| Jugendpreise
2003
Am 22.11.03 wurden zweiJugendpreise
der Bürgerstiftung vergeben: Preis 'Göttingen Courage' an
Kinder und Jugendliche in der Altersgruppe zwischen 10-18 Jahren aus Stadt und
Landkreis Göttingen für couragiertes Verhalten bei Gewaltübergriffen und Zivilcourage
im allgemeinen. 'Ella-Bülow-Umweltpreis für Kinder und Jugendliche'
(Altersgruppe zwischen 4-21 Jahren) für Beiträge zum Umwelt- und Naturschutz.>
Ella-Büllow-Preis Preisverleihungen am 22.11.2003 im Alten Rathaus  Die Eingangshalle
im Alten Rathaus während der Preisverleihung, die Jugendlichen, die Eltern, Mitglieder
der Stiftung und Gäste.

Bild links: Peter Cordes, 1. Vorsitzender der Bürgerstiftung,
Bild rechts: Bürgermeister Gerhardy bei ihren Ansprachen. Gerhardy sprach zu Herrn
Ungerer gewandt auf den "Courage"-Preis anspielend "Nun er ist
- aber das kann man nicht sagen so etwas wie die Mutter Courage, man könnte ihn
aber vielleicht Vater Courage nennen."
Plakatieren
gegen den Krieg - gelobt Zu zwei
der Preisträgerinnen gab es eine wunderliche Vorgeschichte. Die beiden hatten
engagiert Plakate gegen den Krieg verklebt - und zwar überall. Sie hatten wohl
von den Auseinandersetzung ums verbotene Platkatieren nichts mitbekommen. Ein
ruppiger Sicherheitsbeamter der Uni am Wilhelmsplatz hielt sie dann fest, nahm
ihnen ihr Arbeitsmaterial ab, beschuldigte sie gar, für "Hintermänner"
aktiv gewesen zu sein und wollte dafür sorgen, dass die Eltern wegen Sachbeschädigung
haftbar gemacht würden. Später entschuldigte sich Uni-Präsident Kern für seinen
Sicherheitsbeauftragten, die Plakataktion war für eine gute Sache gewesen. Für
ihr Engagement bekamen sie nun einen "Couragepreis" . (Das Foto der
Preisträgerinnen wurde gelöscht) Im
Folgenden einige Bilder von Jugendlichen, die den Bülow-Preis und den Courage-Preis
erhielten.
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Bild
oben: Verleihung des Courage-Preises an eine Gruppe (Schulklasse) der IGS, die
durch ihre Unterstützungsaktionen dazu beigetragen hatte, dass der Familie Mutanda
aus dem Kongo Bleiberecht zugebilligt wurde. Bild unten: Das Ehepaar Mutanda
mit Kindern, die Frau kämpfte während der Preisverleihung mit den Tränen. 
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 | Svenja
Müller, bereits mehrfach geehrt und durch Medienberichte bekannt geworden, hatte
einen Menschen vor dem Ertrinken in einem Fluß gerettet und ihn dabei aus 4 Meter
Tiefe hochgeholt, im Bild Helmhard Unger bei der Laudatio. |
| Umweltminister
Juettner und Saskia von der IGS, die mit unglaublicher Zähigkeit die Einführung
eines umweltfreundlichen Blockheizwerks an der Schule durchgesetzt
hatte. Jüttner: ich habe ihre Zähigkeit kennengelernt, solches Engagement kann
Berge versetzen. Selbst bei der Preisvergabe machte Svenia gleich Marketing für
diese Technik und forderte die SchülerInnen auf das auch an ihrer Schule einzuführen,
sie könne ihnen dabei helfen. |  | 
Diese Schülerinnen und Schüler hier haben einfach
dafür gesorgt, dass alte Autobatterien zum Recyclen in die entsprechende Firma
kommen - nachdem die Darstellung allzu bescheiden ausfiel meinte Jüttener "Man
sollte in aller Bescheidenheit aber hinzufügen: es waren 1,3 Tonnen".
| Zwei Schülerinnen
haben sich intensiv um das Überleben der Igel gekümmert und gaben allen gleich
gute Ratschläge: einfach ein wenig Laub im Garten für die Igel übrig lassen. |  |

Diese Kindergruppe von der Kita Bürgerstraße hat in
einer Malaktion ihre Fantasien darüber festgehalten "Wie stelle ich mir schöne
Natur vor"
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LeinebergschülerInnen haben Altpapier
zum weiteren Gebrauch aufbereitet. |
| Den Sonderpreis Medien bekam
diese Dreiergruppe für eine Radiosendung zum Stadtteilauto Martin
Köhler, Tilman Curdt und Rosa Elena Polter. | 
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 | Hier
werden zwei Schülerinnen von Umweltminister Juettner ausgezeichnet, die
sich mit Müllbeseitigung im Wald beschäftigt hatten. | | Diese
Schülerin war auf dem Schulweg morgens im Park auf einen Rollstuhlfahrer aufmerksam
geworden, der umgefallen war und sich nicht aus eigener Hilfe aufrichten konnte.
Während andere Passanten vorbeigingen schaffte sie es mit erheblichen Mühen den
Rollifahrer aufzurichten und bis zur weiteren Versorgung zu begleiten. Die Entschuldigung
für ihr Zuspätkommen wurde ihr in der Schule zunächst nicht geglaubt, nun erhielt
sie eine Belobigung. | 
Lisamarie Arendt | Einige
fehlen hier, z.B. Jessica Kirchner, die an ihrer Schule für das Schlichten von
Streitigkeiten bekannt ist, die Jugendlichen, die eine Wildbienenstation aufbauten,
die Friedländer SchülerInnen für die Betreuung einer Streuobstwiese. Eine Gruppe
hat ein Vogelhausprojekt am Kehr durchgeführt ".. das haben wir dann so gemacht,
dass sich kein Tier dran verletzen kann..." - Sorry es waren so viele - man
kam mit dem Fotografieren nicht nach :-) zum
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