goettinger stadtinfo 
 Texte und Bilder
© Impressum

Stadt- und Verkehrsplanung (Leitseite)

Umgestaltung des Huhtamaki-Geländes
Wohnungsbauprojekt Windausweg
Sanierung Grone - Beteiligung von BürgerInnen
Leineviertel - Initiative / Schiefer Weg

> Planung Stadtbadareal
>
Umgestaltung der Weender Strasse
>
Stadtplanung Innenstadtleitbild
> Lünemannviertel "im Putsch verplant"
> Stadtplanung Nikolaiviertel
>
Leerstände Innenstadt

> Bürgerinitiative Brauweg
> Stadtund Planung e.V.
> Baudenkmal unwissend abgerissen
> Moschee Neubau
> Stadtbaurat Dienberg
> Ausgrabungen Lünemannareal
> Leine-Aue Gestaltungsplanung

> Verkehrsfragen
> Nahverkehrsplan
> Südumgehung
> Autobahn A 38
 
> Bahnpolitik

 

Ausbau der Weender Straße zwischen Theaterstraße und Groner Straße

Mitteilung der Stadt Göttingen 6.9.11 /
"Die Göttinger Innenstadt ist seit Beginn der 70er Jahre zur Fußgängerzone – inzwischen eine der ältesten in Deutschland - umgestaltet worden. Nach mehr als 30 Jahren sind im Kernbereich der Fußgängerzone gestalterische Mängel wie die Pflasteroberflächen und die Möblierung sowie funktionale Mängel (Flächen der Außengastronomie, Fahrradabstellanlagen, etc.) nicht zu übersehen. Darüber hinaus weist der Belag erhebliche Schäden auf; Ober- und Unterbau entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Dies führt unter anderem zu Unebenheiten und Pfützenbildung. Optik, Lichtfarbe, Ausleuchtung und die Energiekosten der aktuellen Beleuchtung stehen zu Recht in der Kritik. Schließlich müssen auch die Göttinger Entsorgungsbetriebe dringend die Schmutz- und Oberflächenwasser – Kanalisation sanieren. Planung Grundlage für die Planung bildet der im Jahre 2008 durchgeführte Wettbewerb. Der ausgewählte Entwurf des Planungsbüros WES aus Berlin soll jetzt im Abschnitt zwischen Theaterstraße und Groner Straße umgesetzt werden. Der Entwurf zeichnet sich aus durch eine sehr einheitliche und homogene Gestaltung der Weender Straße. Die neue Aufteilung der Weender Straße besteht aus dem jeweiligen Gebäudevorbereich und der Mitte. Diese Aufteilung ermöglicht eine sehr flexible Nutzung des Straßenraumes."

Materialien und Möblierung
Wie schon in manchen Seitenstraßen der Innenstadt soll das Herzstück der Göttinger Fußgängerzone einen hochwertigen, gehfreundlichen Belag aus Natursteinplatten bekommen. Für die Auswahl der Oberflächen werden im Bereich des Marktes Musterflächen verschiedener Granitplatten ausgelegt. Zusätzlich sollen mehrere Modelle von Leuchten und Bänken probeweise aufgestellt werden.


Ausschnitt aus dem Planungsentwurf des Planungsbüros WES aus Berlin

Bauablauf Es sind zwei Bauabschnitte geplant. Abschnitt I zwischen Theaterstraße und Barfüßerstraße von April 2012 bis November 2012; Abschnitt II zwischen Barfüßerstraße und Groner Straße von März 2013 bis November 2013. Für die Anlieferung und Anfahrbarkeit der Grundstücke, die über die gesamte Bauzeit gewährleistet sein werden, gibt es flexible Konzepte.
Bürgerinformation Am Donnerstag, 15. September 2011, um 18:00 Uhr wird die Planung im Rahmen einer Bürgerinformation in der Paulinerkirche, Papendiek 14, vorgestellt. Für die Eigentümer/innen und Vertreter/innen des Einzelhandels wird am Mittwoch, 14.September 2011, um 19:00 Uhr, ein separater Termin im Ratssaal, Hiroshimaplatz 1-4 durchgeführt. Hierbei geht es neben allgemeinen auch um grundstücksbezogene Informationen wie z. B. um Kosten, Finanzierung und Anliegerbeiträge.
Ansprechpartner/in Planung: Werner Lepper Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung, Tel. 400-2557 Kanalplanung/Sanierung: Juliane Schenk, Heinz-Peter Haase Göttinger Entsorgungsbetriebe Tel. 400-4538, 400-4533 Grundstücksentwässerung: Holger Bonkowski, Hansjörg Apel Göttinger Entsorgungsbetriebe Tel. 400-4523, 400-4527 Bauleitung: Otmar Schneider, Fachdienst Straßen- und Wasserbau, Tel. 400-3322 www.goettingen.de/innenstadt

