Texte und Bilder © Impressum        >   goest Startseite

Amnesty International (ai)

ai-Gruppe Asylfragen: Migrationszentrum, Weender Straße 42, Gö (2. und 4. Di im Monat 17-19) Kontakt: Thomas Barke tbarke62@aol.com
ai-Gruppe: jeweils am 1 Donnerstag im Monat um 20 Uhr in der Reformierten Gemeinde
ai-Gruppe "Naher und Mittlerer Osten, Guatemala, Asylarbeit" UlrichvonPapen@yahoo.de oder: Tilman Schmalzried (Naher und Mittlerer Osten / UA's) Lenglerner Straße 68 37079 GöTel. 63 18 00

Mumia Abu-Jamal

Seit 28 Jahren in der Todeszelle Die Lage spitzt sich für Mumia, der seit mittlerweile fast 29 Jahren im Knast sitzt (davon 28 in der Todeszelle) derzeit wieder zu. Im November wird es eine Anhörung vor dem Supreme Court (Bundesgericht) geben, in dem die derzeit in seinem Fall ausgesetzte Vollziehung der Todesstrafe seitens der Staatsanwaltschaft beantragt wird. Die Unterstützungsbewegung geht davon aus, dass im Frühjahr 2011 ein neuerlicher Hinrichtungsbefehl (es wäre der mittlerweile dritte seit 1995) erteilt wird.

Dokumentarfilm "In prison my whole life" (GB 2007, OmU).

Der Film erzählt die Geschichte der Reise eines jungen Mannes, William Francome, der in derselben Nacht zur Welt kam, in der Mumia Abu- Jamal verhaftet und des Mordes an einem Polizeibeamten angeklagt wurde: am 9. Dezember 1981 . Mit 24 Jahren macht sich William Francome mit einem Filmteam auf die Suche nach der Geschichte des afroamerikansichen Journalisten Abu-Jamal, dessen Todesurteil ihn ein ganzes Leben lang begleitet hat. Dabei setzt sich Francome nicht nur mit der Geschichte der vergangenen 25 Jahre, sondern auch mit Rassismus, Klassenvorurteilen, und den Widersprüchen und Schrecken der Todesstrafe auseinander. Der Film zeigt seine Gespräche mit Autor_innen, Menschenrechtsaktivist_innen und Musiker_innen wie Alice Walker, Noam Chomsky, Angela Davis, Amy Goodman, Snoop Dogg und Steve Earle - und natürlich Mumia Abu-Jamal selbst, der (von alten Fotos und Videoaufnahmen abgesehen) im Film unsichtbar bleiben muss, weil die zum Tod Verdammten in den US-Gefängnissen heute weder gefilmt noch fotografiert werden dürfen. Außerdem bringt der Film die bisher stärksten Argumente für ein neues Verfahren für Abu-Jamal, zum Teil aufgrund neuer Beweise für Abu-Jamals Unschuld, die während der Dreharbeiten von dem Heidelberger Linguistiker und Amerikanisten Michael Schiffmann entdeckt wurden. Amnesty International übernahm 2007 die Schirmherrschaft für den Film, der seitdem auf verschiedenen DokumentarfilmFestivals ausgezeichnet wurde. Derzeit hängt Mumia Abu-Jamals Leben erneut in der Schwebe. Ein neuer Hinrichtungstermin wird für die kommenden Monate erwartet. Im Anschluss an den Film wird daher auch die aktuelle Entwicklung im Fall Mumia vorgestellt. Da ein neuer Hinrichtungstermin droht, braucht Mumia wieder verstärkt Unterstützung aus Europa! Für die öffentliche Meinung in den USA ist es wichtig zu zeigen, dass der Fall Mumia Abu-Jamal auch im Ausland aufmerksam verfolgt wird. Deshalb wird um Unterzeichnung der beiden folgenden Petitionen gebeten: an US-Präsident Obama: www-petitiononline.com/Mumialaw/petition.html an US-Justizminister Eric Holder: www. iacenter.org/mumiapetition Wichtig ist auch, Mumia direkt in die Todeszelle zu schreiben (z.B. eine Postkarte, Porto in die USA beträgt 1,00 EUR). Das freut nicht nur Mumia, sondern zeigt auch der Gefängnisleitung, dass die Solidaritätsbewegung weiter am Ball ist.

