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Soziales (Leitseite) Einführung
einer SozialCard 2009 Einführung einer SozialCard 2009
Zur Broschüre SozialCard 2.7.09
/ Nun ist sie also endlich da, nachdem vor vielen Jahren das Sozialforum
, die Arbeitslosen, der Paritätische und schließlich die GoeLinke immer
wieder die SozialCard gefordert haben. Am
29.6.09 teilte die Stadt in einer Pressererklärung der Göttinger Sozialdezernentin
Dr. Dagmar Schlapeit-Beck mit, dass nun nach Genehmigung und Freigabe des
Göttinger Haushalts 2009 die 2008 beschlossenen Vergünstigungen durch
die SozialCard gewährt werden könnten. Aber
es kann nur ein magerer Anfang sein. Wir haben die Auflistung von Ermäßigungen
mal genauer geprüft und neben einigen wirklich lobenswerten Fällen massenweise
"heisse Luft" entdeckt.
Die folgende Auflistung ist eine Überprüfung der Broschüre "SozialCard" (pdf) vom Juni 2009
Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Stadt Göttingen, Redaktion: Öffentlichkeitsarbeit / FB Soziales, Grafik-Design: Werbeagentur Schallenberg GmbH, Druck: Weender Druckerei GmbH & Co. KG T5/6/09 Gesu
Beschluß Ratssitzung zur SozialCard
vom 7.11.2008, Quelle
goettingen.de "1. Nach
dem Muster des Landkreises Göttingen als örtlicher Träger der Grundsicherung
für Arbeitsuchende (SGB II) wird die Stadt Göttingen bei Ausgabe der
Leistungsbescheide nach dem SGB II, SGB XII, AsylbLG und WoGG eine Bescheinigung
als SozialCard, wie unten angegeben, für jeden Leistungsempfänger/in
ausdrucken.
Anmerkung
zum Nörgelbuff - Zuschrift
2.7.09
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| 2004-2006
Forderung nach einem Sozialticket Bereits November 2004 war auch in Göttingen die Forderung von Arbeitslosen laut geworden, dass die Nutzung öffentlicher Einrichtungen und Verkehrsmittel durch ein "Sozialticket" vergünstigt werden müssen, ansonsten wären ALG 2 EmpfängerInnen von der Gesellschaft ausgeschlossen. Nun gibt es dankenswerterweise eine neuerliche Initiative in dieser Richtung die wir gerne hier veröffentlichen. Es wäre wünschenswert, dass dieses Thema genügend Aufmerksamkeit im Kommunalwahlkampf erfährt, weil dann vielleicht eine Durchsetzung der Forderung nach einem Sozialpass gelingt. "Einladung für
einen Runden Tisch zur Erstellung eines Konzeptes für die Teilhabe am gesellschaftlichen
und kulturellen Leben in Göttingen am 27.02.2006 um
18.30 im Gemeindesaal der Katholischen St. Michael-Kirche" 20.000 Menschen in Göttingen sind betroffen "Für mindestens 20.000 Menschen in Göttingen, d.h. jede/n sechsten BewohnerIn ist das Leben von Erwerbslosigkeit und/oder materieller Armut geprägt! Rentnerin oder ALG II-Empfänger, als alleinerziehender Geringverdienerin oder als erwerbsunfähiger Handwerker, als Schülerin im sozialen Brennpunkt oder Migrant mit Gutschein, als Student ohne Einkommen oder als insolvente Existenzgründerin, sie alle sind aus materieller Not von einer gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt.
Der Bus ist zu teuer; das Schwimmbad ist der Luxus, den ich mir mal gönne, wenn ich mich zur Göttinger Tafel getraut hätte und dadurch an Lebensmittelkosten was einsparen konnte; die Kneipe: Nur peinlich, weil jede/r merkt, warum ich heute nur ein Mineralwasser bestelle; die Sauna leiste ich mir nur, weil ich den Geschenkgutschein noch hatte... . Wo die Gesellschaft zwischen Arm und Reich spaltet, wo der Gesetzgeber die Lücken gelassen oder geschafften hat, da setzt das Konzept des Sozialpasses an, der auf der Ebene der Kommune zu diskutieren ist." Die Forderung Sozialpass kommt auf die kommunale Tagesordnung "Wir
laden daher alle Instanzen des sozialen und kulturellen Leben und die Institutionen
und AkteurInnen der Anbieter von gesellschaftlicher Teilhabe und Mobilität
ein, in einer der Städte, in denen es ein "Bündnis für Familie"
gibt, auch das Thema Sozialpass aufzugreifen. Dabei sollen Beispiele aus anderen
Städten aus Deutschland und Österreich ebenso vorgestellt werden, wie
bereits vorhandene Regelungen und Erfahrungen in der Stadt und in den jeweiligen
Einrichtungen. Dabei sollen auch die Teilhabe an gesundheitsförderlichen
Dienstleistungen der Kassen und Leistungserbringer angesprochen werden, da Armut
nicht nur kränkt sondern auch krank macht. Und Krankheit ist nur teuer, sondern
behindert auch die Chancen einer auskömmlichen Selbstversorgung durch Erwerbstätigkeit. |
| Konkrete
Vorschläge zur Sozialcard 16.5.05 Die AG Sozialpass des Göttinger Sozialforums hat nach der öffentlichen Debatte und den Sitzungen bei der Stadt Göttingen ihre Vorschläge zur Einführung eines Sozial- oder Familienpasses (Vorschläge in den Ratsgremien) nun im Folgenden zusammengefasst:
Aktion "Kuckt – der Sozialpass kommt!" des Göttinger Sozialforums i.A. Manfred Grönig/Marco Kniephoff/Robert Schmiedl Aus
der längeren Begründung ein Auszug zum Thema "Ausgrenzung verhindern": "Die Verwaltung
stellt, wie bereits in einer ersten Vorlage im Sozialausschuss geschehen, nach
dem Beispiel anderer Städte eine Liste der Vergünstigungen und Befreiungen
städtischer oder stadtnaher Einrichtungen zusammen, die über die Medien
und alle relevanten Beratungseinrichtungen öffentlicher und freier Träger
und bei Antragstellung oder Nachfrage direkt an die Anspruchsberechtigten ausgehändigt
bzw. verschickt wird. Diese Vorgehensweise ermöglicht unter anderen Trägern
von Angeboten, die es den KuckT-NutzerInnen ermöglicht, wieder aktiv am Gemeinwohl
teilzuhaben und Angebote speziell auf Kuckt-NutzerInnen auszurichten. Dieses ermöglicht
KuckT-Besitzern eine Partizipation am gesellschaftlichen Leben trotz prekärer
finanzieller Situation und sollte abdriften in Frustration und Langeweile verhindern,
soweit es durch minimalen Aufwand, der durch KuckT betrieben wird, überhaupt
möglich ist. |