goettinger stadtinfo Alte (Leitseite) Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung 6.12.11
/ PM EKW / Durch einen Unfall, eine schwere Erkrankung oder auch nur als Folge
eines hohen Lebensalters kann jeder Mensch in eine Situation geraten, in der er
wichtige Fragen nicht mehr selbst beantworten bzw. seine Wünsche nicht mehr eindeutig
zum Ausdruck bringen kann. Im "Betreuungsgesetz" (Drittes Gesetz zur Änderung
des Betreuungsrechts) ist festgelegt, wer Entscheidungen treffen darf, wenn ein
Patient nicht mehr eigenverantwortlich handeln kann und dadurch sein Selbstbestimmungsrecht
nicht mehr wahrnehmen kann. Mit Hilfe einer Vorsorgevollmacht und/oder einer Patientenverfügung
kann jeder Mensch auch im Hinblick auf zukünftige medizinische Behandlungen seinen
Vorstellungen und Wünschen Geltung verschaffen. Dabei wird bei einer Vorsorgevollmacht
einer anderen Person die Wahrnehmung einzelner oder aller Angelegenheiten für
den Fall übertragen, dass man die Fähigkeit selbst zu entscheiden eingebüßt hat.
Mit Hilfe einer Patientenverfügung kann man im Voraus festlegen, welche medizinischen
Maßnahmen in konkreten Situationen gewünscht oder auch abgelehnt werden. Wer nicht
möchte, dass andere über die medizinische Behandlung entscheiden, wenn man selbst
dazu nicht mehr in der Lage ist, kann durch Patientenverfügung festlegen, ob bei
konkret beschriebenen Krankheitszuständen bestimmte medizinische Maßnahmen gewünscht
oder nicht gewünscht sind. Verschiedenste Mustertexte für Vorsorgevollmachten
und Patientenverfügungen können über das Internet, das Bundes- oder die Landesjustizministerien
sowie verschiedene zum Teil gemeinnützige Organisationen bezogen werden. Oft sind
aber diese Texte sehr allgemein gehalten und in konkreten Situationen für den
behandelnden Arzt nur wenig hilfreich. Gemeindesaal
St. Johannis Kirche 24.8.11 18.00 Uhr 21.7.11 / Veranstaltertext: Demografischer Wandel und ein neues Verständnis vom Älterwerden. Vom "demografischen Wandel" wird in der Öffentlichkeit gesprochen, als wäre es das Ende unseres Gemeinwesen. Es steht für den Niedergang unserer Kommunen, für einen Streit zwischen den Generationen und die Übermacht der Alten - gleichzeitig bestimmend, aber pflegebedürftig. Die Diskussion ist angstbesetzt und wird von Schuldzuweisungen zwischen den Generationen geprägt. Damit aber verdecken wir die Aufgaben und Chancen, die der demografische Wandel uns bietet. Schon heute leben ältere Menschen ein gegenüber früher verändertes Alter. Die erhöhte Lebenserwartung schafft Raum und Zeit für Neues. Frei von der bisherigen Erwerbsarbeit bietet sich die Chance für selbstbestimmte Aktivitäten und soziales Engagement. Das Alter und das Älterwerden können umfassender wahrgenommen und gelebt werden. Eine Zeit, in der man seine Grenzen kennenlernt, führt weg von einer Sicht des Lebens, in der alles machbar ist. So entsteht auch eine Sicht auf die Grenzen des eigenen Lebens. Worauf müssen wir achten, wenn es um das Alter geht?: Als ältere Menschen, als Menschen in der Pflege und der Beratung älterer Menschen und als Jüngere? Unser Referent beschreibt seine Sicht so: "Wenn ich von der Notwendigkeit spreche, sich das Alter anzueignen, dann bedeutet dies, weder einem negativen Altersbild zu folgen noch einem verkürzten positiven Bild, das die schmerzlichen Seiten dieses Lebensabschnittes ausblendet. Es gilt, eine Haltung zu finden, die beides zu verbinden sucht." Unser Referent ist Prof. Dr. phil. Meinolf Peters. Er ist Diplom-Psychologe, Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DPG, DGPT) Er arbeitet in einer eigenen Praxis und im Funktionsbereich Gerontopsychosomatik in der Klinik am Hainberg in Bad Hersfeld.
