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Alte (Leitseite)

Wir bevorzugen den Begriff Alte. Der Begriff "Senioren" ist u.E. aufgekommen als man aus Marketinggründen z.B. den Begriff "Altersheim" durch "Senioren-Residenz" ersetzte.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Faktor ALTE wird gewichtiger

Altersarmut
Alltagshilfen für Alte
Wegweiser für Alte
Freiwilligenarbeit als Nachbarschaftshilfe
Tanzgruppe im KAZ
Generationendialog Projekte
Betriebsrenten (Muster-Widerspruch)
Generationendialog

Gemeindepflegedienst e.V.
SeniorInnenbeirat
Internet – Treffpunkt für Alte

> Ältere Beschäftigte
> Altenwohnprojekte
> Freie Altenarbeit
> "Seniorentag" 2007
> Geschichtliche Betrachtung des Alterns
> Altersheim im Elektrosmog ?
>> Seniorenbeirat

Das hat uns amüsiert:>> Graue Zellen

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

6.12.11 / PM EKW / Durch einen Unfall, eine schwere Erkrankung oder auch nur als Folge eines hohen Lebensalters kann jeder Mensch in eine Situation geraten, in der er wichtige Fragen nicht mehr selbst beantworten bzw. seine Wünsche nicht mehr eindeutig zum Ausdruck bringen kann. Im "Betreuungsgesetz" (Drittes Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts) ist festgelegt, wer Entscheidungen treffen darf, wenn ein Patient nicht mehr eigenverantwortlich handeln kann und dadurch sein Selbstbestimmungsrecht nicht mehr wahrnehmen kann. Mit Hilfe einer Vorsorgevollmacht und/oder einer Patientenverfügung kann jeder Mensch auch im Hinblick auf zukünftige medizinische Behandlungen seinen Vorstellungen und Wünschen Geltung verschaffen. Dabei wird bei einer Vorsorgevollmacht einer anderen Person die Wahrnehmung einzelner oder aller Angelegenheiten für den Fall übertragen, dass man die Fähigkeit selbst zu entscheiden eingebüßt hat. Mit Hilfe einer Patientenverfügung kann man im Voraus festlegen, welche medizinischen Maßnahmen in konkreten Situationen gewünscht oder auch abgelehnt werden. Wer nicht möchte, dass andere über die medizinische Behandlung entscheiden, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist, kann durch Patientenverfügung festlegen, ob bei konkret beschriebenen Krankheitszuständen bestimmte medizinische Maßnahmen gewünscht oder nicht gewünscht sind. Verschiedenste Mustertexte für Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen können über das Internet, das Bundes- oder die Landesjustizministerien sowie verschiedene zum Teil gemeinnützige Organisationen bezogen werden. Oft sind aber diese Texte sehr allgemein gehalten und in konkreten Situationen für den behandelnden Arzt nur wenig hilfreich.
Daher sollen in dem Experten-Vortrag im Weender Krankenhaus die verschiedenen Aspekte angesprochen werden, die bei der Abfassung einer Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beachtet werden sollten und insbesondere welche Informationen für den behandelnden Arzt wichtig sind. 12.12.11 Ev. Krankenhaus Weende 17:30 Uhr Großer Vortragsraum im Haus 6 (Geriatrie) 4. Stock (mit dem Fahrstuhl erreichbar) Darüber referiert der Chefarzt der Abteilung Klinische Anästhesie und Operative Intensivmedizin im, Prof. Dr. Peter Neumann

Gemeindesaal St. Johannis Kirche 24.8.11 18.00 Uhr
Der Faktor ALTE wird gewichtiger in der Gesellschaft

