Kooperationsvertrag mit Nanjing/Qixia - Menschenrechtsverletzungen ignoriert Gesellschaft
für bedrohte Völker: Göttingen ignoriert Menschenrechtsverletzungen
inNanjing Kooperation
mit Nanjing / Qixia ist unterzeichnet Göttingen
25. Oktober 2010 Juli 2010 / Das Memorandum zur Aufnahme von Kooperationsbeziehungen der Stadt Göttingen mit dem Distrikt Qixia in der chinesischen Metropole Nanjing war am Mittwoch, 7. Juli 2010, im Alten Rathaus der Stadt Göttingen unterschrieben worden. in Anwesenheit des zur Unterzeichnung bevollmächtigten Vizedirektors der Verwaltungskommission der Xianlin University City, Hou Chuanguo. Das Memorandum regelt Fragen der Zusammenarbeit z. B. in den Bereichen Sport und Kultur, beim Austausch von Schülern und Praktikanten, bei der Förderung der Kooperation zwischen den Universitäten sowie der Anbahnung von Wirtschaftskontakten. Qixia mit seinen rund 600.000 Einwohnern gilt als das Wissenschafts- und Technologiezentrum Nanjings. Dort wird auch der neue Campus der Universität Nanjng entstehen, mit der die Georg - August - Universität seit 25 Jahren enge Zusammenarbeit pflegt. Vorsitzender des Universitätsrates der Universität Nanjing ist Prof. Dr. Hong Yixing. Zusammenarbeit der Uni Göttingen mit Unis in China 26.10.10 nach einer PM der Uni // Neben den Kooperationen mit den Universitäten Nanjing und Hefei erarbeitete und unterzeichnete Universitätsvizepräsidentin Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, verantwortlich für die Internationalisierungsstrategie der Georgia Augusta, nun Verträge mit der Beijing Universität, der Renmin Universität in Beijing und der Zhejiang Universität in Hangzhou. Ein Vertrag mit der Fudan Universität in Shanghai wird derzeit vorbereitet. Mit der Universität Nanjing sind außerdem zwei gemeinsame internationale Graduiertenkollegs zum Thema „Kulturtransfer“ und auf dem Gebiet der Computerwissenschaften in Vorbereitung. Ab WS 2010/2011 bildet die Uni Göttingen in einem Bachelorstudiengang „Ostasienwissenschaften/Chinesisch als Fremdsprache“ Chinesischlehrer aus. Alle dafür bereitgestellten 20 Studienplätze sind bereits belegt. An der Universität Nanjing startet das „Exzellenzprogramm Deutsch“, in dem bis zu 30 Studierende während ihres Studiums Deutschunterricht erhalten, um nach ihrem Masterabschluss für ein Promotionsstudium nach Göttingen zu wechseln. Das gemeinsame Projekt "Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft" bietet ab dem Wintersemester 2011/2012 einen internationalen Studiengang zur Rechtspraxis in China an. Die Germanistikabteilung der Beijing Foreign Studies University ist im Bereich der Fremdsprachenphilologien die Nummer eins in China und kooperiert mit der Uni Gö im gemeinsamen Studiengangs „Interkulturelle Germanistik Deutschland-China“ mit deutschem und chinesischem Abschluss. Zwischen den Universitäten Göttingen und Anhui existiert seit 2003 ein Austausch von Studierenden und Professoren. Mit Hilfe eingeworbener Fördermittel der Robert-Bosch-Stiftung konnte in Anhui dieses Jahr ein Deutsch-Lektorat mit einer qualifizierten deutschen Lehrkraft besetzt werden. Insgesamt gibt es bisher rund 150 Kooperationen zwischen Hochschulen in Niedersachsen und Anhui. Die Zahl der in Niedersachsen studierenden Chinesen hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf mehr als 2.500 verfünffacht. Kritik an China auch in der Uni Göttingen unerwünscht? Gleichzeitig erinnerte eine Studentin an einen Vorfall im Foyer der Mensa vor einiger Zeit: die Amnesty International habe Informationstafeln aufgebaut, die über Menschenrechtsverletzungen in China informierten. Nachdem die Informationstafeln angegriffen worden waren, habe die Unileitung die Infostände komplett verboten. |
Vorstellungsrunde
zur China-Woche am 6.7.10 : v.l.n.r. ... Programm Im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Deutsch-Chinesischen Jahres der Wissenschaft und Bildung findet eine China-Woche an der Georg-August-Universität Göttingen statt. Gleichzeitig findet das "Deutsch-Chinesische Jahr der Wissenschaft und Bildung 2009/2010" sowie die "China-Wochen in Deutschland" und eine "Nanjing-Woche in Europa" statt. Dienstag
6.7.10 / Gründung des Centre for Modern East Asian Studies (CeMEAS) .
