Goettinger Stadtinfo
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Verkehr

Ampelkonflikt Königsallee/Hagenweg
Unfälle durch Autoverkehr
Kommunale Entlastungsstrasse Holtensen
Autobahnausfahrt Rosdorf
> Nahverkehrsplan und Beteiligung
> Südumgehung / Südspange
> Autobahn A 38
> Verein Stadt- und Verkehrsökologie  

Strassensperrungen wegen Papst
Straßensperrungen am Freitag, dem 23. September 2011, im Landkreis Göttingen wegen des Papstbesuchs der Kapelle Etzelsbach, Landkreis Eichsfeld

Bedingt durch den umfangreichen Pilgerstrom anlässlich des Papstbesuches am 23.09.2011 ist mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen, von dem auch der Landkreis Göttingen betroffen sein wird. Das abgestimmte Verkehrskonzept sieht vor, Verbindungsstraßen in Richtung Landkreis Eichsfeld für den Durchgangsverkehr zu sperren. Allen untergeordneten Straßensperrungen für den allgemeinen Straßenverkehr voraus geht die Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen der Autobahn A 38 zwischen den Anschlussstellen Friedland und Werther (Ausnahme Pilgerverkehr, die A 38 dient in einem Teilstück nahe Pilgerfeld insbesondere auch als Busparkplatz).
Innerhalb des Landkreises Göttingen sind gesperrt:
• L 568 zwischen Bremke und Bischhagen
• Gemeindeverbindungsweg zwischen Bischhausen und Bischhagen
• K 18 zwischen Weißenborn und Siemerode
• K 17 bzw. K 18 zwischen Charlottenburg und Glasehausen
• K 16 zwischen Etzenborn und Neuendorf
• Duderstadt/OT Nesselröden:
• K 113 Nähe „Obere Mühle“ Richtung Bösekendorf


Parkplätze in Göttingen

>> Allgemeiner Parkplatz-Stadtplan für Göttingen

700 zusätzlichen Parkplätze an Samstagen im Advent

- 230 Parkplätze Parkplatz Goßlerstraße an jedem Sonnabend als öffentliche Parkfläche geöffnet. Tagesgebühr 3 Euro, Öffnungszeit von 8 bis 17 Uhr, ansonsten jede Parkstunde 50 Cent.
- 60 Parkplätze auf dem Parkplatz der Sporthalle des Max- Planck-Gymnasiums in der Wöhlerstraße. Tagesgebühr 3 Euro für die gesamte Öffnungszeit, sonst 50 Cent / Stunde.
- 25 Parkmöglichkeiten auf dem Schulhof der ehemaligen Jahn-Schule Bürgerstraße dar. 50 Cent pro Stunde
- 110 Parkplätze auf dem Hof der Bonifatiusschule im Rosengarten 1 € / Stunde
- 15 Parkplätze Auch auf der vorgelagerten Fläche des Schulhofs der Voigt-Realschule, die nur über die Gartenstraße angefahren werden können, 1 Euro
- 90 Parkplätze auf dem Parkplatz am Kreishaus, geöffnet: freitags 15 bis 19 Uhr, sonnabends 8 bis 17 Uhr; Gebühr 50 Cent pro Stunde
- 180 Parkplätze unter dem Neuen Rathaus an der Reinhäuser Landstraße. Die Plätze stehen von freitags 15.30 Uhr bis montags 6 Uhr. Gebühr: 50 Cent pro Stunde.

Mitglieder für den Fahrgastbeirat gesucht

27.9.10 / Die Stadt Göttingen sucht neun aus dem Kreis der Busbenutzer/innen stammende neue Mitglieder für ihren Fahrgastbeirat. Die Bewerbungsfrist läuft vom 1. Oktober bis zum 15. November dieses Jahres. Sechs Sitze in dem 15köpfigen Gremium sind an die Repräsentanten von verschiedenen Organisationen fest vergeben. Die Berufung in den Beirat erfolgt für drei Jahre. Die Mitarbeit im Beirat erfolgt ehrenamtlich. Eine Aufwandsentschädigung wird nicht gezahlt. . Die Mitglieder des Fahrgastbeirates kümmern sich um alle Belange des Öffentlichen Personennahverkehrs in Göttingen. Dabei geht es u.a. um Linienführungen und –netze, die Ausstattung und Gestaltung von Haltestellen oder um die Verbesserung von Fahrgastinformationen. Das Gremium tagt in der Regel alle drei Monate. Ständige Mitglieder sind Vertreter/innen des Behinderten- und des Seniorenbeirates, des Stadtschülerrates, des Allgemeinen Studentenausschusses der Universität sowie der Fahrgastverbände Verkehrsclub Deutschen e. V. und Pro Bahn e.V.
Unter www.mobile-goettingen.de steht der Bewerbungsbogen zum Download zur Verfügung. Bewerbungsborgen ausfüllen und an den Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung (Hiroshima – Platz 1-4, 37083 Göttingen) schicken, faxen (0551 / 400-2810 oder 400-623128) oder mailen (fahrgastbeirat@goettingen.de).