Mumias Adresse lautet: Mumia Abu-Jamal, AM 8335 SCI Greene Prison 175 Progress Drive Waynesburg, PA 15370 (USA)

Infos zu Mumia - unter www.freedom-now.de und www.mumia-hoerbuch.de

 

"Nicht in unserem Namen!" - Veranstaltung gegen die Todesstrafe

Am 28.04. veranstaltet Amnesty International zusammen mit der US-amerikanischen Organisation "Journey of Hope" einen Vortragsabend gegen die Todesstrafe. Die "Journey of Hope" verbindet Mordopferangehörige, unschuldig aus dem Todestrakt Entlassene und Angehörige von Verurteilten, die die Abschaffung der Todesstrafe zu ihrem gemeinsamen Ziel erklärt haben. Seit 1997 reisen Menschen aus allen drei Betroffenengruppen zusammen durch die USA und berichten von ihren Erfahrungen mit der Todesstrafe.
In Göttingen werden drei Redner zu Gast sein und damit den Auftakt zu einer deutschlandweiten Tour bilden:
Terri Steinbergs Sohn wurde im Jahre 2002 mit damals 20 Jahren wegen Anstiftung zum Mord zum Tode verurteilt. Sein Hinrichtungstermin wurde bereits zwei Mal verschoben. Seine Mutter versucht noch immer alles irgend Mögliche für ihn zu tun und ihren anderen Kindern eine weitgehend normale Kindheit zu ermöglichen. ·
Bill Pelkes Großmutter wurde von vier jungen Mädchen auf brutalste Weise ermordet. Eine der Täterinnen, die damals 15-jährige Paula Cooper, wurde für die Tat zur Todesstrafe verurteilt. Anfangs war Bill Pelkes mit diesem Urteil einverstanden. Er vergab ihr jedoch, nahm Kontakt zu ihr auf und setzte sich erfolgreich für die Umwandlung ihrer Strafe ein. Bill gilt als der geistige Vater der "Journey of Hope", war eines der Gründungsmitglieder und ist heute ihr Vorsitzender.
Ray Krone saß für einen Mord, den er nicht begangen hat, zwei Jahre im Todestrakt. Erst nach zwei weiteren Verfahren und vielen weiteren Jahren im Gefängnis konnte seine Unschuld durch einen DNA-Nachweis endgültig bewiesen werden.
"Nicht in unserem Namen!" ist die Botschaft dieser Menschen, die sie verbindet, obgleich sie aus so unterschiedlichen Perspektiven sprechen. Im Anschluss an die Beiträge der Redner bleibt Raum für Fragen und Diskussionen, um die Debatte über die Todesstrafe in den USA, aber auch weltweit, neu anzustoßen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 28.04.2009 um 19:30 Uhr im ZHG 009 (Zentrales Hörsaalgebäude der Universität Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 5) statt. Der Eintritt ist frei.

 

Tag der Menschenrechte 10.12.08

Hainberg-Gymnasium Einweihung des Kunstwerkes "Messages" 8:50 Uhr in der Aula des Hainberg-Gymnasiums. Zusammen mit dem Hainberg-Gymnasium feiert die Göttinger amnesty international-Gruppen vormittags Geburtstag: Das Kunstwerk "Messages" des Göttinger Künstlers Gregory Seán Sheehan wird der UNESCO-Projektschule überreicht. Die Weltkarte mit den Menschenrechten ist ein großflächiges Bild, welches den gemeinsamen Wohnraum aller Menschen darstellt. Die komplette, von der UNO verfasste Deklaration der Menschenrechte von 1948 füllt die gesamte Bildfläche aus.