Eröffnungsrede des Botschafters zur China-Woche in Göttingen, Deutsch-chinesische
Kooperationen der Universität , Die Gründung des Centre for Modern East
Asian Studies (CeMEAS) Donnerstag
8.7.10 / China in Studium und Wissenschaft, China
als Studienstandort Infostände, Vorträge und Präsentationen, China
als Studiengegenstand Die Einheit Chinas: Nationale Identität, staatliche
Einheit und die Taiwanfrage zu Beginn des 21. Jahrhunderts, China als Wissenschaftsstandort
Workshops, Vorträge und Empfehlungen, "Sommernacht der BFSU"
Leitartikel zum Thema "Chinawoche"
8.7.10
/
Beim Kampf um Rohstoffe Konflikte mit China vorprogrammiert Mit
einer Intensivierung der Kontakte zwischen Stadt Göttingen und dem Nanjing-Stadtbezirk
Qixia (gesprochen Kiescha) sowie die Kooperationen der Universität mit der
Uni Nanjing wird die Kommunalpolitik von Fragen der Weltpolitik tangiert. Isolation, Einkreisung, Destabilisierung vs. "Völkerverständigung" durch Wirtschaftspolitik Die
USA versucht eher eine isolationistische Strategie gegen China zu fahren. Vermutlich
aber vorrangig aus den beschriebenen wirtschaftlichen Interessen heraus. Die CDU
in Göttingen lehnt möglicherweise in Orientierung an die USA die Kooperation
mit China eher ab. Die Ablehnung von Beziehungen zu China mit Hinweis auf die
Menschenrechtsfrage ist allerdings wenig glaubwürdig, sowohl seitens der
USA (Guantanamo!) als auch von Seiten der Göttinger CDU. Als z.B. die CDU-nahe
Konrad AdenauerStiftung unter Moderation des damaligen OB Danielowski zum Vortrag
über die Entwicklung der Wirtschaftsmacht China im Alten Rathaus eingeladen
hatte, wurden Menschenrechtsverletzungen mit keinem Wort erwähnt. GfbV und
Amnestyy International mußten vor der Tür des Alten Rathauses daran
erinnern. Abschöpfung wissenschaftlichen Forschungswissens - "China-Trojaner"? Der
Göttinger Kontakt zu China ist vor allem aus wirtschaftlichen Motiven intensiviert
worden. Auch bei den Kooperationsprojekten der Uni mischt von Anfang an schon
die BASF mit. Als Ergebnis erwartet man eine Förderung der regionalen Wirtschaft
bzw. der Universität. Nicht zufällig wird Nanjing als Technologiezentrum
und Anhui als "Automobil-Provinz" ausgewählt. Nicht zufällig fiel bereits
während der Eröffnungspressekonferenz zur China-Woche der Hinweis seitens
der chinesischen Delegation, dass man Interesse an Forschungsergebnissen zur Nano-Technologie
habe. Zahlreiche Unternehmen aus Göttingen und Umgebung , so eine Mitteilung
der Grünen, "pflegen seit Jahren intensive Wirtschaftsbeziehungen zu China
und haben dort z.T. bereits Niederlassungen eröffnet (Sartorius (Biotech),
Otto Bock (High-Tech-Prothesen), Mahr u.a.. Das
kulturelle "Drumherum" der Kooperationsvereinbarungen mit Sport, Kultur, Tourismus,
Bildung , Sprachkursen etc. darf nicht den Blick auf die zentralen Interessen
verstellen, die die chinesische Seite mit ihren Universitätspartnerschaften
verfolgt. Die Suche nach Ressourcen zielt auch auf Ergebnisse wissenschaftlicher
Forschung und technischer Entwickungen. China Experte Weggel meint: Gerade deutsche
Firmen seien viel zu unvorsichtig, bei der Verlagerung von Fertigung nach China
müßten sie unter dem "you make it - we fake it" leiden, bei dem sie
ihren technologischen Vorsprung einbüßten. Die Japaner würden
deshalb nur zwei Technologie-Generationen zurückliegende Technologie in China