21.7.11 / Veranstaltertext: Demografischer Wandel und ein neues Verständnis vom Älterwerden. Vom "demografischen Wandel" wird in der Öffentlichkeit gesprochen, als wäre es das Ende unseres Gemeinwesen. Es steht für den Niedergang unserer Kommunen, für einen Streit zwischen den Generationen und die Übermacht der Alten - gleichzeitig bestimmend, aber pflegebedürftig. Die Diskussion ist angstbesetzt und wird von Schuldzuweisungen zwischen den Generationen geprägt. Damit aber verdecken wir die Aufgaben und Chancen, die der demografische Wandel uns bietet. Schon heute leben ältere Menschen ein gegenüber früher verändertes Alter. Die erhöhte Lebenserwartung schafft Raum und Zeit für Neues. Frei von der bisherigen Erwerbsarbeit bietet sich die Chance für selbstbestimmte Aktivitäten und soziales Engagement. Das Alter und das Älterwerden können umfassender wahrgenommen und gelebt werden. Eine Zeit, in der man seine Grenzen kennenlernt, führt weg von einer Sicht des Lebens, in der alles machbar ist. So entsteht auch eine Sicht auf die Grenzen des eigenen Lebens. Worauf müssen wir achten, wenn es um das Alter geht?: Als ältere Menschen, als Menschen in der Pflege und der Beratung älterer Menschen und als Jüngere? Unser Referent beschreibt seine Sicht so: "Wenn ich von der Notwendigkeit spreche, sich das Alter anzueignen, dann bedeutet dies, weder einem negativen Altersbild zu folgen noch einem verkürzten positiven Bild, das die schmerzlichen Seiten dieses Lebensabschnittes ausblendet. Es gilt, eine Haltung zu finden, die beides zu verbinden sucht." Unser Referent ist Prof. Dr. phil. Meinolf Peters. Er ist Diplom-Psychologe, Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DPG, DGPT) Er arbeitet in einer eigenen Praxis und im Funktionsbereich Gerontopsychosomatik in der Klinik am Hainberg in Bad Hersfeld.

Literarisches Zentrum 2.12.11, 20 Uhr
Annette Pehnt, Das Haus der Schildkröten

Veranstaltertext: Zu den beeindruckendsten Büchern der letzten Jahre, die vom Altern erzählen, gehört zweifelsohne Annette Pehnts Das Haus der Schildkröten (Piper 2006). Schauplatz ist das Altersheim »Haus Ulmen«, in dem Pehnt ihre Hauptfiguren aufeinandertreffen lässt: die seit ihrem Schlaganfall körperlich stark eingeschränkte Frau von Kanter und ihre überarbeitete Tochter Regina, den dementen emeritierten Professor Sander und seinen geschiedenen Sohn Ernst. Mit bedingungsloser Empathie und einer Anmut, die sich nicht vor dem Abgründigen fürchtet, erzählt Pehnt von Trübsinn und Heiterkeit des Heimalltags. Und vom Zwiespalt derer, die ihre Eltern professioneller Pflege überlassen und zugleich versuchen, der eigenen Einsamkeit zu entkommen. Das Gespräch mit Annette Pehnt moderiert der Literaturwissenschaftler Tilmann Köppe (Göttingen).

 

Altenhilfe der Caritas soll durch unbezahlte Arbeit unterstützt werden

Feb 2011 / Das "Seniorenservicebüro im Landkreis" propagiert eine "Ausbildung zum/zur ehrenamtlichen Seniorenbegleiter/Seniorenbegleiterin in Bovenden und Hann. Münden". Im Projekt DUO sollen in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Göttingen (KVHS). Männer und Frauen geworben werden, die ehrenamtlich 2-3 Stunden in der Woche ältere Menschen durch kleine "Hilfen im Alltag" unterstützen wollen. Ansprechpartnerin im Seniorenservicebüro der Caritasist: Sabina Mitschke Scharrenstrasse 9-11 37115 Duderstadt Tel. 05527/99686 - mitschke@caritas-goettingen.de .
Dies liegt auf der seit Jahren verfolgten Linie der Caritas, vermehrt "Freiwilligenarbeit" zu rekrutieren. Es begann mit dem "Freiwilligenzentrum Bonus" diese Rekrutierung zu professionalisieren und zu systematisieren.

