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Flächennutzungsplan / Bauleitplan
Groner Tor : Sparkassen- Hotel-Klotz

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>"Festes Haus" auf dem Leineberg 2012
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> Südumgehung
> Autobahn A 38
 

Zur Stadtplanung vorgeschriebene Bürgerbeteiligung
Quartiersentwicklung "Grüne Mitte Ebertal",

30.11.17 / Das Gebiet der "Grünen Mitte Ebertal" wird im Westen durch die Wörthstraße, im Norden durch die Geschossbebauung nördlich der Straße am Steinsgraben, im Osten durch einen Teilabschnitt der Merkelstraße und der Görlitzer Straße sowie im Süden durch die Fußwegeverbindung nördlich des Einfamlienhausgebiets am Liegnitzer Weg begrenzt.
Wesentliche Grundlage für den Förderantrag soll ein integriertes Quartiersentwicklungskonzept bilden. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Bau- und dem Sozialdezernat durchgeführt. Insbesondere ist geplant, 280 ) von 454 Wohneinheiten im Quartier durch Neubau zu sanieren, 150 zusätzliche Wohneinheiten durch Verdichtung zu schaffen,
Bereits am 11.8.17 hatte eine Veranstaltung zur gesetzlich vorgeschriebenen Bürgerbeteiligung innerhalb des Bebauungsplanverfahrens Nr. 253 "Grüne Mitte Ebertal" stattgefunden. Damals war noch von der Sanierung für 380 Wohnungen, des sozialen Treffpunkts für Kinder- und Jugendliche "AWO-Häuschen" im Lönsweg die Rede und geplant, die dortige Grundschule in die Planungen miteinzubeziehen und um eine Mensa zu erweitern.

Eine zweite Informations- und Beteiligungsveranstaltung findet am Sonnabend, 9. Dezember 2017, von 15.00 bis ca. 17.30 Uhr in der Turnhalle der Lohbergschule, Breslauer Straße 31, statt.

OB Köhler und die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft, Claudia Leuner-Haverich werden den aktuellen Stand der städtebaulichen Rahmenplanung für das Wohngebiet vorstellen. Informationstafeln sollen darüber hinaus weitere Auskünfte zum Verfahren und zum städtebaulichen Planungsstand wie auch zu allgemeinen Mietfragen geben. Die können bereits vor Veranstaltungsbeginn ab 14.30 Uhr in Augenschein genommen werden. >> ebertal.goettingen.de/haeufige-fragen-faq

 

Nahmobilitätskonzept

Unter Nahmobilität versteht man die individuelle, nicht-motorisierte Mobilität im räumlichen Nahbereich. Das Nahmobilitätskonzept soll einen Stadtteil durch Verbesserung der wichtigsten Fuß- und Radwegebeziehungen aufwerten und die dortige Lebensqualität verbessern. Das Konzept soll derart aufgebaut sein, dass die entwickelten Maßnahmen und Empfehlungen auf weitere Stadtteile übertragbar sind.
Vorteile: die Aufwertung des öffentlichen Raums, die Erhöhung der Verkehrssicherheit, die Stärkung der lokalen Nahversorgung und damit auch der sozialen Funktion des Nahraums, die Entlastung von Kfz-Verkehr und damit die Reduktion von Luftschadstoffen, CO2 und Lärm. Dies sowie mehr zu Fuß und mit dem Rad zurückgelegte Wege tragen zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung bei. Darüber hinaus erhöhen sich die Mobilitätschancen sozial schwächerer Gruppen, da sie ihre Ziele zu Fuß und mit dem Rad erreichen können. Eine gute Nahmobilitätsförderung führt zu einem Imagegewinn nach innen und außen sowie zu einer hohen Lebensqualität im Quartier und in der Stadt.
Ein Planungsspaziergang mit Interessierten Bürger*innen zum Nahmobilitätskonzept findet am Sonnabend, 3. September 2016, statt. Von 10.00 bis 12.30 Uhr soll ein unternommen werden, um die Gegebenheiten vor Ort in Augenschein zu nehmen, Treffpunkt ist der Brunnen am Hiroshimaplatz vor dem Neuen Rathaus. Der Spaziergang endet am Felix-Klein-Gymnasium. Nach einer kurzen Mittagspause mit kleinem Imbiss startet um 13.00 Uhr die "Bürgerwerkstatt". Meinungen und Ideen zum Thema Nahmobilität in der Südstadt werden dann in der Aula des Felix-Klein-Gymnasiums, Böttingerstraße 17, gesammelt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung zum Planungsspaziergang und/oder der Bürgerwerkstatt bis zum 24. August 2016 bei Daniela Both vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung per E-Mail an d.both@goettingen.de oder telefonisch unter 0551/400-2945 gebeten. Weitere Informationen unter www.goettingen.de/nahmobilitaet und www.goettingen.de/klimaplanverkehr..

Städtebaubeirat

"Raumreserven im Wohnort Stadt"1.9.15 19 Uhr in der Halle des Alten Rathauses Nach einem Vortrag von Beat Suter von der Schweizer Metron AG aus Chur diskutieren der Referent, der Architekt Tore Pape, die Architektin und Immobilienökonomin Heike Klankwarth und Stadtbaurat Thomas Dienberg unter der Moderation von Sebastian Redecke und Nils Ballhausen von der "Bauwelt" aus Berlin. Als "Göttinger Stadtgespräch 2015" will die Veranstaltung Impulse zu einer ebenso wünschenswerten wie unvermeidbaren Debatte in der Stadtöffentlichkeit über die qualitative wie quantitative Aufwertung von vorhandenen Siedlungsbereichen sowie über Verdichtungspotenziale im Wohnungsbau und über Wege zu ihrer Realisierung geben.Der 1993 gegründete Städtebaubeirat vereint Persönlichkeiten aus Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung und Denkmalpflege und berät als unabhängiges Gremium die Stadt Göttingen in wichtigen Fragen des Planungs- und Baugeschehens.

Flächennutzungsplan: Bauleitplan für das gesamte Stadtgebiet

Auslegung des Flächennutzungsplans 2016

16.8.16 /Planunterlagen und Umweltbericht können von Donnerstag, 25. August, bis Montag, 26. September 2016, jeweils montags bis donnerstags von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr und freitags von 7.00 bis 14.00 Uhr an der Anschlagtafel im 11. Obergeschoss des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4, der Entwurf des Landschaftsplans für die Stadt Göttingen an der Anschlagtafel im Flur des 12. Obergeschosses zwischen Zimmer 1228 und 1229 eingesehen werden. (Die Fassung im Internet unter www.goettingen.de/fnp ist allerdings nicht zu gebrauchen - man kann nichts darauf erkennen)

Bedenken und Anregungen zum Flächennutzungsplan können bis zum Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich bei der Stadt Göttingen, Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung, Hiroshimaplatz 1-4, 37083 Göttingen oder per E-Mail an fnp@goettingen.de abgegeben werden. Fragen und Anregungen zum Landschaftsplan und zur Anpassung des Landschaftsschutzgebiets "Leinetal" können beim Fachbereich Stadtgrün und Umwelt der Stadt Göttingen, Zimmer 1202, 1204 oder 1205, Hiroshimaplatz 1-4, 37083 Göttingen oder per E-Mail an umwelt@goettingen.de abgegeben werden.

