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Indische Kulturtage

Indische Kulturtage 2015,
Indische Kulturtage 2010,
Indische Kulturtage 2008
Indische Kulturtage 2007

Indische Kulturtage, Kontakt:
J. Meyer, Tel.: 0551/7701066,
E-Mail: meyer.kathak [at] web.de

>> www.indische-kulturtage-goettingen.de

> goest-Fotobericht Kathak 2007
> goest-Seite zu Indien

Indische Kulturtage Göttingen 2016 / Schwerpunkt: Südindien

Sonntag, 20. 11.16, 20 Uhr; KAZ/Junges Theater, Hospitalstraße 6 Montag, 21. 11.16, 19:30 Uhr; Wohnstift GDA, Charlottenburger Str. 19
Klassischer Südindischer Tanz „Bharata Natyam
Mit der Tänzerin und Choreografin Radha Sarma und ihrem Ensemble
Die Tänzerin und Choreographin Radha Sarma ist in Indien geboren und aufgewachsen. Sie hat selbst 20 Jahre lang Ausbildungen im Klassischen Südindischen Tanz, dem Bharata Natyam, durchlaufen. An diesem Abend wird sie mit ihrem Ensemble die ZuschauerInnen mit Augen und Ohren in die Welt dieses Tanzes eintauchen lassen, aber auch mit Erläuterungen für ein Verstehen sorgen. Alle Sinne sollen dabei angesprochen werden, die Zuschauer*innen viele Eindrücke und Anregungen durch die Begegnung mit dieser ganz anderen Tanzkultur mit nach Hause nehmen können.

 

Mittwoch, 23. 11. 16, 19:30 Uhr; Weltladen-Café, Nikolaistraße 10
Armut und Entwurzelung der Landbevölkerung in Südindien
Lesung und BerichteReferent: Dr. James Albert, Bargat e. V.

Der aktuelle dokumentarische Roman „The Gypsy Goddess“ von Meena Kandasamy, auf deutsch herausgegeben unter dem Titel „Reis und Asche“ (Heidelberg 2016), befasst sich auf eine ganz eigene Art mit der Vertreibung der Bevölkerung Südindiens von ihrem Land durch z. B. Großgrundbesitzer und Investoren. Dr. James Albert wird die Lesung aus diesem Roman ergänzen durch aktuelle Berichte und Hintergrund-Informationen. Einlass ab 19 Uhr, Eintritt frei



Montag, 28. 11. 2016, 20 Uhr; „Bistro“ des Deutschen Theaters
Klassische Südindische Musik („Carnatic Music“)
Reihe „Fremde Kulturen“ im Deutschen Theater Göttingen
Mit Mouli Chakrabarti (voc) und den Musikern Hamid und Hafiz Mansur

Im Gegensatz zu Klassischer Nordindischer Musik - „Hindustani Music“ - ist die Klassische Südindische Musik - „Carnatic Music“ - eher selten zu hören. An diesem Abend wird die indische Sängerin Mouli Chakrabarti mit ihren Begleitmusikern Hamid Mansur (Percussion) und Hafiz Mansur (Harmonium) die Zuhörer*innen diese besondere musikalische Welt erleben lassen.
Mouli Chakrabarti ist als Sängerin sowohl für „Carnatic Music“ als auch für „Hindustani-Music“ ausgebildet, ebenso wie ihre Begleitmusiker, und so wird das Trio den Abend auch mit einzelnen Beispielen der Klassischen Nordindischen Musik bereichern, so dass ein umfassendes Kennenlernen und beider Stile möglich ist.



Mittwoch, 30. 11. 2016, 20:00 Uhr; ESG, Obere Karspüle 30
Kastenwesen, Herrschaft und Widerstand im gegenwärtigen Indien

Vortrag, Filmbeiträge und Diskussion: Referent*innen: Forscher*innen des Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen und Mitarbeiter*innen von Amnesty International
Das Kastensystem unterdrückt nach wie vor Millionen von Menschen sowohl in Südasien als auch in der indischen Diaspora, indem es sie ökonomischer, politischer und kultureller Ausgrenzung ausliefert. Die Referent*innen werden durch Filmbeiträge und aktuelle Berichte darüber und über Anti-Kasten-Aktivitäten informieren und in der Diskussion mit den Zuhörer*innen zahlreiche Wege erläutern, wie Menschen sich in Lernprozessen entwickeln und sich engagieren können, um diese Ungerechtigkeit zu beenden.
Eine Kooperation der Indischen Kulturtage Göttingen mit der Evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinde Göttingen, dem Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen und Amnesty International
Eintritt frei

Mittwoch, 7. 12. 16, Lumière 20.15 Uhr;
Bollywood-Film-Abend: „7 GÖTTINNEN“
Indien/Deutschland 2016, 103 Min., Regie: Pan Nalin,
D.: Amrit Maghera, Rajshri Deshpande, Pavleen Gujral
Mit Pause; incl. Samosa und Chai oder Saft