Die Alten von heute sind nicht von gestern

4.2.11 / Das GDA-Stift eine Wohnanlage für Alte startet eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Alter neu denken". Initiator ist Stiftsdirektor Klaus Brandl. Er hält auch am 8.2. ab 19.30 Uhr im großen Sitzungssaal der IHK, Bürgerstraße 21 den ersten Vortrag dazu. Antrieb für diese Veranstaltungsreihe ist die Erkenntnis, dass die "Neuen Alten" nicht wie früher in den "Ruhestand" geben sondern in aller Regel noch viel Potential für aktive Teilhabe in der Gesellschaft aufweisen. Anscheinend möchte man ganz gerne dieses Potential z.B. für untentgeltliche Arbeit in "Ehrenämtern" nutzen. Aber auch ganz allgemein soll dies im Freizeitbereich, der Kultur, im Sport und sogar im Geschäftsbereich beachtet werden. Daher sollen auch "Unternehmen, Dienstleister und die Gesellschaft (...) die Lebensspanne zwischen 65 und 85 Jahren als gestaltbaren Raum" wahrnehmen." Dies macht auch verständlich, wieso die erste Veranstaltung in der Industrie- und Handelkammer stattfindet

Dazu ergänzend gibt es Veranstaltungen zusammen mit der Volkshochschule Göttingen im GDA Wohnstift Göttingen, Charlottenburger Str. 19. Dieser findet vom 15.02.2011 bis 08.03.2011 jeweils dienstags von 17.30 bis 19.00 Uhr statt.

 

Altenheim "Seniorenzentrum Göttingen" (vormals: Altenzentrum Saathoffplatz) >>Homepage

7.2.11 / Das Seniorenzentrum Göttingen wurde im Rahmen einer landesweiten Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, MDK mit der Gesamtnote 1,1 bewertet. Geprüft wurden die Bereiche Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Patienten, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene. Der Landesdurchschnitt der Altenheimbewertungen liegt bei 1,9. Die Ergebnisse aller in Niedersachsen geprüften Pflegeeinrichtungen lassen sich ab Mitte März unter www.pflegelotse.de nachlesen. Neben der vollstationären Pflege bietet das Göttinger Seniorenzentrum auch ganzjährig Kurzzeit-, Tagespflege und Betreutes Wohnen an. Geschäftsführer ist Jens-Uwe Krüger

 

Vertretung der Alten in den Ratsausschüssen

20.12.09 / Der "Seniorenbeirat", die Vertretung der Alten-Interessen in der Gemeinde, sollte auch von den Ausschüssen einer Gemeinde zu Fragen gehört werden, die Alte betreffen. In vielen Gemeinden wird deshalb dem "Seniorenbeirat" ein beratender Sitz in Ausschüssen des Rats eingeräumt. In Göttingen ist der Beirat mit beratendem Sitz in folgenden Ausschüssen vertreten: Kulturausschuss , Umweltausschuss, Recht u. Feuerwehr, Sportausschuss, Jugendhilfeausschuss, Unterausschuss Grone, Behindertenbeirat, Fahrgastbeirat, Umgestaltung der Innenstadt.

In Adelebsen gehen die Uhren anscheinend anders. Darauf verweist eine Pressemitteilung des Ortsvereins DieLinke. Im Flecken Adelebsen leben ca. 1800 Alte. Der Wunsch des dortigen Seniorenbeirats, wenigstens im Sozialausschuss beratend tätig zu werden scheiterte an der Ablehung der CDU-Fraktion. Der Antrag war von der Partei DieLinke eingebracht und durch einen Erweiterungsantrag der SPD ergänzt worden. Die SPD wollte auch eine Vertretung im Bauausschuss sehen. Die Ratsfraktion der CDU besteht aus sechs Männern über 60 Jahre und einer Frau. Alle CDU-Ratsmitglieder lehnten den Antrag ab. Ähnliches ist wohl der Gleichstellungsbeauftragten in Adelebens widerfahren.

