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Goettinger
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Carl
Friedrich Gauss - Göttinger Geschichte Sternwarte
(Geismar Landstrasse) Instrumente Planetenbahnberechnung
Gausshaus (am Rohns) Sternwarte
am Hainberg / Bismarckstr am Kehr
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| Gauss
arbeitete 50 Jahre in Göttingen an der Sternwarte. Nicht zuletzt durch den
genialen Mathematiker Gauss erlangte die Universität Göttingen einen
guten Ruf im Bereich der Mathematik. Im
Jahr 2005 jährte sich am 23. Februar der Todestag von Gauss (1777 bis 1855)
zum 150sten Mal. Das
Grab von Gauß befindet sich auf dem Albanifriedhof, dem heutigen Cheltenhampark.
Zu Ehren von Gauß
fanden 2005 Vorträge, Führungen, Veranstaltungen und eine Ausstellung
im Alten Rathaus statt Foto:
Denkmal im Parkstreifen der Bürgerstraße Nähe Neues Rathaus, Carl
Friedrich Gauß sitzen und Weber stehend |
Planentenbahnberechnung "Seinen
ersten mathematischen Beweis lieferte er als 19-Jähriger mit der Konstruierbarkeit
des regulären 17-Ecks. Internationale Berühmtheit erlangte er im Alter
von 24 Jahren, als es ihm gelang, die Umlaufbahn des Kleinplaneten Ceres korrekt
zu berechnen. Seine Methoden der Bahnberechnung veröffentliche er 1809; sie
sind bis heute – bis auf Modifikationen für den Einsatz moderner Rechner
– im Kern nicht mehr verbessert worden." Vor
ca. 200 ZuhörerInnen in der Aula legte der Mathematiker Prof. Dr. Krengel
detailliert, wie der Prioritätenstreit
um die Methode der kleinsten Quadrate zwischen Gauß und Legendre verlaufen
ist. |

Prof.
Dr. Ulrich Krengel, Uni Göttingen beim Gauss-Vortrag am 19.4.05 in der Aula | Eine
der ersten herausragenden Leistungen von Gauss war die Berechnung einer Planetenbahn
im Alter von 24 Jahren. Wer in der Astrologie etwas zu leisten imstande war fand
damals die größte Beachtung bei den Fürsten, die auch auf die
Geldvergabe Einfluß hatten. Die Berechnung der Planetenbahn des Sternes
Ceres machte Gauss bekannt. Dabei verwendete er die Methode der "kleinsten
Quadrate" um deren Urheberschaft später ein intensiver Streit entstand.
Prof. Dr. Ulrich Krengel, (Uni Göttingen, Institut für mathematische Stochastik)
hielt am 19.4.05 in der Aula einen Vortrag mit dem Titel "Von der Bestimmung
von Planetenbahnen zur modernen Statistik" in dem er detailliert darlegte,
dass zwar Gauss und der Franzose Legendre die Grundform dieser Methode unabhängig
voneinander entdeckt hatten, aber zweifellos die wichtige Verfeinerung dieser
Methode ausschließlich von Gauss geleistet wurde. | Die
Sternwarte (Geismar Landstrasse) 
1803
wurde mit dem Bau einer neuen Sternwarte außerhalb der Stadtmauer begonnen. Hinter
dem Gebäude war damals ein Gemüsegarten zur Selbstverpflegung. Erster
Direktor der Sternwarte wurde Carl Friedrich Gauß. Bis 2005 wurde das Gebäude
von den Physikalischen Instituten genutzt, als diese in neue Gebäude der
Nord-Uni umzogen wurde das Gebäude frei und einer neuen Nutzung zugeführt.
Im November 2008 wurde das von Grund auf renovierte Gebäude wieder eröffnet.
Foto oben: Tag der offenen Tür am 21.11.08
 Restaurierte
Ornamentik in der kreisrunden Eingangshalle mit Sternzeichen (links) und Sitz
am Teleskop in der Kuppel (rechts)
Instrumente Im
Rahmen einer Ausstellung im Alten Rathaus Göttingen zum Gaussjahr 2005 wurden
etliche Instrumente gezeigt, die Gauss selbst benutzt hat. Die Ausstellung war
von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
koordiniert und betreut worden. Ausstellungstitel: "Wie der Blitz einschlägt,
hat sich das Räthsel gelöst"
Gauß‘ persönliches
Handfernrohr (Ausstellung im Alten Rathaus) Gauss’
Optimierung optischer Systeme, wie die Fernrohre für seine astronomischen
Beobachtungen, legte die Grundlage für die Entwicklung der Fotoobjektive.
