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IWF
Wissen und Medien gGmbH - früher
"Institut für den wissenschaftlichen Film")

IWF Wissen und Medien GmbH,
Nonnenstieg 72, 37075 Gö, Tel. 50240,

IWF- Filmfestival (2006)
Sorben im Film: zwischen Tradition und Moderne

Reihe "Menschen, Länder, Medien": Roma 2004
Afghanistan Film- und Kulturabend 2002
> Versteigerung zugunsten afghanischer Frauen

 

Foto rechts: Im Treppenaufgang des IWF stösst man auf eine Tonfigur unter Glas, die einen Ethnologen aus Sicht einer Töpferin von Pabamban (1980) zeigt. Dass dies ausgestellt ist, zeigt die Fähigkeit der IWF-Ethnologen zur kritischen Selbstreflexion, denn er wird als Teufel dargestellt! :-)

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Landesregierung will IWF schließen

24.10.07 In einer Presseerklärung teilt das Büro von Gabriele Andretta, MdL und durch den entsprechenden Ausschuss gut über die Sache informiert am 24.10.07 mit, auf der entscheidenden Sitzung der Bund-Länder-Kommission (BLK) am 16. Oktober habe "das Sitzland Niedersachsen einen Abwicklungsplan vorgelegt, der das Ende der gemeinsamen Förderung am 31.12.2007 besiegelt. Dieser Vertrag muss nur noch formell am 19. November von der BLK bestätigt werden."Mit dem vorgelegten Abwicklungsantrag hat Wissenschaftsminister Stratmann der IWF den Todesstoß versetzt. Tritt der Plan in Kraft, wird es im nächsten Jahr die ersten Entlassungen geben," ist sich Andretta sicher. Von der Abwicklung der IWF sind 54 Arbeitsverhältnisse betroffen." Das Filmarchiv soll zukünftig bei der TIB aufbewahrt werden. "Das wertvolle Material soll im Keller vermodern, denn im Vertrag hat das Land festgehalten, dass mit der Aufbewahrung nicht die Schaffung der für die Verfügbarhaltung der Materialien erforderlichen Ausstattung der TIB verbunden ist", so Andretta. Der alternative Vorschlag war: Angliederung der IWF an die SUB Göttingen. Die IWF habe mit ihrem einzigartigen Archiv an wissenschaftlichem Filmmaterial und den für die digitale Katalogisierung und Bereitstellung entwickelten Diensten bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal. Dieser Service müsse erhalten und ausgebaut werden. (komplette Pressemitteilung siehe news

29.10.07 Und auch OB Wolfgang Meyer hat die Entscheidung des Landes Niedersachsen zur Abwicklung der IWF Wissen und Medien gGmbH scharf kritisiert. Die hervorragenden Medienbestände des IWF jetzt einfach einzulagern, spreche für einen besonders fahrlässigen Umgang mit über Jahrzehnte angesammelter wissenschaftlicher Kompetenz. Ihm komme der Verdacht, sagte Meyer, es habe auf Landesseite nie das ernsthafte Bemühen um Alternativen zur Abwicklung des IWF gegeben.

Im IWF sind bislang noch mehr als 50 Mitarbeiter/innen tätig.

 

Göttinger International Film Festival (GIFF) im IWF 24. - 28. Mai 2006

55 Kultur- und Sozialdokumentationsfilme aus 23 Ländern
Fünf Tage lang werden der filminteressierten Öffentlichkeit 55 Beiträge aus 23 Ländern vorgeführt. Im Vordergrund stehen dieses Jahr Filme zu den Themenschwerpunkten: "Osteuropa", "Globalisierung und ihre lokale Auswirkung" und die "Darstellung des Anderen im Fernsehen".