fertigen lassen. Nach Weggel ist das Kopieren und die Verletzung von Urheberrechten,
die Produktion von Plagiaten im chinesischen Alltagsbewußtsein nicht mit
der moralischen Verurteilung des Betrugs belastet, sondern steht im Einklang mit
der konfuzianischen Lehre: Suche den Meister, lerne von ihm, kopiere ihn, werde
zum Meister. Sowohl die skrupellose Zusammenarbeit mit afrikanischen Diktatoren, die Menschenrechtsverletzungen in China, die zahlreichen Todesstrafen, die Unterdrückung abweichender Meinungen und Oppositioneller, die Unterdrückung ganzer Volksgruppen (Tibet, Uiguren) , die Inhaftierung unliebsamer Intellektueller, die Unterdrückung der Pressefreiheit und Zensur des Internets lassen sich kaum öffentlich ansprechen, ohne einen Bruch der gegenwärtigen Hochstimmung bei den Kooperationsfeierlichkeiten in Göttingen zu produzieren. Aber kritische Presse hat diese Aufgabe, solange es sie gibt. In China würde dieser Artikel hier in GOEST vermutlich dazu führen, daß der verantwortliche Redakteur ins Gefängnis wandert. Wir erinnern an Guo Quan oder Yang Tongyan - Regimekritiker in Nanjing, die nichts anderes verlangt haben als demokratische Reformen. All jene, die dazu schweigen, weil sie wirtschaftliche Interessen verfolgen und ihre Ziele durch Verärgerung der Kooperationspartner gefährdet sehen, wird es spätestens bei Fragen der Wirtschafts- und Wissenschaftsspionage schwer fallen freundlich zu bleiben, weil dann ihre ureigensten Interessen gefährdet sind. |
Verbindungen Göttingen - China Chinesen
in Göttingen Chinesen
in Göttingen Allgemeine Bevölkerungsstatistiken
zeigen, dass hinter Polen und Angehörigen der Balkanstaaten (Kroaten, Serben/Jugoslawen)
Menschen mit Nationalität China die drittgrößte Gruppe ausländischer
Bevölkerung in Göttingen darstellen. 2007 waren es: 529 Menschen mit
chinesischer Staatsangehörigkeit in Göttingen. Göttingen Wirtschaftsforschung Das soziologische Forschungsinstitut ist an einem Projekt beteiligt bei dem es "Die Potentiale kleinerer und mittlerer Dienstleister im Umweltsektor in China" untersucht. Gefördert durch Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Das Verbundprojekt des SOFI zum Thema "Export von Umweltdienstleistungen nach China" hat eine Befragung von Verbandsmitgliedern der Wasserwirtschaft abgeschlossen, die Exporterfahrungen und -intentionen der zumeist mittelständisch geprägten Firmen der deutschen Wasserwirtschaft zum Gegenstand hat. Anmerkung: Eine Göttinger Behörde verwies auf den bedauerlichen Mißstand bei chinesischen Lebensmittel- und Spielwarenimporten, wo die Bundesregierung überhaupt gar nicht tätig werde, da China ein wichtiger Wirtschaftspartner sei. http://www.goest.de/kinder.htm#blei ) Uni Göttingen Studium Im Studienfach Interkulturelle Germanistik Deutschland - China wird ein Abschluss: M. A. (Doppelabschluss Universität Göttingen und Universität Nanjing bzw. Universität Göttingen und Beijing Foreign Studies University ermöglicht ). "Die sprach- und literaturwissenschaftlichen Seminare vermitteln interkulturelle und kulturwissenschaftliche Sichtweisen. So werden Studierende zu Sprach- und Kulturkennern ausgebildet. (...) Für die Universitäten Nanjing und Beijing bedeutet dies eine Aufnahme von jeweils fünf bis sieben Studierenden, in Göttingen würden – in Abstimmung mit der chinesischen Bewerberzahl – zehn bis fünfzehn Studierende zugelassen.