 

Verkehrsbehinderung durch Frostschädenbesseitigung 20.9.-1.10.10

In Teilbereichen von neun Göttinger Straßen werden zwischen dem 20. September und dem 1. Oktober dieses Jahres Bauarbeiten zur Beseitigung von Frostschäden an der sogenannten Verschließschicht ausgeführt. Die Arbeiten erfolgen teilweise unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Umleitungen oder veränderte Verkehrsführungen sind ausgeschildert.
Betroffen sind:
Schöneberger Straße im Bereich Bushaltestelle ‚Vor dem Walde’
Tegeler Weg zwischen Schöneberger Straße und Sandersbeek Mittelberg zwischen Sandersbeek und Schöneberger Straße
Sandersbeek zwischen Himmelsstieg und Tegeler Weg
Teichstraße Kreuzung Mittelberg
Hauptstraße Bereich Firma Thies
Robert-Koch-Straße ab Kreuzbergring Richtung Norden
Max-Born-Ring zwischen Tobias-Mayer-Str. u. Heinrich-A-Zachariä-Bogen
Humboldtallee Ecke Kreuzbergring
Bei starkem Regen kann nicht asphaltiert werden. Mit Verkehrs-behinderungen muss gerechnet werden.

 

Zusätzlich 840.000 Euro für Schlaglöcher

31.8.2010 / pm stadt / Die Beseitigung der Winter- und Frostschäden auf Göttinger Straßen wird die Stadt 840.000 Euro zusätzlich kosten. Um die Bereitstellung der überplanmäßig benötigten Mittel berät der Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Feuerwehr in einer außerordentlichen, öffentlichen Sitzung am Montag, 6. September 2010. Er tagt zu diesem einzigen Tagesordnungspunkt ab 15.45 Uhr im Sitzungsraum 126 im 1. Obergeschoss des Neuen Rathauses. Geplant ist nach dem Entwurf der Verwaltung, die Mehrkosten komplett durch Einsparungen und Mehrerträge zu decken. Die Gesamtkosten für die Straßensanierung infolge der Winterschäden belaufen sich auf etwas mehr als eine Million Euro.

Verkehrschaos im Raum Göttingen -
Montag 23.8. - Dienstag 24.8.10 (Last update 13.52 Uhr)

Die A7 Kassel Richtung Hannover war zwischen Göttingen-Nord und Nörten-Hardenberg wegen Aufräumarbeiten nach einem Erdrutsch am Montag den 23.8.10 bis Dienstag 24.8.10 ca. 13 Uhr gesperrt. Die Sperrung ist seitdem wieder aufgehoben.

Die Staulänge wurde zwischen 4 bis 10 km angegeben - Stau vor der Abfahrtstelle Göttingen Nord in Richtung Hannover 4 km.
Als Umleitung wurd die Abfahrt Göttingen-Nord über die U7 angegeben. Auf der gesamten U7/B3 standen am Dienstag um 8 Uhr die Fahrzeuge im Stau - durch den LKW-Unfall reichte der Stau auf der B3 bis nach Northeim.
Am Montag waren auch Königsallee und Hagenweg sowie Rinschenrott dicht und durch Rückstau dann auch der Maschmühlenweg. Am Dienstag lief der Umleitungsverkehr vorwiegend über den Autobahnzubringer zur B 3. Im Bereich Grone war auch am Dienstag der Verkehr zusammengebrochen.
Schwertransporte sollten Park- und Rastplätze anfahren, wenn keine Genehmigung für die Umleitungsstrecken vorliegt. Da die Parkplätze für Schwertransporte der Raststätte Göttingen am Dienstag um 9 Uhr bereits überfüllt waren sollten diese Schwertransporte auf der A7 möglichst früh vor Göttingen Rastplätze aufsuchen.