 

Umbau der Fußgängerzone Bürgerrechte nutzen und teilnehmen!

Am Donnerstag, den 8.9.2011, 16.00 Uhr, wird im der Bau- und Planungsausschuss erstmals offiziell über den Ausbau der Weender Straße informiert. Susanne Et-Taib, vom Grundeigentümerverein H + G Göttingen e.V., verschickte am 6.9.11 dazu folgende Stellungnahme (Auszüge) :
"Im Rahmen der Fördermaßnahme "Zentrales Innenstadtquartier" werden in Göttingen ca. 6 ha saniert. Nicht nur die Kanäle, auch die Oberflächen - der Weender Straße und des Platzes vor dem Rathaus sollen erneuert werden. Ferner das Mobiliar und die Beleuchtung in der Fußgängerzone. Dinge, die wesentlich über die Aufenthaltsqualität in unserer schönen Innenstadt entscheiden. Und viel Geld kosten: ca. 3.400.000,00 Euro, wovon knapp 2.000.000,00 Euro die Immobilieneigentümer aus eigener Tasche zahlen müssen. Ein weiterer Grund, mit zu entscheiden was vor der eigenen Tür passiert. "Gerade in den letzten Wochen wurden wir vermehrt darauf angesprochen, wie es denn sein kann, dass die Verwaltung plant und die Bürger nicht ausreichend bzw. rechtzeitig über Maßnahmen informiert sind" (...)
Dieses gilt sowohl für Baumaßnahmen (Düstere Eichenweg), "investorengerecht" geänderte Bebauungspläne (Sternstraße) als auch für die Innenstadtgestaltung. Hier sorgte in den letzten Tagen Informationsmaterial für Irritationen, das auch nicht betroffenen Immobilieneigentümern zugestellt wurde. Fakt und gängige Praxis ist bisher, dass die Verwaltung die formalen Erfordernisse - z. B. die Auslegung - einhält. Aber wer liest schon ständig die öffentlichen Bekanntmachungen? Und sonst wird wenig dafür getan, die Bürger über aktuelle Planungen oder Mitwirkungsmöglichkeiten "auf Stand" zu halten. Viele engagierte Göttinger haben so die Chance verpasst, im Rahmen der Innenstadtkonferenz oder als Bürgerbeirat an der Gestaltung der Innenstadt mitzuwirken. Bei der dem Ausbau der Fußgängerzone soll das jetzt anders werden. Hier ist eine Bürgerveranstaltung und sogar eine Abstimmung per Zettel und Internet vorgesehen. (...) "

 

Stadtplanerischer Cityrundgang August 2009 - Hier Abschnitt Burgstrasse/Speckstraße

29.10.09 / In diesem Bereich liegt urabanes Potential brach. Von der Lage her könnten einige Straßenbereiche der Burg- und Speckstrasse mit ganz anderem Leben gefüllt werden.

Die Speckstraße, eine Straße mit hervorragender Citylage aber gestalterisch völlig vernachlässigt.

Im planerischen Focus: die Burgstraße.

Blick von der Theaterstrasse Richtung Wilhelmsplatz

 

Burgstraße.

Blick von der Theaterstrasse Richtung Ritterplan. Dieser Abschnitt ist ähnlich der Speckstrasse vernachlässigt.