Sieben Inderinnen sind wütend und lassen sich im Sinne der Göttin der Zerstörung und Erneuerung nichts mehr gefallen. Getreu dem Motto ‚Weck die Göttin Kali in Dir!’ agieren die Frauen in  7 GÖTTINNEN selbstbewusst und schlagfertig auf Machismus und Erniedrigungen.
Freida lädt ihre besten Freundinnen nach Goa ein, um ihren Junggesellinnenabschied zu feiern. Während zuerst die Frage nach dem geheim gehaltenen Bräutigam alle beschäftigt, beginnen die sieben Frauen bald ausgelassen über Männer, Sex und ihre Karrieren zu reden, über ihre Geheimnisse, Sehnsüchte und Ängste. Sie alle haben vom Leben nicht das bekommen, was sie sich erhofft hatten. Eigentlich hatte ihnen die Welt offen gestanden, in einem Land, in dem Traditionen und Männer das Sagen haben, sind ihre Träume aber irgendwann auf der Strecke geblieben. Sieben Frauen, die wütend sind – und die gemeinsam Pläne schmieden, wie sie ihr bisheriges Leben ändern können. Ein dramatisches Ereignis fordert sie schon bald heraus ...
Tragikomödie und zugleich ein für Indien sehr ungewöhnlicher Film mit feministischem Drive, der bereits viele Diskussionen ausgelöst hat.
Eine Kooperation der Indischen Kulturtage Göttingen mit dem Kommunalen Kino Lumière /
Karten (incl. Pausenimbiss) im Kino Lumière

Ab dem 27.10.2016 bis Jahresende / Begleitend:
Foto-Ausstellung: Inequality and Diversity in Contemporary India
Zentralmensa, Studentenwerk Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 4

Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen
Das (CeMIS) hat im Frühjahr 2016 dazu aufgerufen, Fotos für einen internationalen Wettbewerb zum o.a. Thema einzusenden. Aus Hunderten von Einsendungen hat eine Jury die hier gezeigten 19 Fotos ausgewählt. Sie haben die Jury überzeugt, da ihr kreatives Engagement mit den Themen Ungleichheit und Vielfalt die oft klischeehaften medialen Darstellungen von Indien vermeidet. Die Ausstellung wird in der Zentralmensa zu deren Öffnungszeiten v. a. im Speisesaal West, aber auch im oberen Eingangsbereich (Westseite) und an der westlichen Seite des Speisesaal Süd gezeigt.
Eintritt frei

 

Indische Kulturtage Göttingen, 2015
8.11. bis 9. 12. 2015

Programmüberblick - Details siehe weiter unten

Sonntag, 8.11.15 20:00 Uhr KAZ im JT Hospitalstr. 6 Klassischer Odissi-Tanz: Skulpturen, zum Leben erwacht Tanz und Theater aus dem Osten Indiens; Mit dem Monalisa Ghosh Tanz-Trio

Montag, 9.11.15 19:30 Uhr GDA Wohnstift Charlottenburger Str. 19 Klassischer Odissi-Tanz: Skulpturen, zum Leben erwacht Tanz und Theater aus dem Osten Indiens; Mit dem Monalisa Ghosh Tanz-Trio

Dienstag, 10.11.15 16:00 bis 18:00 Uhr musa Hagenweg 2a Schnupperworkshop: Yoga und Indischer Tanz Mit Monalisa Ghosh und Assistentinnen; Für Interessierte aller Altersstufen (!)

Mittwoch, 11.11.15 18:30 Uhr Burg Katlenburg Katlenburg-Lindau Indischer Abend: Autorinnenlesung mit Geetanjali Shree Mit Live-Musik, Kathak-Tanz, Feuer-Show und Indischem Büfett; www.katlenburg.de

Donnerstag, 12.11.15 19:30 Uhr Künstlerhaus Gotmarstr. 1 Autorinnenlesung: Geetanjali Shree "Unsere Stadt in jenem Jahr"; Lesung in der Ausstellung des "Kreis 34"

Mittwoch, 25.11.15 19:30 Uhr Weltladencafé Nikolaistraße 10 Lichtbilder-Vortrag: Aktueller politischer Reisebericht aus Indien Mit dem Göttinger Menschenrechtler Dr. James Albert

Montag, 30.11.15 19:30 Uhr Kino Lumière Geismarlandstr. 19 Dokumentar-Film: "An Ordinary Election", Regie: Lalit Vachani, Indien/Deutschland 2015, 125 Min. Anschl. Gespräch mit dem Regisseur; In Kooperation mit dem CeMIS/Universität

Samstag, 5.12.15 18:30 Uhr Burg Katlenburg Katlenburg-Lindau Lesung mit Live-Musik: Texte von Bhisham Sahni Mit Indischem Büfett; www.katlenburg.de

Montag, 7.12.15 19:30 Uhr Apex Clubraum Burgstr. 46 Lesung: Kurzgeschichte von Bhisham Sahni Mit Gaby Dey (DT); Mit Snack und Getränk

Mittwoch, 9.12.15 19:30 Uhr ESG Obere Karspüle 30 Vortrag: Geschlechterverhältnisse im modernen Indien Mit Dr. Jana Tschurenev; In Kooperation mit der ESG und dem CeMIS/Universität

 

Sonntag, 8.11.2015, 20 Uhr, KAZ/Junges Theater Hospitalstraße 6, 37073 Göttingen Skulpturen, zum Leben erwacht: Tanz und Theater aus dem Osten Indiens

