Erste
reguläre Nummer
3.2.06 Die
Göttinger Wochenzeitung startete am 3. Februar 2006 mit ihrer ersten regulären
Nummer von 32 Seiten. Sie kostet 2,20 Euro und kann bei Kiosken, Bäckereien und
im Buchhandel jeden Freitag mancherorts auch Donnerstags neu gekauft, sowie im
Abo zu gestaffelten Preisen bezogen werden. Eine schöne Formulierung:
Sie "bricht überregionale Themen auf eine lokale Ebene herunter stellt Göttinger
Themen in einen globalen Kontext" Die Ressorts sind Politik und Soziales
/ Wirtschaft und Arbeit / Kultur / Stadtentwicklung, Umwelt und Ernährung / Sport
/ Vermischtes / offene Beteiligungsseiten, LeserInnenforum. Die InitiatorInnen
schreiben in einer Mitteilung "die Göttinger Wochenzeitung richtet sich an
eine engagierte, linksliberale Leserschaft" · Der Vertrieb erfolgt über
Pressegrosso Tonollo und Deutsche Post AG. Die Göttinger Wochenzeitung ist
eine eingetragene Genossenschaft und acht festangestellten MitarbeiterInnen
Erste
öffentliche Redaktionskonferenz 16.12.05 Im
Rahmen der Vorbereitungen des Zeitungsstarts fand am 16.12 um 14 Uhr im kleinen
Saal der Kirchengemeinde von St. Johannis eine "öffentlichen Redaktionskonferenz"
der Wochenzeitung statt bei der MitarbeiterInnen und interessierte Öffentlichkeit
zusammentrafen. Bereits vorher hatte sich die fünfköpfige hauptamtliche
Redaktionsgruppe erstmalig zusammengefunden und mehrere Stunden das Redaktionskonzept
diskutiert. Die 2 Frauen und 3 Männer der Redaktionsgruppe stellten die geplante
Gliederung der geplanten regulären 32seitigen Ausgabe mit den verschiedenen
Rubriken vor. Als Gäste der öffentlichen Redaktionssitzung waren 7 VertreterInnen
anderer Medienprojekte und freie JournalistInnen erschienen, die z.T. konkrete
Vorstellungen möglicher Themen oder Projekte der Zusammenarbeit einbrachten.
Eine Gruppe freier JournalistInnen präsentierte als "Geschenk"
eine lokal spezifische Themenliste für Artikel mit den dafür kundigen
AutorInnen. Bei der Erörterung der Zeilenhonorare für Freie wurde überraschend
und erfreuliche festgestellt, dass man sich durchaus mit der Bezahlung bei anderen
Zeitungen messen könne. Als Büro hat man übrigens Räume
im Eckhaus Weender Straße/Reitstallstraße (gegenüber Carré)
gefunden. Ob man in der Umgangssprache GöWo oder GWZ einführen sollte
blitzte als Frage zwischendurch auf. Die Erinnerung an GTZ so einige solle man
jedoch lieber vermeiden. Das Thema "Veranstaltungskalender" zeigte die
vielen Überlegungen, die damit verknüpft sind und überhaupt zeigte
jeder Diskussionspunkt, wie viele Fragen immer wieder auftauchen, die erst die
Praxis genauer stellen oder beantworten wird. Mehrfach wurde die Frage der
Rückkoppelung mit der LeserInnenschaft angesprochen: Natürlich gibt
es eine LeserInnenbriefseite, aber auch Frageaktionen in den ersten Ausgaben,
regelmäßige öffentliche Diskussionen zur Herstellung einer "Teilhabe"
an der redaktionellen Gestaltung und Überlegungen, wie das Internet für
die verstärkte Interaktivität zu nutzen sei. Anders
als geplant waren bei dem Treffen nur das Redaktionsteam anwesend, LayouterInnen,
AnzeigenakquisiteurInnen, freiberufliche redaktionelle Mitarbeiter, Hilfskräfte
für Vertrieb und Marketing sowie PraktikantInnen waren noch nicht dabei.
Die personellen Ressourcen wurden für die Größe des Projektes
als sehr knapp angesehen, immerhin gilt es wöchentlich 32 Seiten zu füllen.
Daher kam auch der Hinweis, es handele sich immer noch um ein "gras root"-Projekt
, ein Mitmachprojekt, das ohne freiwillige Hilfe von außen nicht gelingen
könne. Dieser Aspekt wurde auch mit einer gewissen Gedrücktheit geäußert,
andererseits war unverkennbar auch die Freude an einer Aufbruchstimmung zu merken,
dass es jetzt endlich losginge nach der langen Durststrecke der Vorbereitung.