Altenhilfe der Caritas soll durch unbezahlte Arbeit unterstützt werden Feb
2011 / Das "Seniorenservicebüro im Landkreis" propagiert eine "Ausbildung
zum/zur ehrenamtlichen Seniorenbegleiter/Seniorenbegleiterin in Bovenden und Hann.
Münden". Im Projekt DUO sollen in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule
Göttingen (KVHS). Männer und Frauen geworben werden, die ehrenamtlich 2-3 Stunden
in der Woche ältere Menschen durch kleine "Hilfen im Alltag" unterstützen wollen.
Ansprechpartnerin im Seniorenservicebüro der Caritasist: Sabina Mitschke Scharrenstrasse
9-11 37115 Duderstadt Tel. 05527/99686 - mitschke@caritas-goettingen.de . Die Alten von heute sind nicht von gestern 4.2.11 / Das GDA-Stift eine Wohnanlage für Alte startet eine Veranstaltungsreihe mit dem Titel "Alter neu denken". Initiator ist Stiftsdirektor Klaus Brandl. Er hält auch am 8.2. ab 19.30 Uhr im großen Sitzungssaal der IHK, Bürgerstraße 21 den ersten Vortrag dazu. Antrieb für diese Veranstaltungsreihe ist die Erkenntnis, dass die "Neuen Alten" nicht wie früher in den "Ruhestand" geben sondern in aller Regel noch viel Potential für aktive Teilhabe in der Gesellschaft aufweisen. Anscheinend möchte man ganz gerne dieses Potential z.B. für untentgeltliche Arbeit in "Ehrenämtern" nutzen. Aber auch ganz allgemein soll dies im Freizeitbereich, der Kultur, im Sport und sogar im Geschäftsbereich beachtet werden. Daher sollen auch "Unternehmen, Dienstleister und die Gesellschaft (...) die Lebensspanne zwischen 65 und 85 Jahren als gestaltbaren Raum" wahrnehmen." Dies macht auch verständlich, wieso die erste Veranstaltung in der Industrie- und Handelkammer stattfindet Dazu ergänzend gibt es Veranstaltungen zusammen mit der Volkshochschule Göttingen im GDA Wohnstift Göttingen, Charlottenburger Str. 19. Dieser findet vom 15.02.2011 bis 08.03.2011 jeweils dienstags von 17.30 bis 19.00 Uhr statt.
Altenheim "Seniorenzentrum Göttingen" (vormals: Altenzentrum Saathoffplatz) >>Homepage 7.2.11 / Das Seniorenzentrum Göttingen wurde im Rahmen einer landesweiten Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung, MDK mit der Gesamtnote 1,1 bewertet. Geprüft wurden die Bereiche Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Patienten, soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene. Der Landesdurchschnitt der Altenheimbewertungen liegt bei 1,9. Die Ergebnisse aller in Niedersachsen geprüften Pflegeeinrichtungen lassen sich ab Mitte März unter www.pflegelotse.de nachlesen. Neben der vollstationären Pflege bietet das Göttinger Seniorenzentrum auch ganzjährig Kurzzeit-, Tagespflege und Betreutes Wohnen an. Geschäftsführer ist Jens-Uwe Krüger
