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Gender

Geschlecht - Grenzen - Gleichstellung - Gewalt
"Gender and Geography 13. – 15. Juni 2007
Antifee: "feiern gegen Sexismus und Nationalismus"
Gender: Geschlechterbewusstsein in der Bildungsarbeit
> Kritische Beschäftigung mit dem "Muttertag"

> Hot Topic / Diskussion über Pop-Feminismus und dritte Welle

Gender Mainstreaming Eine im Auftrag des Europarates eingesetzte ExpertInnenkommission erarbeitete 1998 folgende Definition dieses oft sehr vage verwendeten Begriffes
Gender Mainstreaming ist die (Re)organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung grundsatzpolitischer Prozesse, mit dem Ziel, eine geschlechterbezogene Sichtweise in alle politischen Konzepte auf allen Ebenen und Phasen durch alle an politischen Entscheidungsprozessen Beteiligten einzubringen.

Demonstration zur Unterstützung der russischen PussyRiot


Pussy Riot in einer Metrostation

Russische Feministinnen der PussyRiot Punkband protestieren gegen das Macho-System Putins

Die pure Meinungsäußerung und die Auftritte werden wie kriminelle Akte verfolgt. Gleichzeitig werden die jungen Frauen bei ihren Aktionen auf den Straßen von uniformierter Polizei gehindert von Zivilen gewalttätig angegriffen.

Es wäre schön, wenn sie durch den internationalen Protest Unterstützung erfahren würden.

Meinungsäußerungen gegen Putin mit Haftstrafen beantwortet

Am 21.4.12 gab es eine kleine Demonstration ab Nikolaikirche durch die Weender Straße, die auf die Proteste von Mitgliedern einer russischen Frauenpunkgruppe aufmerksam machen wollte, die nach einer Protestaktion verhaftet wurden. Putin selbst habe angekündigt, dass er sich um eine Bestrafung kümmern wolle, weil sie in der Kirche gebetet hatten, die Jungfrau Maria möge Feministin werden und sie von Putin befreien. Auf dem in der Weender Str. verteilten Flugblatt heisst es u.a.: "Während die Demonstrationen von der Polizei eingepfercht sind, tauchen "Pussy Riot" irgendwo in Moskau plötzlich auf, mit buten Strumpfmasken und Gitarren und verwandeln eine Metrostation, eine Straßenecke oder einen Omnibus in einen Kundgebunsplatz. Stets mit Kameras unterwes, damit sich ihre Aktionen auch weit über die Moskauer Innenstadt hinaus verbreiten." Nachdem sie nun in einer Kirche gegen Putin demonstriert hatten wurden sie verhaftet und müssen eine langjährige Haftstrafe befürchten zumal Putin angekündigt hat dass er für eine Bestrafung sorgen werde.

Putin-Freund Schröder darf beim Uni-Jubiläum in Göttingen reden

Für den 29. Mai wurde angekündigt dass Gerhard Schröder, anlässlich des 275jährigen Uni-Jubiläums während des Festaktes ein Grußwort in der Aula am Wilhelmsplatz sprechen darf. Schröder steht in den Diensten von Gazprom und arbeitet mit Putin zusammen. Erst kürzlich hat Jürgen Roth in seinem Buch "Gazprom" die mafiösen Strukturen von Gazprom und die unappetitliche Rolle Schröders als Ex-Bundeskanzler in den Diensten von Gazprom beleuchtet.

Wir meinen: Das immer-noch-SPD-Mitglied Schröder steht kritiklos an der Seite eines modernen Despoten dem tausende DemonstrantInnen Wahlbetrug vorwerfen, von dem merkwürdigen Wechsel aus dem Kanzleramt direkt zu Gazprom ganz zu schweigen. Der Festakt gewinnt durch dessen Anwesenheit nicht an Würde, im Gegenteil.