Betrifft: Wohnungsbau, Gewerbe, Landschaft, Einzelhandel, Klima, Verkehrsplan


FNP- Ausschnitt >>FNP , differenziert unter vielen anderen Elementen nach
Verkehrsflächen, Bahnanlagen (pink), Straßen (orange)
Wohnbauflächen (blass-rosa),
Gewerbeflächen (grau)
Gemeinbedarfsflächen" differenziert nach Polizei, Schulen, Justiz, Kirchen, Soziales ...(blass-pink)
Versorgungsanlagen (differenziert nach Gas, Fernwärme, Wasser, Elektro usw) (gelb)
Grün- und Freizeitflächen, differenziert nach Park, Spielplatz, Friedhof, Reiten, Trimmpfad...(grün)

9.3.15 / Die Erarbeitung eines neuen Flächennutzungsplans für die Stadt Göttingen, dessen Aufstellungsbeschluss 2011 gefasst worden ist, geht in die erste wichtige Beratungs- und Beteiligungsphase. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Stadtbaurat Thomas Dienberg haben die bisherigen Ergebnisse und die weiteren Schritte dieses großen, mehrjährigen Planungsprozesses vorgestellt.
Der Flächennutzungsplan ist der vorbereitende Bauleitplan für das gesamte Stadtgebiet, der als Planungsinstrument zur langfristigen Steuerung der räumlichen Entwicklung die beabsichtigte Bodennutzung in Grundzügen darstellt. Seine Neuaufstellung steht im direkten Zusammenhang mit aktuellen Fachplanungen wie zum Beispiel zum neuen Landschaftsplan oder zum Siedlungskonzept zur Ausweisung von Flächen für den Wohnungsbau und das Gewerbe. Aber auch bereits abgeschlossene Verfahren wie das Einzelhandelskonzept und der Klimaplan Verkehrsentwicklung spielen eine Rolle.
Die Ausschüsse für Bauen, Planung und Grundstücke sowie für Umwelt- und Klimaschutz werden in zunächst drei gemeinsamen Sitzungen ab Donnerstag, 19. März 2015, in die Beratungen eintreten. Der anschließende von der Verwaltung vorgesehene Beteiligungsprozess sieht nach einer großen Auftaktveranstaltung Anfang Juni insgesamt acht Stadtteilforen vor (4 vor und 4 nach den Sommerferien). Der weitere Beratungsgang in Sachen Flächennutzungsplan bis zur Schlussentscheidung wird in das Jahr 2016 hineinreichen. Mehr Infos www.goettingen.de/fnp

"Bürgerbeteiligung"

Auftaktveranstaltung

Am 1. Juni fand um 18.00 Uhr im Jungen Theater eine erste großen Informations- und Diskussionsrunde statt , der noch vor Beginn der Sommerferien vier sogenannte Stadtteilforen folgen. Für die Begleitung und Organisation der Bürgerbeteiligung hat die Stadtverwaltung das Büro „plan zwei“ aus Hannover beauftragt. Vertreter von „plan zwei“ , OB Köhler, Stadtbaurat Thomas Dienberg und Mitarbeiter der Stadtverwaltung gaben einen Überblick üer das Wohnbau- und Gewerbeflächenkonzept, den Landschaftsplan sowie den Klimaplan Stadtentwicklung.

Die Stadt Göttingen benötigt einen neuen Flächennutzungsplan, weil der bis heute gültige bereits vor 40 Jahren aufgestellt und seit dem ca. 100 Mal geändert wurde. Er ist inhaltlich und fachlich überholt und wird den zahlreichen neuen Herausforderungen nicht mehr gerecht. Dabei geht es um Flächen für bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen in ausreichendem Maße, um die demographische Entwicklung der Stadt und des Umlandes, um den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe der Stadtentwicklung, um die Sicherung von Grünflächen, die Belange der Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie um Standorte für Gewerbe und Industrie.

Diskussionsgrundlage für die weitere Erstellung des Flächennutzungsplans ist das „Siedlungsentwicklungskonzept Göttingen 2025“, das Aussagen des Landschaftsplans, des Klimaplans Stadtentwicklung sowie des Baulandkonzepts „Wohnen und Gewerbe“ beinhaltet und verknüpft. Auch die flächenrelevanten Aussagen des Einzelhandelskonzepts und des Klimaplans Verkehrsentwicklung werden in den Entwurf des Flächennutzungsplans integriert.

Bürgerforen

Die Bürgerforen werden in zwei vierteiligen Veranstaltungsreihen durchgeführt. Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger in den jeweiligen Stadt- und Ortsteilen über den aktuellen Stand des Konzepts zu informieren sowie Anmerkungen und Anregungen aufzunehmen, die sich auf ihr Stadtquartier beziehen. In einer zweiten Veranstaltungsstaffel zwischen dem 28. Oktober und dem 3. November 2015 werden die im Zuge der ersten Veranstaltung deutlich gewordenen Schwerpunktthemen aufgegriffen und vertiefend erörtert. Darüber hinaus können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen stellen sowie Bedenken und Anregungen einbringen – alle Anmerkungen sind willkommen und fließen in das weitere Verfahren ein. Die Verwaltung will von den Bürgerinnen und Bürgern möglichst deutliche und auf den jeweiligen Stadtteil bezogene Hinweise erhalten, um daraus Aussagen für den Flächennutzungsplan und den Landschaftsplan ableiten zu können. Alle Veranstaltungen sind öffentlich und wenden sich an die Bewohnerinnen und Bewohner der jeweiligen Stadt- und Ortsteile. Die in den Stadtteilforen gesammelten Rückmeldungen und erarbeiteten Ergebnisse werden dokumentiert und inhaltlich aufbereitet.

19. März 2015 - Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke / Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz

28. April 2015 - Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz / Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke

07. Mai 2015 - Ausschuss für Bauen, Planung und Grundstücke / Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz

1. Juni 2015 - Auftaktveranstaltung Bürger/innen-Beteiligung

Juni - Oktober 2015 - Bürger/innen-Foren in den Stadtteilen

15. Juni ab 18.00 Uhr mit dem Stadtteilforum Mitte und Süd (für Innenstadt, Oststadt, Südstadt, Leineberg und Geismar) in der Aula des Felix-Klein-Gymnasiums (Böttinger Straße 17)

17. Juni ab 18.00 Uhr Stadtteilforum Nord (für Nordstadt, Weende, Deppoldshausen, Weststadt, Egelsberg, Hagenberg, Holtenser Berg) im Mehrzweckgebäude Weende (Ernst-Fahlbusch-Straße 20);

1. Juli ab 18.00 Uhr Stadtteilforum Ost (für Nikolausberg, Roringen, Herberhausen) im Bürgerhaus Herberhausen (Eulenloch 6); 2. Juli ab 18.00 Uhr Stadtteilforum West (für Grone, Groß Ellershausen, Hetjershausen, Knutbühren, Elliehausen, Esebeck, Holtensen) in der Mehrzweckhalle Holtensen (Am Sportplatz 18)

2. Juli ab 18.00 Uhr Stadtteilforum West (für Grone, Groß Ellershausen, Hetjershausen, Knutbühren, Elliehausen, Esebeck, Holtensen) in der Mehrzweckhalle Holtensen (Am Sportplatz 18) In einer zweiten Veranstaltungsstaffel zwischen dem 28. Oktober und dem 3. November 2015 werden die im Zuge der ersten Veranstaltung deutlich gewordenen Schwerpunktthemen aufgegriffen und vertiefend erörtert.