Ein Tanz-Trio unter der Leitung von Monalisa Ghosh, die vor zwei Jahren bereits das Publikum begeisterte, wird in diesem November wieder die bunten Farben des Indischen Tanzes zum Erstrahlen bringen. Der über zweitausend Jahre alte und doch immer wieder neue Klassische Odissi-Tanz aus dem Osten Indiens hat eine enge Beziehung zu den anmutigen Steinskulpturen der indischen Tempel; Monalisa Ghosh und ihre Meisterschülerinnen werden sie durch ihren Tanz zum Leben erwecken. Sie werden neben verschiedenen Stücken Klassischen Tanzes auch Yoga-Tanz und Folklore zeigen, aber auch Klassisches Indisches Tanztheater in einer Episode aus dem großen indischen Epos "Ramayana". Trotz aller Veränderungen und Weiterentwicklungen dieser Tanzform hat sie doch ihre Wurzeln in der religiösen und philosophischen Tradition Indiens und ihre spirituelle Tiefe bewahrt, so dass die ZuschauerInnen erleben und sich im Herzen davon berühren lassen können, wie Sinnlichkeit und Spiritualität sich im Tanz verbinden. In ihrer Tanzschule "Kalajyoti" in Kolkata nimmt Monalisa Ghosh auch Schülerinnen aus benachteiligten Familien auf, die sich ansonsten eine Tanzausbildung nicht leisten könnten. Sie will damit gerade den Kindern aus armen Familien helfen, eine Perspektive für ihr Leben aufzubauen. Der Erlös des Abends wird für die Kosten dieser Schule eingesetzt werden. Deshalb wird es an diesem Abend auch die Möglichkeit geben, schöne Sachen, die von den Tänzerinnen aus Indien mitgebracht worden sind, zu erstehen, und der Schule dadurch zusätzlich zu helfen. Darüber hinaus kann die Schule auch gern mit Spenden finanziell unterstützt werden. Karten: Junges Theater, Tel.-Nr. 0551 495015; Email: kasse@junges-theater.de Online: www.junges-theater.de bzw. bei Reservix

Dienstag, 10.11.2015 16:00 bis 18:00 Uhr Kulturzentrum musa, Hagenweg 2a
Schnupperworkshop: Tanz und Yoga Für Interessierte aller Altersgruppen!

Sowohl der Yoga als auch der Klassische Indische Tanz können auf eine jahrtausendealte Tradition zurückblicken. Sie haben enge Verbindungen untereinander. Unter der Anleitung der bekannten indischen Tänzerin und erfahrenen Pädagogin Monalisa Ghosh, assistiert von Supriya Sardar und Tanusree Mullick, können Interessierte aller Altersgruppen (!) in diesem Schnupperworkshop diese besondere Verbindung erfahren. Entspannung mit einfachem Yoga, die auch Atemübungen einbezieht, wird verbunden mit den Positionen des Klassischen Indischen Odissi-Tanzes und mit rhythmischer Bewegung. Eine Harmonisierung von Körper, Geist und Seele kann sich einstellen, innere Balance und Kreativität können sich entwickeln. Bitte bewegungsfreundliche Kleidung und Schläppchen bzw. Socken mitbringen. Nähere Informationen/Anmeldung: Johanna Meyer Email: meyer.kathak@web.de Tel.-Nr.: 05 51 7 70 10 66 (mit AB; rufe ggf. gern zurück)

Donnerstag, 12.11.15 19:30 Uhr Künstlerhaus mit Galerie e. V. im Lichtenberghaus, Gotmarstraße 1, 37073 Göttingen Autorenlesung: Geetanjali Shree: Unsere Stadt in jenem Jahr Eintritt frei; Spenden zur Deckung der Unkosten erwünscht

Der zweite Roman der bedeutenden indischen Gegenwarts-Autorin Geetanjali Shree ist kürzlich aus dem Hindi in die deutsche Sprache übersetzt und vom Draupadi Verlag, Heidelberg, herausgegeben worden. Das Hauptthema dieses vielbeachteten Werkes Unsere Stadt in jenem Jahr ist sehr aktuell: Erfahrungen mit religiösen Konflikten in einer nordindischen Stadt spielen in diesem Roman eine zentrale Rolle.


Geetanjali_Shree
Foto: Reinhlold Schein >>Quelle

Nach der Lesung in Hindi und - vor allem – auf Deutsch wird es Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Autorin geben.
Die Lesung findet in der Jahresausstellung "Schwebend" der Göttinger Künstlergruppe "Kreis 34" statt. Zuvor wird es Gelegenheit geben, diese Ausstellung anzusehen, mit einführenden Worten begleitet vom Göttinger Künstler Frank Helge Steuer, der mit einigen Arbeiten ebenfalls in der Ausstellung vertreten ist.
So ist der Abend auch eine Form der kulturellen Begegnung: Indische Gegenwartsliteratur trifft auf aktuelle deutsche Bildende Kunst.
Neben der Göttinger Künstlergruppe "Kreis 34" sind für diesen Abend der Künstlerhaus mit Galerie e. V. sowie der Draupadi-Verlag und der Literaturforum Indien e. V. Kooperationspartner der Indischen Kulturtage Göttingen. Wir danke außerdem unseren Sponsoren Mittelpunkt Personal GmbH Bovenden und Stone Esthetic GmbH Rollshausen.

