BauBeCon verwaltet werden" (Quelle) Die BaubeCon gehörte ehemals zu einer Gewerkschafts-Holding, die 2005 unter Protest des Mieterbundes an einen Immobilienfond verkauft wurde!
Durch das Programm "Soziale Stadt" mußten am Ende zur Sanierung erhebliche Geldmengen aus Steuermitteln in den Stadtteil Grone gepumpt werden, um die sozialen Folgen der Immobilienfonds wieder aufzufangen.
(Kommentar: es kann einen schon die kalte Wut packen, wenn durch Firmen mit kriminellen Methoden Probleme geschaffen werden, die dann durch erheblichen Aufwand an Steuermitteln und freiwilliger undbezahlter sozialer Arbeit ("ehrenamtlich") wieder repariert werden müssen. )

Abschluß des Förderprojektes 2014

Den offiziellen Abschluss des Förderprojektes „Soziale Stadt“ in Grone feiert die Stadt Göttingen am Freitag, 12. September 2014, ab 15.00 Uhr im Rahmen der Eröffnung des neu errichteten Foyers der Mehrzweckhalle Alt-Grone in der Backhausstraße 14.

Insgesamt wurden seit Start des Förderprogramms im Jahr 1999 rund 7,5 Millionen Euro investiert, von denen 3,1 Millionen Euro aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden und 2,2 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung“ (EFRE) stammten. Die Stadt Göttingen beteiligte sich mit Eigenmitteln in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Die Stadt stellt auch zukünftig einen Quartierfonds zur Verfügung, mit dem jedes Jahr Kleinstprojekte von engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie von Vereinen unterstützt werden“, so Oberbürgermeister Wolfgang Meyer. Die „Soziale Stadt“ ist ein nationales Programm der Städtebauförderung vom Bundesministerium für Bau, Verkehr und Stadtentwicklung, um eine drohende soziale Polarisierung in den Städten zu verhindern. Mit Unterstützung durch das Programm soll in Stadt- und Ortsteilen mit besonderen städtebaulichen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen eine nachhaltige Entwicklung sichergestellt werden.

Folgende Maßnahmen nennt die Stadt als Bestandteil des Gesamtprojektes
--- Neubau des Nachbarschaftszentrums als zentraler Ort für die Begegnung der Groner regelmäßig Bildungs-, Kultur- und Freizeitveranstaltungen
--- Um Ausbildungs- und Erwerbsperspektiven insbesondere von Kindern und Jugendlichen zu , fördern entstanden etwa das „Netcafè“, der „Groner Jobmarkt“ sowie eine „Produktionsschule“, die als Außenstelle der Heinrich-Heine-Schule in Kooperation mit der Beschäftigungsförderung Göttingen betrieben wird.
--- Ausbau des Petri Hauses zur Kindertagestätte mit angeschlossenem Eltern-Kind-Zentrum sowie die Neugestaltung des Jonaplatzes und des Elmparks.
--- Auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma DAWE wurde ein neues Wohngebiet errichtet [An dieser Stelle fragt man sich, inwieweit der Bau und Verkauf von Häusern durch die Firma Dawe ein soziales Projekt darstellt] und das Wohnumfeld bereits bestehender Anlagen aufgewertet.
--- Sanierung von Spielplätzen, verstärkte Pflege der öffentlichen Grünanlagen und
--- das Aufstellen neuer Straßenlampen mit LED-Technik [soziales Projekt?]

 

Nachbarschaftszentrum als "Herzstück des Sanierung"

Am 31.03.06 erfolgte die Grundsteinlegung für das Nachbarschaftszentrum Grone - zunächst war die Adresse mit Deisterstrasse angegeben. Mit der Grundsteinlegung für den Bau des neuen Nachbarschaftszentrums wird ein wichtiges Ziel der sozialen Stadterneuerung in Grone - Süd und Alt - Grone erreicht, es soll als Kristallisationspunkt für Begegnung und Austausch im Stadtteil dienen.
Anfgangs war von einem "rund eine Million Euro teuren Neubau" die Rede. Später wurde ein Ausschreibungsmodell des Architekturbüros Schwieger (bekannt durch Neu-Planung des Nikolaiviertels) gewählt, der den Bau mit 550.000 Euro Kosten auf seiner Homepage angibt. Mit einer Fertigstellung wurde zum Herbst 2006 gerechnet. Die Baukosten förderte zu ca. 50 Prozent die Europäische Union. Die übrigen Investitionsmittel kamen aus dem gemeinsam von Bund, Land und Stadt finanzierten Programm "Soziale Stadt". Erheblich später als geplant, am 17.3.2007 konnte das Gebäude eingeweiht werden. Zwischendurch so war von Beobachtern der Groner Szenerie zu erfahren, hatte die Baufirma wegen Zahlungsverzögerungen schon wieder mit dem Rückbau der errichteten Teile begonnen, schließlich konnte das Zentrum aber doch fertiggestellt werden.

 

Links: Blick in den Veranstaltungsraum

Kinder haben sich angestellt, weil bei der Eröffnungsfeier Waffeln gebacken werden.

 

Angebote für Frauen - eine Extra-Punkt im Programm "Soziale Stadt"


Begegnung verschiedener Herkunft

Vielfältiges Angebot

Es gibt Kochgruppen, Lesegruppen, Sprachunterricht (u.a. Deutschkurs für Mütter und Deutschkurs für russischsparchige Kinder), einen Dolmetscherdienst für Russisch und Kurdisch, Arabisch, eine Nähgruppe, Männerfrühstück, Frauenfrühstück, Jobberatung, Gymnastik, Tanzgruppen, Mal- und Zeichenkurs, "Groner Bürgerinitiative Antifaschismus" Grobian. Es gibt u.a. auch eine Beratungsstelle für Drogen- und Alkoholprobleme.