 Balkeninschrift
im Vorraum der Redaktionssitzung: Also weg mit allen Bedenken ?!
Wochenzeitung Start am 3.2.06 angekündigt
14.12.05
Genügend Geld für einen Start zusammen Vorstand und Aufsichtsrat
der Verlagsgenossenschaft hatten im November 05 beschlossen, dass die Göttinger
Wochenzeitung ab 3. Februar 2006 an den Start geht, d.h. ab dann wöchentlich
mit 32 Seiten Umfang erscheint. Die Genossenschaft hat inzwischen mindestens 298
Mitglieder die 457 Anteile á 100 Euro gezeichnet haben (Stand: 15.12).
Aus Krediten und evtl. aus Fördermitteln werden weitere Mittel erwartet,
so dass die finanziellen Vorgaben für einen Start gegeben sind. Die finanzielle
Existenz über die Startphase hinaus entscheidet sich mit der Entwicklung
der Verkaufszahlen, der Abonnentenzahl und des Anzeigengeschäftes.
Arbeitsbedingungen "wie im Non-Profitbereich üblich"
Bis November hatte die GWZ noch zwei Redakteure für die Ressorts "Kultur"
und "Wirtschaft, Arbeit & Soziales", einen Mitarbeiter für
eine halbe Stelle als Layouter in der "Satz & Layout / Fotoredaktion" und
AnzeigenakquisiteurInnen gesucht. Darüberhinaus werden jetzt noch Hilfskräfte
für Vertrieb und Marketing sowie PraktikantInnen gesucht. Allerdings
darf man bei der Göttinger Wochenzeitung normale tarifliche Arbeitsplätze
erwarten, denn es heisst: "Was wir leider nicht bieten können: Einen tariflich
bezahlten Arbeitsplatz mit langfristiger Beschäftigungsgarantie und entsprechenden
Sozialleistungen. Was wir bieten: Eine Entlohnung, die sich an Tätigkeiten
im Non-Profit Bereich orientiert, sowie eine sinnvolle Beschäftigung mit
flexiblen und weitgehend selbstbestimmten Arbeitszeiten an einem interessanten
und ungewöhnlichen Arbeitsplatz. Der eigenen Kreativität sind kaum Grenzen
gesetzt. Darüber hinaus bietet die Beschäftigung ungewöhnlich weitreichende
Möglichkeiten der betrieblichen Mitbestimmung. Teilzeitarbeit ist möglich
und erwünscht." Für die AkquisiteurInnen erfolgt die Entlohnung
"nach Vereinbarung - ganz oder teilweise auf Provisionsbasis. Die Anzeigenakquisiteure
der Göttinger Wochenzeitung arbeiten in eigener Verantwortung." Die freien
MitarbeiterInnen werde wie üblich auf Honorarbasis bezahlt und die Praktikumsarbeit
erfolgt vier Wochen ohne Bezahlung. Einzig die Hilfskräfte für Vertrieb
und Marketing also für das Verteilen der Göttinger Wochenzeitung am
Freitag sowie für die Abo-Werbung und für Marketing-Aktionen in der
Innenstadt erhalten Bezahlung zu einem festen Stundensatz nach geleisteter Arbeitszeit.
Und darüber hinaus ganz allgemein werden die LeserInnen im Blog der Wochenzeitung
angesprochen: "Eine lokale und unabhängige Zeitung ist auf Deine ehrenamtliche
Mitarbeit angewiesen."
Wir wünschen den KollegInnen viel Erfolg Wir wiederholen an diese
Stelle nicht noch einmal unsere bereits früher geäußerten Bedenken
hinsichtlich einer Finanzierung des laufenden Geschäftes nach der Startphase
und wünschen der GWZ, dass wir mit unseren Bedenken einfach falsch gelegen
haben. Und uns wünschen wir, dass die Ausgaben der GWZ mit herzhaftem kritischen
Biss auf den Markt kommen. (Infos aus www.goettinger-wochenzeitung.de
, http://goettinger-wochenzeitung.blogspot.com/ , der Rundmail zur öffentlichen
Redaktionssitzung)
September
2005 Aktivengruppe
der Göttinger Wochenzeitung trifft sich seit 14. Juli 2005 an jedem 2.
