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Goettinger
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Sternwarte
am Hainberg
| Kontakt:
Universitäts-Sternwarte Geismarlandstr. 11 D-37083 Göttingen Tel.: 0551-395067
Fax: 0551-395043 Dr. Klaus Jäger, Email: jaeger@uni-sw.gwdg.de Förderkreis
Planetarium Göttingen e.V. c/o Dr. Thomas Langbein Adolf-Sievert-Str. 18,
37085 |
Die
Existenz der Sternwarte auf dem Hainberg ist in Gefahr. Das Land Niedersachsen
will die Sternwarte verkaufen. Seltsamerweise steht die Sternwarte bislang nicht
unter Denkmalschutz. Grund dafür könnte sein, dass diejenigen,
die über den Status "Denkmalschutz" bestimmen auch diejenigen sind,
die für die Instandhaltung des Denkmals Gelder bereitstellen müssen.
Aktuelle wissenschaftliche Forschung wird dort nicht mehr betrieben aber wissenschaftshistorisch
und wissenschaftsdidaktisch sowie für die Volksbildung und Öffentlichkeitsarbeit
ist die Erhaltung des Observatoriums wünschenswert. Dazu hat der Förderkreis
Planetarium ein Erhaltungskonzept vorgelegt und es wird dazu eine öffentliche
Diskussionsveranstaltung geben (Siehe weiter unten)
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In Göttingen gibt es
zwei Sternwarten, einmal die Sternwarte in der Geismar Landstraße
und dann die Sternwarte auf dem Hainberg. Die Universitäts-Sternwarte Göttingen
ist ein wissenschaftliches Institut des Fachbereichs Physik der Georg-August-Universität
Göttingen Informationen über das Institut Der 34-cm Astrograph auf dem Hainberg
östlich von Göttingen wird betrieben von der Universitäts Sternwarte. Der Astrograph
wird von Studenten während des Astronomischen Praktikums und für die öffentliche
Führungen benutzt. Der Astrograph ist mit einer "charge-coupled-device" (CCD)
Kamera ausgestattet, die Foto:
Sernwarte Hainberg, 17.5.05 - Mond im Visier | Geschichte
der Sternwarten Die erste Sternwarte war 1750 auf einem Turm der Stadtmauer
untergebracht, erst 1816 wurde die Sternwarte an der Geismar Landstraße
fertiggestellt. Carl Friedrich Gauß wurde der erster Direktor der Sternwarte,
er arbeitete und wohnte im Gebäude der Sternwarte. Die Sternwarte auf
dem Hainberg kam erst 1929 unter dem Astrophysiker Hans Kienle hinzu. Es begann
1927 damit, dass die Firma Zeiss leihweise ein Fernrohr zur Verfügung
stelle damit die Sonnenfinsternis am 29. Juni in Schweden 1927 beobachtet werden
konnte. 1928 bot dann die Firma Eileser-Hannover bietet an, die Kupfer-Kuppel
und die Hebebühne für das Teleskop zum Selbstkostenpreis zu liefern.
1929 schenkte die Stadt Göttingen der Uni das Grundstück auf dem Hainberg auf
dem die Sternwarte errichtet wird. 1930 wurden die Instrumente von der Firma Zeiss
aufgestellt aber zunächst gibt es Störungen und das ganze Gerät
wird noch einmal demontiert und verbessert. 1937 kommt dann noch die "Schmidt
Kamera" hinzu.