 

Mittwoch, 25. 11. 2015, 19:30 Uhr Weltladencafé, Nikolaistraße 10, 37073 Göttingen Lichtbilder-Vortrag: Aktueller politischer Reisebericht aus Indien Referent: Dr. James Albert Eintritt frei Ab 19 Uhr: Einlass

Von seiner Reise nach Indien im November 2015 (!) zurückkommend, wird der Göttinger Menschenrechtler Dr. James Albert mit ganz frischen Eindrücken, mit Bildern und Berichten, zur aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation in Indien informieren. Dr. James Albert ist selbst in Indien geboren und aufgewachsen. Als promovierter Naturwissenschaftler hat er jahrzehntelang bis zu seiner Pensionierung als Oberstudienrat am Otto-Hahn-Gymnasium in Göttingen unterrichtet. Seit vielen Jahren engagiert er sich als Menschenrechtler für sein Heimatland. Eintritt frei Ab 19 Uhr: Einlass; Angebot von Indischem Snack und Getränken

 

Montag, 7.12.2015, 19:30 Uhr Apex, Burgstr. 46 Lesung: Kurzgeschichte von Bhisham Sahni Mit Gaby Dey (DT) Unkostenbeitrag: 5 Euro

Während einer Einladung in ihrem Haus setzt eine wohlhabende indische Hausfrau zu einem längeren Monolog an. Sie schildert darin ihren Gästen ihre Gedanken über ihre Familie, ihren Haushalt und ihre Hausangestellten, die sowohl den größten Teil der Hausarbeit verrichten als auch bei Tisch und zu anderen Gelegenheiten ihre Herrschaft und deren Gäste bedienen. Dabei kommen auch überraschende Geschehnisse zur Sprache… Die Schauspielerin Gaby Dey überträgt in diesem Monolog diese gastliche Situation aus Indien in das Apex. Die Gastronomie des Apex trägt mit Snack und Getränk, die im Eintrittspreis inbegriffen sind, zu einer authentischen Atmosphäre bei, so dass sich die ZuhörerInnen in die Situation hineinversetzen und die unvorhersehbare Wendung in der Geschichte hautnah miterleben können. Der indische Autor Bhisham Sahni (1915 bis 2003) wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Bhisham Sahni war Hindi-Schriftsteller, Theaterautor und Schauspieler. Bekannt wurde er durch den Roman "Tamas" (1974), der die religiös motivierte Gewalt anlässlich der mit der Unabhängigkeit verbundenen Teilung Britisch-Indiens in die Indische Union und Pakistan thematisiert.

Mittwoch, 9.12.2015 19:30 Uhr ESG, Obere Karspüle 30 Vortrag: Geschlechterverhältnisse im modernen Indien Mit Dr. Jana Tschurenev Eintritt frei

Dr. Jana Tschurenev, Historikerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen, ist Koordinatorin der Transnationalen Forschungsgruppe "Poverty and Education in India". Das Thema "Geschlecht und Bildung" bildet dabei für sie einen besonderen Forschungsschwerpunkt. An diesem Abend wird sie sich informativ und differenziert mit den Geschlechterverhältnissen im modernen Indien auseinandersetzen und mit dem Publikum darüber diskutieren. Der Vortrag wird als Kooperationsveranstaltung der Indischen Kulturtage Göttingen mit dem Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen und der Evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinde Göttingen (ESG) durchgeführt.

Weitere Informationen zu den Indischen Kulturtagen Göttingen unter: www.indische-kulturtage-goettingen.de Indische Kulturtage Göttingen 2015, CeMis/Universität, ESG

 

Indische Kulturtage Göttingen, 2010
24.11. bis 5. 12. 2010

Die Indischen Kulturtage finden in diesem Jahr statt in Kooperation mit den Indientagen (24. bis 28. 11. 2010) der Georg-August-Universität Göttingen Das Schwerpunktthema ist dieses Mal "Begegnungen" – Begegnungen indischer Kunst- und Kulturformen mit Kunst und Kultur aus dem Westen, v. a. aus Europa. In diesem Rahmen bieten die Indischen Kulturtage Göttingen auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Programm aus Ausstellung, Musik, Tanz, Literatur, Film, Wissenschaft und Workshops. Anmeldungen und Infos >> www.indische-kulturtage-goettingen.de

Initiatorin und Organisatorin der Indischen Kulturtage Göttingen : Kathak-Tanzlehrerin Johanna Meyer

http://www.kathak-goettingen.de/index.html

 


Foto: Johanna Meyer bei einem Auftritt 2007 in Göttingen (foto: goest)