 

Frauenfrühstück Wenn die Frauen im Sommer sich am 1. und 3. Dienstag jeden Monat 10-12 Uhr treffen (Früher war es jede Woche) und alle etwas zum Frühstück mitbringen, dann fällt das schon auf im Stadtteil weil sie sich draußen im Freien zusammensetzen.

Frauentreff jeden 2. und 4. Dienstag 10-12 Uhr, Themen aus den Bereichen Familie, Kindererziehung, Gesundheit, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Berufstätigkeit. Es gibt auch Musik, es wird mal gemalt oder gesungen. Sich gegenseitig aus dem Leben erzählen wird etwas geschraubt beschrieben als "Die Einmaligkeit der Biographie jeder Frau wird gemeinsam erkundet."

Mutter-Kind-Gruppe von der VHS ist ein zeitlich begrenztes Angebot für Mütter mit Kleinkindern und Frauen, "die Interesse an neuen Kontakten und Erfahrungen in entspannter Atmosphäre haben."


Verschiedene Generationen während der Eröffnungsveranstaltung am 17.3.07

Viel ehrenamtliche und unentgeltliche Arbeit

Z.B.

Die Fahrradwerkstatt, hilft bei der Reparatur von Fahrrädern.

(Foto: ehrenamtlicher Mitarbeiter Zenel von der Fahrradwerkstatt)

Internationale Tausch- und Ausleih - Bücherei im Stadtteilzentrum mit ca. 2000 Büchern (Bücherspenden sind willkommen!) mittwochs von 15 - 17 Uhr .

Hier sind mehrere Frauen unentgeltlich tätig.

 

Internationales Straßenfest in Grone-Süd 2003

Veranstaltet von der "Groner Bürgerinitiative Antifaschismus" (GROBIAN)

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Gut gefüllt war der kleine Park inmitten von Wohnblöcken in Grone auf dem schon zum wiederholten Male ein  für die AnwohnerInnen stattfand.

Stadtteilzentrum Grone, Sollingstaße 2c, Tel.: 5099947 / 48

Interkulturelle Mutter-Kind-Gruppe, jeden Freitag 9.30 bis 12 Uhr, für Gespräche, Kontakte, gemeinsame Unternehmungen, Spiele, Lieder, Basteln.
Frauenfrühstück jeden 1. und 3. Dienstag im Monat 10-12 Uhr. Für Kaffee, Tee und Brötchen wird gesorgt, jede Besucherin bringt eine Kleinigkeit zum Frühstück mit.
Deutsch im Alltag: Praxisorientierter Deutschsprachkurs, Mittwochs 9-12.30 Uhr, Donnerstags 9 bist 12.30 Uhr
Integrationskurse: von der VHS durchgeführte Kurse für AussiedlerInnen
Nähkurse, Kochkurse, Englisch für Jugendliche, Berufsorientierung, ... Infos Ute Krüger Tel. 5083661  krueger@vhs-goettingen.de

Was 1993 als gemeinsame Initiative des Jugendtreff Grone-Süd und der Bürgerinitiative als Reaktion auf die zunehmenden Übergriffe auf ausländische MitbürgerInnen begann, ist inzwischen zu einer Groner Institution geworden: In diesem Jahr beteiligen sich neben den Initiatoren noch der Internationale Bund (Grone-Nord), das Kinderhaus Grone-Süd, das Stadtteil-Zentrum, das "Netcafe" sowie – neu – das Projekt TOUCH vom Verein Jugendhilfe und die Klasse FS 1 B der Fachschule für Sozialpädagogik. Finanzielle Unterstützung erfährt das Fest durch den Integrationsrat sowie den Ortsrat Grone. Groner Firmen unterstützen die dazu herausgegebene Stadtteilzeitung durch Inserate.
Sinn des Internationalen Straßenfestes ist es, deutlich zu machen, dass die vielen Menschen aus vielen Ländern der Erde, die hier wohnen, in ihrer Straße auch zusammen feiern können. Und wer zusammen feiern kann, der kann auch Konflikte gemeinsam regeln.
Ein weiterer Sinn liegt darin, dass sich die BewohnerInnen von Grone auch gemeinsam überlegen können, wie neofaschistischen Tendenzen oder gar Aktionen wie NPD-Demonstrationen, Aufklebern oder Plakaten im Stadtteil (..siehe Bericht hierzu) entgegengetreten werden kann.
Das Internationale Straßenfest soll mithelfen in Grone ein Klima zu schaffen, in dem sich die Gronerinnen und Groner gemeinsam - ohne Überwachungskameras und Neonazis - über ihre eigenen Belange verständigen können.

grone_fest2.jpg (15031 Byte)Die Aktivitäten machten in keiner Weise den Eindruck eines "aufgesetzten" Integrationsanspruches, sondern schienen wirklich das Fest der Leute selbst zu sein.

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Bild rechts: Die Mohrenkopf? Nein! Negerkuss? Nein! Die Schokoküsse-Wurfmaschine, wer mit dem Ball traf, dem flog ein Schokokuss entgegen.

grone_fest4.jpg (25636 Byte)Die Capoistas waren dieses Wochenende extrem gefordert, zuerst in Grone, danach auf dem Weststadtfest und dann am Sonntag auch noch auf der Kulturenmesse am KAZ-Platz führten sie Capoeira vor.

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Im Schachspiel vertiefte Schachruppen von Grone

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Gipsabdrücke der Hände für Kinder

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Bild links: Afrikanische Kaffee-Zeremonie, Bild rechts: Das Miteinander lief auch in kleinen informellen Gruppen völlig ungeplant.