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Bäume

Sicherlich müssen auch Bäume gefällt werden, aber gegen das gedankenlose Fällen von Bäumen, die erhalten bleiben können regt sich an verschiedenen Stellen Protest und Widerstand.

 

Blutbuche im Waldweg soll gefällt werden - Initiative will dass der Baum stehenbleibt.

21.3.09 / Mit zwei verschiedenen Verfahren wurden Gutachter aktiv, die einmal im Auftrag der Stadt ein andermal im Auftrag einer Bürgerinitiative die Vitalität und Standfestigkeit der Blutbuche im Waldweg untersuchten. Während Prof. Weihs von der HAWK Fachhochschule Fakultät Ressourcenmanagement - mit kleinen Löchern am unteren Ende des Stammes Messfühler einbrachte legte der andere Gutachter einen Meßring um den Stamm. Beide kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Zwar ist man sich einig, dass der Baum eine eingeschränkte Vitalität hat. Dies kann aber auch daran liegen, dass rundum das Wurzelwerk durch den Druck der Straße in seiner Funktionalität eingeschränkt ist. Wie die Selbstheilungskräfte nach einer "Entastung" beweisen, zeigt der Baum mit dem Schließen der Schnittflächen noch erhebliche Vitalität. Der Entschluß diesen Baum dennoch zu fällen könnte darauf zurückzuführen sein, dass Sicherungsmaßnahmen zu teuer sind und dennoch jegliches Risiko ausgeschlossen werden soll.

Pressemitteilung Stadt 20.3.09 / "Die stark vom Riesenporling befallene Blutbuche im Waldweg muss nun doch gefällt werden. Das ist das Ergebnis einer erneuten fachlichen und rechtlichen Prüfung, nachdem die Bürgerinitiative zur Rettung der Buche ein eigenes Gutachten zur Standsicherheit des Baumes vorgelegt hatte. Stadtbaurat Thomas Dienberg hat den Umweltausschuss und den Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke über die Entscheidung unterrichtet und auch den Sprecher der Initiative, Frank Limbach, informiert. Die Fällung erfolgt in den nächsten Tagen. Ein neuer Baum wird 200 Meter nördlich in Höhe des Gebäudes der ehemaligen Pädagogischen Hochschule gepflanzt. Der von der Stadt beauftragte Gutachter hat seine Auffassung bekräftigt, es bestehe keine ausreichende Verkehrssicherheit. Die Buche müsse so schnell wie möglich gefällt werden. Die von der Bürgerinitiative vorgelegte Expertise bestätigte Auffälligkeiten bei der Stand- und Bruchsicherheit sowie fortgeschrittenen Wurzelabbau. Der Baum sei aber „zur Zeit noch verkehrssicher“. Diese Einschätzung kann sich die Stadt allerdings nicht zu eigen machen, Verkehrssicherungspflicht und Verantwortung für die Standsicherheit des Baumes liegen unverändert bei der Kommune. Darauf hat Stadtbaurat Dienberg in seinem Schreiben an die Bürgerinitiative hingewiesen, in dem er für das Engagement und die Bemühungen dankte, die Buche zu erhalten. Die Entscheidung, den wunderschönen Baum fällen zu müssen, sei bedauerlich. Allerdings bleibe wegen der Haftung der Stadt – so auch das Ergebnis eines Gesprächs mit der städtischen Versicherung – keine andere Wahl."

 

Straßenbau fordert Fällung von 930 Bäumen

7.2.08 / In Holtensen/Grone sollen 930 (Neunhundertunddreißig) Bäume mit Umfängen zwischen 10 bis 120 cm gefällt werden. Sie müssen dem Straßenbau auf einer Fläche von 14.000 qm weichen. Es geht dabei um die die Auf- und Abfahrt B 27 der Kommunalen Entlastungsstraße Holtensen . Diese Fällungen sind nicht in der Baumfäll-Liste 2007 enthalten, in der lediglich von 111 Bäumen im Stadtgebiet die Rede ist.