Foto-Ausstellung 11.10. bis 3.12.9:00 bis 17:00 Uhr Café Central in der Zentralmensa Ausstellung mit Fotos von Marcus FornellIndische Kontraste – Begegnungen mit Menschen in Indien:Rajasthan - Dharavi Slum Indische Kontraste – Begegnungen mit Menschen in Indien: Rajasthan - Dharavi-Slum Das Leben im Wüstenstaat Rajasthan im Kontrast zum Leben in einem der Slums der Megacity Mumbai (dieser Slum ist Drehort des vielfach preisgekrönten Film "Slumdog Millionaire") Fotograf: Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9:00 bis 15:30 Uhr, ab Vorlesungsbeginn: Montag bis Freitag 9:00 bis 17:00 Uhr

MI, 24.11.19:00 Uhr Café Central in der Zentralmensa Eintritt frei Weltmusik-Konzert mit "Indigo Masala", Berlin Indische Klassik in Begegnung mit arabischen und afrikanischen Elementen, Jazz und populären Musiken Europas. Vor dem Konzert: Kurzbeitrag zur Ausstellung "Indische Kontraste" am gleichen Ort

Foto / Indientage: drei Musiker der Gruppe "Indigo Masala"

Seven Islands and a Metro Donnerstag 25.11. um 19.00 Uhr im Lumière Indien 2006, 100 Minuten Originalfassung (Hindi, Marathi, Englisch) mit englischen Untertiteln Sondervorführung im Rahmen der Indien-Tage der Universität Göttingen und der Eröffnung des neuen Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) am 26. Nov. 2010 um 14 Uhr in der Paulinerkirche. Weitere Informationen unter: www.uni-goettingen.de/IndiaDays2010

Regie: Madhusree Dutta Bombay: Die indische Metropole am arabischen Meer wurde Anfang des 16. Jahrhunderts von den Portugiesen auf sieben Inseln gegründet. Heute hat Bombay rund 21 Millionen Einwohner, ein völlig überlastetes Verkehrssystem und eine florierende "Bollywood"-Filmindustrie. Bombay, das seit 1995 offiziell Mumbai heißt, steht für ein buntes, nicht immer friedliches Durcheinander von Sprachen und Kulturen. Es steht für explodierende Immobilienpreise, für rasch wachsende Armenviertel, für Glamour wie für Elend. Die Filmemacherin Madhusree Dutta betrachtet anhand einer fiktiven Debatte zwischen zwei literarischen Legenden, der feministischen Dichterin Ismat Chughtai und dem Erzähler Saadat Hasan Manto, die Stadt aus verschiedenen Blickwinkeln.Sie folgt dabei ihren Protagonisten in ein vielschichtiges, bezaubernd schönes, aber bisweilen auch abschreckendes und gewalttätiges Mumbai.

FR, 26.11.20:15 Uhr Seminarraum Apex Eintritt frei Vortrags- und Gesprächsabend mit Dr. Kalyani Chopra, Ärztliche Leiterin (Ayurveda-Klinik in der Habichtswald-Klinik, Kassel-Wilhelmshöhe) Begegnung mit dem Denken des Ayurveda (traditionelle indische Medizin) – Unterschiede zum Denken der westlichen Schulmedizin. (Anmeldung siehe unten)

SA, 27.11.20:00 Uhr Goethe-Institut Eintritt frei Vortrag mit Prof. Dr. Niteen Gupte (Pune (Indien), Dresden) Zum Deutschland-Bild in Marathi-Reiseberichten aus der Kolonialzeit Zur Pause: Angebot indischer Köstlichkeiten vom Restaurant des Goethe-Instituts

SO, 28.11.20:00 UhrJunges Theater Eintritt frei Tanz-Begegnungen mit Live-Musik mit dem Ioanna Srinivasan Dance Ensemble, Berlin East Meets West – Klassischer Kathak-Tanz aus Nord-Indien trifft zeitgenössischen Tanz Zur Pause: Angebot indischer Getränke vom Gasthaus "Spektakel" und indischer Snacks vom indischen Studenten- und Alumni-Vereins Nirmiti (Sitzplatz-Reservierung: JT-Kasse unter Tel.: 0551 495015)

Ioanna Srinivasan
(Foto goest)
DO, 2.12. , 20 Uhr Deutsches TheaterDT-Keller Lesung mit Musik mit Bernd Kaftan (Sprecher) und dem indisch-deutschen Duo "Yatra" (Andreas Düker, Lauten, Gitarre; Bala Prasad, Tabla) Indien-Bilder in deutschsprachigen literarischen Reiseberichten aus der Kolonialzeit

Bernd Kaftan (Foto: goest)

FR, 3.12.20:00 Uhr Kino Lumière Film von Anusha Rizvi, Mahmood Farooquit Live aus Peepli – Irgendwo in Indien. (Indien 2009) Original mit deutschen Untertiteln Nach dem Film: Getränk und Snacks vom indischen Restaurant "Maharadscha" (im Eintrittspreis inbegriffen) >>Filminfos

SA, 4.12.11-14 Uhr musa, Roter Raum Hagenweg 2A Workshop für Gitarre mit dem Duo "Yatra"(A. Düker, B. Prasad) Indische Klänge auf der Gitarre. Eine Kurz-Einführung mit praktischer Erprobung.