Karte: Stadt Göttingen Verkehrsausschuss 2008 Umleitungsstrecken schwarze Linie /

"Ein Sprecher der Polizei sagte, jeglicher Straßenverkehr sei nahezu zum Erliegen gekommen. Göttingen ersticke im Verkehrskollaps. Man habe Versuche, den Verkehr zu regeln, weitgehend eingestellt. Die Autobahn bleibt zwischen den Anschlußstellen Göttingen-Nord und Nörten Hardenberg voraussichtlich bis heute Abend in Richtung Norden gesperrt. Arbeiter sind damit beschäftigt, die Erde wieder aufzuschütten." Zitat NDR 3 10.45 Uhr

In der Nacht von Montag 23.8. auf Dienstag ist auf der Umleitungsstrecke U7/B3 ist ein schwerer Unfall mit einem Lastwagen passiert und blockiert den Umleitungsverkehr. Die B3 ist in Richtung Göttingen ist zwischen Northeim/B241 und Nörten-Hardenberg nach einem LKW-Unfall gesperrt. Auf der zweispurigen Bundesstraße ist ein LKW zwischen zwei Bäumen an der ca. 1,5 Meter tiefe Böschung in Schieflage gekommen über den parallellaufenden Radweg weiter die nächste tiefere Böschung insgesamt 2-3 Meter abgerutscht und hat seine Ladung verloren. Bei der Bergung einer Vielzahl von Kartons ist ein Kran im Einsatz, der die gesamte Fahrbahnbreite benötigt. (Stand: 24.8.10, 11 Uhr). Um 12 Uhr war die B 241 aber wieder geräumt.

Die A 7 vor der Abfahrtstelle Göttingen Nord und der Autobahnzubringer von der Ausfahrt Göttingen Nord zur Umleitungsstrecke U 7 über die B 3 Richtung Nörten-Hardenberg war extrem überlastet. (Foto: Dienstag 11.30 Uhr)

 

GUNZ Präsentationen der Initiativen zum Thema Verkehr

Gasbetriebene Autos

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. Das Auto fährt sowohl mit Benzin als auch mit Gas und kann umgeschaltet werden.

Tempo 30

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Vor dem GUNZ eine Veranschaulichung der unterschiedlichen Bremswege bei 50 km/h und 30 km/h . Tempo 30 auch mehr Sicherheit:

Elektrobetriebenen Eco-Roller

 

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Unfälle

Nach tödlichem Unfall in der Kiesseestraße : VCD fordert Tempo 30
3.2.09 / Der VCD Göttingen / Northeim fordert angesichts des tödlichen Unfalls in der Kiesseestraße die Einrichtung von Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts.(...) Es ist eine Binsenweisheit, die Leben retten kann: Je langsamer ein Auto fährt, desto kürzer ist der Anhalteweg. Bei 50 km/h beträgt der Anhalteweg fast 28 Meter. Bei Tempo 30 kommt ein Auto dagegen schon nach 13 Metern zum Stehen. Die Wucht des Aufpralls steigt überdies im Quadrat der Geschwindigkeit. Die Folge: Bei Tempo 50 enden acht von zehn Unfällen mit Fußgängern tödlich. Bei Tempo 30 sterben zwei bis drei von zehn Angefahrenen. (...). Fußgänger, Radfahrer, ältere Menschen, Behinderte und insbesondere Kinder werden einfach besser geschützt! Ein positiver Nebeneffekt wäre, dass Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit im Stadtgebiet helfen würde, den Schilderwald zu lichten: Nur die auszunehmenden Tempo 50-Straßenzüge wären zu kennzeichnen. Der in Göttingen politisch entstandene, völlig unübersichtliche Flickenteppich von Tempo 30-Zonen, Tempo 30/50/60-Straßen würde somit verschwinden. Es würde für alle Verkehrsteilnehmer übersichtlicher werden. Intelligente Ampelschaltungen könnten dafür sorgen, dass insbesondere der Busverkehr keine nennenswerten Fahrzeiteinbußen erfährt. (...) Die Verkehrsplanung in Göttingen darf nicht länger aus der Windschutzscheibenperspektive entschieden werden. Die nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmer dürfen nicht die Leidtragenden dieser Planung sein. (siehe auch die goest-seite Verkehr)