Information über die Bäume in der Stadt - Online mit Foto !

Mitteilungstext der Stadt Göttingen 27.11.07
/ Von den rund 31.000 Bäumen auf öffentlichen Flächen außerhalb des Stadtwaldes in Göttingen müssen in den kommenden Wochen und Monaten lediglich 111 gefällt werden. Das ist das Ergebnis der Baumschau 2007, das von der Stadtverwaltung am 27. November 2007 im Umweltausschuss vorgestellt worden ist. Dabei wurde gleichzeitig mitgeteilt, dass bis März 2008 im Stadtgebiet 144 Bäume neu gepflanzt werden, davon 67 an den Standorten, an denen Bäume gefällt werden müssen. Die sogenannte Fällliste steht nach Angaben der Verwaltung am Ende eines mehrstufigen Kontroll- und Untersuchungsverfahrens und ist im Detail mit den Göttinger Umweltverbänden abgestimmt.
Internet unter www.baumschau.goettingen.de über Ablauf und Ergebnis der Baumschau 2007 informieren. Als besonderen Service hat die Stadt alle Standorte der Fällliste in den Internet - Stadtplan integriert. Dort finden sich neben einem Foto des Baumes alle wichtigen Angaben zur Baumart, zum Stammumfang, zum Standort und zum Schadensbefund. Möglich geworden ist dieser neue Weg in der Informationspolitik der Stadt durch eine enge Zusammenarbeit der Fachbereiche Grünflächen und Bodenordnung, Vermessung und Geoinformation, die seit Jahresmitte an dem Projekt gearbeitet haben.

Baumfällung im Papendiek - vorher grün - nachher öd

1.11.07 Im folgenden Fall gab es wohl keinen ausreichenden Protest. Der Baum gegenüber vom Irish Pub, im Papendiek wurd sang und klanglos beseitigt.

Vorher
Nachher

 

Brauweginitiative kritisiert Missachtung von Baumschutzmaßnahmen im Brauweg

1.11.07 / Pressemitteilung Brauweg-Initiative / Auszüge: Die Alleebäume seien zwar nicht gefällt worden, aber die gängigen und in DIN-Vorschriften festgelegten Baumschutzmaßnahmen seien bei den vorbereitenden Bauarbeiten nahezu vollständig missachtet worden. Dies ärgert die BI, denn diese hatte in einem Schreiben an Stadt und Investor auf Basis eines Sachverständigengutachtens (Firma ATP) detailliert die zu ergreifenden Maßnahmen erläutert und zur Einhaltung bzw. Überwachung dieser Maßnahmen aufgefordert. (...).
Zum einen sei bei den bislang erfolgten Abgrabungen bzw. Aushebungen im Wurzelbereich der Bäume keine Handschachtung vorgenommen und auch kein sogenannter Wurzelvorhang zum Schutz der verbleibenden Wurzeln errichtet worden. Beides ist für Fälle des nahen Heranbauens an Bäume durch DIN-Vorschriften geregelt. Auch sei mit Baufahrzeugen direkt im Traufbereich der Bäume herumgefahren worden, ohne vorher die in solchen Fällen üblichen Baggermatten auszulegen, mit denen punktuelle Bodenverdichtungen vermieden werden können.
(...) In anderen Städten würden Investoren, die die Baumschutzmaßnahmen missachten, hohe Geldstrafen auferlegt. Die Stadt Göttingen scheint – so der Vorwurf – es hiermit nicht so genau zu nehmen: man wolle offenbar Investoren nicht zu sehr belasten mit solchen "Kleinigkeiten". (...) Dabei ist auch in der Baumschutzsatzung Göttingens die Verpflichtung zur Einhaltung "üblicher Maßnahmen" zum Schutz von Bäumen bei Baumaßnahmen enthalten. Als "üblich" betrachten die Kritiker – mit Verweis auf die Praxis in anderen Städten - genau die von ihnen genannten DIN-Vorschriften. (...)
Für die noch nicht begonnen Bauteile im vorderen Teil fordert die BI: Die Einhaltung eines Bauabstands von mindesten 6 Metern. Die Ergreifung und Einhaltung von Baumschutzmaßnahmen, sowie die verbindliche Zuständigkeit für die Umsetzung und Überwachung
Von der Stadt, insbesondere der unteren Naturschutzbehörde und dem Baudezernat, fordert die BI: Baumschutzmaßnahmen in der Baumschutzsatzung konkret zu benennen und Zuständigkeiten ihrer Einhaltung zu klären. Die Nichteinhaltung zu sanktionieren und die eingenommen Gelder für Naturschutzmaßnahmen einzusetzen. Der Baumschutzordnung gegenüber dem Baurecht ein relevantes Gewicht zu verleihen Ihren gesetzlichen Auftrag überhaupt wahrzunehmen