Altersarmut

8.10.09 pm ver.di und NGG / Im Kreis Göttingen müssen immer mehr Rentner arbeiten. Sie sind zum Jobben gezwungen, weil ihre Rente nicht reicht. Darauf haben die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufmerksam gemacht.(..) In den vergangenen Jahren habe die Zahl der Rentner mit Mini-Jobs im Kreis Göttingen um rund 25 Prozent zugenommen. Schon 2003 verdienten 1.521 Rentner durch eine geringfügige Beschäftigung dazu. Vier Jahre später gab es bereits 1.906 Renten-Jobber - und damit rund 390 "Senioren-Arbeiter" mehr. Ver.di und NGG berufen sich dabei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Um diese Entwicklung zu stoppen, fordern die beiden Gewerkschaften die schnelle Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 7,50 Euro pro Stunde. Dieser müsse dann jedoch rasch auf 9 Euro steigen. Nur der Mindestlohn könne künftigen Rentnern ausreichende Altersbezüge sichern.

Alltagshilfen für alte und pflegebedürftigen Menschen nach Hause

Bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen geht niemand gerne vor die Tür. Die Straßen, vor allem die Gehwege, sind vielerorts nur unzureichend gestreut und einfach zu glatt. Das ist insbesondere für alte und pflegebedürftige Menschen gefährlich. Es drohen Stürze und Knochenbrüche. Ein Anruf beim Paritätischen genügt, um zum Beispiel Essen auf Rädern, ambulante Pflegedienstleistungen, Haus- und Familienpflege oder ganz normale Alltagshilfen zu bestellen.
Essen auf Rädern liefert Menüs zu günstigen Preisen direkt nach Hause auch für besondere Ernährungsarten wie zum Beispiel Diabetikerkost und cholesterinarmes Essen.
Der ambulante Pflegedienst des Wohlfahrtsverbandes steht bei der Beantragung einer Pflegestufe und allen Fragen zum Thema beratend zur Seite.

Vom Einkauf über Putzen, Waschen und Kochen bis hin zur Versorgung von Haustieren bietet der Paritätische Hilfe bei der Bewältigung der Aufgaben des täglichen Lebens. Diese Unterstützung wird von älteren oder behinderten Menschen ebenso in Anspruch genommen wie von Angehörigen und jungen Familien." Paritätischer Göttingen, Tel. 0551 9000810, info@pari-goe.de

Wegweiser für Alte

14.1.09 / Die Seniorenberatung im Fachbereich Soziales der Stadt hat eine komplett überarbeitete Auflage veröffentlicht mit zahlreichen Informationen und Adressen rund um das Thema „Älterwerden in Göttingen“. Feste Bestandteile der Broschüre sind die Fragen nach einer geeigneten Wohnform im Alter, zu den Bereichen der Vorsorge und der gesetzlichen Betreuung, den Möglichkeiten der ambulanten und stationären Pflege und weiterer Unterstützungsmöglichkeiten in Göttingen angeboten werden. Die 66seitige Broschüre gibt es kostenlos u.a. im Neuen Rathaus, in den Verwaltungsstellen Geismar, Grone und Weende sowie in der Touristen-Information im Alten Rathaus. Der „Seniorenwegweiser“ kann aber auch als pdf von www.goettingen.de/altenpflege runtergeladen werden.

Freiwilligenarbeit als Nachbarschaftshilfe

9.1.09 / Die Stadt Göttingen hat zusammen mit dem Ev.-Luth. Kirchenkreis und der Freien Altenarbeit Göttingen e.V. ein Konzept der generationenübergreifenden Nachbarschaftshilfe für den Stadtteil Leineberg entwickelt, das eine dreijährige Bundesförderung von 150.000 Euro erhält.
Ziel sei es, Nachbarschaftshilfe zu wecken und zu unterstützen. Versorgungsangebote, wie z.B. ein Mittagstisch oder ein gutes Einzelhandelsangebot sollten das Leben im Stadtteil auch für ältere und behinderte Menschen ermöglichen und erleichtern. Das Projekt erfüllt den Wunsch der Älteren, so lange wie möglich im Stadtteil bleiben zu können.
"Wir wollen Freiwillige jeden Alters gewinnen, die Freude daran haben, anderen nachbarschaftlich zur Seite zu stehen. Und wir ermuntern alle, die in irgendeiner Weise Kontakt oder Hilfestellung brauchen, sich zu trauen und ihre Wünsche zu äußern", so Prof. Peter Alheit von der Freien Altenarbeit Göttingen. Fachkräfte werden zur Beratung bereit stehen und die passenden "Tandems" zusammenbringen. Dabei ist die Verzahnung der freiwilligen Helfer mit den hauptamtlichen Diensten von Anfang an im Blick. Denn das Stadtteilbüro stimmt die Einsätze der Nachbarschaftshilfe mit den vorhandenen Betreuungs- und Hilfsdiensten ab.