Andreas Düker (Foto: goest)
SO, 5.12.19:30 Uhr Alte Fechthalle Geiststr. 6 Tanz mit Live-Musik mit dem Kathak-Flamenco-Projekt des Music Ensemble of BenaresKlassischer Nord-Indischer Kathak-Tanz trifft Flamenco.Zur Pause: Angebot indischer Getränke und Snacks vomRestaurant "Maharadscha" und vom Imbiss "Rani"

www.indische-kulturtage-goettingen.de

 

 

"Indische Kulturtage Göttingen" 2008

 


13.11.08 / Im Herbst 2008, vor allem vom 13. bis 30. November, findet zum zweiten Mal die Veranstaltungsreihe "Indische Kulturtage Göttingen" statt, die vor einem Jahr aus Anlass des sechzigjährigen Jahrestages der indischen Unabhängigkeit von Johanna Meyer ins Leben gerufen wurde. Johanna Meyer hat in Göttingen seit 1995 eine Schule für Kathak, den Klassischen Nordindischen Tanz, aufgebaut und unterrichtet diesen Tanzstil seitdem an verschiedenen Institutionen. Die Veranstaltungsreihe hat sich zum Ziel gesetzt, in und um Göttingen den kulturellen Austausch zwischen Indien und Deutschland zu fördern. Dazu sollen jedes Jahr im Herbst verschiedene Aspekte der indischen Kultur und Gesellschaft vorgestellt werden, und zwar jeweils mit einem anderen inhaltlichen Schwerpunkt: So entsteht über mehrere Jahre hinweg ein anschauliches, vielseitiges Bild von Indien und seinen kulturellen Traditionen, aber auch von seinen modernen Entwicklungen. In diesem Herbst geht es um das "Erzählen" in verschiedenen Formen und Medien: im Film, im Tanz, im Gesang, in der Literatur und im (auto)biographischen Bericht (bei den beiden Lesungsveranstaltungen im Vorfeld).Zusammen mit zahlreichen Partnern in der Stadt Göttingen und in der Universität konnte erneut ein abwechslungsreiches Programm gestaltet werden. Als Förderern des Gesamt-Programms ist zu danken dem Verein "KUNST – Kultur unterstützt Stadt", dem Fachdienst Kultur der Stadt Göttingen und dem Landschaftsverband Südniedersachsen sowie den Kooperations-Partnern für einzelne Veranstaltungen.

Das Foto zeigt den indischen Tänzer Sudarsana Kumar, der am 23.11.08 im Kinosaal der Mensa am Wilhelmsplatz auftreten wird: um 18 Uhr die Vorführung, anschließend ab 20:30 Uhr die Möglichkeit für jede und jeden - unabhängig von Alter und Geschlecht - Bewegungsformen des Indischen Tanzes auszuprobieren.


Programmablauf

Donnerstag, 13.11.2008, 20 Uhr, Galerie Apex, Burgstr. 46:
Konzert mit Jyotika Dayal, Gesang, und dem Music Ensemble of Benares: Erzählen im Klassischen Indischen Gesang
Sonntag, 16.11.2008, 19 Uhr, Lumière, Geismarlandstr. 19:
Indischer Kino-Abend – Erzählen im Film: "Bollywood"-Film "Om Shanti Om", in der Pause – wie in Indien – indische Getränke und Snacks vom Restaurant "Maharadscha"
Donnerstag, 20.11.2008, 18 bis 20 Uhr, Kulturzentrum Musa, Hagenweg 2a:
Kurz-Workshop Klassischer Indischer Gesang mit der Sängerin Jyotika Dayal (Music Ensemble of Benares); anschließend gemeinsamer Besuch eines indischen Imbiss oder Restaurant (Nähere Informationen und Anmeldung bei J. Meyer, s. u.)
Samstag, 22.11.2008, 20 Uhr, Kulturzentrum Musa, Hagenweg 2a:
Kathak-Tanz-Show mit Live-Musik mit Ioanna Srinivasan (Berlin) und ihrem Musik- Ensemble: Erzählen im Klassischen Nordindischen Tanz; anschließend Aftershow-
Disco mit "Bollywood"-Musik
Sonntag, 23.11.2008, 18 Uhr, Mensa am Wilhelmsplatz (Kinosaal):
Indische Tanzperformance mit Sudarsana Kumar und Thipana Sathkunanavarajah (Berlin): Erzählen im Bharata Natyam, dem Klassischen Südindischen Tanz, u. Kuchipudi, ein anderer Klass. Indischer Tanz; anschließend ab 20:30 Uhr Indian Dance Practice zum Kennenlernen
Donnerstag, 27.11.2008, 20 Uhr, Foyer International, Am Wilhelmsplatz, Eing. Burgstr.:
Vortrag zum Erzählen in der modernen indischen Literatur: "Im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Nationalismus – Vieldiskutierte Erzählungen des Hindi-Autors Uday Prakash"; Referentin: Dr. Ines Fornell, Seminar für Indologie und Tibetologie der Universität
Sonntag, 30.11.2008, 20 Uhr, Deutsches Theater, Theaterplatz 11:
"Siddharta" von Hermann Hesse – Lesung mit Musik: Bernd Kaftan und das Duo "Yatra" mit Andreas Düker (Lauten, Gitarre) und Bala Prasad (Tabla, Percussion)

 

