Goettinger Stadtinfo
 Texte und Bilder
© Impressum

Landkreis Göttingen

Arbeitsplätze (Stellen)-zahl und Arbeitskräftezahl beim Landkreis
Kultur im Landkreis - Kleines Musikfestival
Tag der Offenen Ateliers

Bürokratische Provinzposse um ein Auskunftsbegehren zum Tagessatz
Kreistagsitzung 9. Mai

Thema Regionsbildung in Südniedersachsen

IGS Bovenden – Wurzelbruchweg 13 - 14.00- 18.30 Uhr Eine Frage der regionalen Solidarität? Chancen Und Risiken einer Regionsbildung in Südniedersachsen Informations- und Diskussionsveranstaltung Veranstalterin: Stiftung Leben & Umwelt | Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen In Kooperation mit: Stadt Radio Göttingen 107,eins

Wir werden älter, wir werden weniger. Das ist seit langem bekannt. Bekannt ist auch die angespannte Lage der öffentlichen Haushalte: Städte, Gemeinden und Landkreise haben kaum noch Geld für freiwillige Ausgaben. Pflichtaufgaben können sie zunehmend schwerer finanzieren, die Verschuldung steigt überall, auch in Südniedersachsen. Vor diesem Hintergrund wird seit einiger Zeit lebhaft diskutiert, wer mit wem zusammen geht (fusioniert). Schuldenerlass verspricht das Land Niedersachsen den Landkreisen, die sich zusammen tun. "Erpressung" finden die einen, "eine echte Chance" meinen die anderen. Während die einen grundsätzlich streiten, debattieren die anderen über das "wer mit wem". Soll es die große Lösung einer "Region Göttingen" werden (Verschmelzung der Landkreise Göttingen, Northeim, Osterode mit einem starken Oberzentrum Göttingen)? Oder nur die kleine Fusion von Northeim und Osterode? Wird Göttingen kreisfrei oder bleibt die Stadt Teil der Region? Wie schnell müssen die Kreise sein, um noch in den Genuss des Entschuldungsangebotes des Landes Niedersachsen zu kommen? Aus Sicht der Bevölkerung stellen sich eine Reihe weiterer Fragen. Wie lang wird der Weg, um das Auto zuzulassen? Wie wirkt sich die Fusion auf das Arbeitsplatzangebot aus? Wie viele werden längere Wege zur Arbeit in Kauf nehmen müssen? Und welche Rolle spielt eigentlich die Parteitaktik bei den anstehenden Entscheidungen? u. A. mit: Prof. Dr. Ulrich Harteisen (HAWK Hildesheim / Holzminden / Göttingen) Martin Worbes (Landkreis Göttingen) Rolf Becker (Stadt Göttingen) Jörg Wolkenhauer (Landkreis Northeim) Raymond Rordorf (Landkreis Osterode) Ronny Rode (Bürgermeister der Gemeinde Kreiensen) Anmeldung: Stiftung Leben & Umwelt Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen Warmbüchenstraße 17, 30159 Hannover, Tel.: 0511- 30 18 57 - 0 Fax: 0511- 30 18 57 - 14, Mail: info@slu-boell.de Kostenbeitrag: 10,00 Euro (für Speisen und Getränke) zu zahlen auf das Konto der Stiftung Leben & Umwelt Sparkasse Hannover Kontonummer: 146 110 BLZ: 250 501 80 Verwendungszweck: Region