 

Feministische Blaustrumpfbibliothek

Die Blaustrumpfbibliothek wurde in den 1980er Jahren vom FrauenLesbenReferat des damaligen AStA gegründet und beständig erweitert. Nach der Abschaffung des FrauenLesbenReferats im Jahr 2000 hielt der ADF/RCDS-AStA die Sammlung im Keller des AStA-Gebäudes unter Verschluss. Die Bibliothek wurde erst 2010 wieder ans Tageslicht geholt und als Sammlung für alle zugänglich gemacht. Bisher stand die Bibliothek im Büro der Gleichstellungsbeauftragten der Philosophischen Fakultät.

Nun bekommt sie aber ihren eigenen Platz im Kulturwissenschaftliche Zentrum (KWZ). Neuer Standort der Blaustrumpfbibliothek ab 2.4.2012: Erdgeschoß der großen geistes- und kulturwissenschaftlichen Bibliothek im Heinrich-Düker-Weg 14.

Die Bibliothek umfasst verschiedenen Angaben zufolge einen Bestand von 1000 bis 2500 Büchern zu Themengebieten wie: Feministische Theorien, Medizin, Glaube, Körperpolitik und Gesundheit, Elternschaft und Beziehung, Kunst, Politik, feministische Theorie und Praxis, Sexualitäten, Glaube und Religion, Gewalt und Selbsthilfe, Biographien, Soziale Bewegungen, Arbeitswelt, Kunst und Musik, Medien, Politik und Wirtschaft, Geschichte, Literatur- und Sprachwissenschaft, Elternschaft und Beziehung, Psychologie und Philosophie, Hobbies und Freizeit, Bildung und Bildungsarbeit, Belletristik. Außerdem gibt es ein umfassendes Zeitschriftenarchiv sowie alte Protokolle und Veröffentlichungen von Frauengruppen."und feministische Zeitschriften sowie 3 laufende aktuelle Abonnements. Der Bestand ist auch online im OPAC der SUB zu finden

Auch Nichtstudierende sind eingeladen die Blaustrumpfbibliothek zu benutzen.

 

Geschlecht - Grenzen - Gleichstellung - Gewalt

Veranstaltungsreihe 12.1.11 bis 8.2.11 , Ankündigungstexte der Veranstaltenden

Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Sozialwissenschaftlichen und Philosophischen Fakultät richten vom 12.01.2011 bis 08.02.2011 eine Veranstaltungsreihe zu den Themen Geschlecht - Grenzen - Gleichstellung - Gewalt aus. Bereits in den vergangenen Jahren gab es Veranstaltungsreihen, die sich mit Gewalt gegen Frauen und Transgender, mit Sexismus, Rassismus, Ableismus ** und Transphobie auseinandersetzten. Die Veranstaltungsreihe 2011 will auf der Grundlage dieses Themenkomplexes den Fokus über den universitären Kontext hinaus erweitern und Aspekte des Ineinandergreifens von Geschlechterstereotypen und Gewalt beleuchten, sowie Handlungsoptionen für den konkreten Umgang damit aufzeigen. [Ableismus ^= Behindertenfeindlichkeit]

12.01.2011
19:00 Uhr im ZHG 004
Vortrag: Einführung in Grundbegriffen zur Kritik von Geschlechterverhältnissen
Referent/in: Gruppe 180°
Der Vortrag zeichnet die Debatten um Patriarchat, Geschlecht und Sexualität, ausgehend von den ersten modernen Frauen- und Homosexuellenbewegungen des 19./20. Jahrhunderts, nach - über deren Veränderungen seit dem Auftreten der "neuen sozialen Bewegungen" bis zu Inter-, Trans- und Queerbewegungen. Über die Frage, was unter "Geschlecht" verstanden wurde und wo Kritik an diesem Konzept ansetzte, möchten wir uns den grundlegenden Begriffen aktueller queerer/feministischer Debatten nähern. Wie ist Geschlecht mit anderen Herrschaftsverhältnissen verschränkt? Auf welche Weise wurde/wird Geschlecht mit der bürgerlichen Gesellschaft insgesamt zusammengedacht? Der Begriff von "Geschlecht" ist dabei zentral für das Verständnis der bürgerlichen Gesellschaft, die, so eine zentrale These, ohne "Geschlecht" nicht angemessen verstanden werden kann. Der Vortrag versteht sich als Einführung und möchte einen Schwerpunkt auf die Frage legen, wie aktuell diskutierte Begriffe zustande gekommen sind und welches Gesellschaftsverständnis sich darin jeweils wiederfindet.