Indische Kulturtage 2007
Veranstaltungsreihe 25.10.-29.11.07

In diesem Jahr feiert Indien das 60. Jubiläum der Unabhängigkeit. Die Beziehungen zwischen diesem faszinierenden Land und Deutschland werden im Zuge der Globalisierung immer enger. So ist die Universität Göttingen in diesem Jahr eine Partnerschaft mit der Universität in Pune (früher bekannt als "Poona") eingegangen, und einige Firmen in Göttingen und Umgebung haben enge Kontakte zu Standorten in Indien geknüpft.
Um hier in und um Göttingen den kulturellen Austausch zwischen Indien und Deutschland zu fördern, möchte ich als langjährige Lehrerin für Kathak, den Klassischen Nordindischen Tanz, in diesem Jubiläumsjahr die Veranstaltungsreihe "Indische Kulturtage Göttingen" ins Leben rufen, die jährlich im Herbst verschiedene Aspekte der indischen Kultur und Gesellschaft vorstellen will.
Neben Konzerten, Aufführungen und Workshops zu verschiedenen indischen Kunstformen sind Veranstaltungen zu weiteren Themen sowie zur Entwicklung der deutsch-indischen Beziehungen vorgesehen. Dabei soll in jedem Jahr ein anderer Schwerpunkt gesetzt werden. Über mehrere Jahre hinweg kann auf diese Weise ein anschauliches, vielseitiges Bild von Indien und seinen kulturellen Traditionen, aber auch von seinen modernen Entwicklungen entstehen.
In diesem Herbst werden zum einen im Kulturzentrum "musa" Vorführungen und Workshops zu verschiedenen indischen Tanzstilen angeboten. Zum anderen sind im Kommunalen Kino "Lumiere", in der Galerie Apex und im Foyer International der Universität Veranstaltungen geplant zur Unabhängigkeit Indiens und der damit verbundenen Teilung des "alten" Indien in Pakistan und die Indische Union sowie zur ökonomischen Entwicklung im modernen Indien.

Zu den einzelnen Veranstaltungen der "Indischen Kulturtage Göttingen"

Donnerstag, 25. 10., 20 Uhr, Kino "Lumiere": Film "Silent Waters", Pakistan/BRD/Frankreich 2003, 98 Min. (OmU) Einführung: Dr. Ines Fornell, (Seminar für Indologie und Tibetologie der Universität)
Dienstag, 31.10., 22 Uhr, Kino "Lumiere": Wiederholung des Films
"Silent Waters" ist der erste von einer Frau gedrehte Spielfilm Pakistans. Die Regisseurin Sabiha Sumar ist in Karachi geboren und hat dann in New York und Cambridge studiert. "Silent Waters" erzählt die Geschichte einer Frau in einem Dorf nahe der indischen Grenze, die im Zuge der Islamisierung immer mehr unter Druck gerät. Ihr Film wurde auf dem Filmfestival Locarno 2003 mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet.
Frau Dr. Fornell wird in der kurzen Einführung einige Informationen zum geschichtlichen Hintergrund geben. Dabei geht sie insbesondere auf das Schicksal von Frauen ein, die während der blutigen Unruhen im Zuge der Teilung Britisch-Indiens im Jahre 1947 verschleppt wurden. VVK: s. www.lumiere.de oder Fon: 05 51 48 45 23

Bollywood-Film-Tanz-Workshop mit Birgit Stauber, Berlin

Samstag, 27. 10., 15 – 18 Uhr und Sonntag, 28. 10., 13 – 16 Uhr, Kulturzentrum "musa":

Birgit Stauber Mitglied des Kathak-Ensemble Ioanna Srinivasan, Leiterin des Workshops für Bollywood-Tanz

Der mitreißende Bollywood-Film-Tanz-Stil hat sich durch die indische Kinofilmproduktion herausgebildet. Hier fließen Elemente der klassischen indischen Tanzarten (z.B. Kathak und Bharata Natyam), der indischen Folklore (z.B. Bhangra) und moderner westlicher Tänze (z.B. Hip Hop und Jazztanz) zusammen, ohne dass die typisch indische Ausdrucksform verloren geht. Von elegant bis verspielt, von filigran bis rasant bietet dieser Tanzstil dabei einen großen Variationsreichtum an Bewegungsformen.
Birgit Stauber ist Schauspielerin und Tänzerin, ausgebildet u. a. an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Sie verfügt über eine mehr als 10-jährige Unterrichts -Erfahrung und ist Mitglied des Kathak-Ensembles Ioanna Srinivasan (s. u.). Vorkenntnisse im Bollywood-Tanzstil oder in anderen Tanzstilen werden nicht vorausgesetzt. So bietet der Workshop allen am Bollywood-Tanzstil Interessierten die Gelegenheit, sich an einem möglicherweise grauen Göttinger Herbst-Wochenende in die Welt des indischen Film-Tanzes zu versetzen. Es gibt zudem die Möglichkeit, etwas von dem hier Gelernten während der Veranstaltung am Freitag, dem 9.11., in der "musa" (s.u.) aufzuführen.
Kosten: 65 Euro/ 55 Euro (ermäßigt)
Fragen/Anmeldung: Johanna Meyer, meyer.kathak@web.de, Fon: 05 51 7 70 10 66 (mit AB)