 Tanzgruppe im KAZ

(Hier scheint sich etwas geändert zu haben .... wir wissen nicht ob momentan 2.7.07 der Termin noch stimmt) Die Seniorentanzgruppe im KAZ, „Flotte Sechziger“ wird acht Jahre alt, ist aber kein bisschen weise: Ausflüge unternehmen, Grillen, Kaffee trinken, Geburtstag feiern – ach ja – und in der Hauptsache natürlich tanzen. Nach deutschen und internationalen Schlagern Foxtrott, Tango und Walzer tanzen. Oder Volkstänze. Und alles wird durch Unterricht von einem ausgebildeten Tanzlehrer angeleitet. Wir treffen uns mittwochs von 16 – 18 Uhr im Spiegelsaal vom KAZ in der Hospitalstr. 6, 1. Stock, Kosten: 4,50 Euro pro Termin, Infos beim Leiter Frank Becker 0551/541142

Internet – Treffpunkt für Alte

In den Räumen der Stadtbibliothek Göttingen in der Gotmarstraße 8 der gibt es den "Treffpunkt Doppelklick", an dem "Seniorinnen und Senioren" aus Göttingen der Weg in das Internet gezeigt wird.SeniorInnen gehen ins Internet Montags 10-12 Uhr, Gotmarstr. 8, 3. Obergeschoß, Ehrenamtliche Betreuer, Voraussetzung: erste praktische Erfahrungen mit dem Internet. Wer diese noch nicht hat und erst einen Einführungskrus braucht melde sich bitte unter  Tel 4002684. Mit der Einrichtung des Treffpunktes entsprechen die Seniorenberatung der Stadt und die Stadtbibliothek den Erfahrungen der "Senioren – Internet – Woche", die im vergangenen Jahr in Göttingen veranstaltet worden ist. Schon mit geringen PC – Kenntnissen sollen ältere Menschen die Möglichkeit erhalten, regelmäßig und selbständig im Internet zu surfen.

 

Generationen übergreifende Projekte

8.7.07 / "Miteinander Leben gestalten" war das Motto eines Wettbewerbes den das Netzwerk Generationendialog Südniedersachsen im Rahmen von "lokales Bündnis für Familie Göttingen" ausgeschrieben hat. Mitmachen konnten Gruppen, Initiativen und Projekte, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren und eines oder mehrere der folgenden Themen sollte dabei Inhalt des Engagements sein:

- Zusammenführung mehrerer Generationen
- multikulturelles Miteinander
- nachbarschaftliches Zusammenleben
- die Verwirklichung neuer Ideen im sozialen Umfeld
- familien und kinderfreundliche Ziele