Ausnahme in der Burgstrasse Ecke Ritterplan: Neugestaltete Fassaden.

Erster Veränderungsschritt: Strassengestaltung

Abgesehen von der Frage, ob und wie die Häuser in der Speckstraße und Burgstraße attraktiver werden könnten wird zunächst kontrovers diskutiert, wie gleichzeitig mit der Kanalerneuerung die Straßen-Verkehrsflächen von Theaterstraße und Burgstraße gestaltet werden. Dabei stehen zwei Varianten in der Diskussion.

Seitens der Verwaltung heisst es: "Hinsichtlich der Gestalt- und Aufenthaltsqualität, der Haltbarkeit, der Kosten für die Unterhaltung der Oberflächen und der Herstellungskosten bietet sich die Variante 2 an. Sie ist auch gegenüber der Variante 1 schlüssiger in der Verkehrsführung und verbindet in der gewählten Gestaltung ein hohes Maß an Funktionalität mit Aufenthaltsqualität. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich zukünftig straßenrechtliche Ausweisungen oder Bustrassen verändern können, bietet die Variante 2 mit einer einheitlichen Oberfläche alle Optionen. Die Variante 2 wird deshalb zur Ausführung empfohlen." Bei der von der Verwaltung bevorzugten um 200.000 Euro billigeren Variante 2 mit "Gesamtkosten in Höhe von 894.000,- EUR sollen ca. 380.000,- EUR - auf die Anlieger umgelegt werden, so dass förderfähige Kosten in Höhe von ca. 514.000,- EUR verbleiben. Bei einer Förderhöhe von 50% sollen hiernach ca. 257.000,- EUR aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert werden. Die Restsumme von ca. 257.000,- EUR muss von der Stadt Göttingen aufgebracht werden."

 

Offener Brief der Ratsfraktion Bündnis 90/DieGrünen an die Anlieger der Theaterstraße

Sehr geehrte Damen und Herren, der Verwaltungsausschuss der Stadt hat in seiner Sitzung am 20.10.2009 beschlossen, die Anlieger der Theaterstraße und interessierte Bürger zu einer öffentlichen Anhörung am 9.11.2009 um 18:30 Uhr (Raum 118, Neues Rathaus) einzuladen. Die Verwaltung möchte in dieser Anhörung ihre Pläne zur Neugestaltung des mittleren Bereichs der Theaterstraße und der Burgstraße vorstellen. Die Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Pläne bereits VOR der endgültigen Beschlussfassung vorstellt werden, nicht erst danach, wie ursprünglich von der Verwaltung geplant. So können die Ergebnisse der Anhörung in den Entscheidungsprozess einfließen. Unsere Intervention erfolgte nicht ohne sachlichen Grund: Wir reagieren damit auf die Kritik einiger Anwohner an der Beschlussvorlage (siehe Rückseite). Diese Kritik konzentriert sich auf zwei Punkte: 1. Ästhetik: Die von der Verwaltung präferierte Planungsvariante 2 sieht eine asphaltierte Fahrbahn vor (vgl. Lange Geismarstr.), die eine stärkere Gliederung des Straßenraums mit sich bringt. Würden diese Planungen Realität, würde sich der mittlere Abschnitt der Theaterstraße grundlegend und nachteilig vom gerade fertig gestellten und deutlich einladender gestalteten ersten Teil der Straße unterscheiden. 2. Funktionalität: Durch die Asphaltierung einer abgegrenzten Fahrbahn wird der Durchfahrtcharakter der Straße betont, was als Rückschritt zur gegenwärtigen Gestaltung betrachtet werden kann. Es steht zu befürchten, dass Autofahrer durch die neue Aufteilung des Straßenraumes animiert werden, den mittleren Abschnitt der Theaterstraße noch häufiger missbräuchlich als Abkürzung zum Weender Tor zu nutzen. Wir betrachten die bisherige Gestaltung des Straßenraums als vorbildlich, da sie den Charakter der Straße als Fußgängerzone betont indem sie auf eine Ausweisung getrennter Flächen für Parkplätze, Fuß-, Rad oder Autowege verzichtet. Ohne es zu ahnen verfolgten die Planer vor 30 Jahren bereits ein Konzept, das heute allgemein als „shared space“ (geteilter Raum) bezeichnet und international als fortschrittlich angesehen wird. Die fehlende Aufteilung der Straße führt zu stärkerer gegenseitiger Rücksichtnahme der VerkehrsteilnehmerInnen, größerer „Ausweichfläche“ und Verkehrsberuhigung. Wir präferieren daher die städtebaulich „konservativere“ Variante 1, die – bis auf die Pflasterung – bei der notwendigen Erneuerung (Leitungsträger, Kanalrohre) des Mittleren Teils der Theaterstraße die Grundzüge der derzeitigen Gestaltung beibehält. Zu den wenigen wirklich notwendigen Änderungen gehört unseres Erachtens die behindertenfreundliche Gestaltung der neuen Bushaltestelle.