 

Bäume im Brauweg

Transparente, Schilder, Zettel
Juni 2007 / Die Bürgerinitiative Brauweg gab am Sonntag den 24.6.07 ihrer Meinung mit vielen Transparenten Ausdruck: die Bäume sollen nicht gefällt werden. Zur Aktivität der BürgerInneninitiative siehe auch

Rührende Sprüche, offensichtlich von Kindern gemalt: "Alte Menschen - Alte Bäume sind Gute Freunde" Weitere (und schönere :-) ) Bilder bei Grapf

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13 Weissdorn-Bäume werden wegen "Blattfall"-Krankheit gefällt

28.11.05 / Pressemitteilung der Stadt: "Weil sie von der Blattfallkrankheit befallen sind, muss die Stadt 13 Weißdorn - Bäume auf dem Parkstreifen am Mittelberg fällen lassen. Die für den Weißdorn typische Erkrankung ist bereits auch an anderen Standorten im Stadtgebiet aufgetreten. Durch einen Pilzbefall verlieren die Bäume bereits im Sommer einen Großteil ihres Laubes und werden dadurch fortschreitend geschwächt. Später kommt es häufig zu einem weiteren Schädlingsbefall, z. B. durch den Prachtkäfer, der endgültig zum Absterben der Bäume führt. Die Fällungen nimmt der städtische Fachdienst Baubetrieb vor. Im Frühjahr 2006 sollen an gleicher Stelle Zieräpfel, Blumeneschen und Blütenkirschen nachgepflanzt werden."

Fällung gesunder Birken - "Die normative Kraf des Tiefbaus"

22.1.05 / Nicht nur die Stadt auch die Wohnungsgenossenschaft e.G. als Besitzer großer Immobilienbestände mit den dazugehörigen Grünflächen und Bäumen praktiziert "Baumpflege" durch absägen. Dass die in den Bildern unten zu sehende ausführende Firma den Namen "ProBaum" trägt ist ein Hohn, weil es sich um völlig gesunde Birken handelt. Birken sind als besonders widerstandsfähige robuste Bäume bekannt aber sie fallen angeblich nicht unter die Baumschutzsatzung.
Während also 2 Tage vorher im städtischen Bau-Ausschuß ein vorläufiger Fällungsstop beschlossen wurde greifen die privaten Baumbesitzer weiterhin zur Kettensäge und sägen gesunde Bäume nieder. (Der Grund lag in geplanten Kanalsanierungsarbeiten - man kam nicht an die Kanäle ohne die Baumwurzeln zu entfernen)

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Baumfällung am 22.1.05 in der Weststadt auf dem Gelände der Wohnungsgenossenschaft durch die Firma ProBaum (Welch Euphemismus!) . Die gesunde Birke wurde bis zum Stumpf abgesägt.

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Die Begründung waren Kanalarbeiten, denen die Birke im Weg stand.
Jochen Brandi sprach einmal ironisch von "der normativen Kraft des Tiefbaus" - dies scheint hier auch zu passen.