Die 10 Gruppen, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, stellen sich detailiert auf der Internetseite des Generationendialoges Südniedersachsen vor. Über den Ideenreichtum darf man staunen. Ob, um nur Beispiele zu nennen, die " Hunderunde" vom Hundesportverein mit den Vierbeinern Alters- bzw. Pflegeheime besucht, oder "Lebens(t)räume" von verschiedenen Generationen gemeinsam verwirklicht werden sollen, ob ein Multikulureller Garten in Hann Münden entsteht oder Kinder ein Cafe eröffnen. Während Kirchen und alteingesessene Vereine sich beklagen, dass die Menschen immer weniger bereit sind sich einbinden zu lassen, wachsen selbstorganisiert Nachbarschaftsgruppen und Initiativen, die bereit sind Verantwortung im sozialen Bereich generationen- und kulturübergreifend zu übernehmen.
Prämiert wurden die Nachbarschaftsinitiative Breymannstraßenviertel (Göttingen), der "Generationentreff Leineturm" (Dassel) und das "Kinder- Cafe- Einbeck" prämiert. Besonders gut gefiel der Schreiberin die Initiative "Kinder- Cafe". Nicht ohne Stolz sagt eines der Kinder:" Das gibt es noch nicht in Deutschland, das ist das erste Kinder- Cafe". Nach dem Motto: "von Kindern gemacht für alle gedacht", wird hier nicht nur Kaffe und Kuchen angeboten, sondern auch ein kulturelles Programm, an dem sich jeder beteiligen darf.

 

 

Seniorenbeirat

  Büro am Saathoffplatz 9 ( mo, do 9.30-11.30 Uhr; Tel. 73577;

Neuwahl 2006 - Der elfköpfige Beirat wird durch ein Delegationsverfahren auf 4 Jahre gewählt. An der Wahl können alle Göttinger Bürger/innen vom vollendeten 60. Lebensjahr an teilnehmen. Verbände, Vereine, Gewerkschaften, Parteien, Kirchengemeinden und andere Gruppen, die regelmäßig Altenarbeit betreiben, sowie Altenpflegeheime und Einrichtungen des betreuten Wohnens können ebenfalls Delegierte benennen. Einzelpersonen, die delegiert werden wollen, müssen das 60. Lebensjahr vollendet haben und in Göttingen wohnen. Sie benötigen die Unterstützung von mindestens 20 Personen, die 60 Jahre sein müssen und in Göttingen leben. Einzelkandidaten müssen die Wahlunterlagen beim Seniorenbeirat (Ingeborg - Nahnsen - Platz 8, Tel. 0551 / 73577;) anfordern www.seniorenbeirat-goettingen.de.

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Netzwerk Generationendialog

Auf Initiative der Feien Altenarbeit Göttingen e.V. hat sich im Januar 2003 eine 10köpfige Expertinnengruppe aus verschiedenen Ressorts (Fachbereich Gesundheitsamt/Sozialdienst der Stadt Göttingen, Freie Altenarbeit Göttingen e.V., Gesundheitszentrum Göttingen e.V., Frauengesundheitszentrum Göttingen e.V.) zur Gründung der AG Altern zusammengefunden.
"Wir müssen lernen, das Alter als eine Lebensphase wie jede andere zu begreifen, mit Nachteilen aber auch mit vielen Vorteilen. Dies setzt eine Umkehr im Denken von Medizin und Gesellschaft voraus. Wir sollten das verlängerte Altern als ein Geschenk und neues Potential annehmen und nicht als "Alterslast" diffamieren. In anderen Kulturen ist Alter kein Makel, sondern Beweis für gelebtes Leben und für Erfahrungen, die weitergegeben werden können" (Zit. AG Altern)

Am 10. Mai 2005 informierten sich im Neuen Rathaus der Stadt Göttingen 70 Interessierte aus Politik, Sozialer Arbeit, Pflege, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaftsmitglieder, aber auch Seniorenvertretungen und Pflege-SchülerInnen über die Frage "Wie kann der Generationendialog gelingen?" Vier Referenten stellten ihre Erkenntnisse und Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxisprojekten vor.