Sonntag, 28.10., 20 Uhr, Kulturzentrum "musa":
Kathak – Klassischer Nordindischer Tanz – Show mit Live-Musik
Rasante Drehungen, rezitierte Rhythmen und elegante raumgreifende Bewegungen – das sind die Eindrücke bei diesem indischen Tanz. Das Kathak-Ensemble Ioanna Srinivasan erweckt mit virtuosem Tanz, mit instrumentaler Live-Musik und ausdrucksvoller Erzählkraft die alten Sagen und Geschichten Indiens zum Leben. VVK: s. www.musa.de oder Fon: 05 51 6 43 53

Kathak-Ensemble Ioanna Srinivasan
Sonntag, 4.11., 14.30 – 17.30 Uhr, Kulturzentrum "musa": Bollywood-Schmink-Workshop
Eine professionelle Maskenbildnerin zeigt professionelles Schminken im Bollywood-Stil. Die Materialien werden zur Verfügung gestellt. - Bitte Spiegel, die sich auf Tische stellen lassen, mitbringen, sowie bei bekannten Allergien und Empfindlichkeiten eigene Pflege- und Schminkprodukte.
Kosten: 30 Euro/ 25 Euro (ermäßigt) , Fragen/Anmeldung: Johanna Meyer, meyer.kathak@web.de, Fon 05 51 7 70 10 66 (mit AB)

Dienstag, 6.11., 20.15 Uhr, Galerie Apex:
"Teilungsliteratur", Zur literarischen Verarbeitung der Teilung Indische Union/Pakistan, Vortrag von Dr. Ines Fornell (Seminar für Indologie und Tibetologie der Universität)
Die Teilung British-Indiens im August 1947 in die neuen Staaten Indien und Pakistan wurde von religiösen Unruhen unvorstellbaren Ausmaßes begleitet, während derer es zu grausamen Massakern, Vergewaltigungen und Vertreibungen kam. Annähernd 6 Millionen Muslime flüchteten nach West- oder Ostpakistan und etwa 4,5 Millionen Hindus und Sikhs zogen in entgegengesetzte Richtung nach Indien. Diese Ereignisse hinterließen auf Jahrzehnte tiefe Wunden in der Seele der Menschen Südasiens und überschatteten das Verhältnis zwischen Hindus, Sikhs und Muslimen im unabhängigen Indien von Anfang an. Bei der Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels in der indischen Geschichte leistete vor allem die sogenannte Teilungsliteratur einen bedeutenden Beitrag. Mehr noch als politische Analysen und soziologische Darstellungen vermochte sie es, den Gefühlen der geschundenen und traumatisierten Menschen eine Stimme zu verleihen. In diesem Vortrag sollen insbesondere Beispiele aus berühmten Hindi- und Urdu-Werken zu dieser Thematik vorgestellt werden.

Freitag, 9.11., 20 Uhr, Kulturzentrum "musa":
Bharata Natyam – Klassischer Südindischer Tanz – Lecture Demonstration, Sita Sophia
Sieben Klassische Tanzstile gibt es in Indien. Sie unterscheiden sich in Schwerpunkten und bestimmten Bewegungsformen. Neben Kathak, dem Klassischen Nordindischen Tanz, ist Bharata Natyam, der Klassische Südindische Tanz auch außerhalb Indiens sehr bekannt geworden.
Sita-Sophia (Hannover) wird diesen beeindruckenden, ausdrucksvollen Tanzstil vorstellen und den ZuschauerInnen Gelegenheit geben, selbst kleine Elemente auszuprobieren (soweit sie es mögen). Anschließend werden indische Leckerbissen von Restaurant Maharadscha angeboten (www.maharadscha.com). Wer Lust hat, kann dann bei der Bollywood-Disco "abtanzen".

Donnerstag, 29.11., 20 Uhr, Foyer International der Universität, Burgstraße 51:
Armut, soziale Ungleichheit und wirtschaftliches Wachstum:
Zur ökonomischen Entwicklung im modernen Indien Vortrag von Jagannadha Pawan Tamvada
Nach seinem Studium der Fächer Mathematik, Statistik, Ökonomie und Computerwissenschaften in seinem Heimatland Indien ist Jagannadha Pawan Tamvada nun Doktorand von Prof. Klasen am Volkswirtschaftlichen Seminar der Universität Göttingen sowie Stipendiat am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftsystemen in Jena.
Der Lehrstuhl von Prof. Klasen deckt hier die Fachrichtungen "Volkswirtschaftstheorie" und "Entwicklungsökonomik und Internationale Wirtschaft" ab. Prof. Klasen ist in vielerlei Weise in Forschungsprojekten zur ökonomischen Entwicklung engagiert. So ist er z. B. zusammen mit Isabel Günther Herausgeber eines Werkes des indischen Nobelpreisträgers für Wirtschaftswissenschaften Amartya Sen mit den Titel: "Perspectives on the Economic and Human Development of India and China".
Jagannadha Pawan Tamvada wird seinen Vortrag in Englisch halten (für Übersetzungshilfe ist gesorgt); danach wird es Gelegenheit zur Diskussion geben.

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