Vertretung der Alten in den Ratsausschüssen 20.12.09 / Der "Seniorenbeirat", die Vertretung der Alten-Interessen in der Gemeinde, sollte auch von den Ausschüssen einer Gemeinde zu Fragen gehört werden, die Alte betreffen. In vielen Gemeinden wird deshalb dem "Seniorenbeirat" ein beratender Sitz in Ausschüssen des Rats eingeräumt. In Göttingen ist der Beirat mit beratendem Sitz in folgenden Ausschüssen vertreten: Kulturausschuss , Umweltausschuss, Recht u. Feuerwehr, Sportausschuss, Jugendhilfeausschuss, Unterausschuss Grone, Behindertenbeirat, Fahrgastbeirat, Umgestaltung der Innenstadt. In Adelebsen gehen die Uhren anscheinend anders. Darauf verweist eine Pressemitteilung des Ortsvereins DieLinke. Im Flecken Adelebsen leben ca. 1800 Alte. Der Wunsch des dortigen Seniorenbeirats, wenigstens im Sozialausschuss beratend tätig zu werden scheiterte an der Ablehung der CDU-Fraktion. Der Antrag war von der Partei DieLinke eingebracht und durch einen Erweiterungsantrag der SPD ergänzt worden. Die SPD wollte auch eine Vertretung im Bauausschuss sehen. Die Ratsfraktion der CDU besteht aus sechs Männern über 60 Jahre und einer Frau. Alle CDU-Ratsmitglieder lehnten den Antrag ab. Ähnliches ist wohl der Gleichstellungsbeauftragten in Adelebens widerfahren. 8.10.09 pm ver.di und NGG / Im Kreis Göttingen müssen immer mehr Rentner arbeiten. Sie sind zum Jobben gezwungen, weil ihre Rente nicht reicht. Darauf haben die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufmerksam gemacht.(..) In den vergangenen Jahren habe die Zahl der Rentner mit Mini-Jobs im Kreis Göttingen um rund 25 Prozent zugenommen. Schon 2003 verdienten 1.521 Rentner durch eine geringfügige Beschäftigung dazu. Vier Jahre später gab es bereits 1.906 Renten-Jobber - und damit rund 390 "Senioren-Arbeiter" mehr. Ver.di und NGG berufen sich dabei auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Um diese Entwicklung zu stoppen, fordern die beiden Gewerkschaften die schnelle Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 7,50 Euro pro Stunde. Dieser müsse dann jedoch rasch auf 9 Euro steigen. Nur der Mindestlohn könne künftigen Rentnern ausreichende Altersbezüge sichern. Alltagshilfen für alte und pflegebedürftigen Menschen nach Hause Bei
den derzeitigen Witterungsverhältnissen geht niemand gerne vor die Tür.
Die Straßen, vor allem die Gehwege, sind vielerorts nur unzureichend gestreut
und einfach zu glatt. Das ist insbesondere für alte und pflegebedürftige
Menschen gefährlich. Es drohen Stürze und Knochenbrüche. Ein Anruf
beim Paritätischen genügt, um zum Beispiel Essen auf Rädern,
ambulante Pflegedienstleistungen,
Haus- und Familienpflege oder ganz normale Alltagshilfen
zu bestellen. 14.1.09 / Die Seniorenberatung im Fachbereich Soziales der Stadt hat eine komplett überarbeitete Auflage veröffentlicht mit zahlreichen Informationen und Adressen rund um das Thema „Älterwerden in Göttingen“. Feste Bestandteile der Broschüre sind die Fragen nach einer geeigneten Wohnform im Alter, zu den Bereichen der Vorsorge und der gesetzlichen Betreuung, den Möglichkeiten der ambulanten und stationären Pflege und weiterer Unterstützungsmöglichkeiten in Göttingen angeboten werden. Die 66seitige Broschüre gibt es kostenlos u.a. im Neuen Rathaus, in den Verwaltungsstellen Geismar, Grone und Weende sowie in der Touristen-Information im Alten Rathaus. Der „Seniorenwegweiser“ kann aber auch als pdf von www.goettingen.de/altenpflege runtergeladen werden. Freiwilligenarbeit als Nachbarschaftshilfe 9.1.09