| Technische
Daten der Hainberg-Sternwarte
Kuppeldurchmesser
8 Meter, Hubhöhe der Hebebühne 2 Meter, Nutzlast der Hebebühne 2 Tonnen,
Astrograph: UV-Triplet (2 Linsen), Linsendurchmesser 340 mm, Brennweite
4130 mm, Leitrohr: E-Objektiv nach Fraunhofer (2 Linsen) Linsendurchmesser 500
mm, Brennweite 4130 mm Schmidt-Spiegel Spiegeldurchmesser 500 mm, Krümmungsradious
2000 mm, Öffnungsverhältnis 1:5,5 Foto:
Sternwarte Besichtigung am 17.5.05 | Bilder
"U.a. besteht
das Hainberg-Instrumentarium aus dem ersten kommerziell gefertigten Schmidt-Teleskop
der Welt - ein Fernrohrtyp, welcher in den folgenden Jahrzehnten aufgrund seiner
ausgezeichneten Qualitäten im
im Bereich der Himmelsfotografie einen Siegeszug rund um den Erdball antrat."
Zukunft
der Sternwarte ungewiss

Handarbeit bei der Bedienung des Teleskops | Auf
einer Veranstaltung des Offenes Forum Stadt+Planung am Donnerstag, 26.
Mai, 20.15 h Uhr im Holbornschen Haus, Rote Straße 34 - Wer guckt in die Röhre?
- Über die Zukunft der weltberühmten Sternwarte gab es ein Gespräch über mögliche
künftige Nutzungen dieses einmaligen Gebäudes mit VertreterInnen der Georg-August-Universität
(Vizepräsident Prof. Dr. Münch und Baudirektor Bolli), der Akademie der Wissenschaften
(angefragt), des Universitätsbundes Göttingen e.V. (Geschäftsführer Prof. Dr.
Frahm) und des Förderkreises Planetarium Göttingen e.V. (Vorsitzender Dr. Langbein)
sowie der Ad-hoc-Gruppe "NN" (Architekt Brandi). Anschliessende Plenumsdiskussion. |
Förderkreis Planetarium präsentiert Trägermodell zum Erhalt der Einrichtung Die
Zukunft des Hainbergs Um die Führungen auch in Zukunft zu sichern wurden auf Initiative
des Förderkreis Planetarium Göttingen (FPG) e.V. schon seit einiger Zeit Gespräche
zwischen verschiedenen lokalen Interessenten geführt. Der FPG schlägt vor, die
bei den potenziellen Partnern vorhandenen Kräfte und Interessen in einer gemeinsamen
Trägerorganisation "Hainberg-Observatorium" zu bündeln. Diese würde die Gebäude
erwerben oder pachten und die laufenden Kosten für deren Betrieb und Instandhaltung
erwirtschaften. Die finanzielle Erstausstattung der Trägervereiniung soll durch
von den Partnern eingebrachte Beiträge gewährleistet werden. Dies ist leicht vorstellbar,
da z.B. der FPG allein fast 200 Mitglieder hat, eine überaus erfolgreiche Vortragsreihe
veranstaltet, und laufende Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Spenden und Führungen
für Gruppen im Umfang von etwa 5000 Euro pro Jahr erwartet werden können. Diese
Einnahmen würden die derzeitigen laufenden Kosten des Astrographengebäudes abdecken.
Keine Folgekosten für die öffentlichen Haushalte Regelmäßige Instandhaltungsarbeiten
und Reparaturen an Gebäude und Instrumenten könnten durch ehrenamtliche Tätigkeiten
von Mitgliedern der Trägerpartner geleistet werden. So ist z.B. der viele Jahre
für den Aufbau und die Wartung der Steuerungselektronik verantwortliche Mitarbeiter
der Universitäts-Sternwarte auch Mitglied im Förderkreis. Größere Aufwendungen
könnten bei Bedarf durch Sponsorensuche abgedeckt werden. Außerdem ist eine Rücklage
aus laufenden Einnahmen für Instandhaltungen und den notfalls späteren Abriss
des Gebäudes denkbar, falls eine kostendeckende Bewirtschaftung nicht mehr möglich
sein sollte und sich kein anderer Nutzer findet. Das Konzept des FPG würde die
laufenden Kosten langfristig absichern, eine Risikobegrenzung für die an der Trägervereinigung
beteiligten Partner bedeuten, und keinerlei Folgekosten für die öffentlichen Haushalte
(Stadt, Land) verursachen. zum
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