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goettinger stadtinfo Texte
und Bilder © Impressum 48-Stunden-Uni 48
Stunden Uni 2005 48
Stunden Uni 1999 >
48 Stunden Uni 2001 Programm
open
uni Termine - Vorbereitungsgruppe,
das "open_uni Team" trifft sich am: 30.8., 6.9., 27.9., 18.10. , jeden
dritten Donnerstag, immer um 18 Uhr im Fachschaftsraum Sozialwissenschaften. (Im
Im Socio Oeconomicum , Platz der Göttinger Sieben)
- AG
Parties organisiert zwei Partys im Rahmen der open_uni. Vorbereitungstreffen mittwochs
13 Uhr im "Bunten Raum" (Philosophisches Seminar, Humboldtallee 19 a,
Keller).
- AG
Öffentlichkeit ab 9.8 donnerstags um 14 im FSR Sowi -Raum im Ökonomikum
(E 80)
- 18.
Oktober: Aktionstag für Freiräume und freie Bildung
- 24.
Oktober open uni
Open
Uni - Freiräume nur für Studierende oder Öffnung für die Gesellschaft? Die
"Open Uni" soll die Tradition der früheren 48 Stunden - Uni fortsetzen.
Allerdings scheint sich der Schwerpunkt mehr auf die eigenen studentischen Interessen
verschoben zu haben. Hatte man früher noch eine Öffnung der Uni für
die Bevölkerung allgemein im Auge, so geht es nach einer Erklärung der
Vorbereitungsgruppe nun darum "den Begriff Bildung neu zu besetzen und zu
leben: Nämlich als die Entfaltung und Verwirklichung individueller Interessen
und Fähigkeiten." Ausgerechnet unter dem Namen "Open Uni"
wird die Öffnung der Uni nach außen nicht mehr in den Mittelpunkt gestellt. "Die
jetzige Open_Uni, wie das Projekt inzwischen heißt, wurde nahezu gleichzeitig
mit zwei anderen Kampagnen initiiert, zu denen vielfältige inhaltliche Verknüpfungen
bestehen. Bewohner_innen selbstverwalteter Studentenwerkswohnheime starteten kürzlich
die Kampagne Here to stay, um die kollektiven Mietverträge zu verteidigen
und somit die Struktur der Wohnheime zu erhalten. Parallel dazu riefen Studierende
die Kampagne delete.control - enter.space [Freiräume & Emanzipation]
ins Leben. Ziel ist es, einen Ersatz für den erst kürzlich verloren
gegangenen selbstverwalteten Raum an der Uni, das Café
Kollabs, zu schaffen." Ausserdem wird auch Bezug genommen auf die "
nicht abnehmenden Kürzungsrunden" und die "kürzlich eingeführten
Studiengebühren" . Es geht also um den "Erhalt und die Etablierung
von Freiräumen" für Studierende "Es muss auch weiterhin Strukturen
geben, die sowohl selbstorganisiertes Leben und Lernen als auch den kritischen
Austausch ermöglichen." 48-Stunden-Uni
5.12. - 7.12.2005 Trotz
widriger Bedingungen durch Raumbeschränkungen traf ein breit gefächertes
Programm auf großes Interesse bei den zahlreichen BesucherInnen. Der Vortrag
von Kurz so wurde berichtet, war von mehr als 100 Leuten besucht, auch die Veranstaltungen,
die die ganze Nacht durchgingen fanden ihr Publikum. Während die BWLerInnen
fleißig im Oec zu ihren Veranstaltungen marschierten fand in unmittelbarer
Nachbarschaft ein völlig anderes Programm statt.
 | Eingang
des Oec während der 48 h Uni |  |
2005: 48h
Uni freie Bildung für Alle und ...
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...damals vor
20 Jahren 1985: Volksuni
| Volksuni
1985 veranstaltet vom AStA Uni Göttingen, Gegenunikollektiv und Volksuniplenum
(inzwischen gibt es Leute, die das Wort "Volk" nicht mehr dulden möchten,
weil es "völkisch" ist., siehe dazu auch die Satire
"Weg mit dem Volk", tja times are changing) Gruppe
"aktion und kritik" entscheidet, dass eine 48h-Veranstaltung nicht stattfindet
Für Dienstag den 6.12. war um 14 Uhr angekündigt: "Sarayacu,
ein Quichua-Ort im ecuadorianischen Regenwald" bei der Veranstaltung ging
es um die Ölförderung des Chevron/Texaco-Konzerns und der damit verbundenen
Vergiftung des Bodens und Wassers durch ca. 60 Millionen Tonnen ausgelaufenes
Öl. 30.000 Betroffene klagten bereits 1993 gegen den Konzern weil er jahrelang
wissentlich die Verseuchungen fahrlässig duldete. Der Fall ist inzwischen
vor der Menschenrechtskommission gelandet aber der IWF drängt die Ecuadorianische
Regierung dazu, die Regenwälder für die Ölförderung zu öffnen
ohne sich um die Folgen für die Menschen zu kümmern oder die Durchsetzung
der Ölinteressen mit Militär zu kritisieren. mehr infos: www.sarayacu.com
Diese Veranstaltung wurde von der Gruppe "aktion und kritik" gestört.
Haupt "Argument": "Wer von 'Völkern' spricht kann sich vom
völkischen Denken nicht distanzieren". Hieß es im Flugblatt an
der Uni noch "Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf der
48h-Uni stören" stand in der GöDru vom 16.12. "GfbV sabotieren".
Die VeranstalterInnen, die diese Veranstaltung ins Programm mit aufgenommen hatten,
rührten keinen Finger , will heissen ließen die Gruppe "aktion
und kritik" bei der Störung gewähren, was schließlich zum
Abbruch der Veranstaltung führte. Zwar war die Aufnahme der Veranstaltung
bei der Veranstaltergruppe strittig aber es hätte "zu lange gedauert,
es auszudiskutieren" deshalb fand sie statt. Schließlich entschied
dann die gruppe aktion und kritik, dass sie nicht stattzufinden habe, störte
die Veranstaltung mit einer aufoktroyierten Diskussion gegen den Willen der Leute,
die daran teilnehmen wollten, bis die Veranstaltung abgebrochen wurde. Siehe
auch: www.goest.de/antifa_gfbv.htm |