/ Die Stadt Göttingen hat zusammen mit dem Ev.-Luth. Kirchenkreis und der Freien
Altenarbeit Göttingen e.V. ein Konzept der generationenübergreifenden Nachbarschaftshilfe
für den Stadtteil Leineberg entwickelt, das eine dreijährige Bundesförderung von
150.000 Euro erhält. (Hier scheint sich etwas geändert zu haben .... wir wissen nicht ob momentan 2.7.07 der Termin noch stimmt) Die Seniorentanzgruppe im KAZ, Flotte Sechziger wird acht Jahre alt, ist aber kein bisschen weise: Ausflüge unternehmen, Grillen, Kaffee trinken, Geburtstag feiern ach ja und in der Hauptsache natürlich tanzen. Nach deutschen und internationalen Schlagern Foxtrott, Tango und Walzer tanzen. Oder Volkstänze. Und alles wird durch Unterricht von einem ausgebildeten Tanzlehrer angeleitet. Wir treffen uns mittwochs von 16 18 Uhr im Spiegelsaal vom KAZ in der Hospitalstr. 6, 1. Stock, Kosten: 4,50 Euro pro Termin, Infos beim Leiter Frank Becker 0551/541142 Internet Treffpunkt für Alte In den Räumen der Stadtbibliothek Göttingen in der Gotmarstraße 8 der gibt es den "Treffpunkt Doppelklick", an dem "Seniorinnen und Senioren" aus Göttingen der Weg in das Internet gezeigt wird.SeniorInnen gehen ins Internet Montags 10-12 Uhr, Gotmarstr. 8, 3. Obergeschoß, Ehrenamtliche Betreuer, Voraussetzung: erste praktische Erfahrungen mit dem Internet. Wer diese noch nicht hat und erst einen Einführungskrus braucht melde sich bitte unter Tel 4002684. Mit der Einrichtung des Treffpunktes entsprechen die Seniorenberatung der Stadt und die Stadtbibliothek den Erfahrungen der "Senioren Internet Woche", die im vergangenen Jahr in Göttingen veranstaltet worden ist. Schon mit geringen PC Kenntnissen sollen ältere Menschen die Möglichkeit erhalten, regelmäßig und selbständig im Internet zu surfen. |
Generationen übergreifende Projekte 8.7.07 / "Miteinander Leben gestalten" war das Motto eines Wettbewerbes den das Netzwerk Generationendialog Südniedersachsen im Rahmen von "lokales Bündnis für Familie Göttingen" ausgeschrieben hat. Mitmachen konnten Gruppen, Initiativen und Projekte, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren und eines oder mehrere der folgenden Themen sollte dabei Inhalt des Engagements sein: - Zusammenführung
mehrerer Generationen Die 10 Gruppen,
die sich am Wettbewerb beteiligt haben, stellen sich detailiert auf der Internetseite
des Generationendialoges Südniedersachsen vor. Über den Ideenreichtum
darf man staunen. Ob, um nur Beispiele zu nennen, die " Hunderunde" vom Hundesportverein
mit den Vierbeinern Alters- bzw. Pflegeheime besucht, oder "Lebens(t)räume"
von verschiedenen Generationen gemeinsam verwirklicht werden sollen, ob ein Multikulureller
Garten in Hann Münden entsteht oder Kinder ein Cafe eröffnen. Während
Kirchen und alteingesessene Vereine sich beklagen, dass die Menschen immer weniger
bereit sind sich einbinden zu lassen, wachsen selbstorganisiert Nachbarschaftsgruppen
und Initiativen, die bereit sind Verantwortung im sozialen Bereich generationen-
und kulturübergreifend zu übernehmen.