 

 

Wohn- und Arbeitsstätten auf dem ehemaligen Huhtamaki-Gelände in Weende

27.2.08 / (Pressetext, Stadt Göttingen) Die in einem Workshop vorgestellten Entwürfe zur Entwicklung des ehemaligen Huhtamaki Firmengeländes in Göttingen-Weende werden vom 3. bis 11. März im Foyer des Neuen Rathauses ausgestellt. In der Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Grundstücke am 6. März 2008 werden die Ergebnisse des Workshops der interessierten Öffentlichkeit erläutert. Das Werk des finnischen Verpackungsmittelherstellers Huhtamaki (vorm. 4 P Rube) in Göttingen-Weende, hat vor drei Jahren die Produktion eingestellt. Vom 15. bis 18. Januar fand auf dem Werksgelände in der ehem. Kantine ein städtebaulicher Entwurfsworkshop zur Nachnutzung des Firmengeländes statt. Stadtbaurat Thomas Dienberg konnte in Zusammenarbeit mit dem Investor, der HoKo Verwaltungs-GmbH, Soest, vier interdisziplinär besetzte Entwurfsteams aus Stadtplanern, Architekten und Landschaftsarchitekten für diesen Workshop gewinnen. Drei renommierte Büros aus Aachen, Kassel und Göttingen sowie eine studentische Gruppe der Universität Kassel haben an vier Tagen vor Ort kreative Ideen zur Neugestaltung des Geländes entwickelt. Gemeinsam ist den Entwürfen eine zukünftige Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten sowie eine hohe städtebauliche Qualität durch Einbeziehung des Klosterparks und der Weende. Im Anschluss an die Ausstellung liegen die Pläne in der Verwaltungsstelle Weende, Hennebergstraße 11, bis Ende März zur Einsichtnahme aus.

 

Wohnungsbauprojekt an der Eiswiese

Planung eines Wohnquartiers - Kooperationsprojekt der drei Wohnungsbaugesellschaften

5.10.07 / Die Wohnungsgenossenschaft eG., die Städtische Wohnungsbau GmbH und die Volksheimstätte eG. haben inzwischen mit der Umsetzung des Bauprojektes auf dem Geländer der ehemaligen Rechtsmedizin am Windausweg begonnen. Im August wurde der Abbruch der asbesthaltigen Bausubstanz gestartet, der Abbruch soll Ende 2007 abgeschlossen sein. Das städtebauliche (und landschaftsbauliche) Gutachterverfahren für die planungsrechtliche Umsetzung hat nun die Voraussetzung für ein Fortgang des Verfahrens geliefert.

Im Erdgeschoss des Neuen Rathauses ist vom 4.10.-12.10. (verlängert bis 19.10.) eine Ausstellung zu den Bauplanungen im Bereich Eiswiese, Windausweg zu sehen.
Die Arbeiten von elf Architektur- und Planungsbüros zur Neubebauung des 25.000 qm großen Grundstücks werden vorgestellt. die ersten Plätze machten:

1.Planungsbüro Schmitz (Aachen)
2. Büro Pascolo aus Venedig
3. Büro GAW (Göttingen)
4. Planungsbüro Ahrens und Grabenhorst (Hannover)

Auf dem Areal soll ein neues Wohnquartier entstehen, das in fußläufiger Entfernung südlich der historischen Innenstadt liegt und an den Freizeit- und Grünbereich im Süden der Stadt angrenzt. Die Planungsbüros hatten die Aufgabe, einen breiten Wohnungsmix zu planen, ...