-> voraussichtlich zwischen 29. September und 16. Oktober - vier Veranstaltungen

voraussichtlich 2016 - Erarbeitung der Endfassung / anschl. Beschluss

Beirat

Ein Beirat aus ca. 20 Vertretern von Verbänden, Politik, Bürgerschaft, Wohnungswirtschaft und weiteren Akteuren soll den Beteiligungs- und Planungsprozess begleiten und die im Flächennutzungsplan relevanten Themenfelder inhaltlich erörtern. Der Fachbeirat tagt in regelmäßigen Abständen von Beginn der Bürgerforen bis zur öffentlichen Auslegung des Entwurfs.

 

Sparkassen- und Hotel-Klotz an der Groner Landstrasse

24.11.14 Beteiligungswitz & Akzeptanzveranstaltung
Es wird über bereits getroffenen Entscheidungen informiert
"öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung"
zum Neubau-Vorhaben an der Groner Landstr., 19 Uhr in dem Gebäude der Uni-Zoologie, Berliner Str. 28 (am Busbahnhof) im Großen Hörsaal (MN 61). Nach vielfacher Kritik am Versuch, das Ding ohne Bürger_innenbeteiligung durchzuziehen findet nun eine Legitimationsversuchs-Veranstaltung statt. Die Beteiligung nach Baugesetz § 3 beschränkt sich nicht auf "Fassadengestaltung beim Hotel-Neubau-Projekt am Groner Tor" Nun also eine "öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung" mit Stadtbaurat Thomas Dienberg Mitarbeiter/innen der Bauverwaltung sowie die EBR Projektentwicklung GmbH und das von ihm beauftragte Architekturbüro vertreten sein. Geplant ist dabei zunächst ein kurzer Rückblick auf die Vorgeschichte des Bauvorhabens sowie eine Darstellung des augenblicklichen Verfahrensstandes. Nach einer Vorstellung und Erläuterung des aktuellen Entwurfs und der für diesen Entwurf relevanten Rahmenbedingungen beginnt die Diskussion.Moderiert wird die Veranstaltung vom Architekten Hans-Peter Achatzi. Eine zweite Beteiligungsrunde nach Auswertung der Diskussionsergebnisse vom Montag ist für den 16. Dezember 2014 vorgesehen.

29.6.15 / pm stadt / Die Veröffentlichung des Aufstellungsbeschlusses für den Bebauungsplan Göttingen Nr. 247 „Groner-Tor-Straße“ ist einziges Thema der zehnten Ausgabe des Amtsblatts für die Stadt Göttingen in diesem Jahr, die am Dienstag, 30. Juni 2015, erscheint. Das Amtsblatt ist kostenlos im Info – Büro im Neuen Rathaus, im Alten Rathaus, in der Stadtbibliothek sowie in den Verwaltungsstellen Geismar, Grone und Weende erhältlich und auch im Internet unter www.goettingen.de/amtsblatt zu finden

 

 

Geschichstverein lehnt Verlagerung des Museums ab

28.7.14 / Offener Brief und Diskussionsbeitrag des Göttinger Geschichtsvereins zur Idee, das >Städtische Museums vom Ritterplan in die ehemalige Voigtschule an der Bürgerstraße zu verlagern. Dieser Umzugsplan wird nach wie vor von OB Meyer und besonders seinem Nachfolger Rolf-Geog Köhler favorisiert.

Standpunkte und Standorte – die Diskussion um das Städtische Museum

Im Jahre 2008 stellte sich ein unerwartet hoher Sanierungsbedarf an den mehr als dreihundert Jahre alten Komplexen des Städtischen Museums am Ritterplan heraus: Schwamm im Mauerwerk, Fäulnis und Holzwurm im Gebälk – einzelne Bauteile waren regelrecht einsturzgefährdet.
Die erforderliche Generalsanierung sollte durch Erstellung eines neuen Konzepts flankiert werden, als Grundlage des Konzepts war eine erstmalige vollständige Inventarisierung des rund 150 000 Objekte umfassenden Sammlungsbestandes erforderlich. Der Sanierung und dem neuen Konzept wurde eine externe Machbarkeitsstudie vorgeschaltet, die das Augenmerk auch auf die touristische Vermarktung und die Alleinstellungsmerkmale richten sollte.
Diese Studie des Hamburger Büros Andreas Heller wurde im Juni 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt (Göttinger Tageblatt vom 30.6.2009); laut Zeitungsbericht haben OB Wolfgang Meyer und Kulturdezernentin Dr. Schlapeit-Beck die Studie ausdrücklich gelobt.
Mit Blick auf den Standort Ritterplan arbeitet die Machbarkeitsstudie eine Reihe von Essentials heraus: Für die touristische Vermarktung ist der Standort "innerhalb des Altstadtrings" besonders wichtig; das für die Stadtplanung als Rahmen beschlossene "Leitbild 2020" zielt auf eine "Verbesserung der Aufenthaltsqualität" ab, und zwar ausdrücklich "innerhalb des Walls". Für das Städtische Museum werden als Kriterien "Erhalt und Weiterentwicklung der typischen Kleinteiligkeit" sowie "Herstellen von historischen Bezügen" formuliert. Die historischen Plätze und Gebäude der Altstadt aus dem 16. bis 19. Jahrhundert sind "gebaute, architektonische Exponate", weshalb die Machbarkeitsstudie ausdrücklich empfiehlt, sie "als Orte hoher Authentizität unbedingt in die Neukonzeption des Museums einzubinden." Denn: "Erst so begreift der Besucher das Gesamtbild der Stadt."
Für den Komplex am Ritterplan werden ferner besonders herausgestellt: seine "große historische Ausstrahlung", die "Lage in der Innenstadt", die "hohe und historisch etablierte Identifikation mit dem Thema Stadtgeschichte", die "Authentizität des Standortes für ein städtisches Museum" und die "Schaffung von öffentlichem Raum mit touristischer Attraktivität" sowie schließlich durch die zentrale Lage innerhalb des Walls die Integration des Museumsbesuchs in den "touristischen Lauf" durch die Innenstadt.
Die Stadt hat damit begonnen, nach dieser Studie zu verfahren und in einem ersten Abschnitt die ehemalige Posthalterei mit erheblicher öffentlicher Förderung nach den Vorgaben des Denkmalschutzes restauriert – eine deutliche räumliche und bauliche Verbesserung für die jetzt hier untergebrachte Museumsverwaltung.
Nachdem aber im Frühjahr 2014 der Verkauf der ehemaligen Voigtschule an der Bürgerstraße an einen Bielefelder Investor gescheitert war, kam OB Wolfgang Meyer entgegen sämtlichen Ergebnissen und Feststellungen der Machbarkeitsstudie, die er so gelobt hatte und eigentlich kennen sollte, auf die Idee, das Städtische Museum in die ehemalige Voigtschule zu verlagern, und sein präsumptiver (**) Nachfolger Rolf-Georg Köhler pflichtete ihm ausdrücklich bei – für das Areal am Ritterplan wurde statt eines alternativen Nutzungskonzepts die abwegige Idee von "studentischem Wohnen" ins Spiel gebracht.
Für den Komplex am Ritterplan steht der Kostenrahmen fest – rund 10 Millionen Euro, davon bis zu zwei Dritteln aus Förderprogrammen – dies umfasst auch die Herstellung der Barrierefreiheit innen wie außen sowie die Umsetzung einer neuen Raumaufteilung; die Sanierung kann also in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde fortgesetzt werden, um ein einzigartiges Ensemble in der Innenstadt zu erhalten und als Städtisches Museum weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die ehemalige Voigtschule dagegen – preußische Dutzendware des 19. Jahrhunderts – ist kein Baudenkmal von annähernd vergleichbarem Rang, sie ist nicht barrierefrei, sie ist nicht in den "touristischen Lauf der Innenstadt" integriert, ihr Umbau würde nicht vergleichbar aus öffentlichen Mitteln gefördert, es gibt zu ihr keine Machbarkeitsstudie, und nicht zuletzt: Sie ist 500 Quadratmeter kleiner als das Areal am Ritterplan – das wäre also in jeder Hinsicht eine dramatische Verschlechterung für das Museum. Hinzu kommt, dass die bisher geflossenen Fördermittel aus dem Bundesministerium für Kultur und Medien zurückgezahlt werden müssten.
Zwingend zu den Standortüberlegungen gehört aber, was im Falle eines Museumsumzugs aus dem einzigartigen und stadtgeschichtlich höchst bedeutsamen Denkmalensemble amRitterplan wird; dass dies nicht gleichzeitig und gleichrangig in die Überlegungen einbezogen und öffentlich diskutiert wird, ist ein Skandal.
Im Interesse der Stadtgeschichte, der Pflege der historischen Bausubstanz, eines zeitge­mäßen Denkmalschutzes und im Interesse eines funktionstüchtigen attraktiven Städtischen Museums kann man nur fordern: Finger weg von diesen unausgegorenen Umzugsplänen!