und 4. Donnerstag im Monat um 20 Uhr im Apex, oben im Seminarraum. Blog
Es gibt seit einiger Zeit ein Blog
der Wochenzeitung das von jemandem aus Berlin eingerichtet wurde. (gibts auch
nicht mehr ...Der Blog der Göttinger Wochenzeitung wird anscheinend jetzt
von Leuten betrieben, die nach China, Japan oder Korea ausgewandert sind.) Geduld
wird strapaziert Insgesamt wird die Geduld derjenigen die diesen Versuch wohlwollend
beobachten arg strapaziert. Ankündigungen werden zeitlich endlos überzogen
und es folgten seit über 3 Jahren immer wieder neue Ankündigungen, die
wiederum zeitlich überzogen wurden. Immer wieder kommt es zu Nachfragen,
was denn der neueste Stand des Projektes sei, aber auch die Webseite der Wochenzeitung
gibt darüber wenig Auskunft. Damit werden natürlich die vielfachen Zweifel
genährt, die sich inzwischen bezüglich finanziellen Realisierbarkeit
des Projektes gebildet haben. Mehr
Richtung Internet? Nun war zu hören, die InitiatorInnen versuchen auf
dem Sektor der Internetpräsenz intensiver tätig zu werden. ......... November
2004 Gründungsversammlung
der Verlagsgenossenschaft Göttinger Wochenzeitung 26. November 2004
im Ausbildungsrestaurant von "Arbeit & Leben", Lange Geismarstraße
72 Mit
9 Monaten Verspätung fand am 26.11.04 die Gründungsveranstaltung der Göttinger
Wochenzeitung statt. Bislang haben 191 natürliche und juristische Personen Anteile
im Wert von 29.100 Euro gezeichnet (Stand: 13.11.2004) weit weniger als anfänglich
geplant (**) Bis 29.11. haben 199 Personen, Organisationen und Unternehmen über
300 Anteile im Wert von 30.400 Euro gezeichnet. "Der Start der Zeitung wird
nicht erfolgen bevor 35.000 Euro an Startkapital beisammen sind."
Die Göttinger Wochenzeitung, so die Initiatoren Jens Wortmann und Jürgen Bartz
"wird voraussichtlich ab Frühjahr 2004 wöchentlich freitags erscheinen.
Sie bietet klar positionierte Meinungsbeiträge und Hintergrundberichte aus linksliberaler
Perspektive. Die Zeitung wird von einer professionellen Redaktion erstellt und
finanziert sich aus Verkaufs- und Anzeigenerlösen." Als zukünftige
Miteigentümer der Genossenschaft und Mitherausgeber der Zeitung waren 50 AnteilszeichnerInnen
an diesem Abend anwesend, um die Gründung der Genossenschaft formal zu beschließen.
Sie gaben ihre Zustimmung zur Satzung (einstimmig) und zum Redaktionsstatut (mit
wenigen Gegenstimmen). Darüber hinaus wählten sie den ersten Aufsichtsrat und
Vorstand: Aufsichtsrat: Cristian Barsch, Heike Nückel Sebastian Schulten. Als
ehrenamtlicher Vorstand wurde gewählt: Hendrik Abel, Jürgen Bartz, Gabriele Sümer.
Unmittelbar nach der offiziellen Gründung trat erstmals der neugewählte Aufsichtsrat
zu einem Treffen zusammen. Er berief den Kulturmanager und ehemaligen Geschäftsführer
des StadtRadio-Göttingen, Jens Wortmann zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied.
Die Satzung und das wirtschaftliche Konzept der Zeitung müssen nun vom zuständigen
Genossenschaftsverband und vom Göttinger Amtsgericht erst noch genehmigt werden.