  • der altengerechte Wohnungen mit Gemeinschaftseinrichtungen,
  • Wohnungen für junge Familien,
  • Singles und Zwei-Personenhaushalte
  • sowie Wohnungen für Wohngruppen in Größen zwischen 50 bis 135 qm Wohnfläche vorsehen sollte.
  • Darüber hinaus ging es um verschiedene Nutzungsangebote an zentraler Stelle am Windausweg - z.B. Cafe/Bistro/Gastronomie, Praxen, Büros, Kiosk, Friseur- und Kosmetiksalon, Räume für Veranstaltungen.

Oben: Leiter der Gutachterkommission, Pax

Links die Gewinner des Rankings vor dem Modell,

Rang 1 wurde dem Entwurf des Büros pbs (Planungsbüro Schmitz) aus Aachen zugesprochen, der das Grundstück in sechs annähernd gleich große Quartiere unterteilt, die sich jeweils aus viergeschossigen Gebäuden (eine Zeile, zwei Stadtvillen) und den privaten Grünbereichen zusammensetzen. Im mittleren Bereich zum Windausweg ist ein Quartiersplatz mit Cafe und kleinen Läden vorgesehen. Weitere Freibereiche und Grünflächen sind im mittleren Bereich des Grundstücks geplant.

Ein Areal für mögliche Gemeinschaftsprojekte
1/3 der 3-4 geschossigen Wohnhäuser sollen für alternative Gemeinschaftswohnungen geplant werden. Man denke an Einzelwohnungen mit Gemeinschaftsräumen. Die Wohnungsgesellschaften haben signalisiert, dass sie Gestaltungsideen von Interessenten gerne aufnehmen und es haben sich Projektgruppen gebildet, die ihre Vorstellungen von Wohnen systematisch entwickeln:
Eine Projektgruppe z.B. die von zwei befreundeten Ehepaaren gegründet wurde hat z.B. Kontakt mit der Städtischen Wohnungsbau GmbH aufgenommen, um bei der Planung der Baumaßnahmen Modelle für gemeinschaftliches Wohnen in die Diskussion zu bringen. Die Gruppe umfasst 12 Mietparteien. Die Mitglieder sind zwischen 55 und 70 Jahre alt, die Gruppe ist noch offen und sucht vor allem jetzt noch Jüngere. Bei der Wohnungsgenossenschaft haben sich inzwischen bereits 150 Interessenten für die Wohnungen registrieren lassen.

zum Anfang

.

Sanierung Grone - Beteiligung von BürgerInnen

4.3.07 / Bis zum 13. März dieses Jahres können Vorschläge für die Wahl von fünf BürgervertreterInnen im Unterausschuss Sanierung Grone gemacht werden. Über die Kandidatinnen und Kandidaten soll auf dem nächsten Stadtteilforum am 20. März entschieden werden, das ab 19.00 Uhr im Nachbarschaftszentrum in der Deisterstraße 10 in Grone - Süd stattfindet. Wahlvorschläge werden beim "Quartiersmanagement für die Sanierung Grone" in der Sollingstraße 2b (Tel. 0551 / 509 67 61) oder bei der Stadtverwaltung Göttingen unter der Göttinger Rufnummer 400 - 2545 entgegen genommen.
Bei der Wahl der BürgervertreterInnen im Unterausschuss wird nach Angaben der Stadt eine ausgewogene Verteilung von Geschlechtern, Generationen und verschiedenen Kulturen angestrebt. Dem Unterausschuss gehören neun Vertreter/innen der Kommunalpolitik und neun aus dem Stadtteil an, von denen fünf als Bürgervertreter durch das Stadtteilforum gewählt werden. Sie sollen im Sanierungsgebiet leben oder arbeiten und verschiedene Bevölkerungsgruppen repräsentieren, z. B. Mieter, private Wohnungseigentümer, Bürgerinitiativen und Vereine, ausländische Mitbürger/innen oder Jugendliche. Ergebnisse und Empfehlungen des Unterausschusses, der alle Sanierungsmaßnahmen in Grone begleitet, werden in die Beratungen der politischen Gremien einbezogen.