Gegenseitiges Ergänzen Der Hauptreferent, Prof. Dr. Ludger Veelken (Universität Dortmund), sieht im Verhältnis der Generationen einen historischen Wandel aufgrund demographischer und sozialer Veränderungen. Die Zunahme der Anzahl alter Menschen, die extreme Verkürzung der Erwerbsphase und der Wechsel von der Arbeitsgesellschaft zur Freizeitgesellschaft beschere uns Probleme ganz neuer Art. (...) Seine Vision einer positiven zukünftigen Generationenbeziehung ist: Jung und Alt als Teile eines Ganzen verstehen, die sich zur Ergänzung brauchen und sich mit Achtung und Toleranz zu begegnen lernen. Weitere Referenten berichteten aus Forschung und Praxis:

Junge helfen Alten und umgekehrt: Ulrico Ackermann vom Freiwiligenzentrum Augsburg animierte mit Hilfe von älteren MentorInnen Schüler und Schülerinnen der 8./9. Klassen zu freiwilligem Engagement. Aus 17 Schulen beteiligen sich 230 Jugendlich an den dreimonatigen Einsätzen. Darüber hinaus werden SeniorenTrainer zu Job-Paten ausgebildet, die den Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt zur Seite stehen.
Markus Marquard von der Universität Ulm bringt alte und junge Menschen in ganz unterschiedlichen Projekten in einem "Kompetenznetzwerk der Generationen" zusammen.

Vorsicht mit der Ehrenamtlichkeit Ganz deutlich wurde benannt, dass das Engagement von älteren Menschen in der Nachberufsphase nicht als Lückenfüller für einen abgebauten Sozialstaat dienen dürfe, betonte Manfred Grönig, Geschäftsführer des Paritätischen Sozialzentrums Göttingen, der im Netzwerk das geplante Mehrgenerationenhaus Grone vertritt. Darüber hinaus könne aus Sicht der Veranstalter Ehrenamtlichkeit nur in entsprechender Rahmen mit hauptamtlicher Unterstützung gewährleistet werden, d.h. die Einrichtungen brauchten ausreichende kontinuierliche Personenkapazitäten. Generationenübergreifende Projekte dürfen nicht als Spielwiese angesehen werden, sie haben einen zentralen Platz im Rahmen der kommunalen Vernetzung und Planung.


Die Akte
ure und Referenten der Tagung des Netzwerks "Generationendialog Südniedersachsen"

 

Musterwiderspruch Krankenversicherung auf Betriebsrenten

Seit 1.1.04 müssen RentnerInnen auch auf ihre sonstigen Versorgungsbezüge wie etwa Betriebsrenten den vollen Krankenversicherungsbeitrag entrichten. Sofern sie Selbstzahler sind, werden die Betroffenen von der Krankenkasse über die zusätzliche Abgabe informiert. Da es sich in diesem Fall bereits um einen rechtsfähigen Bescheid handelt, muss binnen vier Wochen nach Erhalt des Schreiben am besten mit den untenstehenden Musterbrief Widerspruch eingelegt werden.
Sofern die Adressaten keine Eigenzahler sind, was der Regelfall ist, wird die Beitragserhöhung vom Träger der betrieblichen Versorgungseinrichtung lediglich mitgeteilt. In diesem Fall müssen die Betroffenen von der Krankenkasse die Ausstellung eines rechtsfähigen Bescheids fordern. Wenn dieser Bescheid eingegangen ist, muss innerhalb von vier Wochen Widerspruch eingelegt werden.

>> Musterschreiben:

Name und Anschrift des Krankenversicherten,
Name und Anschrift der Krankenkasse,
Ort, Datum, Versichertennr.

Widerspruch gegen Neufestsetzung des allgemeinen Beitragssatzes der Krankenversicherung auf meine Versorgungsbezüge

Sehr geehrte Damen und Herren,
gegen Ihren Bescheid in der oben angegebenen Angelegenheit vom ..., der mir ... zustellt wurde/gegen die Neufestsetzung des Krankenversicherungsbeitrages, von der ich durch den Träger der betrieblichen Altersversorgung informiert wurde, lege ich