 

Pappelalle an der Leine

Baumfällung der Stadtverwaltung in der Diskussion
Siehe auch >Stadtplaung und Leineaue

20.1.05 / Wir brauchen Bäume. Allein schon zum Atmen brauchen wir sie. Aber auch ihr Anblick und ihre Gesellschaft ist uns etwas wert. Und nicht nur uns, auch Vögeln und anderen Tieren, die uns und der Umwelt ebenfalls etwas bedeuten. Besonders alte Bäume schaffen eine beruhigende Stimmung. Die Entscheidung über den Baumbestand der Stadt folgt jedoch vorrangig finanziellen Vorgaben und rechtlich-bürokratischen Überlegungen. Die jährliche Baumpflege zur Bruchverhütung ist teuer, das Absägen ist billiger. Die rechtliche Haftung für Astbrüche und Wegeschäden durch Wurzelwerk erfordert eine Entscheidung.

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Pappel-Allee am Leineufer zwischen Sandweg und Rosdorfer Kreisel

Der "Fachbereich 67 Stadtgrün" ist zuständig für die Pflege von ca. 25.000 Bäumen in öffentlichen Grünflächen, an Straßen und Wegen, auf sonstigen öffentlichen Freiflächen/Plätzen sowie Neupflanzung und Fällarbeiten. In einer >> Baumfäll-Liste (pdf-Datei goettingen.de) der Stadt) hat die Stadt nun 208 Bäume aufgelistet, denen es an den Kragen gehen soll. Dabei wurden sie auf das Vorhandensein verschiedener Schäden und Defekte hin untersucht: "Wurzelschaden/-verlust, Öffnung, Seitenneigung, Totholz, Riss, Wurzelhalsschaden, Kernfäule, Riss, Astbruchgefahr, Druckzwiesel, Pilzbefall, Wunde/Rindenschaden Kronenteile absterbend". Teilweise stehen diese Bäume im Landschaftsschutzgebiet und sind Naturdenkmäler, viele haben Stammdurchmesser von 80 cm und mehr. Dabei beruft man sich auf die Rechtsgrundlagen "Verordnung öffentliche Sicherheit", "Baumschutzsatzung", "Nachbarrecht" und "Straßenrecht". Dagegen rührt sich nun Protest.

Am Montag den 17.1. trafen sich Vertreter von Verbänden, Initiativen und Einzelpersonen, die sich gegen eine Fällung der Pappeln an der Leine wenden mit Vertretern der Stadtverwaltung. Man meinte, man könne über Kompromisse reden oder verhandeln. Der Leiter des Grünflächenamtes Herr Materna jedoch meinte er würde lediglich "erläutern" wie es bereits entschieden sei. So wie im Bild oben wird es nicht mehr lange sein, denn die Vertreter der Stadt teilten mit, dass auf jeden Fall 10 Pappeln gefällt würden. Ihnen wurde der Vorwurf des Kahlschlags gemacht, sie meinten aber es sein eine moderate Vorgehensweise.

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Rest-Stümpfe abgeholzter Bäume in der Sichelschmiede an der Leine

Wer z.B. den Weg "Sichelschmiede" zwischen Godehardstraße und Hagenweg entlanggeht sieht allerdings, wie dort abgeholzt wurde und je länger diese Abholzerei anhält desto öfter beschleichen einen Zweifel ob das denn alles so nötig ist und es befällt einen Trauer über die schönen alten Bäume. Ein Blick auf die Schnittflächen bestärkt die Zweifel, denn die Bäume sind offensichtlich nicht gefällt worden, weil sie faule Stämme haben.
Im Umfeld des BUND hat sich eine Initiative gebildet, die sich darüber Gedanken gemacht hat und sich mit Unterschriftensammlungen gegen die rigorose Absägepraxis engagiert. Diese Baumschutz-Initiative hat nun erreicht, dass sich die Stadtverwaltung mit ihren Argumenten mal auseinandersetzt.

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Gefällter Baum am Leineufer in der Sichelschmiede

Der Stamm hat einen Durchmesser von über einem Meter und es würde lange dauern bis ein neugepflanzter Baum diese Größe erreicht.