Leineviertel - Initiative: "Das Leineviertel soll grün bleiben"
1.9.06 / Die letzte grüne Lunge des Leineviertels soll bebaut werden! Der Garten Schiefer Weg 8, verkehrssicher hinter den Häusern gelegen und damit ideales Spielgelände für die Kinder der Anwohner und Nachbarn, bepflanzt mit Beeten und alten Obstbäumen, soll einem Wohnhaus weichen - obwohl bereits auf dem ehemaligen Steritex-Gelände neue Wohneinheiten entstehen und die Spielmöglichkeiten für Kinder im Viertel minimal sind. So haben zum Beispiel Schulklassen aus der Leinebergschule, Kindergarten- und Hortgruppen den Garten für Feiern und Veranstaltungen genutzt.
Gegen dieses Bauprojekt wurden innerhalb weniger Tage mehr als 700 Unterschriften in der Nachbarschaft gesammelt!
Inzwischen haben die Stadtratsfraktionen der SPD und der CDU Ortsbegehungen durchgeführt, auch die GRÜNEN haben das Gelände besichtigt. Die CDU bezeichnete den Garten als "Spieloase"; die Fraktionen zeigten großes Interesse am Erhalt der letzten Grünfläche im Leineviertel. Die Bewohner haben ein Nutzungskonzept erarbeitet, das den Charakter des Gartens erhalten soll und dem öffentlichen Interesse gerecht wird.
Ein Verein ist in Gründung, der beispielweise als Pächter den Garten übernehmen und seine Pflege sicherstellen kann. Das Nutzungskonzept sieht vor, dass Gruppen aus Kindergärten und Schulen dort unter eigener Aufsicht Beete anlegen und pflegen können, die Kinder der Anwohner und Nachbarn dort zu anderen Zeiten spielen, ausruhen oder in den Büschen Hütten bauen können. Die Kindergärten im Sieberweg und der Thomasgemeinde sowie der Hort in der Gartenstraße haben bereits Interesse angemeldet. Dem Besitzer wurde seitens der Stadt ein Gelände zum Tausch angeboten, das wurde jedoch als "unattraktiv" abgewiesen. Am Donnerstag soll nun in einer öffentlichen Sitzung des Bauausschusses das Thema auf die Tagesordnung kommen. Die Bewohner und ihre Kinder wünschen sich, dass den wohlwollenden Worten nun wohlwollende Taten folgen und nach geeigneten Austauschflächen oder für den Besitzer interessanten Alternativen gesucht wird. Das Leineviertel und seine Kinder sind es wert!"

zum Anfang

Bauvorhaben am Groner Tor
Am 24.5.06 stellten Investoren und Baudezernat ein Neubauvorhaben mit 26 Wohnungen auf dem ehemaligen Gelände der Fa. Lützkendorf in der Groner - Tor - Straße 14/15 vor. Beteiligt waren die Geschäftsführung der Heinrich Hecker GmbH & Co. KG, Stadtbaurat Thomas Dienberg, die Leitungen der Fachdienste Stadt- und Verkehrsplanung und Bauordnung, Denkmalschutz und Archäologie sowie der vom Investoren beauftragte Architekt. Man erörterte auch Fragen des Denkmalschutzes, da der östliche Gebäudeteil abgerissen werden soll. Der Komplex am Durchgang zur Gartenstraße wird dagegen erhalten und mit großem Aufwand saniert. Das Areal gilt als stadtgeschichtlich hochinteressant. Es wird davon ausgegangen, dass eine archäologische Grabung stattfindet.