Für den Vorstand und Beirat des Geschichtsvereins für Göttingen und Umgebung e.V.: Prof. Dr. Peter Aufgebauer Betty Arndt M.A. Dr. Arne Butt Dr. Frauke Geyken Jürgen Seebode Dr. Jessika Wichner / www.geschichtsverein-goettingen.de Vorsitzender: Prof. Dr. Peter Aufgebauer

Göttingen, im Juli 2014

** gemeint ist ("präsumtiv") im Sinne von "vermutlich" , "mutmaßlich"

2008 hieß es zu dieser Frage seitens der Stadt:
"... zu einer weiteren Konkretisierung dieser Planungen wurde das Studio Andreas Heller, Hamburg, beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. In dieser Studie wird vorgeschlagen, dass Städtische Museum in drei inhaltliche Einheiten, sog. „Wissenshäuser“, an zwei Standorten zu gliedern. In dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis am Platz der Synagoge, das sich gegenwärtig noch im Eigentum des Landes Niedersachsen befindet, soll die Göttinger Wissenschaftsgeschichte („Science“) untergebracht werden. Im heutigen Museum – ausgenommen den Hardenberger Hof – soll die eigentliche Stadtgeschichte gezeigt werden (History), und für den Hardenberger Hof ist eine Abteilung vorgesehen, die sich der Göttinger Handwerkskultur widmet („Craft“). Für die Umsetzung dieses Konzeptes sind an beiden Standorten umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten erforderlich. goettingen.de 15.5.08

 

Ausbau der Weender Straße zwischen Theaterstraße und Groner Straße

Mitteilung der Stadt Göttingen 6.9.11 /
"Die Göttinger Innenstadt ist seit Beginn der 70er Jahre zur Fußgängerzone – inzwischen eine der ältesten in Deutschland - umgestaltet worden. Nach mehr als 30 Jahren sind im Kernbereich der Fußgängerzone gestalterische Mängel wie die Pflasteroberflächen und die Möblierung sowie funktionale Mängel (Flächen der Außengastronomie, Fahrradabstellanlagen, etc.) nicht zu übersehen. Darüber hinaus weist der Belag erhebliche Schäden auf; Ober- und Unterbau entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Dies führt unter anderem zu Unebenheiten und Pfützenbildung. Optik, Lichtfarbe, Ausleuchtung und die Energiekosten der aktuellen Beleuchtung stehen zu Recht in der Kritik. Schließlich müssen auch die Göttinger Entsorgungsbetriebe dringend die Schmutz- und Oberflächenwasser – Kanalisation sanieren. Planung Grundlage für die Planung bildet der im Jahre 2008 durchgeführte Wettbewerb. Der ausgewählte Entwurf des Planungsbüros WES aus Berlin soll jetzt im Abschnitt zwischen Theaterstraße und Groner Straße umgesetzt werden. Der Entwurf zeichnet sich aus durch eine sehr einheitliche und homogene Gestaltung der Weender Straße. Die neue Aufteilung der Weender Straße besteht aus dem jeweiligen Gebäudevorbereich und der Mitte. Diese Aufteilung ermöglicht eine sehr flexible Nutzung des Straßenraumes."

Materialien und Möblierung
Wie schon in manchen Seitenstraßen der Innenstadt soll das Herzstück der Göttinger Fußgängerzone einen hochwertigen, gehfreundlichen Belag aus Natursteinplatten bekommen. Für die Auswahl der Oberflächen werden im Bereich des Marktes Musterflächen verschiedener Granitplatten ausgelegt. Zusätzlich sollen mehrere Modelle von Leuchten und Bänken probeweise aufgestellt werden.