So kam es zu einem Ortstermin am Sandweg mit Blick auf die in Frage stehende Pappelallee.

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Im Bild rechts Herr N. Mattern Leiter des Fachbereichs 67 Stadtgrün, zuständig für die Pflege von ca. 25.000 Bäumen in öffentlichen Grünflächen, an Straßen und Wegen, auf sonstigen öffentlichen Freiflächen/Plätzen sowie Neupflanzung und Fällarbeiten.
Partizipation von BürgerInnen scheint für Herrn Mattern wohl noch ein ungewohntes Ereignis zu sein, da er mit einer Handbewegung lächelnd abwinkte als jemand von "Verhandlungen" über das Absägen sprach, Verhandeln sei da nicht drin, er würde lediglich getroffene Entscheidungen "erläutern". (Na ob er sich da nicht getäuscht hat ... denn es scheint Bewegung in die Sache zu kommen)
Das Hauptargument der bürokratischen Sichtweise ist: Was könnte passieren? Wer ist rechtlich zuständig? Wie kann ich mich weitestgehend gegen Forderungen schützen? Und wie ist die Sache am billigsten über die Bühne zu ziehen? Das cool vorgetragene Erläutern behördlicher Entscheidungen verärgerte einige anwesende Initiativler, die dies auch deutlich ausdrückten. Damit über Alternativen zum Absägen intensiver nachgedacht wird, sind wohl etwas nachdrücklicherer Protest angesagt.

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Initiativen, interessierte BürgerInnen und Vertreter der Stadt beim Ortstermin am Sandweg

Pappelschnitt am 21.3 05
"Mit dem Rückschnitt von 25 großen Pappeln beginnt der städtischen Fachdienst Baubetrieb in der Woche ab 21. März dieses Jahres auf der Ostseite der Leine im Abschnitt zwischen Rosdorfer Weg und Sandweg. Unkontrollierter Astbruch in den Bäumen hatte in der Vergangenheit wiederholt Fußgänger und Radfahrer gefährdet. Durch eine verträgliche Kürzung der stärkeren Äste um etwa 25 Prozent soll wieder ein verkehrssicherer Zustand hergestellt werden. Die Baumkronen bleiben erhalten, so dass das durch die Pappeln geprägte Landschaftsbild nicht verändert wird. Die Arbeiten der Baumpflege werden von einem öffentlichen bestellten und vereidigten Sachverständigen begleitet. Mit ihm werden der Umfang der Arbeiten und die Schnittführung abgestimmt." (Mitteilung der Stadtverwaltung)

StadtundPlanung e.V. zu dem Konflikt:
(...) "Die Auseinandersetzung um die aktuellen Baumfällungen zeigt den Bedarf für bessere Rahmenbedingungen. (...) Eine überzogene Umsetzung der Verkehrssicherungspflicht führt ebenfalls zu manchen vorzeitigen Fällungen. Den Ruf als "Universitätsstadt im Grünen" hat sich Göttingen in den Fünfziger Jahren vor allem wegen seines alten, vielfältigen und reichen Baumbestandes erworben. Soll dieser Ruf nicht verloren gehen, so müssen die Stadtverwaltung und die wichtigen Grundbesitzer wie Universität und Wohngenossenschaften umdenken. Das öffentliche Bewusstsein für die vielen Vorteile eines die Gebäudestrukturen durchdringenden Baumbestandes muss wieder wachsen."
Die Vertreter des Vereins meinen "dass Baumbestände nicht nur in ökologischer Hinsicht, sondern auch direkt für das Wohlbefinden der Stadtbevölkerung unverzichtbar sind" und sehen "die Chance, im Zuge der bevorstehenden Überarbeitung des Flächennutzungsplanes bessere Rahmenbedingungen für mehr Bäume in der Stadt zu gestalten.
Der Verein stadtundplanung regt überdies an, die unzureichende Baumschutzsatzung unter den neuen Vorzeichen grundsätzlich zu überarbeiten!" stadtundplanung e.V. 18.1.05

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