Es ist allerdings damit zur rechnen, dass bis zur Eintragung mindestens sechs
bis acht Wochen vergehen werden. Mit einem regelmäßigen Erscheinen der Göttinger
Wochenzeitung ist daher frühestens in zwei bis drei Monaten zu rechnen (Nach
einem Text von Jürgen Bartz) (**) Auf
der Homepage der Wochenzeitung stand vorher zu lesen: "Zur Gründung der Genossenschaft
benötigen wir mindestens 50.000 Euro Startkapital. Dieser Betrag entspricht 500
Genossenschaftsanteilen im Wert von jeweils 100 Euro. Wir werden erst dann zur
Gründungsversammlung einladen, wenn diese 500 Anteile gezeichnet wurden und das
Startkapital zur Verfügung steht. Erst danach wird der gewählte geschäftsführende
Vorstand das Geld einsetzen, um die notwendigen Anfangsinvestitionen zu tätigen." Mai
2004 Ehemaliger Bericht
über den Stand des Projekts am 23. Mai 04 Am 24.2.04 war die Gründungsveranstaltung
angepeilt worden, aber es waren noch nicht ausreichend viele Genossenschaftsanteile
gezeichnet gewesen. Angestrebt sind 500 Anteile a 100 Euro, Mitte Februar waren
es 150, am 23. März 179 und im Mai 193 Anteile. Die Erste Probenummer
wurde von vielen als "ohne Biß" charakterisiert, viele wünschten aber
der Wochenzeitung dennoch weiterhin, dass sie auf die Beine kommen möge. Für den
10. Juni 2004 ist nun eine zweite Probenummer angekündigt. Sie wird u.a. mit "vorab
gezeichneten Genossenschaftsanteilen" und Werbung finanziert. Man darf
gespannt sein, wie die neue Probenummer von potenziellen LeserInnen angenommen
und welchen Erfolg die damit verbundene Werbekampagne zur Gewinnung neuer Genossenschaftsmitglieder
haben wird. Die nächste öffentliche Versammlung des Wochenzeitungsprojektes
wird nach dem Erscheinen dieser zweiten Probenummer erfolgen. Vorher soll noch
ein Treffen der AnteilzeichnerInnen stattfinden, bei dem die Verteilung der Auflage
von 5000 Stück organisiert werden soll. Januar
2004 Probeausgabe der
Wochenzeitung 16.1.04 Am Freitag
den 16.1.04 startete die "Göttinger Wochenzeitung" mit einer Probeausgabe,
Null-Nummer, Werbeausgabe oder wie auch immer die erste Ausgabe der neuen "Göttinger
Wochenzeitung". Sie wird zur Einführung kostenlos verteilt und liegt in mit
5000 Exemplaren zumindest an folgenden Stellen aus: Buchladen Rote Straße, Café
Kabale und Theaterkeller (beide Geismar Landstr. 19) Café Gromo (Goetheallee),
Mensa, Apex.
 | Probeausgabe
Januar 2004 - Titelseite und letzte Seite | November
2003 Zweite Info-Veranstaltung
des Wochenzeitungsprojektes Am
13. November 2003, 20:00 Uhr fand die zweite Info-Veranstaltung im Gemeindesaal
der St. Johannis-Kirchengemeinde statt, bei der über die fortlaufenden Vorbereitungsarbeiten
berichtet wurde. Inzwischen befindet sich der Satzungsentwurf bei der Prüfstelle
des Genossenschaftsverbandes. Die als besonders penibel prüfend bekannte Stelle
wird im Dezember 2003 erste Rückmeldungen geben, ob sie das Konzept für wirtschaftlich
tragfähig hält und deshalb grünes Licht für die Eintragung als Genossenschaft
gibt. In
der Zwischenzeit werden verbindliche Bereitschaftserklärungen eingesammelt, in
denen sich Leute als Genossenschaftsmitglieder anmelden. Diese müssen erst dann,
wenn von Verband ein positiver Prüfungsbescheid vorliegt, ihre Genossenschafts-Anteile
auch einzahlen. Der Mindest-Einsatz beträgt 100 Euro, inzwischen wurden bereits
51 Anteile verbindlich gemacht. Benötigt werden 500 für die 50.000 Euro Genossenschafts-Kapital.
 | Jens
Wortmann und Jürgen Bartz (v.l.n.r.) Die Genossenschaftler starten mit grüner
Tomate und wollen dass die Tomate rot wird. Jürgen Bartz hält ein Zeichnungsformular
für Genossenschaftsanteile hoch. Ein für Wohltätigkeiten bekannter Gast :-) drückte
Jens Wortmann fürs Foto einen Genossenschaftsanteil von 100 Euro in die Hand |
Für die viele neuen unter
den 26 BesucherInnen der Veranstaltung wurden etliche Informationen der ersten
Veranstaltung noch einmal wiederholt; es wurde aber darüber berichtet, wie man
die Anregungen aus den Diskussionen der ersten Veranstaltung verarbeitet hat.
Z.B. wurde diesmal ein detailliertes Konzept für die Dauerfinanzierung vorgestellt,
dessen Fehlen bei der ersten Veranstaltung bemängelt worden war. Im Dauerbetrieb,
also nach der Startphase, die v.a. mit den Genossenschaftsanteilen finanziert
wird, wird das Projekt mit einer monatlichen Einnahme/Ausgabe von ca. 28.000 Euro
operieren. Dieses Konzept beinhaltet als größten Posten 6,5 feste MitarbeiterInnen-Stellen.