Sterben und Verletzt-Werden durch Autoverkehr

Juni 2004 / Bundes-, landes- und kreisweit geht die Zahl der Verkehrstoten in erster Linie dank der verbesserten Unfall- und Rettungsmedizin zurück. Trotzdem – 18 Tote im Straßenverkehr pro Tag in Deutschland sind nicht akzeptabel, im Zug oder Flugverkehr würde eine solche Zahl von tödlich verletzten Personen zu einem kollektiven Aufschrei führen. Schon 1997 beschloss die schwedische Regierung das Ziel Vision Zero – Null Verkehrstote ganz oben auf die Prioritätenliste zu setzen und mit einem umfassenden Maßnahmenkatalog zu verfolgen. Seitdem haben Dänemark, das Vereinigte Königreich; die Niederlande und die Schweiz ähnliche Programme gestartet – mit messbarem Erfolg.
Besonders idiotisch ist es, wenn in Wohnviertel die Tempo 30 - Zonen wieder abgeschafft werden, wo doch ganz klar erwiesen ist und sowieso jedem gleich einleuchtet, dass hierdurch ein Gefährdungsrückgang erzielt wird. In Graz (Österreich) hat das flächendeckende Tempolimit einen Rückgang der Unfälle um 22 % gebracht.

verkehrsunfall04_2.JPG (21479 Byte)In Stadt und Landkreis Göttingen gab es im Jahr 2003 1.126 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. 16 Menschen starben dabei, 163 wurden schwer, 1.287 leicht verletzt. Im Bereich der Polizeiinspektion Göttingen betrugen die Sachschäden allein 45 Millionen Euro im Jahr 2002

Bild: Unfall am Freitag den 4.6.04 Berliner Str. Ecke Godehardstr.

Ebenfalls an der Berliner Straße, Einmündung Godehardstrassa - Ein Auto rast auf den Bürgersteig zu - wird durch ein Straßenverkehrsschild gestoppt. (18.11.06)

Schlimm ist es, wenn es die Schwächeren trifft:

Verkehrsunfall Godehardstrasse Rechtsabbieger war mit Radfahrer kollidiert

Zwar hat sich die Zahl der getöteten und verletzten KFZ-FahrerInnen und –Insassen gegenüber dem Vorjahr reduziert, bei den übrigen VerkehrsteilnehmerInnen, seien sie nun zu Fuß, mit dem Rad, Moped oder Motorrad unterwegs, ist sie jedoch angestiegen.

verkehrsunfall04.JPG (29848 Byte)

Verkehrs-Ordnungswidrigkeiten-Statistik 2008

13.1.09 / Mehr als 17.000 Fälle übertretener Geschwindigkeit im Jahr 2008. Bei der mobilen Geschwindigkeitsüberwachung wurden 76.673 Fahrzeuge erfasst, davon 4.689 mit Verstößen. Die stationäre Überwachung deckte nach Angaben der Stadtverwaltung an der Steinmetzkurve (Geismar) 3.315 Verstöße auf, in Groß Ellershausen 460 und in Roringen, wo 2008 erstmals gemessen wurde, sogar 7077. Darüber hinaus hat die Göttinger Polizei 1.494 Fälle von Überschreitung des zulässigen Fahrtempos aufgenommen. 4.752 Atuos wurden beim Durchfahren während Ampel-Rotlicht erwischt, 2007 waren es noch 5.583 Fälle. Zu den meisten Verstößen ist es im Bereich der Bundesstraße 27 gekommen, wo stadteinwärts 1.004 mal und stadtauswärts 1.333 mal gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen wurde. Das Aufkommen an Verwarnungs- und Bußgeldern belief sich 2008 beim „fließenden Verkehr“ auf 1.45 Millionen Euro, beim „ruhenden Verkehr“ auf 690.000 Euro und liegt damit insgesamt geringfügig niedriger als im Vorjahr. 2008 wurden in der Stadt Göttingen 2.012 Fahrverbote ausgesprochen – mehr als zehn Prozent weniger als 2007.

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Kommunale Entlastungsstrasse Holtensen

Dez. 2007 / Seit 30 Jahren verlangen einige Holtenser den Bau einer Umgehungsstrasse. Am 25.6.07 gab es nach langen Vorarbeiten den ersten Spatenstich. Die alte Verbindung nach Lenglern wird nun gekappt und die B 27-Anschlussstelle umgeklappt. Zwischenzeitlich wollten andere das Geld dafür abziehen und es in die Südumgehung stecken.