19.01.2011
19:00 Uhr im ZHG 004
Vortrag: "Geschlechtsbezogene Jugendbildungsarbeit
und Gewaltprävention"
Referentinnen: Ulrike Schilling, Ute Zillig
Welche Inhalte und welche methodischen Zugänge sollte eine geschlechtsbezogene emanzipatorische Jugendbildungsarbeit besitzen? Inwiefern können hier Präventionselemente zu sexueller und häuslicher Gewalt integriert werden? Diesen Fragen wird anhand von Kooperationserfahrungen des Projekts gerdA gender der DGB-Jugend Südniedersachsen- Harz und des Projekts phoenix im Frauen-Notruf e.V. Göttingen nachgegangen. Neben einer konzeptionellen Einführung werden einzelne Methoden vorgestellt, unter den Teilnehmenden ausprobiert und diskutiert.

26.01.2011
19:00 Uhr im ZHG 007
Vortrag: "»I am tears, I am beauty?« Erfahrungen struktureller Gewalt gemeinschaftlich erzählen"
Referentin: Christiane Hutson
Was tun, wenn die Erfahrungen einer Gemeinschaft durch strukturelle Gewalt verschüttet werden? Eine Möglichkeit ist, sich auf wenige Erfahrungen zu beschränken und die Gemeinschaftsgeschichte aus dieser Perspektive heraus zu erzählen. Dabei kann es passieren, dass grundlegende Erfahrungen verschüttet bleiben. Eine andere Möglichkeit ist, zusammen mit weiteren Gemeinschaften die jeweiligen Erfahrungen, Geschichten und Sinngebungen zu suchen. Der Vortrag erkundet die letztgenannte Möglichkeit im Bezug auf eine Gemeinschaftsgeschichte behinderter und kranker People auf Color für den deutschen Kontext.

27.01.2011
19:00 Uhr im ZHG 005
Film und Diskussion mit der Filmemacherin: "Fear I Have None" – "Angst habe ich keine"
Regisseurin/ Referentin: Veronika Dimke
50 Min., deutsch/englisch mit deutschen Untertiteln. Ein Filmportrait über die Exiloppositionelle Regina Kiwanuka, die nun schon seit 10 Jahren um ein Bleiberecht in Deutschland kämpft. Wegen ihres politischen Engagements für Flüchtlingsrechte und gegen den tabuisierten Missbrauch von Frauen in einigen Flüchtlingsheimen ist sie den bayerischen Behörden ein Dorn im Auge. Dass die Tochter des ersten demokratischen Premierministers von Uganda – Benedicto Kiwanuka - der ermordet wurde, in ihrem Heimatland Uganda als Terrorist*in verfolgt wird, scheint kein Hinderungsgrund zu sein, sie abzuschieben. Es stellt sich die Frage, ob Integrationsbereitschaft heißt, sich stillschweigend alles gefallen zu lassen. Die Regiesseur*in Veronika Dimke steht nach dem Film zu einem Gespräch über Queerfeminismus innerhalb der Antirassistischen Bewegung und Mehrfachunterdrückung (triple Oppression) zur Verfügung.