Deutsches Theater 20 Uhr Ab 20 Uhr heißt es im DT Keller "Bagdad Brennt". Das Stück entstand nach dem Internetblog einer jungen Programmiererin im Irak. Wie fühlt sich ein Krieg an, wenn man mitten drin steckt, wie lebt es sich, wenn an jeder Ecke eine Bombe, eine Sprengfalle oder ein Selbstmordattentäter explodieren kann? Das Stück gibt ein eindringliches Zeugnis über die Menschenrechtssituation in Kriegsgebieten. Die Göttinger ai-Gruppen sind mit einem Informationsstand dabei.

Blue Note Abends feiern wir die Menschenrechte im Blue Note: "Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und alle Menschen haben das Recht, sich friedlich am Wilhelmsplatz 3 zu versammeln". Die Göttinger amnesty international-Gruppen laden Sie ganz herzlich ein, dabei zu sein! Uni Royal, Telesushi und candy trip down treten auf! Um 21:30 Uhr geht?s los! Für 3,50 Euro wird gefeiert für die Menschenrechte!

 

Veranstaltung zu Israel-Palästina 

"Delegation der "Israeli-Palestinian Bereaved Families for Peace" kann vorerst nicht nach Göttingen kommen! Leider wurde die Veranstaltung am Dienstag mit den "Bereaved Families", verschoben.

"Nach dem Anschlag wurde eine fast totale Sperre für die Besetzten Gebiete verhängt. Khaled Abu Awaad, der am 21. Oktober für die palästinensischen Familien der "Israeli-Palestinian Bereaved Families for Peace" im Alten Rathaus in Göttingen sprechen sollte, benötigte 6,5 Stunden, um von seinem Heimatort Beit Ommar nach Ramallah zu gelangen. Unter normalen Umständen dauert diese Fahrt eine halbe Stunde. Im deutschen Konsulat lag das Visum für die Reise nach Berlin und Göttingen. Es gelang den "Bereaved Families" am nächsten Tag, ihm die Erlaubnis für eine Rückkehr zu seiner Familie nach Beit Ommar zu verschaffen. Die Besetzten Gebiete verlassen durfte er nicht. Die "Bereaved Families" haben es zum Prinzip erhoben, nur zu zweit öffentlich aufzutreten, israelisch-palästinensisch. Lotty Camerman teilte Tillmann Schmalzried von ai Göttingen mit, dass möglicherweise eine Ausreise-Erlaubnis für Khaled Abu Awaad zu bekommen sei. Ob er den Flughafen rechtzeitig erreichen könne, sei aber völlig ungewiß. Die Entscheidung eines einzigen einfachen Soldaten an einem Kontrollpunkt des israelischen Militärs könne die Weiterreise verhindern. Deshalb und weil Khaled Abu Awaad es bei der nach dem Anschlag massiven Militärpräsenz und fast totaler Blockade der Besetzten Gebiete für seine Pflicht halte, bei seiner Familie zu bleiben, entschied man sich in Tel Aviv, die Reise auszusetzen.
(..) Die Ausreise-Behinderung eines Khaled Abu Awaad zeigt wieder einmal, was die unverhältnismäßige Einschränkung der Bewegungsfreiheit für die palästinensische Bevölkerung der Besetzten Gebiete durch das israelische Militär, begründet mit Sicherheitsinteressen, tatsächlich ist: Eine Kollektivstrafe für alle Palästinenser als Vergeltung für Terror-Akte palästinensischer bewaffneter Gruppen, und das sogar in einem Fall, der von diesen bewaffneten Gruppen selbst verurteilt wird.
Tillmann Schmalzried (East Mediterranean Koordinator der deutschen ai-Sektion)"

Geplant war eine Veranstaltung am 21.10.03, 19 Uhr im Alten Rathaus, bei der eine Friedensorganisation zu Wort kommt, deren Mitglieds-Familien aus Palästina UND Israel kommen und alle jeweils ein oder mehrer Angehörige infolge des Krieges verloren haben.

