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goettinger
stadtinfo IWF
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24.10.07 In einer Presseerklärung teilt das Büro von Gabriele Andretta, MdL und durch den entsprechenden Ausschuss gut über die Sache informiert am 24.10.07 mit, auf der entscheidenden Sitzung der Bund-Länder-Kommission (BLK) am 16. Oktober habe "das Sitzland Niedersachsen einen Abwicklungsplan vorgelegt, der das Ende der gemeinsamen Förderung am 31.12.2007 besiegelt. Dieser Vertrag muss nur noch formell am 19. November von der BLK bestätigt werden."Mit dem vorgelegten Abwicklungsantrag hat Wissenschaftsminister Stratmann der IWF den Todesstoß versetzt. Tritt der Plan in Kraft, wird es im nächsten Jahr die ersten Entlassungen geben," ist sich Andretta sicher. Von der Abwicklung der IWF sind 54 Arbeitsverhältnisse betroffen." Das Filmarchiv soll zukünftig bei der TIB aufbewahrt werden. "Das wertvolle Material soll im Keller vermodern, denn im Vertrag hat das Land festgehalten, dass mit der Aufbewahrung nicht die Schaffung der für die Verfügbarhaltung der Materialien erforderlichen Ausstattung der TIB verbunden ist", so Andretta. Der alternative Vorschlag war: Angliederung der IWF an die SUB Göttingen. Die IWF habe mit ihrem einzigartigen Archiv an wissenschaftlichem Filmmaterial und den für die digitale Katalogisierung und Bereitstellung entwickelten Diensten bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal. Dieser Service müsse erhalten und ausgebaut werden. (komplette Pressemitteilung siehe news 29.10.07 Und auch OB Wolfgang Meyer hat die Entscheidung des Landes Niedersachsen zur Abwicklung der IWF Wissen und Medien gGmbH scharf kritisiert. Die hervorragenden Medienbestände des IWF jetzt einfach einzulagern, spreche für einen besonders fahrlässigen Umgang mit über Jahrzehnte angesammelter wissenschaftlicher Kompetenz. Ihm komme der Verdacht, sagte Meyer, es habe auf Landesseite nie das ernsthafte Bemühen um Alternativen zur Abwicklung des IWF gegeben. Im IWF sind bislang noch mehr als 50 Mitarbeiter/innen tätig. |
| Göttinger International Film Festival (GIFF) im IWF 24. - 28. Mai 2006 55
Kultur- und Sozialdokumentationsfilme aus 23 Ländern
Film „Nihad“ von Melanie Liebheit „Ich bin ein Fremder, o.k. das ist richtig, aber ich bin ein Mensch“, so heißt es in dem Nihad führt ein zurückgezogenes Leben in München, seitdem er, traumatisiert vom Krieg, aus Bosnien geflohen ist. Als Zeitungsträger macht er die Nacht zum Tag und schätzt die nächtliche Ruhe und Einsamkeit. Der Film taucht ein in Nihads "kleines Leben" - einen Mikrokosmos jenseits der Integrationsdebatten. Der Blick auf den Anderen. „Black Beats Berlin“ und „In Search of the Exotic Gypsy“ aus Griechenland behandeln ebenfalls diese Thematik. Der
Eintritt am Mittwoch ist frei. Die Programmblöcke der übrigen Tage (mit je drei
bis sechs Filmen) kosten 10.- EUR Eintritt, Getränke inklusive. Der Katalog ist
für 3.- EUR zu beziehen. |
| .Roma-Filmabend
im IWF am 30.1.04 siehe auch > Leitseite Bleiberecht In der Reihe "Menschen, Länder, Medien" nach Afghanistan kommt jetzt eine Veranstaltung mit dem Thema. "Zeit der Zigeuner? Time of the Gypsies?" Dokumentarfilme zur Situation der Roma in Deutschland und Osteuropa Wie leben die Roma heute in unserem Land und anderswo ? Beginnt mit dem Beitritt osteuropäischer Staaten eine neue "Zeit für die Zigeuner" ? Millionen von Roma leben allein in Rumänien, der Slowakei, Tschechien, Serbien und Ungarn. Ihre derzeitigen katastrophalen Lebensbedingungen in diesen Ländern, aber auch ihre Hoffnungen werden in mehreren kürzeren Filmen osteuropäischer Filmemacher dargestellt.