Partei DieLinke lehnt Zusammenschluß der Landkreise ab

8.5.12 / Auf ihrer Regionalkonferenz in Osterode hat die die südniedersächsische Partei DieLinke ihre Ablehnung zu einem Zusammenschluss der drei Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode bekräftigt. Vor dem Hintergrund auch von Fusionsplänen einzelner, zum Teil hochverschuldeter Gemeinden, spricht sich die Partei DieLinke in Südniedersachsen für eine deutlich bessere Finanzausstattung der Kommunen aus. Dr. Eckhard Fascher, Fraktionsvorsitzender der Partei DieLinke im Göttinger Kreistag: „Fusionen lösen keine strukturellen Probleme. Die Fusionsdebatte lenkt von den eigentlichen Ursachen der Finanzmisere der Kommunen ab. Wir fordern deren bessere finanzielle Ausstattung mit auskömmlichen eigenen Steuereinnahmen ähnlich wie in Skandinavien. In Dänemark und Schweden werden der größte Teil der öffentlichen Ausgaben durch die Kommunen getätigt. Carlo Bleichert, Vorsitzender des Kreisverbandes der Partei DieLinke: „Starke Kommunen bedeuten für uns, dass diese die Daseinsvorsorge kontrollieren müssen. So ist ein Zweckverband für einen privaten ÖPNV Augenwischerei, wir fordern einen öffentlichen, durch die Kreise kontrollierten ÖPNV in Südniedersachsen.“ Frank Kosching, Kreistagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der Partei DieLinke Osterode: "Die technokratische Großkreislösung wäre für Rot-Grün politisch opportun, für die Bürger aber eine massive Verschlechterung. Die Partei DieLinke fordert eine obligatorische Bürgerbefragung. Von der Sondierung am 15. Mai erwarten wir einen großen Schritt in Richtung Landkreis Goslar und die Terminierung offizieller Fusionsverhandlungen für einen vereinten Westharzkreis. Den Zeitplan der Landräte Reuter und Wickmann werde ich am 21. Mai im Kreistag nicht akzeptieren.“

 

27.2.12 Landkreis, Raum 018, Reinhäuser Landstr. 4, 18 Uhr, Präsentation der
Ergebnisse einer Umfrage zu Erzählcafés und Orten des Erzählens im Landkreis Göttingen, Grußwort: Bernhard Reuter, Landrat des Landkreises Göttingen, Begrüßung: Angelika Kruse, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreis Göttingen, Vorstellung der Umfrage: Regina Meyer, Verena Schickle, Göttinger Zeitzeugenprojekt, Austausch und Ausblick , Erzählcafés haben in vielen Gemeinden im Landkreis Göttingen bereits eine lange Tradition. Mit gut einem Dutzend aktiver Begegnungsorte des Erzählens ist der Landkreis dabei, zu einer "Region des Erzählens" zu werden. Diese Orte, an denen das Erzählen lebendig ist, an denen Menschen über Lokalgeschichte, Alltagsgeschichte oder persönliche Erfahrungen berichten, wurden mit einer Umfrage ermittelt. Durchgeführt wurde die Befragung im Oktober 2011 vom Zeitzeugenprojekt der Freien Altenarbeit Göttingen e.V. "Engagierte Akteure vor Ort - z.B. Ortsheimatpfleger/innen, Heimatvereine, Nachbarschaftshilfen, Seniorengruppen und -beiräte, Landfrauen und viele weitere Einrichtungen - haben uns Rückmeldung gegeben. Wir fragten nach Organisationsform, Themen, Turnus, Besuchergruppen, Leitung und Vernetzungs- und Unterstützungsbedarf der Erzählcafés in den einzelnen Ortschaften. Zusätzlich wurden Interviews mit Initiatorinnen und Initiatoren von Begegnungsorten durchgeführt. Diese Ergebnisse werden nun präsentiert und zur Diskussion gestellt", erläutert Regina Meyer, Projektleiterin.Der demografische Wandel stellt uns vor die große Herausforderung, die Infrastruktur in den Gemeinden möglichst attraktiv zu gestalten. Die "Region des Erzählens" soll einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Erzählcafés in den Dörfern zu stärken und neue Erzählorte zu gründen. In diesem Rahmen gilt es, Orte der lebendigen Begegnung zwischen Jung und Alt, Einheimischen und Zugezogenen, zwischen Frauen und Männern aufrecht zu halten, auszuweiten oder neu zu etablieren. Ein Vorhaben, das exakt der Zielsetzung des Landesprogramms "Älter - bunter - weiblicher: Wir gestalten Zukunft" entspricht. Mit Unterstützung dieser niedersächsischen Initiative werden Weichen gestellt, um der demografischen Entwicklung und ihren Folgen vor Ort einerseits zu begegnen und andererseits positive Aspekte aus ihr abzuleiten."Dabei können Orte des Erzählens ein wichtiger Baustein in der Neuausrichtung kleinerer Gemeinden und Dörfer im demografischen Wandel sein. Sie bieten eine große Chance, die unterschiedlichen Bedürfnisse aber auch Potenziale von Frauen und Männern aller Altersgruppen bewusst einzubeziehen. Biografisches Erzählen eignet sich hervorragend, Geschlechterrollen in den unterschiedlichen Lebenssituationen sichtbar zu machen. Insofern kann der Aufbau einer "Region des Erzählens" auch dafür genutzt werden, eine stärkere Sensibilität für Geschlechtergerechtigkeit zu schaffen und damit die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in den Kommunen voranzubringen", so Angelika Kruse, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Göttingen.