01.02.2011
19:00 Uhr im ZHG 009
Vortrag: "Sexuelle und häusliche Gewalt als geschlechtsspezifische Gewalt"
Referentin: Ute Zillig
Was fällt unter die Begriffe sexuelle und häusliche Gewalt? Und inwiefern hat das etwas mit den Geschlechterverhältnissen zu tun? Anhand einzelner Studien und der Expertise aus der psycho-sozialen Beratungsarbeit nach Gewalt wird auf das Ausmaß und die Folgen von sexueller und häuslicher Gewalt eingegangen. Die Betrachtung unterschiedlicher Erklärungsansätze und Präventionskonzepte verweist auf das Verständnis von sexueller und häuslicher Gewalt als geschlechtsspezifische Gewalt. Sowohl im Vortrag als auch in der anschließenden Diskussion werden außerdem konkrete Interventionsmöglichkeiten und die spezifische Ausrichtung regionaler Unterstützungseinrichtungen thematisiert.

08.02.2011
19:00 Uhr im OEC 1.165
Vortrag: "Antisemitismus & Geschlecht"
Referentinnen: Sarah Frenking & Lisa Hilbig
Um 1900 zirkuliert eine Vielfalt antisemitischer Bilder, Pamphlete und "wissenschaftlicher" Abhandlungen. Besonders bekannt sind die Stereotype der "jüdischen Weltverschwörung" oder des "jüdischen Kapitalismus". Doch auch Geschlecht und Körper spielen im Antisemitismus des Kaiserreichs eine zentrale Rolle: "Der Jude" wird z. B. als verweiblicht gezeichnet, als unproduktiv und als schwächlich. Die Jüdin wird dagegen als vermännlicht dargestellt, unfähig sich in die (zeitgenössische) Frauenrolle einzufügen: das bedrohliche Negative der Moderne wird mit dem Jüdischen in eins gesetzt. Im Vortrag werden in Ansätzen die sexistischen Motive analysiert, ihren Ursprung sowie ihre Funktion aufgezeigt und der Zusammenhang von Geschlecht und Arbeit im Antisemitismus des Deutschen Kaiserreichs beleuchtet.

Kontakt
Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät, Goßlerstraße16a (im AstA) fsrphil@stud.uni-goettingen.de
Gleichstellungsbüro der Sozialwissenschaftlichen Fakultät: Arite Heuck-Richter M.A. Tel.: 0551 39-4798 fbsowi@gwdg.de
Gleichstellungsbüro der Philosophischen Fakultät: Christina Durant M.A. Tel. 0551 39-5580 philogba@gwdg.de

 

Vortragsreihe der Fachschaft Geographie
"Gender and Geography 13. – 15. Juni 2007 in Göttingen

Was hat Geographie mit Gender zu tun? da gender und sex (leider) immer noch zentrale (Ausschluss-) Kategorien unserer Gesellschaft sind, muss sich die Geographie auch mit gender-theory und queer-theory auseinandersetzen. Dies geschieht aber kaum – stattdessen hält sich die Geographie oft an ein traditionelles Raumkonzept, mit dem gesellschaftliche Phänomene unzureichend erfasst werden können. Eine Wissenschaft, die jedoch gesellschaftsprägende Kategorien nicht beachtet (oder gar negiert), stabilisiert patriarchale und sexistische Verhältnisse.

13.06. – 14:00 Uhr – ZHG 006 AK Gender (Göttingen): Gendertheorien - Grundbegriffe der Kritik an Geschlechterverhältnissen. Die Kategorie "Geschlecht" und die Normierung von Sexualität stellen zentrale Herrschaftsstrukturen der modernen bürgerlichen Gesellschaft dar (..). Die Debatten um Patriarchat, Geschlecht und Sexualität wollen wir ausgehend von den ersten modernen Frauen- und Homosexuellenbewegungen des 19ten/Anfang des 20ten Jahrhunderts, über deren Veränderungen seit dem Auftreten der "neuen sozialen Bewegungen" bis zu Inter-, Trans- und Queerbewegungen grob nachzeichnen. Die Veranstaltung versteht sich als Einführung in zentrale Begriffe queer/ feministischer Debatten