Ausschnitt aus dem Planungsentwurf des Planungsbüros WES aus Berlin

Bauablauf Es sind zwei Bauabschnitte geplant. Abschnitt I zwischen Theaterstraße und Barfüßerstraße von April 2012 bis November 2012; Abschnitt II zwischen Barfüßerstraße und Groner Straße von März 2013 bis November 2013. Für die Anlieferung und Anfahrbarkeit der Grundstücke, die über die gesamte Bauzeit gewährleistet sein werden, gibt es flexible Konzepte.
Bürgerinformation Am Donnerstag, 15. September 2011, um 18:00 Uhr wird die Planung im Rahmen einer Bürgerinformation in der Paulinerkirche, Papendiek 14, vorgestellt. Für die Eigentümer/innen und Vertreter/innen des Einzelhandels wird am Mittwoch, 14.September 2011, um 19:00 Uhr, ein separater Termin im Ratssaal, Hiroshimaplatz 1-4 durchgeführt. Hierbei geht es neben allgemeinen auch um grundstücksbezogene Informationen wie z. B. um Kosten, Finanzierung und Anliegerbeiträge.
Ansprechpartner/in Planung: Werner Lepper Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung, Tel. 400-2557 Kanalplanung/Sanierung: Juliane Schenk, Heinz-Peter Haase Göttinger Entsorgungsbetriebe Tel. 400-4538, 400-4533 Grundstücksentwässerung: Holger Bonkowski, Hansjörg Apel Göttinger Entsorgungsbetriebe Tel. 400-4523, 400-4527 Bauleitung: Otmar Schneider, Fachdienst Straßen- und Wasserbau, Tel. 400-3322 www.goettingen.de/innenstadt

 

Umbau der Fußgängerzone Bürgerrechte nutzen und teilnehmen!

Am Donnerstag, den 8.9.2011, 16.00 Uhr, wird im der Bau- und Planungsausschuss erstmals offiziell über den Ausbau der Weender Straße informiert. Susanne Et-Taib, vom Grundeigentümerverein H + G Göttingen e.V., verschickte am 6.9.11 dazu folgende Stellungnahme (Auszüge) :
"Im Rahmen der Fördermaßnahme "Zentrales Innenstadtquartier" werden in Göttingen ca. 6 ha saniert. Nicht nur die Kanäle, auch die Oberflächen - der Weender Straße und des Platzes vor dem Rathaus sollen erneuert werden. Ferner das Mobiliar und die Beleuchtung in der Fußgängerzone. Dinge, die wesentlich über die Aufenthaltsqualität in unserer schönen Innenstadt entscheiden. Und viel Geld kosten: ca. 3.400.000,00 Euro, wovon knapp 2.000.000,00 Euro die Immobilieneigentümer aus eigener Tasche zahlen müssen. Ein weiterer Grund, mit zu entscheiden was vor der eigenen Tür passiert. "Gerade in den letzten Wochen wurden wir vermehrt darauf angesprochen, wie es denn sein kann, dass die Verwaltung plant und die Bürger nicht ausreichend bzw. rechtzeitig über Maßnahmen informiert sind" (...)
Dieses gilt sowohl für Baumaßnahmen (Düstere Eichenweg), "investorengerecht" geänderte Bebauungspläne (Sternstraße) als auch für die Innenstadtgestaltung. Hier sorgte in den letzten Tagen Informationsmaterial für Irritationen, das auch nicht betroffenen Immobilieneigentümern zugestellt wurde. Fakt und gängige Praxis ist bisher, dass die Verwaltung die formalen Erfordernisse - z. B. die Auslegung - einhält. Aber wer liest schon ständig die öffentlichen Bekanntmachungen? Und sonst wird wenig dafür getan, die Bürger über aktuelle Planungen oder Mitwirkungsmöglichkeiten "auf Stand" zu halten. Viele engagierte Göttinger haben so die Chance verpasst, im Rahmen der Innenstadtkonferenz oder als Bürgerbeirat an der Gestaltung der Innenstadt mitzuwirken. Bei der dem Ausbau der Fußgängerzone soll das jetzt anders werden. Hier ist eine Bürgerveranstaltung und sogar eine Abstimmung per Zettel und Internet vorgesehen. (...) "

 

Stadtplanung nördliche Innenstadt

Am 3.2.2016 informiert die Stadtverwaltung die Anlieger/innen und Eigentümer/innen über die vorbereitende Untersuchung zur städtebaulichen Weiterentwicklung der nördlichen Innenstadt 18.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Die Stadt will an diesem Abend den anstehenden Prozess erläutern

Lageplan ursprüngliches 2009 abgegrenztes Sanierungsgebiet /
begrenzt durch Ritterplan, Jüdenstrasse, Burgstrasse, Speckstrasse

In diesem Bereich liegt urabanes Potential brach. Von der Lage her könnten einige Straßenbereiche der Burg- und Speckstrasse mit ganz anderem Leben gefüllt werden.

Erweiterungen
Dies soll aber entsprechend der Planungen 2014 erweitert werden bis Theaterstrasse, Obere Masch. "Die wesentlichen neuen Bereiche der ergänzenden vorbereitenden Untersuchung sind: Jacobikirchhof: Aufwertung des historischen Umfeldes Bereich südl. Jacobikirchhof: Untersuchung der gründerzeitlichen Bebauung Bereich nördl. Jacobikirchhof: Substanzverbesserung an den bestehenden Gebäuden und städtebauliche Aufwertung des Areals. Angleichung des baulichen Niveaus an die Aufwertung der südl. Innenstadt Stockleff-Mühle: Sanierung des Baudenkmals und Zuführung einer denkmalgerechten Nutzung Waageplatz: Aufwertung der Platzgestaltung und des Gebäudes der Staatsanwaltschaft. Realisierung einer fußläufigen Verbindung vom Bahnhof zur nördl. Innenstadt nördliches Weender Tor: Aufwertung des historischen Stadteingangs, Lückenschluss zum nord-östl. Stadteingang (Obere-Masch-Str.) nördl. Weender Str.: Aufwertung der historischen Stadtachse, Sichtbarmachung und Aufwertung der historischen Bebauung vom inneren mittelalterlichen Stadttor zum äußeren nördlichen Weender Tor " ( 22.5.14 Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke)

Stadtplanerischer Cityrundgang August 2009 - Hier Abschnitt Burgstrasse/Speckstraße

Die Speckstraße, eine Straße mit hervorragender Citylage aber gestalterisch völlig vernachlässigt.

Im planerischen Focus: die Burgstraße.

Blick von der Theaterstrasse Richtung Wilhelmsplatz

 

Burgstraße.

Blick von der Theaterstrasse Richtung Ritterplan. Dieser Abschnitt ist ähnlich der Speckstrasse vernachlässigt.

Burgstrasse Ecke Ritterplan: Neugestaltete Fassaden der Alten Feuerwache.

Abgesehen von der Frage, ob und wie die Häuser in der Speckstraße und Burgstraße attraktiver werden könnten wurd zunächst kontrovers diskutiert, wie gleichzeitig mit der Kanalerneuerung die Straßen-Verkehrsflächen von Theaterstraße und Burgstraße gestaltet werden. Dies ist inzwischen verwirklicht worden.