 

Landkreis startet Internetseite für Tauschen und Verschenken

Abfall soll vermieden werden Im Sperrmüll landen oftmals Gegenstände, die dafür eigentlich zu schade sind. Der Landkreis Göttingen bietet eine neue Möglichkeit, Interessenten für diese Gegenstände zu finden. Zu erreichen ist der Markt unter www.landkreis-goettingen.de (Rubrik Umwelt- und Abfallwirtschaft). "Viele Dinge bekommen eine längere Lebens- und Nutzungszeit. Die Wieder- und Weiterverwendung intakter Gegenstände schont die Umwelt und trägt zum Klimaschutz bei, da Produktionsenergie und Rohstoffe für die Herstellung von neuen Produkten eingespart werden“, erklärt Kreisrätin Christel Wemheuer. Auch der soziale Gedanke spielt beim Tausch- und Verschenk-Markt eine wichtige Rolle. Immer mehr Menschen müssen mit wenig Geld auskommen. Sie können sich manch wertvolle, gebrauchsfähige Gegenstände nicht leisten, die von anderen Menschen als nicht mehr nutzbar weggeworfen werden."

 

Konstituierende Sitzung des Kreistags nach den Wahlen 2011

Kreistag des Landkreises - Sitzung am 2.11.2011 15 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses

28.10.11 / Einer der Anträge auf dieser Sitzung verlangt: Generellen Abschiebestopp für Angehörige der Minderheiten in das Kosovo, (Antrag der Grünen Kreistagsfraktion) Allerdings wird leider nicht beschlossen, dass der Landkreis nicht mehr abschiebt, sondern die Landesregierung wird aufgefordert, sie solle das nicht mehr verlangen ....

Kreistagsfraktion Bündnis90/DieGrünen hatte bereits zur Sitzung des Kreistages am 15.6.2011 den folgenden Antrag gestellt:
"Der Kreistag möge beschließen: Die Niedersächsische Landesregierung wird aufgefordert unfreiwillige Rückführungen von Angehörigen der Minderheiten in das Kosovo nicht zu veranlassen, sondern sich für einen generellen Abschiebestopp einzusetzen. Die Bundesregierung wird aufgefordert anzuerkennen, dass eine Rückführung von Minderheiten in das Kosovo unter den derzeit dort herrschenden Bedingungen nicht möglich ist und das Rückführungsabkommen auszusetzen."