Links: "Sisters in Law" von Kim Longinotto, Film über Frauen in Kamerun - (Fotos: IWF)
Mittwoch 24.5. Das Festival wird eröffnet mit dem internationalen Studentenfilm Wettbewerb. 19 Filme stellen sich am 24. und 25. Mai der Konkurrenz. Eine dreiköpfige internationale Jury wird den besten studentischen Dokumentarfilm wählen

Donnerstag 25. Mai "Mother for Life" von Peter Heller und Sylvie Banuls über eine 3-Generationen- Großfamilie, die drei Jahr-zehnte mit der Kamera begleitet wurde. Mit Peter Heller kommt einer der renommiertesten Filmemacher nach Göttingen. Viele seiner Filme wurden international ausgezeichnet. 1998 erhielt er den höchsten europäischen Fernsehpreis, den „Prix Europa“.

"Children of the Decree" von Florian Iepan und Razvan Georgescu über die Notlage der Frauen in Rumänien nach Erlass des Dekrets 770 im Jahr 1966, das Geburtenkontrolle und Abtreibungen verbot. Auch regionale Schwerpunkte wurden dieses Jahr gesetzt.

18:10 Uhr Podiumsdiskussion zum Thema "Darstellung des Anderen im Fernsehen" mit renommierten Filmemachern und dem SWR-Redakteur Immo Sennewald.
Im Abendprogramm werden in Israel gedrehte Filme vorgeführt, Peter Heller nimmt auch an der Podiumsdiksussion am Donnerstag um ca. 18.00 Uhr zum Thema „Darstellung des Anderen im Fernsehen“ teil

Freitag 26. Mai Filme aus Indien u.a. der Dokumentarfilm "Final Solution" von Rakesh Sharma (26.5.06) über die politischen Ereignisse in Indien in der Zeit von Februar 2002 bis Juli 2003. Die Vorführung des Films wurde mehrere Monate in Indien amtlich verboten und erst nach verschiedenen Kampagnen erlaubt.
Samstag 27.5. 18 Uhr Verleihung des Studentenpreises und der Filmvorführung "Sisters in Law" von Kim Longinotto, die in diesem Jahr wieder ihren neusten Film über Frauen in Kamerun zeigt,
Sonntag 28.Mai Globalisierungsschwerpunkt, der sich einerseits auf Russland bezieht und sich andererseits mit den lokalen Konsequenzen auseinandersetzt. Zu den optisch-akustischen Leckerbissen zählt der fünfminütige Film "Apple On a Tree" von Astrid Rieger und Zeliko Vidovi´c (28.5.06). Dieser Animationsfilm besticht durch Frische und Einfallsreichtum.
Party als geselliger Höhepunkt

Film „Nihad“ von Melanie Liebheit „Ich bin ein Fremder, o.k. das ist richtig, aber ich bin ein Mensch“, so heißt es in dem Nihad führt ein zurückgezogenes Leben in München, seitdem er, traumatisiert vom Krieg, aus Bosnien geflohen ist. Als Zeitungsträger macht er die Nacht zum Tag und schätzt die nächtliche Ruhe und Einsamkeit. Der Film taucht ein in Nihads "kleines Leben" - einen Mikrokosmos jenseits der Integrationsdebatten. Der Blick auf den Anderen. „Black Beats Berlin“ und „In Search of the Exotic Gypsy“ aus Griechenland behandeln ebenfalls diese Thematik.

Der Eintritt am Mittwoch ist frei. Die Programmblöcke der übrigen Tage (mit je drei bis sechs Filmen) kosten 10.- EUR Eintritt, Getränke inklusive. Der Katalog ist für 3.- EUR zu beziehen.
Die Website des Festivals
: http://www.iwf.de/giff/

 

Sorben im Film: zwischen Tradition und Moderne
Themenabend zur sorbischen Kultur im Osten Deutschlands