Uni Göttingen Rechtswissenschaft Das
Deutsch
- Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft ist als akademische
Einrichtung Bestandteil des "Rechtsstaatsdialogs" zwischen beiden Staaten .In
erster Linie bildet das Institut chinesische Studenten aus, die künftig in
führenden Positionen von Justiz und Verwaltung, der Wirtschaft oder der Anwaltschaft
als Multiplikatoren deutschen bzw. europäischen Rechtsdenkens wirken werden
und dazu beitragen sollen, eine lebendige Brücke zwischen den Rechtskulturen
zu schlagen. Das Projekt nimmt in der Bundesrepublik Deutschland, aber auch in
Europa eine Spitzenstellung ein. In der VR China hat das Institut landesweit hohes
Ansehen erlangt. Im September 2003 würdigte
der deutsche Bundespräsident Johannes Rau die Arbeit des Instituts in seiner
Rede an der Universität Nanjing über "Das Rechtsstaatsprinzip - Voraussetzung
für eine moderne Gesellschaft" ausdrücklich. |
Rathausgespräch zum Thema
"China" / Konrad-Adenauer-Stiftung 12.4.05 Die Konrad-Adenauer-Stiftung lud am 12.4.05 "ausgewählte Multiplikatoren" ins Foyer des Alten Rathauses zum Thema "China" ein und bat darum, die Veranstaltung nicht vorher anzukündigen. In einer Zeit wo Kanzler Schröder das Waffenembargo gegen China aufheben will und die die CDU diese gemeinsam mit Grünen und US-Regierung kritisiert, ist es schon bemerkenswert, wenn eine CDU-nahe Stiftung zu einem Vortrag einlädt, bei dem die Wirtschaftsinteressen bezüglich China betont und die Menschenrechtsfragen ausgelassen werden, die gerade in der Auseinandersetzung gegen Kanzler Schröder ins Feld geführt werden.
Das Thema "Menschenrechtsverletzungen in China"wurde auf der Veranstaltung ignoriert
Nur ein einziges Mal blitze so etwas wie Bedenken auf, als Weggel während seines Vortrages darauf hinwies, wie schlimm es ist, was mit den AnhängerInnen der Falun Gong in China passiert, die als Feinde der Gesellschaft verfolgt würden. siehe Falun Gong in Göttingen Der Kommentar des Asienreferentem Ulrich Delius von der Gesellschaft für bedrohte Völker dazu: "Der China-Handel boomt, doch Menschenrechte haben immer weniger Bedeutung in den deutsch-chinesischen Beziehungen. Statt eilfertig Waffen an China zu verkaufen, sollte Bundeskanzler Schröder Deutschlands Einfluß als "bester Freund" und Wirtschaftspartner Chinas nutzen, um einen Militärschlag gegen Taiwan zu verhindern. Bislang nutzt Berlin nicht wirksam seinen Einfluß, um sich für ein friedliches Ende des Tibet-Konflikts, die Aufhebung der Todesstrafe und für ein Ende der Verfolgung Falun Gong Meditationsbewegung zu engagieren." "Krieg gegen Taiwan ist Unsinn" Prof. Oskar Weggel meinte zur Taiwan-Frage, ein Krieg gegen Taiwan sei Unsinn, Taiwan befände sich längst der Abhängigkeit von China, da 60 % aller Investitionen Taiwans nach China gingen und 40 Mrd. (Dollar?) bezogen auf 33000 Projekte in China liefen. Es sei keine Frage "ob" sondern nur "wann" es zu einer Vereinigung von Taiwan mit China komme. Der Zeitpunkt käme dann, wenn die VR China so weit entwickelt wäre wie Taiwan. Japanfeindliche Demonstrationen können umkippen. Zu den aktuellen Protesten in China gegen japanische Einrichtungen meinte Weggel, dass bei ähnlichen Protesten der Vergangenheit das Problem entstanden sei, dass die aufgeheizten Studenten nicht beim Protest gegen Japan stehen blieben, sondern sich irgendwann der Protest auch gegen die Regierunge im eigenen Land richte und das sei eine brandgefährliche Sache. Es sei zu erwarten, dass die von der chin. Regierung geduldeten japanfeindlichen Aktionen irgendwann wieder langsam abgedämpft werden um einer solchen Entwicklung vorzubeugen. Maoismus Interessant von Weggel zu erfahren, dass der Kampfgefährte Mao Tse-tungs und Mitbegründer der KP Chinas. Min.-Präs. und Außenminister der VR China vor 1921 eine Zeitlang in Göttingen studiert hat. (vgl. Tschou En-Lai - Portrait) - Für alles was mit Mao zu tun hatte, hatte Weggel allerdings nur abfällige Bemerkungen übrig wie "idotische Zeit" oder China und Vietnam hätten "diesen ganzen marxistische Rappel weggeworfen" . Gleichzeitig meinte er, der ganze maoistische Kram sei inzwischen vergessen. Weggels zentrale
These: Konfuzianismus als eigentlicher Schlüssel zum Verständinis
Interessant wenn auch unter ExpertInnen nicht unumstritten sind die Thesen Weggels
in Bezug auf die Bedeutung des Konfuzianismus (vgl. die kritischen
Bemerkungen von Doris Götting). Er leitete aus den konfuzianischen Wurzeln
eine Sozialpsychologie der chinesischen Wirtschaft ab, die viel erfolgreicher
sei als die Gesellschaften, die durch den Buddhismus gebremst würden: Im
Buddhismus würde nur soviel Eigentum angehäuft wie verzehrt werden kann
alles andere würde zum Tempel getragen, im Konfuzianismus sei die Anhäufung
von Gütern durchaus möglich, weil es die Sorge für Kinder und Enkel
beinhalte. Sich versichern zu lassen sei z.B. im Buddhismus Sünde weil es
ein negatives Karma bedeute, in China hingegen mache die Allianz prächtige
Geschäfte. Das Leistungsprinzip sei ein ganz zentrales Moment des Konfuzianismus.