zum Anfang


Baudenkmal aus Unwissenheit abgerissen 16. 01. 06

Beim Bau des Kaufland-Supermarktes auf dem ehemaligen Lünemanngelände wurde ein Gebäude abgerissen, das 1392 erbaut worden war. Dieser Artikel wurde auf eine gesonderte Seite gesetzt, weil eine nachfolgende Auseinandersetzung dazu dokumentiert wird. > zum Artikel

 

Ausstellung Städtebauliches Leitbild / 10.2.06
Die Ausstellung "Leitbild 2020, Göttingen stellt sich der Zukunft", war vom 17. bis 27. Januar 2006 in der Schalterhalle Sparkasse Göttingen zu sehen.Die Ausstellung wird ab 13.Februar 2006 im Flur der 10. Etage des Neuen Rathauses weiterhin zu sehen sein.
BesucherInnen der Ausstellung konnten Anregungen für die künftige städtebauliche Entwicklung Göttingens geben. im Folgenden einige Anregungen von BesucherInnen:

  • Dietrich Denecke: "Mehr Präsenz der Universität im Stadtbild, wohnungsnahe Versorgungsangebote, Rundwege in der Stadtlandschaft auf der Grundlage von historischen Verbindungen"
  • Dr. Grabiele Funck: "Man merkt gar nicht, dass Göttingen einen Fluss hat"
  • Mattias Voigt: "Wohn- und lebensorientierte Innenstadt, keine neuen Supermärkte",
  • Wilhelm Bruinjes: "Autofreie Innenstadt, Vorrang für Fußgänger und Fahrräder",
  • Dr. Eva Diebel-Braune: "Wohnen mit Niveau in der Innenstadt, gemeinschaftliche Nutzung von Innenhöfen",
  • Ines Polzin: "Kleine Grüne Lungen in der Innenstadt mit Intergration des Wassers mit mobilen Sitzgelegenheiten",
  • Dr. Mederake: "Neuauflegung des Grünkonzepts und Vervollständigung des Walls,
  • Christa Horlitz: "Lernen aus den Bausünden der Vergangenheit, kein Abriss historischer Häuser...mehr Kunst, Skulpturen im Grünen
  • Anni Scholz: "..attraktives Leben und Feste in die Stadt"
  • Brigitte Walter wünscht sich einen "attraktiven Schwänchenteich in Weende und Bauflächen für Uni-Bedienstete"
  • Jennifer Ropeter vermisst: "Jugendräume in Geismar",
  • Goca San: Jugendzentren für Jugendliche, die aus verschiedenen Kulturen kommen"
  • Alla Shchigal: "Ich wünsche mir mehr Angebote für Jugendliche, die nicht so viele Möglichkeiten haben, ihre Talente , Interessen etc. auszuleben. Junge Talente sollten mehr gefördert werden."
  • Agatha Macuda: "Unterstützung und Angebote für Eltern, dass sie angeregt werden, mehr Kinder in die Welt zu setzen"
  • Wilfried Arnold fordert "langfristige Planung und sensiblen Umgang mit der Baukultur"
  • Kerstin Busch: "Es muss eine Attraktion als Touristenmagnet errichtet werden"