Nach der offiziellen Freigabe der neuen Kommunalen Entlastungsstraße (KES) Holtensen ist am Mittwoch, 19. Dezember 2007, die seit fast vier Jahrzehnten diskutierte Verkehrsumgehung des Göttinger Ortsteils endlich Wirklichkeit geworden.Nur sechs Monaten dauerten die Bauarbeiten für die Straße, die einschließlich des neuen Kreisels an der Auffahrt zur Bundesautobahn A 7 1.850 Meter lang ist. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich nach Angaben der Stadtverwaltung auf 2,6 Millionen Euro. Eine Million Euro investierte die Bundesrepublik in den Kreiselanschluss. Die Bausumme für die KES in Höhe von 1,6 Millionen Euro wurde zu 80 Prozent aus Mitteln des Gemeinde - Verkehrs - Finanzierungsgesetzes gefördert.Mit der Fertigstellung der KES wird der Göttinger Ortsteil Holtensen ab sofort komplett vom Durchgangsverkehr entlastet. Bislang wurden auf dem Nordabschnitt der Lenglerner Straße täglich 14.000 Fahrzeuge gezählt, nur zehn Prozent davon kamen aus oder wollten nach Holtensen. Das KES - Projekt erhöht nicht nur die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Holtensen. Es sorgt gleichzeitig für einen deutlich besseren Anschluss des Gewerbegebietes Grone an das Fernstraßennetz, an das jetzt auch das nordwestliche Umland von Göttingen gut angebunden ist.Diskussionen über den Bau der Ortsumgehung gibt es seit fast 40 Jahren. Nach verschiedenen erfolglosen Planungsanläufen wurden Ende 2004 Überlegungen für eine Trassenführung mit direktem Anschluss an die A 7 angestellt. Das entsprechende Bebauungsplanverfahren wurde Anfang dieses Jahres abgeschlossen. Am 25. Juni 2007 wurde mit dem Bau begonnen.

Lärmschutz auch für Elliehausen

17.9.09 / Nach dem erfolgreichen Protest von Bürgern im Raum Seesen gegen Lärmbelastungen durch den sechsspurigen Ausbau der A7 mahnt der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin auch für den Bereich Elliehausen Lärmschutz an: Auch für Elliehausen sind weitere Lärmschutzmaßnahmen notwendig. Entgegen der ursprünglichen Planungen im Bereich der Ortslagen in den Ortschaften Bilderlahe und Lutter soll offenporiger Asphalt, auch Flüsterasphalt genannt, eingebaut werden, um die Lärmbelastung zu verringern. Dies wäre neben der Einführung eines Tempolimits für Elliehausen notwendig.

 

Na also - geht doch - Ampel wieder in Betrieb

10.8.06/ Nach anfänglicher Ignoranz reagieren die Behörden Wochen später doch. BürgerInnen baten um Sicherung der Überwege an einer vielbefahrenen Kreuzung, die Verantwortlichen stellten sich stur. Die BürgerInnen luden Ratsherren ein zur Besichtigung und gingen an die Öffentlichkeit. Trotzdem gab es immer noch geradezu zynische Antworten. Nun endlich nach etlichen Wochen wurde eine vorhandene Ampel wieder eingeschaltet.

Am 10.8.06 konnten wir feststellen, dass 3 Wochen nach unserem Artikel endlich die Ampel wieder eingeschaltet wurde. Wir fragen uns und die zuständigen Stellen "Warum nicht gleich so?" Hat vielleicht doch geholfen, dass ein paar Ratsherren die Kreuzung besichtigt hatten? Das wäre beruhigend, wenn das ignorante Verhalten wenigstens gegenüber den demokratisch gewählten Ratsherrn begrenzt wäre. Vielleicht konnte auch die Veröffentlichung in GOEST auch etwas dazu beitragen, dass der Protest einiger Mütter gegen das Abschalten der Ampel nicht ungehört verhallte.

20.7.06 / Die Vorgeschichte: AnwohnerInnen protestieren - Verwaltung ignoriert
An der Kreuzung Königsallee / Hagenweg finden bis September Straßenbauarbeiten statt. Die Fußgängerüberwege sind nun verschwunden, die Ampel abgeschaltet. Hier fahren sehr viele Autos, gleichzeitig ist der Kreuzungsbereich nun durch S-Kurvenführung der Straße um die Baustelle herum für Autofahrer unübersichtlich. Die Überquerung der Straße ist insbesondere f ür alte Menschen und Kinder gefährlich geworden. AnwohnerInnen fordern daher dringend einen Ampelbetrieb oder andere Sicherungsmaßnahmen. Die Baustellenleitung und die Verkehrsbehörde haben jedoch nichts dergleichen unternommen.
Nun hatten sie mit Hilfe von Dörthe Wilbers aus dem Büro der Weststadtkonferenz Politiker aus dem Rat zur Ortsbesichtigung am 19.7.06. eingeladen. Frank-Peter Arndt (SPD) , Uli Holefleisch (Grüne) und Holger Welskop (CDU) haben die Problematik vor Ort sofort eingesehen und ihre Unterstützung bei der Behebung des Mangels zugesagt. Anscheinend ignoriert die zuständige Verwaltung jedoch nicht nur die Beschwerden von BürgerInnen sondern auch die Initiative der Ratsherren.