Die "Israeli-Palestinian Bereaved Families for Peace" sind eine Vereinigung von Familien, die mindestens einen nahen Angehörigen durch den Nahostkonflikt verloren haben. Neue Mitglieder werden zugelassen, soweit die Parität zwischen palästinensischen und israelischen Mitgliedern gewährleistet bleibt. Zur Zeit sind es 200 israelische und 200 palästinensische Familien, die sich hier gemeinsam auf dem Hintergrund der Selbsthilfegruppe "The Parents Circle" (Elternkreis) für Frieden in der
Region einsetzen.
Zwei Delegierte der "Bereaved Families" sollten über Ansatz, Ziele und Arbeitsprogramme ihrer Organisation berichten. Khaled Abu Awaad, 1965 geboren, stammt aus einem Dorf in der Nähe von Hebron und lebt in Bethlehem, West Bank. Aaron Barnea aus Tel Aviv ist Vorsitzender des International Committee der "Bereaved Families".  

Redaktionelle Anmerkung: Wir hoffen, dass damit auch jenen "Antifaschisten" der Boden entzogen wird, die es als Kampf gegen "Antisemitismus" ausgeben, wenn ihre extremen Ausläufer nun auch noch "Waffen für Israe
l" fordern und wünschen uns, dass dagegen gemeinsame israelisch-palästinensischen bzw. palästinensisch-israelischen Friedensorganisationen an Boden gewinnen. Siehe als weiteres Besipiel solcher Organisationen auch >> Friedensorganisation

ai-Gruppe "Naher und Mittlerer Osten, Guatemala, Asylarbeit" führt regelmäßig Informationsstände in der Fußgängerzone durch. Wer Interesse hat, kann sich an Eilaktionen zu den Schwerpunktländern der Gruppe beteiligen. Die Gesamtgruppe trifft sich jeweils am letzten Montag im Monat um 20 Uhr in der Katholischen Studentengemeinde KHG (Kurze Straße 13). Die Unter-Arbeitskreise treffen sich an den übrigen Montagen bei einem ihrer Mitglieder.

ai Bericht über Menschenrechtsverletzungen durch Sperren
Okt/03 // Die israelische Regierung verletzt nach einem Bericht von Amnesty International mit Straßensperren, Ausgehverboten und der im Bau befindlichen Sperranlage die Menschenrechte der Palästinenser. Amnesty bezeichnete es als Menschenrechtsverletzung, da sie den Menschen verlässlichen Zugang zu Nahrung, Wasser und Gesundheitsversorgung.

zum Anfang

 

Veranstaltungsreihe 2007

"Hinsehen - Standpunkt zum Thema Menschenrechte" 20.1. - 18.2.07

20.01.2007 Samstag, 15:00 Uhr. Literarisches Zentrum (Düstere Str. 20)
"Menschenrechte bewegen"
Die ehemalige Vorstandssprecherin von amnesty international und jetzige
Programm-direktorin des EU-Studiengangs für Menschenrechte in Venedig,
Dr. Anja Mihr, berichtet von scheinbar aussichtslosen Einsätzen gegen
Menschenrechtsverletzungen, wie sich dann doch etwas bewegte und auch
in Gang blieb.

20.01.2007 Samstag, 20:00 Uhr.
"Der Prozess" nach dem Roman von Kafka
Benefizveranstaltung des Deutschen Theaters.
Karten an der Theaterkasse unter 0551 49 69 11 oder unter
www.dt-goettingen.de

25.01.2007 Donnerstag, 19:30 Uhr. Unikino - Uni-Campus ZHG 011
Road to Guantanamo
Film über die Odyssee dreier junger Briten pakistanischer Herkunft
in dem US-Gefangenenlager.

30.01.2007 Dienstag, 15:00 Uhr. Altes Rathaus
"Wenn wir in Himmel kämen, so müssten wir donnern helfen"
OberstufenschülerInnen des Hainberg-Gymnasiums und des Gymnasiums Uslar
unternehmen eine Zeitreise in die Epoche des Vormärz zum Thema Mensch und
Menschenrechte.

