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Goettinger Stadtinfo Nahverkehrsplan >
Leitseite Verkehr Die Stadt ihren Nahverkehrsplan fortgeschrieben. Die Stadt Göttingen als Aufgabenträgerin des ÖPNV ist nach dem Niedersächsischen Nahverkehrsgesetz (NNVG § 6) dazu verpflichtet für jeweils 5 Jahre den öffentlichen Personennahverkehr planerisch zu erfassen. In Göttingen betrifft dies vor allem den Busverkehr. Eigentlich wurde es höchste Zeit , einen Nahverkehrsplan zu bearbeiten, da der letzte Plan von 1997 länger als gesetzlich erlaubt zurückliegt. Nun liegt ein 129 Seiten umfassender Entwurf "Fortschreibung Nachverkehrsplan 2007-2011" vor . Neben einer ausführlichen Bestandsanalyse beinhaltet der Nahverkehrsplan Aussagen und Vorschläge zur Entwicklung und zu den Standards des ÖPNV in Göttingen für die Jahre 2007 - 2011.
Das
A und O beim NVP ist die Abstimmung von Bedarf und Angebot sowie die Abstimmung
der Linien aufeinander. Natürlich gitl die für die Busanschlüsse
im Stadtgebiet untereinander aber auch die Anschlüsse zum überregionalen
Bus- und Schienenverkehr müssen aufeinander abgestimmt werden. In Bezug auf Bedarfsanalyse
ist z.B. absehbar, dass durch den großen Jugendknast JVA in Grone oder durch
die Entwicklung der Uni Nord ein höherer Bedarf entsteht was in der Planung
beachtet werden muß. Sollte Ikea nach Göttingen kommen würde hierdurch
sofort eine gesonderte Bedarfsprüfung ausgelöst. In Einzelfällen
wie z.B. dem Hainholzhof auf dem Kehr, wo durch die Neueinrichtung eines Biergartens
ziemlich viel los ist im Sommer, kann überlegt werden, ob wieder wie früher
eine Buslinie dorthin verkehren soll. Dann würde die Stadt an die Stadtwerke
diesen Auftrag geben und die würden sagen was es kostet - dann würde
entschieden ob die Linie tatsächlich eingerichtet würde. Das Gesetz verlangt auch ausdrücklich, dass der Nahverkehrsplan "unter Mitwirkung der vorhandenen Unternehmer aufzustellen" sei, "der Nahverkehrsplan darf nicht zu Ungleichbehandlungen von Unternehmern führen" heisst es dort. In Göttingen wird aber erfreulicherweise zur Erstellung des NVP über die rechtlich vorgesehene formale Beteiligung auch eine öffentliche Beteiligung aller BürgerInnen angestrebt. Die Menschen in Göttingen sollen mit ihren Vorstellungen von Buslinien z.B. an der Planerstellung beteiligt werden. Bereits im Vorfeld waren iüber den Arbeitskreis NVP und den Fahrgastbeirat auch Interessensvertretungen wie z.B. Pro Bahn, VCD und Behindertenbeirat beteiligt gewesen. Nun sollen 3 Diskussionsveranstaltungen mit BürgerInnen durchgeführt werden.
Damit die Leute sich a) gut informieren können und b) ihre Anregungen zurückmelden kann man zum einen den kompletten NVP und die Kurzfassung voraussichtlich ab 1.12. von der Homepage der Stadt Göttingen herunterladen, unter www.goettingen.de/service. Zum anderen ist eine spezielle e-mail-Adresse eingerichtet worden (nvp@goettingen.de), an die online Anregungen übermittelt werden können. Interessante
Details am Rande waren: Am Montag, 11. Dezember 2006, 18.00 Uhr findet im Ratssaal des Neuen Rathauses die erste Veranstaltung statt. Hier sind Bürgerinnen und Bürger aus der Innenstadt, aus Geismar, der Südstadt und vom Leineberg sowie der Ortsrat Geismar eingeladen, sich zu informieren und Anregungen und Fragen einzubringen.
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| Busfahrscheine
verbilligen Pressemitteilung Kreisverband der Linkspartei 29.8.06 Verbesserung des ÖPNV - Ein Schwerpunkt der zukünftigen Kreistagspolitik der Linken Auf ihrer Kreismitgliederversammlung am 28. August beschloss die Linkspartei KV Göttingen einstimmig folgende Resolution: Die Kreistagsabgeordneten der Linkspartei sollen in der kommenden Legislaturperiode alle Möglichkeiten ausschöpfen, um eine Verbesserung des ÖPNV erreichen. Insbesondere sollen folgende Forderungen erhoben werden: · Eine deutliche Senkung der Preise, insbesondere der Schülerkarten. · Jeder Ort über 500 Einwohner im Landkreis Göttingen sollte tagsüber werktags im Stundentakt und am Wochenende im Zwei-Stunden-Takt angebunden sein. · Für die Nachtzeiten, in denen bisher in der Stadt Göttingen keine Busse fahren, sollen Anrufsammeltaxis eingerichtet werden. · Die Wiedereröffnung der Bahnhaltepunkte Rosdorf und Obernjesa. Kreissprecher und Spitzenkandidat zur Kreistagswahl Dr. Eckhard Fascher: Jeder soll mobil sein können! Gleichzeitig ist es unser Ziel, dass die Menschen vom Auto auf den ÖPNV umsteigen, um eine zukunftsfähige Entwicklung zu ermöglichen. |