Ergänzt wird dieses Bild durch filmische Darstellungen zur heutigen Situation der Roma in Deutschland. Auf diese Weise kann verstanden werden, welchem Migrationsdruck die Roma ausgesetzt sind. Es wird damit aber auch die derzeitige Flüchtlingspolitik hinterfragt, die nicht selten Romafamilien in menschenrechtswidrige Lebensverhältnisse zurückschickt. Programm
30.1.04 19.00 bis ca. 23.00 Uhr Rumänien
- 1984 "The sorrow of black gold" "Viele
Solidaritätsgruppen machen den Fehler, die Roma nur als Opfer darzustellen."
(Holl) dagegen wählte man Filme aus, die die alte Handwerkstradition zeigen, die
zeigen wie sich die Roma fast jeder Situation anpassen und wie sie erfindungsreich
tätig werden. So z.B. der absolut erheiternde Film von Roma, die aus alten Citroens-Dyanas
kleine Lastwagen bauten um damit Schrott zu sammeln und Transporte zu machen.
Mazedonien - 2001 "Aus der Arbeit der Romaredaktion"
Der Rom e.V. in Köln arbeitet selbst an Filmprojekten "Das Zentrum beschäftigt sich in letzter Zeit verstärkt mit dem Bild, d.h. den Stereotypen des "Zigeuners" in den Medien. Zur Zeit arbeiten wir zusammen mit der "Kinemathek Hamburg" an einem Projekt, das zum erstenmal eine umfassende Filmographie zum Thema "Zigeuner" erstellen will, d.h. alle Filme erfassen will, in denen "Zigeuner" in irgendeiner Weise auftreten." >http://www.romev.de 21.15
Film: "Kenedi is coming back" von Zelimir Zilnik (Die Situation von
Roma-Familien, die aus Deutschland in ihre "neue alte Heimat" Belgrad
abgeschoben wurden) |
IWF-Direktor Prof. Floto während des Afghanistanabends | Herr Moshef, Vertreter des "Afghanischen Kulturhauses e.V." die ein Büro im Haus der Kulturen (Hagenweg2) haben, betonten in ihrer Begrüßungsansprache, dass ihr Verein "jenseits der Politik" gegründet wurde und arbeitet |
| In der Pause gab es Gelegenheit zum Gespräch und wurde den Gästen ein afghanisches Gericht gereicht und Tee geboten. Hier lernte der Goest-Redakteur, dass der Tee eigentlich verdünnt werden muß - der Genuß des puren Tees ließ ihm den Puls hochschnellen! | |
Im Pausenraum waren auch noch Ausstellungsstücke und Schautafeln zu sehen. | |
Regisseurin Jonigkeit-Kaminsk | In der zweiten Hälfte der Veranstaltung wurde der Film "Tschadari und Buzkashi" von Frau Jonigkeit-Kaminsk gezeigt, die in den Film einführte. Bei diesem ersten Film den sie über afghanische Frauen gedreht hatte (zZt der russischen Herrschaft) war sie mit einer afghanischen Freundin aus Deutschland abgereist, die sie nur in westlicher Kleidung kannte und die sich im Laufe der Reise "immer mehr in eine Afghanin verwandelte, stückweise mehr verschleierte." Inzwischen gibt es einen Nachfolgefilm der nach der Taliban-Herrschaft gedreht wurde und im November in ARTE lief. |
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| Pressefotos zu dem Film "Tschadari und Buzkashi" | |