Auf Anfrage von GOEST per E-Mail an den Leiter der verantwortlichen Abteilung Stadtentwässerung/Kanalbau Herrn Jütting erreichte uns eine Antwort von "Beschwerdemanager" Herrn Westphal in der es heißt: "Die von Ihnen angesprochene Ampel kann bedingt durch die umfangreichen Bauarbeiten der Leitungsträger und anschließend wegen des Straßenausbaus nicht eingeschaltet werden. Da derzeit Schulferien sind, entfällt die Schulwegsicherung. Für Erwachsene ergeben sich ausreichend Fahrzeuglücken, die ein Queren ermöglichen. Die Beschilderung wir[d] kurzfristig noch durch Fußgängerwarnschilder ergänzt. Sollte die Baumaßnahme zu Beginn des neuen Schuljahres an dieser Stelle noch nicht abgeschlossen sein, so wird eine erneute Überprüfung erfolgen."

Zur Illustration haben wir ein Video zum Download mit ca. 5 MB . ( .mov-datei) und dazu ein entsprechendes Bild der Woche mit dem Film der Woche veröffentlicht.

Kommentar: "Ausreichend Fahrzeuglücken" das ist eine zynische Begrifflichkeit voller Ignoranz gegenüber BürgerInnen die ein Problem gemeldet haben. Wer solcherlei Auffassung vertritt, den sollte man zur Strafe einen ganzen Tag zur Begleitung der Fussgänger dort an die Kreuzung stellen. Er sollte einmal ein paar Kinder vom nahen Kindergarten abholen, mit einem Kinderwagen in der einen und einem Kind an der anderen Hand die Straße überqueren. Vielleicht ist es auch erkenntnisfördernd, wenn Herr Jütting oder Herr Westphal an der problematischen Kreuzung im Bereich Königsallee ältere Menschen über die Straße begleiten. Wenn die Verwaltung nun nicht einmal auf die Ratsherren hört und weitermacht wie bisher, dann bleiben den AnwohnerInnen nur weitere Protestes und Selbsthilfeaktionen.


Ratsherren beim Ortstermin Königsallee/Hagenweg: Autofahrer sind durch die Strassenführung irritiert, die Ampel ist ausgeschaltet, FussgängerInnenwerden bei Überquerung der Straße gefährdet.


Mütter im Gespräch mit Ratsherrn und Presse v.l.n.r Frank Peter Arndt (SPD); daneben ein Journalist, dann Holger Welskop (CDU), Uli Holefleisch (Grüne), Dörthe Wilbers (Weststadtkonferenz) - am 19.7.06 auf dem Spielplatz in der Pfalz-Grona-Breite, Ecke Hagenweg

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Autobahnausfahrt Rosdorf?
26.09.04 / "...das Verkehrsministerium des Landes Niedersachsen (hat) jetzt erklärt, dass es an Plänen zum Bau eine reguläre Autobahnauf- und abfahrt an der Raststätte Rosdorf festhalten will. Der Vollausbau der heute dort vorhandenen Behelfsausfahrt solle ca. 2,2 Mio. Euro kosten. "Mit diesem Ausbau würde die im Bau befindliche Nord-Ost-Umgehung von Rosdorf zu einem Autobahnzubringer", "Laut vorliegenden Verkehrsprognosen würde sich die Verkehrsbelastung gegenüber alten Kalkulationen verdoppeln." Wie Kinder und Jugendliche die östlich der Trasse gelegenen Sportplätze künftig auf sicherem Wege erreichen könnten, interessiere das Verkehrsministerium offenbar nicht. Das sei eine Angelegenheit der Gemeinde Rosdorf. Kinder und Jugendliche müßten künftig den Autobahnzubringer queren oder durch einen niedrigen und dunklen Tunnel gehen, der bei starken Niederschlägen unter Wasser steht."