    zum Anfang

Diskussion um Luenemann-Areal April 03
(8.4.03) Bei den Ratsfraktionen lässt sich eine Zustimmung für eine Bebauung des Lünemann – Areals absehen. Das jetzt vorgelegte Konzept sieht weitere 300 innerstädtischen Parkplätze, neue Einzelhandelsgeschäfte und  Wohnraum vor. Der Investor allein aber bestimme das Tempo des weiteren Verfahrens. Da man sich auf das Modell eines "vorhabenbezogenen Bebauungsplans" verständigt hat, muß der Investor  diesen Bebauungsplan, "einen Vorhaben- und Erschließungsplan sowie einen Durchführungsvertrag" im Entwurf vorlegen und mit der Verwaltung abstimmen. Diese Unterlagen hat der Investor noch nicht zur Verfügung gestellt. Liegen sie vor, können sich die politischen Gremien damit befassen.
Bündnis90/Die Grünen scheinen das Projekt deshalb zu unterstützen, weil es im Gegensatz zu den Kaufparks auf der "Grünen Wiese" zur Belebung der Innenstadt beiträgt: "Die aktuelle Ansiedlung im Lünemann Areal habe gezeigt, dass es möglich sei, Investoren für die Innenstadt zu begeistern. In Ravensburg sei es sogar gelungen, einen Mediamarkt in der Innenstadt anzusiedeln. Und dies nur, weil Rat und Verwaltung dort an ihre eigenen Ziele geglaubt und das Entwicklungspotential nicht leichtfertig auf der Grünen Wiese verschwendet haben." (Pressemitteilung Grüne, 25.06.2002, M. Göbel, D.Lanwert)
Entscheidender Streitpunkt dürfte jedoch die Entstehung des Parkhauses auf dem Lünemann-Areal sein. Der Einzelhandel argumentiert, dass 70% der Kunden mit dem Auto kommen und das auch die Leute sind, die mehr kaufen als die Fußgänger. Und für zusätzlichen Parkraum käme nur das Gelände des alten Stadtbades oder das Lünemann-Areal in Frage.

zum Anfang

 

Neuer Parkraum in der Innenstadt !

Schon lange beklagen die Einzelhandelsgeschäfte der Innenstadt eine Blockade des Verkehrszuganges. In Geschäften die mit dem Auto nicht erreichbar sind, wird eben nur so viel gekauft, wie man tragen kann. Daher geht es seit längerer Zeit immer wieder um das Thema "Mehr Parkplätze in der Innenstadt". Nun wurde eine von der Verwaltung in Auftrag gegebene Planungsstudie auf einer Pressekonferenz vorgestellt, die verschiedene Szenarios entwirft und in graphischen Simulationen veranschaulicht. Es handelt sich um die Nutzung von innerstädtischen Freiflächen für den einkaufsbedingten Parkverkehr, und zwar um : (Satire!)

> Nutzung des Wilhelmsplatzes -Szenario 1
> Nutzung des Johanniskirchplatzes - Szenario2
> Nutzung der Goethealle - Szenario 3
Wegen urherberrechtlicher Bedenken wurden die nebenstehen verlinkten Seiten gelöscht - es waren gegenübergestellt: Fotos von früher mit Parkplätzen und Autos und heute als Park und Fußgängerbereiche - nur in anderer zeitlicher Reihenfolge präsentiert.

Darüberhinaus: Da man festgestellt hat, dass in der Göttinger Innenstadt unverhältnismäßig wenige Seeleute, Matrosen und Passagiere einkaufen, wurde in einer zusätzlichen Planungstudie in Zusammenarbeit mit der unteren Wasserbehörde auch die Möglichkeit des Baus eines See- und Binnenhafens in Göttingen untersucht:

> See- und Binnenhafen-Studie für Göttingen

 

Danielowskis Parkentscheidungen nach Gutsherrenart

7.11.02/ Oberbürgermeister Danielowski hat kurz vor der Ratssitzung verfügt, dass das kostenlose Abendparken unbefristet weitergelten soll obwohl gerade dazu in der Ratssitzung entschieden werden sollte. Die Grünen streben an, derartige Entscheidungen künftig dem Rat vorzubehalten, dann hätte Danielowski nichts mehr zu melden.  Das als Modellversuch angelegte Projekt "kostenloses Parken ab 17.00 Uhr" sollte schon im Mai diesen Jahres auf seine Wirksamkeit überprüft werden aber der Oberbürgermeister hat bis heute keinen Nachweis dieser Wirksamkeit vorgelegt. "Die Grünen bevorzugen die von ihnen forcierte Parkmünzen-Initiative von Innenstadthandel und Stadtwerken. Die Parkmünzen seien wesentlich effektiver, da sie den ganzen Tag über für alle Verkehrsmittel den Zugang zur Innenstadt subventionieren und gleichzeitig den Autoverkehr in die Parkhäuser lenken anstatt den Parksuchverkehr über die Innenstadt zu verteilen. Zugleich seien sie ein Marketing-Instrument für den Innenstadthandel." (Pressemitteilung Grüne)

zum Anfang