13.06. – 18:00 Uhr – ZHG 005 Sybille Bauriedl (Hamburg): Theorie und Praxis der Geschlechterforschung in der (deutschsprachigen) Geographie. Der Vortrag bietet eine Einführung in geschlechterbezogene Theorieansätze, die historische Entwicklung und aktuelle Debatten der feministischen Geographie von der Frauenforschung der 1970er Jahre, über die gender studies der 1990er Jahre bis zu den queer studies. Der Vortrag ist konzipiert für einen schnellen Einstieg in eine Dialogsituation.

14.06. – 16:00 Uhr – DGB-Haus Obere Masch 10 Rita Schäfer (Bochum): Gewalt gegen Frauen in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Geschlechtsspezifische Gewalt ist Ausdruck männlichen Machthandelns. Sie zielt darauf ab, Geschlechterhierarchien zu manifestieren. Während die Forschung sich in den letzten Jahrzehnten vor allem auf Frauen als Opfer konzentrierte, nehmen aktuelle Studien Maskulinitätskonstrukte in den Blick. Innovative Forschungsansätze in Südafrika zeigen, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen die Problemkomplexität analysieren und z.B. auch Bezüge zur gegenwärtigen HIV/AIDS-Epidemie herstellen.

15.06.(geändert - ursprünglich hieß es 13.6.) – 14:00 Uhr – ZHG 006 Karin Klenke (Göttingen): Von den Stärken und Schwächen des schönen Körpers. Modernität und Femininität in Tanah Karo, Nord-Sumatra. In Indonesien ist Modernisierung ein gesellschaftliches Leitmotiv, das auch die Geschlechterverhältnisse berührt. Das nationale Ideal einer femininen, sich auf den Körper gründenden modernen Weiblichkeit kollidiert jedoch vielerorts mit lokalen Idealen eines primär starken und arbeitsfähigen weiblichen Körpers. Karin Klenke verfolgt in ihrem Vortrag anhand biographischer Interviews die Frage, wie Frauen in Tanah Karo/ Nord-Sumatra ihren Körper in Auseinandersetzung mit diesen widersprüchlichen lokalen, nationalen und transnationalen Diskursen von Modernität erfahren, gestalten und aneignen..

Weitere Infos: http://www.geogr.uni-goettingen.de/fachschaft/index.php

 

Veranstaltung in der Universität "Antifee" 2007

Vom 15. - 16. Juni , kurz vor dem ehemaligen "Tag der deutschen Einheit" / 17.6.) veranstaltete das "Antifee-Plenum" an der Uni Göttingen ein "Antifee-Festival". Im Ankündigungstext heisst es u.a. "Den thematischen Schwerpunkt stellt die Kritik an Gender und Nationalismus dar (...) Hiermit wollen wir eigene Akzente setzen und eine kritische Debatte in der Öffentlichkeit forcieren. Das Festival ist kostenlos. Wir feiern gegen Sexismus und Nationalismus. Für ein selbstbestimmtes Leben. (...) Wir arbeiten und feiern gegen jeden Sexismus. Auch gegen unseren eigenen."

Das Vortrags-PROGRAMM umfasste u.a. Themen wie: Frauen in der rechtsextremen Szene, Schöne queere Welt? Geschlecht und Sexualität bei The L Word, Gendertheorien - Grundbegriffe der Kritik an Geschlechterverhältnissen,


Transparent auf dem Veranstaltungsglände. "Den binären Geschlechtercode aufmischen" (wir fragen uns immer noch ob das Frauencafé im Kabale dazu im Widerspruch stehen könnte)

Es waren Workshops u.a. zu folgenden Themen angekündigt: Genderwaschanlage: X-Behaviour-Workshop, Popkultur und Nation, Mathe, Deutsch, Sexismus - der geheime Lehrplan. Workshop zu Sexismus in Schule und Hochschule , Umgang mit sexueller Gewalt – wie kann konkrete Unterstützungsarbeit aussehen? kollaborativer Grrrl Zine Workshop.