Bei der Einnahmenseite rechnet man mit 2.500 verkauften Exemplaren bei einem Verkaufspreis
von 2 Euro und einem Anzeigengeschäft von ca. 15.000 Euro. Die "Göttinger
Woche", die laut einem der anwesenden damaligen Mitarbeiter völlig unprofessionell
arbeitete, hatte eine Verkaufszahl von 500, lässt sich seiner Meinung nach
aber in keiner Weise mit dem nun begonnenen, auf Qualität setzenden Projekt vergleichen.
Mehrfach positive Reaktionen gab es auf die Präsentation eines ersten Lay-Out-Entwurfs,
der durch großzügigen Weißraum und großformatige Fotos offene Lockerheit vermittelte.
Allerdings wurde das Lay-out auch ohne die geplanten 12 % Platz für Werbung
präsentiert. Im Dezember 2003 jedenfalls soll eine erste 8 Seitige Probenummer
herauskommen.
 | Nach
der Veranstaltung am 13.11. fanden noch angeregte Gespräche über das Wochenzeitungs-
Projekt statt. Nebenbei wurden dann auch noch weitere Anteile gezeichnet! |
Auch im Bereich Internet haben
die beiden Hauptinitiatoren Pläne. Über das Internet soll Interaktivität hergestellt
und ein Archiv zugänglich gemacht werden. Allerdings wird die aktuelle Ausgabe
der Zeitung erst später im Netz zu lesen sein. Die Planung im Internetbereich
scheint davon auszugehen, dass dieser Bereich nach einer ersten Installation weitgehend
automatisch läuft und auf die Mitarbeit der User aufbauen kann. Das ist eine gewagte
Annahme, denn ohne Moderation kann ein interaktives Portal nicht richtig gut werden.
So wird man sich schließlich fragen "Soll man wirklich bezahlte Arbeit
in einen Bereich investieren, der keinen oder nur einen geringen Ertrag über Bannerwerbung
und Bezahlfunktion abwirft?" Die
Unterlagen für die Zeichnung der Anteile und weitere Informationen finden sich
auf der Webseite des Projektes www.goettinger-wochenzeitung.de
Auszüge
aus dem Flyertext der Wochenzeitung Der
ganze Flyer-Text ist von der Webseite der Wochenzeitung als pdf-datei downloadbar
"Insbesondere der Zeitungsmarkt wird maßgeblich von einer einzigen Lokalzeitung,
dem Göttinger Tageblatt, bestimmt. (...) Mit der Göttinger Wochenzeitung wollen
wir in Form und Inhalt eine ernst zu nehmende Alternative auf dem Göttinger Zeitungsmarkt
etablieren. (...) Insbesondere Themen zur nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung
und sozialen Gerechtigkeit werden in der Göttinger Wochenzeitung größere Aufmerksamkeit
erfahren als in anderen Zeitungen. Wir möchten darüber hinaus verstärkt Beteiligte
und Betroffene sowie Leserinnen und Leser zu Wort kommen lassen. (...) Geplante
Rubriken: + Niedersachsen & Region + Wirtschaft & Soziales + Schwerpunktthema
+ Forschung & Lehre + Gesundheit & Ernährung + Kultur + Service-Seite
(Bücher, Computer, Internet, Spiele u.a.) + Veranstaltungskalender + Kino-Wochenprogramm
+ TV-Wochenprogramm + Radio-Wochenprogramm (mit Stadtradio-Programm) + Sport (v.a.
Sportvorschau aufsWochenende)" "Bevor es aber losgehen kann müssen
Investitionen für Personal, Räume, Technik und Werbung sowie für den Druck und
Vertrieb der ersten Auflagen getätigt werden. Um das dafür benötigte Startkapital
in Höhe von 50.000 Euro zusammen zu bekommen, haben wir uns entschlossen eine
Genossenschaft zu gründen, die sich aus den Genossenschaftsanteilen ihrer Mitglieder
finanziert. Wer einen solchen Anteil kauft, erwirbt gleichzeitig das Stimmrecht
in der mindestens einmal jährlich einberufenen Mitgliedervollversammlung."
Ein Genossenschaftsanteil beträgt 100 EURO, GenossInnen können einen oder beliebig
viele Anteile einzahlen aber jeweils nur eine Stimme in der Versammlung bedeuten.
Auch der Antrag zur Aufnahme ist auf der Webseite der Wochenzeitung zu finden.
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