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Goettinger
Stadtinfo Kriegsende
Militärischer
Angriff auf Göttingen einen Monat vor Kriegsende 8.4.1945
Die Übergabe der Stadt an die Amerikaner Transscript:: "Beim Verlassen dieser Kontor werden Sie volgende Schritte unternehmen um 1. Alle NSDAP Beampten zu verhaften, 2. Allen Schulen, Gerichten, Museum, Postampten und banken zuzumachen, 3. Allel Zeitungen, Theatern, Kinos und Rundfunkstellen zuzuschließen, 4. Der Bewegung Alle Autoverkehr und Lieferung von von Betriebstoff aufzuhören, 5. Alle Polizei, Regierung und NSDAP Dokumenten zu ergreifen." (Die Rechtschreibfehler wurden vom Original übernommen). Die Stadt wurde dann erst am 11 April auch von Oberbürgermeister-Nazi Gnade befreit, er wurde seines Amtes enthoben.
ISK: Göttinger Widerstand rief zu Aktion und Sabotage gegen die Nazis auf 22.5.08 / Der "Internationale Sozialistische Kampfbund" ISK war eine der wenigen wirklich effektiven Widerstandsgruppen. Der Göttinger Philosoph Leonard Nelson war maßgeblich an der Gründung in Göttingen beteiligt. Zu seinen Ehren ist die Leonard-Nelson-Straße nach ihm benannt, eine kleine Seitenstraße des Kreuzbergringes kurz vor der Kreuzung Nikoweg. Die ISK in Göttingen ist außerdem verbunden mit den Namen Minna Specht und Willi Eichler (Nach dem eine Straße im Industriegebiet benannt ist) und Heinrich Düker . In Göttingen gab es eine Gruppe von ca 15 Widerstandskämpfern, die nach 1933 nur noch im Untergrund arbeiteten. Sie machten z.B. Propaganda mithilfe eines präparierten Koffers, den sie zum Bedrucken des Pflasters abstellten woraufhin ein Stempel den Schriftzug "Nieder mit Hitler" zurückließ und verteilten sogenannte Streuzettel .1936 wurden 14 Mitglieder des ISK in Göttingen von der Gestapo verhaftet: Fritz Körber, Heinrich Westernhagen, Heinrich Oberdieck, Hermann Dettmer, Heinrich Düker, Gustav Funke, Friedrich Henze, August Bartels, Alma Böhme, Willi Macke, Oskar Schmitt, Heinrich Schütz, Karl Probst und Wilhelm Wahle. In der Ausstellung "…und euch zum Trotz" , die zur Erinnerung an die Bücherverbrennung vor 75 Jahren in Göttingen zur Zeit im Alten Rathaus der Stadt gezeigt wird, ist jetzt auch die Totenmaske Leonard Nelsons zu sehen, die 1933 vor dem Zugriff der Nationalsozialisten versteckt worden war. Der Göttinger Philosoph Nelson war Gründer des später verbotenen "Internationalen Sozialistischen Kampfbundes" (ISK). Die Existenz seiner Totenmaske war bislang unbekannt. Eine Göttinger Bürgerin hat die Maske - vermutlich ein Unikat - jetzt mit einer Reihe höchst seltener, 1933 verbotener und verbrannter ISK - Publikationen für die Ausstellung zur Verfügung gestellt, wo sie seit dem 20. Mai gezeigt wird.
Bücherverbrennung und ISK Pressemitteilung 21.5.08
Stadt Göttingen: "Als die Nationalsozialisten im Vorfeld der Bücherverbrennung
im April und Mai 1933 systematisch Buchhandlungen und Privatbibliotheken nach
"undeutscher und staatsfeindlicher Literatur" durchsuchten, konzentrierten
sich viele ihrer Aktionen in Göttingen auf die Mitglieder des »Internationalen
Sozialistischen Kampfbundes« (ISK), dem zahlreiche namhafte Regimegegner angehörten.
Auf dem Foto des Bücherscheiterhaufens, der auf dem damaligen Adolf-Hitler-Platz
am 10. Mai entzündet wurde, sind viele Werke des ISK zu erkennen. Nach 1933
bildete der (verbotene) ISK im Reich und im Exil eines der wichtigen Netzwerke
des Widerstands gegen Hitler-Deutschland. Die Gruppe ISK wird hier als "pazifistisch" bezeichnet. Mit einem Flugzettel fordert sie zur Tötung des Tyrannen Hitler auf - dies stellt wohl eindeutig einen "Aufruf zur Gewalt" dar. Der Frage des bewaffneten Widerstandsrechtes gegen den faschistischen Dikator scheint man hier auszuweichen. Das Widerstandsrecht im Grundgesetz ist jedoch auf diese Erfahrungen zurückzuführen. Quellen:
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2010 Gedenken an das Kriegsende 8.5.1945 - 2010
Am 8.5.2010 jährte sich zum 65 mal das Ende des Hitler-Faschismus. Dazu fand vor dem Alten Rathaus in Göttingen eine Gedenkveranstaltung statt. Diese begann um 11 Uhr. Der sich vor dem Infostand. Es gab Rede- und Musikbeträge. Um 13 Uhr erfolgte ein Demozug durch die Innenstadt zum Mahnmal für die Zwangsarbeiter_innen an der Lokhalle. Hier fand eine Kranzniederlegung von Verdi und VVN statt. Gegen Ende der Kranzniederlegung wurde gemeinsam das Lied: Die Moorsoldaten gesungen. |