Widerspruch
Hilfsweise beantrage ich die Erteilung eines rechtsmittelfähigen Bescheids über die Neufestsetzung des Krankenversicherungsbeitrags.
Die Festsetzung des allgemeinen Beitragssatzes für Versorgungsbezüge nach § 248 SGB V in der Fassung vom 1.1.2004 verstößt gegen das Verbot der doppelten Verbeitragung. Die von mir zur betrieblichen Altersversorgung gezahlten Beiträge waren bereits krankenversicherungspflichtig und können nicht nochmals der Finanzierung der Krankenversicherung dienen.
Durch die übergangslose Anwendung des allgemeinen Beitragssatzes auf die Versorgungsbezüge wird in unzulässiger Weise in den Vertrauensschutz meiner Alterssicherung eingegriffen. Die von mir gezahlten Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung sind dazu bestimmt, mir eine ausreichende Existenzgrundlage im Alter zu sichern. Dieser Zweck wird durch die für mich nicht vorhersehbare höhere Verbeitragung im Auszahlungszeitraum erheblich beeinträchtigt.
Die Anwendung der neuen gesetzlichen Regelung ist auch nicht mit dem allgemeinen Gleichheitsheitsgrundsatz aus Art. 3 Abs. 1 GG in Übereinstimmung zu bringen, denn es liegt sowohl eine Ungleichbehandlung zwischen Rentnern und Arbeitnehmern als auch zwischen privater und betrieblicher Vorsorge vor.
Außerdem sehe ich eine Verletzung der Eigentumsgarantie gem. Art.14 GG durch die unangemessene Erhöhung vom halben auf den vollen Krankenversicherungsbeitrag.
Ich beantrage das Ruhen des Verfahrens, bis zur Rechtmäßigkeit des § 248 SGB V in der Fassung vom 1.1.2004 höchstrichterlich entschieden wird.
Mit freundlichen Grüßen
Name

 

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Gemeindepflegedienst

Gemeindepflegedienst Büro: Albanikirchhof 3a, Di + Do 10-12 Uhr, Tel 57019

Sept 2002 / Die meisten Menschen möchten im Krankheitsfall nicht aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen werden, sondern - wenn es sich irgendwie ein-richten läßt - zu Hause in der ihnen vertrauten Welt bleiben. Alleinstehende, die krank werden (ohne in ein Krankenhaus zu müssen), ältere Ehepaare, bei denen der eine Partner bzw. die Familie mit der Pflege überfordert sind, oder auch Familien, in denen vorübergehend die Mutter oder der Vater ausfallen, können durch den Gemeindepflegediendt Hilfe und Unterstützung erhalten. In diesem pflegerischen Modell geht es um eine Form von erweiterter Nachbarschaftshilfe.

pflegedienst.JPG (23470 Byte)
Informationsstand des Pflegedienstes am Markt Sept.02

Der Gemeindepflegedienst ist von Kirchengemeinden aller Konfessionen in Göttingen eingerichtet, um caritativ-diakonische Aufgaben in ihrem Bereich zu übernehmen: dazu gehören insbesondere: häusliche Krankenpfleqe, Altenpflege und -betreuung, Familienbetreuung.
Als ökumenische Einrichtung leistet der Pflegedienst einen Beitrag zur Zusammenarbeit der Konfessionen an der Basis und hilft auf seine Weise, dass christliche Gemeinden ein Ort gegenseitiger menschlicher Zuwendung, des Gesprächs und der Hilfe sind.

Medizinische Behandlung In Zusammenarbeit mit Hausarzt:
  • Injektionen
  • Verbände
  • Katheterisierung
  • Einlauf, Stomaversorgung,
  • Decubhusversorgung
  • Einreibungen/Wickel
  • Blutdruck- und Blutzuckerkontrollen
  • Versorgung der Atemwege
  • Hilfe in finanziellen Fragen bezüglich der Pflege, beim Verleih von Krankenbetten, Gehhilfen, Rollstühle usw
Gemäß dem Pflege- Versicherungs- Gesetz und dem Leistungskatalog
  • Morgen- und Abendtoilette
  • Lagern und Betten
  • Zubereitung von und
    Hilfe beim Essen
  • Waschen und Anziehen
  • Begleitung zu Arztbesuchen
  • Botengänge zur Apotheke
  • Hilfe bei Toilette
  • Reinigung der Wohnung
  • Einkaufen
  • Ausfahrten im Rollstuhl
  • Begleitung bei Spaziergängen