Gender: Geschlechterbewusstsein in der Bildungsarbeit

VNB Stadtbüro, Volker Weiß, Rote Str. 19 37073 Gö, Tel.: 3706451 Fax 0551-3706452 volker.weiss@vnb.de  Anmeldungen: VNB-Geschäfsstelle Göttingen Waldschlösschen 37130 Reinhausen Fon 05592-1697 · Fax 05592-1792 E-Mail goettingen@vnb.de    http://www.vnb.de


Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Let´s talk about gender"
Die VNB-Geschäftsstelle Göttingen und die Stiftung Leben & Umwelt laden pädagogische Fachkräfte sowie Eltern und andere Interessierte dazu ein, Ansätze und Konzepte einer geschlechterbewussten Pädagogik sowie Möglichkeiten und Methoden ihrer Umsetzung kennen zu lernen.
Die vielschichtigen ein- oder zweitägigen Fortbildungen sind entweder themenbezogen oder auf besondere Arbeitsfelder zugeschnitten. Sie sind in sich abgeschlossene Einheiten und können deshalb auch einzeln besucht werden.

Seminare
In den Seminaren wird sowohl in geschlechtshomogenen wie in gemischtgeschlechtlichen Gruppen gearbeitet. Mädchen- und Jungenarbeit haben im Blick, dass die Bedürfnisse von Mädchen und Jungen unterschiedlich sein können und dass sie dementsprechend auch geschlechtsbezogene Angebote brauchen. In der koedukativen Pädagogik   in Elternhaus, Schule, Jugend- und Sozialarbeit fehlt der geschlechterbewusste Blick häufig noch.

- Mädchen/Jungen bei Berufsorientierung und Lebensplanung unterstützen
- Aggressivität und gewalttätiges Verhalten von Mädchen und Jungen?
- Wie gehe ich mit den schwierigen Jahren der Pubertät um?
- Frausein bzw. Mannnsein in der pädagogischen Arbeit?

Die ein- oder zweitägigen Fortbildungen sind entweder themenbezogen:
Sexualpädagogik
- Berufsorientierung und Lebensplanung
- Selbstbehauptung und Gewaltprävention
oder auf besondere Arbeitsfelder zugeschnitten
- Kindergarten / Hort
- Grundschule
- Jugendverbände
- Soziales Training in der Jugend- und Sozialarbeit.

Bildungsurlaub "Dialog der Geschlechter:
Dreiteilige Blockveranstaltung "Geschlechtsbezogene Pädagogik mit Mädchen und Jungen – praxiserprobte Konzeptionen" richtet sich an Interessierte, die sich vertiefend mit geschlechtsbezogener Pädagogik auseinandersetzen wollen.

Abschlussveranstaltung 2.12.04 im Ratssaal des Neuen Rathauses Fachtag
"Genderperspektiven in der pädagogischen Arbeit"
Expertinnen (Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland, Universität Hamburg,  und Experten (Olaf Jantz, Universität Hannover, Medium e.V. Göttingen, und Tim Rohrmann, Dipl. Psychologe & Autor, Wechselspiel – Institut für Pädagogik und Psychologie Denkte/Braunschweig) ihre Genderperspektive vorstellen und diskutieren.

KooperationspartnerInnen des VNB sind  u.a. Niedersächsisches Landesamt für Lehrerbildung und Schulentwicklung, VHS Gö, Frauenbüro Stadt Gö, Gleichstellungsstelle des Landkreises Gö, Mädchenreferentin Südniedersachsen, Frauengesundheitszentrum, IGS, Schulsozialarbeit, Kore, Jugendpflege, Mannigfaltig–Institut, Medium e.V., pro familia, Schraubzwinge e.V., Stadtjugendring, Verein für Erlebnispädagogik und Jugendsozialarbeit

 

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