7.5.2004, 18.00-23.00 Uhr, IWF, Nonnestieg 72, GöttingenSeit rund 1400 Jahren leben slawische Stämme zwischen Neiße und Saale. Allen "Germanisierungsversuchen" zum Trotz konnten die Sorben ihre sprachliche und kulturelle Identität weitgehend bewahren. In der Region um Bautzen und Kamenz, aber auch um Hoyerswerda und Schleife sowie in verschiedenen Kirchspielen der Niederlausitz rund um Cottbus kann man heute noch älteren Frauen begegnen, die täglich ihre Tracht tragen. Etwa eintausend Kreuze, Betsäulen und kleine Kapellen an Wegen und Straßen gehören zum Landschaftsbild. Einen einleitenden Vortrag hielt  Dr. Elka Tschernokoshewa vom Sorbischen Institut Bautzen zum Thema "Die Geschichte der Sorben"

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Der Film "Struga- Bilder einer Landschaft"von Konrad Herrmann zeigt den herben Reiz der mittellausitzischen Landschaft und den Wandel der Menschen und der Natur durch den technischen Fortschritt.
Der Film "Sich sorbisch trauen" des Göttinger Ethnologen Dr. Edmund Ballhaus stellt die Strategien der Sorben vor, wie sie ihre traditionelle Kultur und Lebensweise zu erhalten versuchen. Um die Identitätsfindung sorbischer Jugendlicher geht es in dem Film "Sorbe sein - Sorbe bleiben" von Sibylle Roderer, die Lehrbeauftrage an der Universität Mainz ist. Ein Highlight für alle Kinobegeisterten dürfte der Film "Der Fremde Vogel" aus dem Jahre 1912 sein. Die Hauptrolle spielt der Stummfilmstar Asta Nilesen unter der Regie von Urban Gad. Der Ort der Handlung ist der Spreewald. Asta Nielsen spielt die Rolle der mondänen May (der fremde Vogel), die sich in den Spreewälder Paul verliebt, der ihretwegen seine Verlobte verlässt. Ungewöhnlich für die damalige sind der Wechsel stimmungsvoller Landschaftsbilder mit Spielszenen.

 

.Roma-Filmabend im IWF am 30.1.04  
siehe auch > Leitseite Bleiberecht

In der Reihe "Menschen, Länder, Medien" nach Afghanistan kommt jetzt eine Veranstaltung mit dem Thema. "Zeit der Zigeuner? Time of the Gypsies?" Dokumentarfilme zur Situation der Roma in Deutschland und Osteuropa Wie leben die Roma heute in unserem Land und anderswo ? Beginnt mit dem Beitritt osteuropäischer Staaten eine neue "Zeit für die Zigeuner" ? Millionen von Roma leben allein in Rumänien, der Slowakei, Tschechien, Serbien und Ungarn. Ihre derzeitigen katastrophalen Lebensbedingungen in diesen Ländern, aber auch ihre Hoffnungen werden in mehreren kürzeren Filmen osteuropäischer Filmemacher dargestellt.

iwf_roma2.JPG (20597 Byte)Kinosaal des IWF

Ergänzt wird dieses Bild durch filmische Darstellungen zur heutigen Situation der Roma in Deutschland. Auf diese Weise kann verstanden werden, welchem Migrationsdruck die Roma ausgesetzt sind. Es wird damit aber auch die derzeitige Flüchtlingspolitik hinterfragt, die nicht selten Romafamilien in menschenrechtswidrige Lebensverhältnisse zurückschickt.

Programm 30.1.04 19.00 bis ca. 23.00 Uhr
19.00 Begrüßung Vertreter/innen des Rom e.V. aus Köln über die aktuelle Lage der Roma. Kurzfilme und Filmausschnitte aus folgenden Filmen:

Rumänien - 1984 "The sorrow of black gold"
Das war ein erschütternder Film von Roma, die auf dem Gelände einer Ölraffinerie davon leben, dass sie Wasserlöcher graben und das Erdöl aus dem Ölhaltigen Wasser abtrennen, was sie danach als Heizmittel verwenden können. Aber jeden Tag kommen die Bulldozer und die Polizei und schütten die Löcher wieder zu.