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Ein Gerät zur Umlenkung des
Sonnenstrahles Exponat
der Gaussaustellung 2005 im Alten Rathaus Göttingen |
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Vizeheliotrop (Sextant) Beschriftet
mit "Eigentum des Hofraths Gauss" Der
war allerdings von Edward Troughton entwickelt worden, Gauss nutzte ihn für
seine Winkelmessungen. Exponat
der Gaussaustellung 2005 im Alten Rathaus Göttingen |
In der Geodäsie,
der Wissenschaft von der Bestimmung der Form und Größe der Erde, leitete
der Göttinger Forscher mit der Vermessung des Königreichs Hannover eine
neue Epoche, das Zeitalter der klassischen Kartographie, ein. (...). Info aus:
www.gaussjahr.de
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Zusammen mit Wilhelm Weber
(1804 bis 1891) erfand Gauss den elektromagnetische Telegrafen - die erste Telegrafenverbindung
der Welt .." Nachbau
des Gauß-Weber-Telegraphen – der ersten Telegraphen-Verbindung der Welt Exponat
der Gaussaustellung 2005 im Alten Rathaus Göttingen |
zum
Anfang Gauß-Haus
(am Rohns) Auf
dem Gelände der Göttinger Erdbebenwarte
befindet sich das sogenannte "Gauss-Haus", in dem Gauss und Weber Experimente
und Messungen zum Magnetismus durchführten. Zunächst stand das Haus
auf dem Grundstück der Sternwarte in der heutigen Geismar Landstraße
(neben dem Theaterkeller) es wurde dann umgesetzt auf das Gelände der Erdbebenwarte
und danach von Weber um einen weiteren Raum erweitert. Da dieser zweite Raum kein
eigenes Fundament hat gab es beim Studium der Baupläne zunächst Rätselraten
über abweichende Größenangaben.
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Das Gauß-Haus bei der Erdbebenwarte
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Das Haus sollte möglichst
störungsfrei für magnetische Versuche sein, deshalb wurde es vollständig
aus Holz und mit nicht-eisen-Metallen wie z.B. Kupfernägeln gebaut. |
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Der ursprüngliche Arbeitsraum des Gaußhauses in dem noch Anfang 2005
normal wissenschaftlich gearbeitet wurde. Inmitten von Vitrinen mit den historischen
Instrumenten.
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Vitrine mit historischen Geräten
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zum
Anfang Veranstaltungen
zum Gaussjahr 2005
12. April 2005 Öffentliche Ringvorlesung CARL FRIEDRICH GAUSS – WERK UND
WIRKUNG Sommersemester 2005 Aula am Wilhelmsplatz 18. April 2005 Akademie der
Wissenschaften veranstaltet einen EINSTEINTAG in der Aula am Wilhelmsplatz (Dies
deshalb im Rahmen des Gauss-Jahres, weil auch Einsteins Relativitätstheorie
auf Gauss’schen Forschungen in der Geometrie zurückgriff) 28. - Sa. 30.
April 2005 GO GAUSS! GO GÖTTINGEN! Schülertreffen bundesdeutscher Gaussschulen 3.
Mai 2005 Öffentliche Veranstaltung Akademie der Wissenschaften veranstaltet
einen Gausstag in der Aula am Wilhelmsplatz 30. Mai - Sa 11. Juni 2005 Ausstellung
MATHEMATIK ZUM ANFASSEN Über Gauss und über Gauss hinaus Max-Planck-Gymnasium
am Albanikirchhof 20. - Fr. 24. Juni 2005 Tagung GAUSS-DIRICHLET-CONFERENCE
Mathematisches Institut der Universität Göttingen 3. September 2005
Fest FESTIVAL DER TAUSEND STERNE Rund um die Göttinger Sternwarte 9.
/ Sa. 10. September 2005 Markplatz Aktion "GANZ SCHÖN: VERMESSEN" Von Gauss
bis zur Satellitenvermessung zum
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