 

2009: Zu den Planungen in der Theaterstraße

20.10.2009 wurden die Anlieger der Theaterstraße und interessierte Bürger zu einer öffentlichen Anhörung am 9.11.2009 um 18:30 Uhr (Raum 118, Neues Rathaus) eingeladen. In diesem Zusammenhang formulierten die Grünen folgende Kritik, wie sie von den Anwohner_innen an sie herangetragen worden war:

Kritik konzentriert sich auf zwei Punkte:
1. Ästhetik: Die von der Verwaltung präferierte Planungsvariante 2 sieht eine asphaltierte Fahrbahn vor (vgl. Lange Geismarstr.), die eine stärkere Gliederung des Straßenraums mit sich bringt. Würden diese Planungen Realität, würde sich der mittlere Abschnitt der Theaterstraße grundlegend und nachteilig vom gerade fertig gestellten und deutlich einladender gestalteten ersten Teil der Straße unterscheiden.
2. Funktionalität: Durch die Asphaltierung einer abgegrenzten Fahrbahn wird der Durchfahrtcharakter der Straße betont, was als Rückschritt zur gegenwärtigen Gestaltung betrachtet werden kann. Es steht zu befürchten, dass Autofahrer durch die neue Aufteilung des Straßenraumes animiert werden, den mittleren Abschnitt der Theaterstraße noch häufiger missbräuchlich als Abkürzung zum Weender Tor zu nutzen. Wir betrachten die bisherige Gestaltung des Straßenraums als vorbildlich, da sie den Charakter der Straße als Fußgängerzone betont indem sie auf eine Ausweisung getrennter Flächen für Parkplätze, Fuß-, Rad oder Autowege verzichtet. Ohne es zu ahnen verfolgten die Planer vor 30 Jahren bereits ein Konzept, das heute allgemein als „shared space“ (geteilter Raum) bezeichnet und international als fortschrittlich angesehen wird. Die fehlende Aufteilung der Straße führt zu stärkerer gegenseitiger Rücksichtnahme der VerkehrsteilnehmerInnen, größerer „Ausweichfläche“ und Verkehrsberuhigung. Wir präferieren daher die städtebaulich „konservativere“ Variante 1, die – bis auf die Pflasterung – bei der notwendigen Erneuerung (Leitungsträger, Kanalrohre) des Mittleren Teils der Theaterstraße die Grundzüge der derzeitigen Gestaltung beibehält. Zu den wenigen wirklich notwendigen Änderungen gehört unseres Erachtens die behindertenfreundliche Gestaltung der neuen Bushaltestelle.

 

Wohn- und Arbeitsstätten auf dem ehemaligen Huhtamaki-Gelände in Weende

27.2.08 / (Pressetext, Stadt Göttingen) Die in einem Workshop vorgestellten Entwürfe zur Entwicklung des ehemaligen Huhtamaki Firmengeländes in Göttingen-Weende werden vom 3. bis 11. März im Foyer des Neuen Rathauses ausgestellt. In der Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Grundstücke am 6. März 2008 werden die Ergebnisse des Workshops der interessierten Öffentlichkeit erläutert. Das Werk des finnischen Verpackungsmittelherstellers Huhtamaki (vorm. 4 P Rube) in Göttingen-Weende, hat vor drei Jahren die Produktion eingestellt. Vom 15. bis 18. Januar fand auf dem Werksgelände in der ehem. Kantine ein städtebaulicher Entwurfsworkshop zur Nachnutzung des Firmengeländes statt. Stadtbaurat Thomas Dienberg konnte in Zusammenarbeit mit dem Investor, der HoKo Verwaltungs-GmbH, Soest, vier interdisziplinär besetzte Entwurfsteams aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten für diesen Workshop gewinnen. Drei renommierte Büros aus Aachen, Kassel und Göttingen sowie eine studentische Gruppe der Universität Kassel haben an vier Tagen vor Ort kreative Ideen zur Neugestaltung des Geländes entwickelt. Gemeinsam ist den Entwürfen eine zukünftige Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten sowie eine hohe städtebauliche Qualität durch Einbeziehung des Klosterparks und der Weende. Im Anschluss an die Ausstellung liegen die Pläne in der Verwaltungsstelle Weende, Hennebergstraße 11, bis Ende März zur Einsichtnahme aus.

 

Wohnungsbauprojekt an der Eiswiese

Planung eines Wohnquartiers - Kooperationsprojekt der drei Wohnungsbaugesellschaften

5.10.07 / Die Wohnungsgenossenschaft eG., die Städtische Wohnungsbau GmbH und die Volksheimstätte eG. haben inzwischen mit der Umsetzung des Bauprojektes auf dem Geländer der ehemaligen Rechtsmedizin am Windausweg begonnen. Im August wurde der Abbruch der asbesthaltigen Bausubstanz gestartet, der Abbruch soll Ende 2007 abgeschlossen sein. Das städtebauliche (und landschaftsbauliche) Gutachterverfahren für die planungsrechtliche Umsetzung hat nun die Voraussetzung für ein Fortgang des Verfahrens geliefert.

Im Erdgeschoss des Neuen Rathauses ist vom 4.10.-12.10. (verlängert bis 19.10.) eine Ausstellung zu den Bauplanungen im Bereich Eiswiese, Windausweg zu sehen.
Die Arbeiten von elf Architektur- und Planungsbüros zur Neubebauung des 25.000 qm großen Grundstücks werden vorgestellt. die ersten Plätze machten:

1.Planungsbüro Schmitz (Aachen)
2. Büro Pascolo aus Venedig
3. Büro GAW (Göttingen)
4. Planungsbüro Ahrens und Grabenhorst (Hannover)

Auf dem Areal soll ein neues Wohnquartier entstehen, das in fußläufiger Entfernung südlich der historischen Innenstadt liegt und an den Freizeit- und Grünbereich im Süden der Stadt angrenzt. Die Planungsbüros hatten die Aufgabe, einen breiten Wohnungsmix zu planen, ...

  • der altengerechte Wohnungen mit Gemeinschaftseinrichtungen,
  • Wohnungen für junge Familien,
  • Singles und Zwei-Personenhaushalte
  • sowie Wohnungen für Wohngruppen in Größen zwischen 50 bis 135 qm Wohnfläche vorsehen sollte.
  • Darüber hinaus ging es um verschiedene Nutzungsangebote an zentraler Stelle am Windausweg - z.B. Cafe/Bistro/Gastronomie, Praxen, Büros, Kiosk, Friseur- und Kosmetiksalon, Räume für Veranstaltungen.

Oben: Leiter der Gutachterkommission, Pax

Links die Gewinner des Rankings vor dem Modell,

Rang 1 wurde dem Entwurf des Büros pbs (Planungsbüro Schmitz) aus Aachen zugesprochen, der das Grundstück in sechs annähernd gleich große Quartiere unterteilt, die sich jeweils aus viergeschossigen Gebäuden (eine Zeile, zwei Stadtvillen) und den privaten Grünbereichen zusammensetzen. Im mittleren Bereich zum Windausweg ist ein Quartiersplatz mit Cafe und kleinen Läden vorgesehen. Weitere Freibereiche und Grünflächen sind im mittleren Bereich des Grundstücks geplant.