"Viele Solidaritätsgruppen machen den Fehler, die Roma nur als Opfer darzustellen." (Holl) dagegen wählte man Filme aus, die die alte Handwerkstradition zeigen, die zeigen wie sich die Roma fast jeder Situation anpassen und wie sie erfindungsreich tätig werden. So z.B. der absolut erheiternde Film von Roma, die aus alten Citroens-Dyanas kleine Lastwagen bauten um damit Schrott zu sammeln und Transporte zu machen.
Und ein anderer Film zeigt, wie die Roma, da, wo ihnen die Möglichkeiten gegeben werden, eigene Radiostationen haben und eine intellektuelle Schicht aufbauen.
Sie können so viel - aber man lässt sie nicht - in Deutschland dürfen sie nicht arbeiten. Sie werden verelendet und abgeschoben.

• Mazedonien - 2001 "Aus der Arbeit der Romaredaktion"
• Bulgarien - "Roma Portraits" (Über den Untergang des traditionellen Handwerks) - 2003 "Mädchenmarkt in Bulgarien" (In Stara Zagora lernen sich immer am 15. März zukünftige Paare kennen)

iwf_roma3.JPG (15808 Byte)"Gelem, gelem" Aufnahmen zwischen 1989 und 1991 aus dem Film, mit dem sechswöchigen "Bettelmarsch" der Roma durch NRW. 5000 Roma liefen zu Fuß von Stadt zu Stadt um Bleiberecht zu erbitten. Inzwischen sind die meisten dieser Menschen abgeschoben worden. Ihre Spuren verlieren sich in den Elends-Ghettos Südosteuropas.
iwf_roma4.JPG (10359 Byte)Gelem, gelem - Besetzung des Kölner Doms durch verzweifelte Roma
iwf_roma1.JPG (16248 Byte)20.45 Pause mit Imbiß im Foyer des IWF. Links im Bild Herr Holl vom FImprojekt des Rom e.V., der den ersten Teil des Filmabends sehr gut moderierte und kommentierte.

Der Rom e.V. in Köln arbeitet selbst an Filmprojekten "Das Zentrum beschäftigt sich in letzter Zeit verstärkt mit dem Bild, d.h. den Stereotypen des "Zigeuners" in den Medien. Zur Zeit arbeiten wir zusammen mit der "Kinemathek Hamburg" an einem Projekt, das zum erstenmal eine umfassende Filmographie zum Thema "Zigeuner" erstellen will, d.h. alle Filme erfassen will, in denen "Zigeuner" in irgendeiner Weise auftreten."  >http://www.romev.de

21.15 Film: "Kenedi is coming back" von Zelimir Zilnik (Die Situation von Roma-Familien, die aus Deutschland in ihre "neue alte Heimat" Belgrad abgeschoben wurden)
Ab 22.30 Diskussion 

Außerdem: Eine Ausstellung der Gesellschaft für bedrohte Völker über die Situation der Roma im Kosovo. Mitveranstalter: Rom e.V. Köln und Gesellschaft für bedrohte Völker In Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt. Unterstützt von dem Fachdienst Kultur der Stadt Göttingen sowie dem Integrationsrat Göttingen. Der Rom e.V. wird gefördert von dem Fonds Soziokultur.

 

Afghanistan Film- und Kulturabend  

Am 8.11.02 fand von 18.00 bis 23.00 Uhr ein afghanischer Film- und Kulturabend im IWF im Nonnenstieg 72 statt. Das IWF hat im Bereich Ethnologie eine Fülle wissenschaftlicher Filme zur Verfügung und in diesem Rahmen, so der Direktor Prof. Floto in seiner Begrüßungsansprache, sieht das IWF auch eine Möglichkeit, Informationen für eine interkulturelle Verständigung zu liefern. Deshalb und wahrscheinlich auch im Sinne einer verbesserten Öffentlichkeitsarbeit des zweitweilig vor dem "Aus" stehenden IWF gibt es die Veranstaltungsreihe „Treff im IWF - Menschen - Länder - Medien“. Diese Reihe wird organisatorisch von Katharina Simon betreut. Ca. 50 Interessierte, darunter viele Afghaninnen und Afghanen waren zu diesem Abend gekommen. Insgesamt leben in Göttingen zur Zeit ca. 250 Afghaninnen und Afghanen. Durch den Abend führte der Abteilungsleiter und Ethnologe Hussmann.