Darüberhinaus sei die Fähigkeit Netzwerke zu bilden, die Mauschelei,
die Basis für den "Golfplatzkapitalismus" - Golfplätze sind
deshalb in China besonders wichtig. Außerdem seien die Chinesen "Spielteufel"
d.h. sie wären extrem risikobereit bei Unternehmungen, genauso wie sie trotz
behördlicher Verbote Glückspiele betrieben. Ein weiteres Element konfuzianischer
Kultur wäre der Imperativ: Lerne, Lerne, Lerne. Übrigens sei es auch
für Chinesen nicht ehrenrührig, etwas nachzuahmen und zu kopieren, im
Gegenteil das verbreitete Muster "Lernen vom Meister" sei geradezu ehrenhaft,
wenn es gelänge. China
wirtschaftlich unaufhaltsam Die rein wirtschaftliche Analyse Weggels prognostizierte
relativ nüchtern den nahezu unaufhaltsamen Aufstieg Chinas zur führenden
Weltwirtschaftsmacht, gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Im Jahr 2010 wird China
Frankreich und Großbritannien überholen später an Deutschland
und im Jahr 2020/30 an Japan vorbeiziehen. Dabei sei zu berücksichtigen,
dass nicht nur Billigprodukte in China hergestellt würden, sondern zunehmend
dort auch Forschung betrieben würde. Allerdings würden gerade deutsche
Firmen unter dem "you make it - we fake ist" leiden bei dem sie ihren
technologischen Vorsprung einbüßen, die Japaner hingegen würden
nur 2 Generationen zurückliegende Technologie in China fertigen lassen. Probleme
Chinas: Das Einkommensgefälle, das in Europa zwischen der Hochregion
Hamburg und Portugal vielleicht 7:1 betrüge, würde in China zwischen
den Küstenregionen und dem Binnenland 1:14 betragen also ein sehr ungesundes
Gefälle darstellen. Darin entstünden natürlich erhebliche Spannungen
z.B. Unzufriedenheit der Bauern "es rumort in China".
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| Nanjing Partnerstadt Göttingens Nanjing
5, 2 Mio EinwohnerInnen , Göttingen nur 0,13 Mio Nanjing
5, 2 Mio EinwohnerInnen ,
Göttingen nur 0,13 Mio Meyer
und IHK-Vertreter reisen nach Nanjing Politischer
Gefangener in Nanjing
Partnerschaft
Göttingen/Nanjing in der Diskussion
unter dem Eindruck des Tibet-Konfliktes
CDU-Ratsfraktion: Keine Anbahnung
einer Stadtekooperation mit Nanjing . CDU
kritisiert Menschenrechtsverletzungen
aber.....
SPD-Stadtverband: Für
Annäherung und auf Menschenrechte achten
Grüner Kreisverband "Wandel
durch Annäherung" |
Weitere Veranstaltungen in Göttingen zu China Menschenrechten
und Olympiade Veranstaltung
zu Menschenrechten und Olympiade
Kritischer Film
über China Zum Internationalen Frauentag 8.3.07 Falun
Gong Touristische
Informationsveranstaltung der Stadt Nanjing |