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Neuwahl 2006 - Der elfköpfige Beirat wird durch ein Delegationsverfahren auf 4 Jahre gewählt. An der Wahl können alle Göttinger Bürger/innen vom vollendeten 60. Lebensjahr an teilnehmen. Verbände, Vereine, Gewerkschaften, Parteien, Kirchengemeinden und andere Gruppen, die regelmäßig Altenarbeit betreiben, sowie Altenpflegeheime und Einrichtungen des betreuten Wohnens können ebenfalls Delegierte benennen. Einzelpersonen, die delegiert werden wollen, müssen das 60. Lebensjahr vollendet haben und in Göttingen wohnen. Sie benötigen die Unterstützung von mindestens 20 Personen, die 60 Jahre sein müssen und in Göttingen leben. Einzelkandidaten müssen die Wahlunterlagen beim Seniorenbeirat (Ingeborg - Nahnsen - Platz 8, Tel. 0551 / 73577;) anfordern www.seniorenbeirat-goettingen.de. |
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Auf Initiative der Feien Altenarbeit
Göttingen e.V. hat sich im Januar 2003 eine 10köpfige Expertinnengruppe aus verschiedenen
Ressorts (Fachbereich Gesundheitsamt/Sozialdienst der Stadt Göttingen, Freie Altenarbeit
Göttingen e.V., Gesundheitszentrum Göttingen e.V., Frauengesundheitszentrum Göttingen
e.V.) zur Gründung der AG Altern zusammengefunden. Am 10. Mai 2005 informierten sich im Neuen Rathaus der Stadt Göttingen 70 Interessierte aus Politik, Sozialer Arbeit, Pflege, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaftsmitglieder, aber auch Seniorenvertretungen und Pflege-SchülerInnen über die Frage "Wie kann der Generationendialog gelingen?" Vier Referenten stellten ihre Erkenntnisse und Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxisprojekten vor. Gegenseitiges Ergänzen Der Hauptreferent, Prof. Dr. Ludger Veelken (Universität Dortmund), sieht im Verhältnis der Generationen einen historischen Wandel aufgrund demographischer und sozialer Veränderungen. Die Zunahme der Anzahl alter Menschen, die extreme Verkürzung der Erwerbsphase und der Wechsel von der Arbeitsgesellschaft zur Freizeitgesellschaft beschere uns Probleme ganz neuer Art. (...) Seine Vision einer positiven zukünftigen Generationenbeziehung ist: Jung und Alt als Teile eines Ganzen verstehen, die sich zur Ergänzung brauchen und sich mit Achtung und Toleranz zu begegnen lernen. Weitere Referenten berichteten aus Forschung und Praxis: Junge
helfen Alten und umgekehrt: Ulrico Ackermann vom Freiwiligenzentrum
Augsburg animierte mit Hilfe von älteren MentorInnen Schüler und Schülerinnen
der 8./9. Klassen zu freiwilligem Engagement. Aus 17 Schulen beteiligen sich 230
Jugendlich an den dreimonatigen Einsätzen. Darüber hinaus werden SeniorenTrainer
zu Job-Paten ausgebildet, die den Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt zur Seite
stehen. Vorsicht mit der Ehrenamtlichkeit Ganz deutlich wurde benannt, dass das Engagement von älteren Menschen in der Nachberufsphase nicht als Lückenfüller für einen abgebauten Sozialstaat dienen dürfe, betonte Manfred Grönig, Geschäftsführer des Paritätischen Sozialzentrums Göttingen, der im Netzwerk das geplante Mehrgenerationenhaus Grone vertritt. Darüber hinaus könne aus Sicht der Veranstalter Ehrenamtlichkeit nur in entsprechender Rahmen mit hauptamtlicher Unterstützung gewährleistet werden, d.h. die Einrichtungen brauchten ausreichende kontinuierliche Personenkapazitäten. Generationenübergreifende Projekte dürfen nicht als Spielwiese angesehen werden, sie haben einen zentralen Platz im Rahmen der kommunalen Vernetzung und Planung.
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Sept 2002 / Die meisten Menschen möchten im Krankheitsfall nicht aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen werden, sondern - wenn es sich irgendwie ein-richten läßt - zu Hause in der ihnen vertrauten Welt bleiben. Alleinstehende, die krank werden (ohne in ein Krankenhaus zu müssen), ältere Ehepaare, bei denen der eine Partner bzw. die Familie mit der Pflege überfordert sind, oder auch Familien, in denen vorübergehend die Mutter oder der Vater ausfallen, können durch den Gemeindepflegediendt Hilfe und Unterstützung erhalten. In diesem pflegerischen Modell geht es um eine Form von erweiterter Nachbarschaftshilfe.
Der
Gemeindepflegedienst ist von Kirchengemeinden aller Konfessionen in Göttingen
eingerichtet, um caritativ-diakonische Aufgaben in ihrem Bereich zu übernehmen:
dazu gehören insbesondere: häusliche Krankenpfleqe, Altenpflege und -betreuung,
Familienbetreuung.
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