Man weiß, dass die Deutschen in Afghanistan hoch angesehen sind und in Afghanistan eine langjährige rege Tätigkeit deutscher Schulen stattfand. Ein anderer Vertreter des Vereins erinnerte an zwei historische Fakten, die die Freundschaft zwischen Deutschland und Afghanistan beleuchten sollten: 1. Nach dem Weltkrieg I mieden dei Regierungen anderer Länder zunächst den Kontakt zu Deutschland, aber der König Amandala brach das internationale Eis durch einen Besuch bei Hindenburg. Und 2. nach dem Weltkrieg II kam Afghanistan nicht dem Wunsch nach Auslieferung deutscher Gefangener nach sondern übergab diese ans Rote Kreuz. (Anmerkung: nun ja man würde sich bessere Beispiel wünschen können)

Der erste Film war ein älterer ethnologischer Schwarz-Weiß Stummfilm über den Reiter-Wettkampf "Buzkashi" der wohl als Nationalsport Afghanistans angesehen werden kann, ein aus Zentralasien und Mongolei stammender Wettlampf bei dem zwei Reitergruppen versuchen, ein totes Lamm oder Kalb vom Pferd aus vom Boden zu greifen, die Zugriffe der Gegner abzuwehren und in einen vorbestimmten Kreidekreis zu transportieren. Der anschließende Film über Nomaden in Afghanistan ließ dann dieses Spiel schlagartig begreifen [„The sons of Haji Omar“ von Dr. Asen Balikci (60 min.), 1975] . Bei den Wanderungen, Bergüberquerungen und Flußdurchquerungen müssen die Reiter immer wieder vom Pferd aus Lämmer und Kälber greifen hochheben und ein Stück hochheben oder transportieren um sie aus misslichen Lagen zu befreien.

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IWF-Direktor Prof. Floto während des Afghanistanabends

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Herr Moshef, Vertreter des "Afghanischen Kulturhauses e.V." die ein Büro im Haus der Kulturen (Hagenweg2) haben, betonten in ihrer Begrüßungsansprache, dass ihr Verein "jenseits der Politik" gegründet wurde und arbeitet

In der Pause gab es Gelegenheit zum Gespräch und wurde den Gästen ein afghanisches Gericht gereicht und Tee geboten. Hier lernte der Goest-Redakteur, dass der Tee eigentlich verdünnt werden muß - der Genuß des puren Tees ließ ihm den Puls hochschnellen!
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Im Pausenraum waren auch noch
Ausstellungsstücke und Schautafeln
zu sehen.
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Regisseurin Jonigkeit-Kaminsk

In der zweiten Hälfte der Veranstaltung wurde der Film "Tschadari und Buzkashi" von Frau Jonigkeit-Kaminsk gezeigt, die in den Film einführte. Bei diesem ersten Film den sie über afghanische Frauen gedreht hatte (zZt der russischen Herrschaft) war sie mit einer afghanischen Freundin aus Deutschland abgereist, die sie nur in westlicher Kleidung kannte und die sich im Laufe der Reise "immer mehr in eine Afghanin verwandelte, stückweise mehr verschleierte." Inzwischen gibt es einen Nachfolgefilm der nach der Taliban-Herrschaft gedreht wurde und im November in ARTE lief.
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Pressefotos zu dem Film "Tschadari und Buzkashi"