01.02.2007 Donnerstag, 20:00 Uhr. Altes Rathaus
"Kunstliebhaber & Massenmörder"
Dieter Schenk – ehemaliger Kriminaldirektor am Bundeskriminalamt, wo er seinen
Dienst 1989 wegen unüberbrückbarer Gegensätze quittierte, und jetziger Honorar-
professor für NS-Geschichte in Lodz – liest aus seinem neuen Buch über den
Generalgouverneur Hans Frank, der fanatischer NS-Karrierist, Hauptkriegsverbrecher
und zugleich Kunstliebhaber war.

03.02.2007 Samstag 20:00 Uhr Altes Rathaus
CONTRAVIENTO Deutsch-chilenisches Duo
Contraviento - poetisch-politische Collage aus Musik, Texten und Dias. Über Chile,
Deutschland und die USA von Isabel Lipthay und Martin Firgau.

06.02.2007 Dienstag 20:00 Uhr Altes Rathaus
Friedensaktivistin in Tschetschenien
In dem scheinbar unlösbaren Konflikt in Tschetschenien setzt sich Taita Junusova
seit Jahren für eine friedliche Entwicklung ein. Hierfür erhielt sie bereits mehrere
internationale Preise. In ihrem Heimatland wird sie jedoch von verschiedenen
Seiten bedroht. Ein Abend mit einer beeindruckenden Frau.

15.02.2007 Donnerstag 10:00 und 16:00 Uhr. Lumiere, Geismar Landstraße 19.
Mexikanisches Puppentheater
Heike Milanomi (Trägerin des Menschenrechtspreises der Stadt Weimar) zeigt zwei Stücke zu Konflikten und deren Lösungen. Sie wurden sowohl in Mexiko als auch in Deutschland vielfach erfolgreich aufgeführt. Im Rahmen der Figurentheatertage.

16.02.2007 Freitag, 20:00 Uhr. DT Keller
"Hier spricht Guantánamo" Roger Willemsen
Über das US-Gefangenenlager Guantánamo ist alles gesagt. Bis auf das, was die
Häftlinge zu sagen hätten. Roger Willemsen hat sich auf die Suche nach ehemaligen
Häftlingen gemacht und fünf von ihnen ausführlich befragt.
Szenische Lesung von Maya Schöffel & Christopher Weiß.
DT-Keller. Karten an der Theaterkasse unter
0551 / 49 69 11 oder unter www.dt-goettingen.de

18.02.2007 Sonntag, 15:00 Uhr. Altes Rathaus
"Blickkontakte"
Hingehen, sich treffen, durch die Ausstellung gehen,
Blicke und Standpunkte austauschen.

Sonntag, 25.02.2007, 11:30 Uhr. Altes Rathaus
Finissage.

 

ai-Informationsstand Mai 01
amnesty01_mai.JPG (20028 Byte)

 

Der Infostand von Amnesty am 12.5.01 - kombiniert mit einer Fotoaktion : Leute, die sich in die Unterschriftenlisten eintrugen, ließen sich auch mit Polaroid fotografieren und ihr Foto an die Wand pinnen.

 

zum Anfang

 

ai Infostand Mai 2000

Bild: Informationsstand von amnesty international am Samstag den 13.5.00 am Marktplatz vor dem Alten Rathaus

Info siehe unten

amnesty.jpg (15725 Byte)
"Ägypten: 10 Menschen nach Verbüssung ihrer Gefängnisstrafe seit 1996 weiterhin in Haft!
Die 10 Männer wurden beschuldigt, im Jahr 1981 am Attentat auf Präsident Anwart al-Sadat beteiligt gewesen zu sein. Sie wurden jeweils zu Gefängnisstrafen von 15 Jahren verurteilt. Nach Verbüssung ihrer Haftzeit wurden sie nicht freigelassen, sondern wurden seither ohne Gerichtsverfahren (vermutlich wegen ihrer Mitgliedschaft zu der islamischen Bewegung ,,al-Gihad") im Gefängnis festgehalten.amnesty international setzt sich auf der Grund-lage der Alllgemeinen Erklärung der Menschenrechte stets für Menschen ein, die ohne faires Gerichtsverfahren inhaftiert werden, egal welche politische Meinung sie vertreten.

zum Anfang