Ein Areal für mögliche Gemeinschaftsprojekte
1/3 der 3-4 geschossigen Wohnhäuser sollen für alternative Gemeinschaftswohnungen geplant werden. Man denke an Einzelwohnungen mit Gemeinschaftsräumen. Die Wohnungsgesellschaften haben signalisiert, dass sie Gestaltungsideen von Interessenten gerne aufnehmen und es haben sich Projektgruppen gebildet, die ihre Vorstellungen von Wohnen systematisch entwickeln:
Eine Projektgruppe z.B. die von zwei befreundeten Ehepaaren gegründet wurde hat z.B. Kontakt mit der Städtischen Wohnungsbau GmbH aufgenommen, um bei der Planung der Baumaßnahmen Modelle für gemeinschaftliches Wohnen in die Diskussion zu bringen. Die Gruppe umfasst 12 Mietparteien. Die Mitglieder sind zwischen 55 und 70 Jahre alt, die Gruppe ist noch offen und sucht vor allem jetzt noch Jüngere. Bei der Wohnungsgenossenschaft haben sich inzwischen bereits 150 Interessenten für die Wohnungen registrieren lassen.

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Sanierung Grone - Beteiligung von BürgerInnen

4.3.07 / Bis zum 13. März dieses Jahres können Vorschläge für die Wahl von fünf BürgervertreterInnen im Unterausschuss Sanierung Grone gemacht werden. Über die Kandidatinnen und Kandidaten soll auf dem nächsten Stadtteilforum am 20. März entschieden werden, das ab 19.00 Uhr im Nachbarschaftszentrum in der Deisterstraße 10 in Grone - Süd stattfindet. Wahlvorschläge werden beim "Quartiersmanagement für die Sanierung Grone" in der Sollingstraße 2b (Tel. 0551 / 509 67 61) oder bei der Stadtverwaltung Göttingen unter der Göttinger Rufnummer 400 - 2545 entgegen genommen.
Bei der Wahl der BürgervertreterInnen im Unterausschuss wird nach Angaben der Stadt eine ausgewogene Verteilung von Geschlechtern, Generationen und verschiedenen Kulturen angestrebt. Dem Unterausschuss gehören neun Vertreter/innen der Kommunalpolitik und neun aus dem Stadtteil an, von denen fünf als Bürgervertreter durch das Stadtteilforum gewählt werden. Sie sollen im Sanierungsgebiet leben oder arbeiten und verschiedene Bevölkerungsgruppen repräsentieren, z. B. Mieter, private Wohnungseigentümer, Bürgerinitiativen und Vereine, ausländische Mitbürger/innen oder Jugendliche. Ergebnisse und Empfehlungen des Unterausschusses, der alle Sanierungsmaßnahmen in Grone begleitet, werden in die Beratungen der politischen Gremien einbezogen.

Leineviertel - Initiative: "Das Leineviertel soll grün bleiben"
1.9.06 / Die letzte grüne Lunge des Leineviertels soll bebaut werden! Der Garten Schiefer Weg 8, verkehrssicher hinter den Häusern gelegen und damit ideales Spielgelände für die Kinder der Anwohner und Nachbarn, bepflanzt mit Beeten und alten Obstbäumen, soll einem Wohnhaus weichen - obwohl bereits auf dem ehemaligen Steritex-Gelände neue Wohneinheiten entstehen und die Spielmöglichkeiten für Kinder im Viertel minimal sind. So haben zum Beispiel Schulklassen aus der Leinebergschule, Kindergarten- und Hortgruppen den Garten für Feiern und Veranstaltungen genutzt.
Gegen dieses Bauprojekt wurden innerhalb weniger Tage mehr als 700 Unterschriften in der Nachbarschaft gesammelt!
Inzwischen haben die Stadtratsfraktionen der SPD und der CDU Ortsbegehungen durchgeführt, auch die GRÜNEN haben das Gelände besichtigt. Die CDU bezeichnete den Garten als "Spieloase"; die Fraktionen zeigten großes Interesse am Erhalt der letzten Grünfläche im Leineviertel. Die Bewohner haben ein Nutzungskonzept erarbeitet, das den Charakter des Gartens erhalten soll und dem öffentlichen Interesse gerecht wird.
Ein Verein ist in Gründung, der beispielweise als Pächter den Garten übernehmen und seine Pflege sicherstellen kann. Das Nutzungskonzept sieht vor, dass Gruppen aus Kindergärten und Schulen dort unter eigener Aufsicht Beete anlegen und pflegen können, die Kinder der Anwohner und Nachbarn dort zu anderen Zeiten spielen, ausruhen oder in den Büschen Hütten bauen können. Die Kindergärten im Sieberweg und der Thomasgemeinde sowie der Hort in der Gartenstraße haben bereits Interesse angemeldet. Dem Besitzer wurde seitens der Stadt ein Gelände zum Tausch angeboten, das wurde jedoch als "unattraktiv" abgewiesen. Am Donnerstag soll nun in einer öffentlichen Sitzung des Bauausschusses das Thema auf die Tagesordnung kommen. Die Bewohner und ihre Kinder wünschen sich, dass den wohlwollenden Worten nun wohlwollende Taten folgen und nach geeigneten Austauschflächen oder für den Besitzer interessanten Alternativen gesucht wird. Das Leineviertel und seine Kinder sind es wert!"

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Bauvorhaben am Groner Tor
Am 24.5.06 stellten Investoren und Baudezernat ein Neubauvorhaben mit 26 Wohnungen auf dem ehemaligen Gelände der Fa. Lützkendorf in der Groner - Tor - Straße 14/15 vor. Beteiligt waren die Geschäftsführung der Heinrich Hecker GmbH & Co. KG, Stadtbaurat Thomas Dienberg, die Leitungen der Fachdienste Stadt- und Verkehrsplanung und Bauordnung, Denkmalschutz und Archäologie sowie der vom Investoren beauftragte Architekt. Man erörterte auch Fragen des Denkmalschutzes, da der östliche Gebäudeteil abgerissen werden soll. Der Komplex am Durchgang zur Gartenstraße wird dagegen erhalten und mit großem Aufwand saniert. Das Areal gilt als stadtgeschichtlich hochinteressant. Es wird davon ausgegangen, dass eine archäologische Grabung stattfindet.

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Baudenkmal aus Unwissenheit abgerissen 16. 01. 06

Beim Bau des Kaufland-Supermarktes auf dem ehemaligen Lünemanngelände wurde ein Gebäude abgerissen, das 1392 erbaut worden war. Dieser Artikel wurde auf eine gesonderte Seite gesetzt, weil eine nachfolgende Auseinandersetzung dazu dokumentiert wird. > zum Artikel

 

Ausstellung Städtebauliches Leitbild / 10.2.06
Die Ausstellung "Leitbild 2020, Göttingen stellt sich der Zukunft", war vom 17. bis 27. Januar 2006 in der Schalterhalle Sparkasse Göttingen zu sehen.Die Ausstellung wird ab 13.Februar 2006 im Flur der 10. Etage des Neuen Rathauses weiterhin zu sehen sein.
BesucherInnen der Ausstellung konnten Anregungen für die künftige städtebauliche Entwicklung Göttingens geben. im Folgenden einige Anregungen von BesucherInnen:

  • Dietrich Denecke: "Mehr Präsenz der Universität im Stadtbild, wohnungsnahe Versorgungsangebote, Rundwege in der Stadtlandschaft auf der Grundlage von historischen Verbindungen"
  • Dr. Grabiele Funck: "Man merkt gar nicht, dass Göttingen einen Fluss hat"
  • Mattias Voigt: "Wohn- und lebensorientierte Innenstadt, keine neuen Supermärkte",
  • Wilhelm Bruinjes: "Autofreie Innenstadt, Vorrang für Fußgänger und Fahrräder",
  • Dr. Eva Diebel-Braune: "Wohnen mit Niveau in der Innenstadt, gemeinschaftliche Nutzung von Innenhöfen",
  • Ines Polzin: "Kleine Grüne Lungen in der Innenstadt mit Intergration des Wassers mit mobilen Sitzgelegenheiten",
  • Dr. Mederake: "Neuauflegung des Grünkonzepts und Vervollständigung des Walls,
  • Christa Horlitz: "Lernen aus den Bausünden der Vergangenheit, kein Abriss historischer Häuser...mehr Kunst, Skulpturen im Grünen
  • Anni Scholz: "..attraktives Leben und Feste in die Stadt"
  • Brigitte Walter wünscht sich einen "attraktiven Schwänchenteich in Weende und Bauflächen für Uni-Bedienstete"
  • Jennifer Ropeter vermisst: "Jugendräume in Geismar",
  • Goca San: Jugendzentren für Jugendliche, die aus verschiedenen Kulturen kommen"
  • Alla Shchigal: "Ich wünsche mir mehr Angebote für Jugendliche, die nicht so viele Möglichkeiten haben, ihre Talente , Interessen etc. auszuleben. Junge Talente sollten mehr gefördert werden."
  • Agatha Macuda: "Unterstützung und Angebote für Eltern, dass sie angeregt werden, mehr Kinder in die Welt zu setzen"
  • Wilfried Arnold fordert "langfristige Planung und sensiblen Umgang mit der Baukultur"
  • Kerstin Busch: "Es muss eine Attraktion als Touristenmagnet errichtet werden"

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Diskussion um Luenemann-Areal April 03
(8.4.03) Bei den Ratsfraktionen lässt sich eine Zustimmung für eine Bebauung des Lünemann – Areals absehen. Das jetzt vorgelegte Konzept sieht weitere 300 innerstädtischen Parkplätze, neue Einzelhandelsgeschäfte und  Wohnraum vor. Der Investor allein aber bestimme das Tempo des weiteren Verfahrens. Da man sich auf das Modell eines "vorhabenbezogenen Bebauungsplans" verständigt hat, muß der Investor  diesen Bebauungsplan, "einen Vorhaben- und Erschließungsplan sowie einen Durchführungsvertrag" im Entwurf vorlegen und mit der Verwaltung abstimmen. Diese Unterlagen hat der Investor noch nicht zur Verfügung gestellt. Liegen sie vor, können sich die politischen Gremien damit befassen.
Bündnis90/Die Grünen scheinen das Projekt deshalb zu unterstützen, weil es im Gegensatz zu den Kaufparks auf der "Grünen Wiese" zur Belebung der Innenstadt beiträgt: "Die aktuelle Ansiedlung im Lünemann Areal habe gezeigt, dass es möglich sei, Investoren für die Innenstadt zu begeistern. In Ravensburg sei es sogar gelungen, einen Mediamarkt in der Innenstadt anzusiedeln. Und dies nur, weil Rat und Verwaltung dort an ihre eigenen Ziele geglaubt und das Entwicklungspotential nicht leichtfertig auf der Grünen Wiese verschwendet haben." (Pressemitteilung Grüne, 25.06.2002, M. Göbel, D.Lanwert)
Entscheidender Streitpunkt dürfte jedoch die Entstehung des Parkhauses auf dem Lünemann-Areal sein. Der Einzelhandel argumentiert, dass 70% der Kunden mit dem Auto kommen und das auch die Leute sind, die mehr kaufen als die Fußgänger. Und für zusätzlichen Parkraum käme nur das Gelände des alten Stadtbades oder das Lünemann-Areal in Frage.

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Neuer Parkraum in der Innenstadt !

Schon lange beklagen die Einzelhandelsgeschäfte der Innenstadt eine Blockade des Verkehrszuganges. In Geschäften die mit dem Auto nicht erreichbar sind, wird eben nur so viel gekauft, wie man tragen kann. Daher geht es seit längerer Zeit immer wieder um das Thema "Mehr Parkplätze in der Innenstadt". Nun wurde eine von der Verwaltung in Auftrag gegebene Planungsstudie auf einer Pressekonferenz vorgestellt, die verschiedene Szenarios entwirft und in graphischen Simulationen veranschaulicht. Es handelt sich um die Nutzung von innerstädtischen Freiflächen für den einkaufsbedingten Parkverkehr, und zwar um : (Satire!)

> Nutzung des Wilhelmsplatzes -Szenario 1
> Nutzung des Johanniskirchplatzes - Szenario2
> Nutzung der Goethealle - Szenario 3
Wegen urherberrechtlicher Bedenken wurden die nebenstehen verlinkten Seiten gelöscht - es waren gegenübergestellt: Fotos von früher mit Parkplätzen und Autos und heute als Park und Fußgängerbereiche - nur in anderer zeitlicher Reihenfolge präsentiert.

Darüberhinaus: Da man festgestellt hat, dass in der Göttinger Innenstadt unverhältnismäßig wenige Seeleute, Matrosen und Passagiere einkaufen, wurde in einer zusätzlichen Planungstudie in Zusammenarbeit mit der unteren Wasserbehörde auch die Möglichkeit des Baus eines See- und Binnenhafens in Göttingen untersucht:

> See- und Binnenhafen-Studie für Göttingen

 

Danielowskis Parkentscheidungen nach Gutsherrenart

7.11.02/ Oberbürgermeister Danielowski hat kurz vor der Ratssitzung verfügt, dass das kostenlose Abendparken unbefristet weitergelten soll obwohl gerade dazu in der Ratssitzung entschieden werden sollte. Die Grünen streben an, derartige Entscheidungen künftig dem Rat vorzubehalten, dann hätte Danielowski nichts mehr zu melden.  Das als Modellversuch angelegte Projekt "kostenloses Parken ab 17.00 Uhr" sollte schon im Mai diesen Jahres auf seine Wirksamkeit überprüft werden aber der Oberbürgermeister hat bis heute keinen Nachweis dieser Wirksamkeit vorgelegt. "Die Grünen bevorzugen die von ihnen forcierte Parkmünzen-Initiative von Innenstadthandel und Stadtwerken. Die Parkmünzen seien wesentlich effektiver, da sie den ganzen Tag über für alle Verkehrsmittel den Zugang zur Innenstadt subventionieren und gleichzeitig den Autoverkehr in die Parkhäuser lenken anstatt den Parksuchverkehr über die Innenstadt zu verteilen. Zugleich seien sie ein Marketing-Instrument für den Innenstadthandel." (Pressemitteilung Grüne)

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