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Theatergruppe Schnurz

Theatergruppe Schnurz: Jens Borchers Burgfeld 21 37130 Gleichen Tel: 05508/974368, Silvana Stechel Hans-Berckfeldt Straße 16 37136 Seeburg-Bernshausen Tel: 05528/200890, Silvana1964@aol.com  www.schnurz.com


Entstehung der Theatergruppe "Schnurz"

1993 entsteht SchnurZ aus einer Aktivgruppe eines Stadtteilcafes in Göttingen. Nach bescheidenem Start mit etwa 5 Mitgliedern, ist die Gruppe mittlerweile auf ca. 15 Mitglieder angewachsen. Mit "Anruf für den Weihnachtsmann" wird ein erstes Projekt auf die Beine gestellt.
1994 folgt "Sherazades Fest", ein von Udo Wilmering selbst verfaßtes Stück, ein orientalisches Märchen mit Motiven aus 1001 Nacht.
1995 aus der Sparte Kleinkunst "Ich hab' das Fräulein Helen baden seh'n!"
1996 eine Persiflage auf ein bekanntes Märchen der Gebr. Grimm "Schneewitti"

schnurz.JPG (19810 Byte)Gruppenfoto der Theatergruppe Schnurz

 

1997 ab jetzt haben wir unser Domizil in der Friedenskirchengemeinde auf dem Hagen. Zu dieser Zeit wird auch der Name der Theatergruppe "SchnurZ" aus der Taufe gehoben, der bis heute seine Gültigkeit hat.
1998 findet "Mit Pferd wäre das nicht passiert" das bis dahin größte Projekt statt. Eine von Udo Wilmering verfaßte und auch inszenierte Westernrevue mit viel Gesang und Showeinlagen.
1999 folgt ein Lustspiel von Ephraim Kishon "Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht". Ein Stück des Autors, in dem er in seiner ihm typischen Art über die Kunst, und Leute die davon etwas zu verstehen glauben, herzieht.
2000 wird es kriminell. "10 kleine Negerlein", ein Kriminalstück von Agatha Christie wird auf die Bühne gebracht. SchnurZ geht ans (ins) Netz. Die Mitgliederzahl ist mittlerweile auf 20 angestiegen.
2001 unsere erste Open-Air Aufführung auf der Burgruine Hardenberg, ...und wir lernen Theater. (Geschichte des Theaters)
2002 gehen wir in die Historie. Wir begeben uns auf "Hexenjagd" Anno 1692. Ein Stück von Arthur Miller wird einstudiert.
2003 Hexenjagd wird erfolgreich u.a. im Thop aufgeführt. Schnurz wendet sich einem neuen Freund zu, Harvey.
2004 stehen die Aufführungen des hintersinnigen Komödie "Mein Freund Harvey" von Mary Chase an. Premiere am 27.02.
2004

Gastspiel im ThOP: Mein Freund Harvey
Komödie in zwei Akten von Mary Chase
Der ebenso skurrile, wie liebenswerte Elwood P. Dowd zeichnet sich durch seine entwaffnende Gelassenheit und seine grenzenlose Höflichkeit aus. Nur allzu gerne geht Elwood "einen lüpfen" - am liebsten in der Gesellschaft seines Freundes Harvey. Bei Harvey handelt es sich jedoch um einen zwei Meter großen weißen Hasen, der nur für Elwood sichtbar ist.
Seiner Schwester Veta-Louise ist Harvey ein Dorn im Auge, zumal sie befürchtet, dass Elwoods Manie sämtliche Bemühungen, ihre Tochter zu verheiraten, vereiteln könnte. Veta-Louises Versuche, Elwood kurzerhand in ein Sanatorium zu stecken, scheitern jedoch kläglich. Aufgrund einer Verwechselung wird sie zunächst einmal selbst dort eingewiesen. Harvey entpuppt sich als ein Pooka, ein gütiges, manchmal zu Streichen aufgelegtes Geisterwesen. Zwischenzeitlich gelingt es den "Beiden", sogar, auch noch andere von der Existenz Harveys zu überzeugen.
Am Ende bleibt es Elwood selbst überlassen, auf seine freundliche Art gemeinsam mit seinem "eingebildeten" Freund das Durcheinander wieder in Ordnung zu bringen. "Ich habe 40 Jahre mit der Realität gekämpft. Ich bin glücklich sagen zu können, dass ich sie schließlich überwunden habe." (Elwood P. Dowd) Mary Chase erhielt für dieses unbeschwerte Theaterstück den Pulitzer-Preis. Ihre Komödie ist ein Plädoyer für Toleranz und gegen Oberflächlichkeit. "Mein Freund Harvey" wurde 1951 mit James Stewart in der Hauptrolle verfilmt. Für die Rolle der intriganten Schwester Veta-Louise erhielt Josephine Hull einen Oscar in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin". Regie/Künstlerische Leitung: Udo Wilmering

Termine: Di, 20.04.04 , 22, 23, 24, 25 Theater im OP (20h) Karten gibt es telefonisch unter 39-7077 oder in der Zentralmensa von 12-14h.

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