Begründung: Die Lage für Roma im Kosovo ist unverändert unsicher. Auch wenn das Auswärtige Amt der Ansicht ist, dass die Lage im Kosovo so sei, dass man problemlos Minderheiten, wie auch die Gruppe der Roma, dorthin abschieben könnte. So hat die Bundesregierung in ihrem jüngsten Antrag zur Verlängerung des KFOR-Mandats diese Ansicht revidiert und sich unserer Ansicht angeschlossen, dass die Sicherheit aller Bevölkerungsgruppen nicht gewährleistet werden könne. Darin heißt es, dass zwar die Lage in der Region seit der Unabhängigkeitserklärung im Februar 2008 "weitgehend ruhig" geblieben sei, gleichwohl bleibe die internationale Truppenpräsenz notwendig, "um ein sicheres und stabiles Umfeld aufrecht zu erhalten". Dies sei so lange erforderlich, bis die einheimischen Sicherheitskräfte die Sicherheit aller Bevölkerungsgruppen gewährleisten könnten. Wer meint, die Lage nur mit einer Militärpräsenz von 2500 SoldatInnen aufrecht erhalten zu können, darf nicht eine verfolgte Minderheit in ein solches Land abschieben. Mit Erlass vom 05.05.2011 hat das Niedersächsische Innenministerium die Unteren Ausländerbehörden angewiesen Abschiebungen durchzuführen und festgestellt, dass es keinen eigenen Ermessensspielraum für diese mehr gibt. In diesem Erlass wird die vermehrte Kritik von VertreterInnen politischer Parteien, von Flüchtlingsorganisationen und von kirchlichen Organisationen erwähnt, es wird jedoch nicht auf diese Kritik eingegangen. Daher ist es notwendig wieder ein Zeichen zu setzen. Die Länderberichte des Auswärtigen Amtes, die als Grundlage für die Abschiebungen angesehen werden, sind nicht nur durch andere Berichte, wie z.B. den des Menschenrechtskommissars des Europarats, sondern auch durch die Bundesregierung selbst, wie oben gezeigt, relativiert. Gerade gegenüber den Roma haben wir in Deutschland eine besondere historische Verantwortung aus ihrer Verfolgung und Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus. Auch aus dieser Verantwortung heraus dürfen wir diese Menschen nicht in für sie völlig unsicheres Gebiet abschieben.


Weitere Themen u.a.: Zustimmung zu einer Auszahlung im Bereich ZENSUS; Überlassung eines Dienstwagens an den Landrat für private Fahrten; Unterrichtung über die Aufnahme eines Kredites über 5.000.000 Euro;Vereinbarungen mit dem Land Niedersachsen über die Finanzierung der Deutsches Theater in Göttingen GmbH und des Göttinger Symphonie Orchesters für die Jahre 2012-2014; Bewerbung um die Anerkennung als Fair-Trade-Kreis; Neufassung der Verordnung über die Unterschutzstellung von Naturdenkmalen im Landkreis

U.a. wird darüber beschlossen, wer als Vertreter/in des Landkreises in folgende Institutionen, Aufsichtsräte, Vorstände etc. entsandt werden soll:

Landkreisvertretungen

Landkreisversammlung des Niedersächsischen Landkreistages (NLT)

Verwaltungsrat der Sparkasse Göttingen

Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Göttingen

Verwaltungsrat der Zweckverbandssparkasse Duderstadt

Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Duderstadt

Verwaltungsrat der Kreis- und Stadtsparkasse Münden

Verbandsversammlung des Sparkassenzweckverbandes Münden

Hauptversammlung, Kommunalausschuss und Beirat der E.ON Mitte AG

Kuratorium der E.ON Mitte Stiftung

Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN)

Aufsichtsrat der Neues Junges Theater in Göttingen UG

Aufsichtsrat der Deutsches Theater in Göttingen GmbH

Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat der Internationale Händel-Festspiele GmbH

Vorstand des Vereins zur Förderung des Göttinger Sinfonieorchesters e.V.

Vorstand des Vereins Freunde der Burg Plesse e.V.

Kuratorium der Stiftung Burg Adelebsen

Psychiatrie-Ausschuss im Rahmen des Sozialpsychiatrischen Verbundes Göttingen

Beirat des Jugendgästehauses Duderstadt DJO

SGB-II-Beirat

Mitgliederversammlung des Vereins Kommunen in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg e.V.

Vorstand und Mitgliederversammlung des Landschaftsverbandes Südniedersachsen e.V.

Regionalkonferenz und Vorstand des Regionalverbandes Südniedersachsen e.V.

Verbandsversammlung des Zweckverbandes Erholungsgebiet Wendebachstausee

Vorstand und Mitgliederversammlung des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld e.V. (HVE)

Verbandsversammlung des Zweckverbandes Naturschutz- und Erholungsgebiet Seeburger See

Ausschuss des Unterhaltungsverbandes Münden

Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH (WRG)

Verbandsversammlung des Abfallzweckverbandes Südniedersachsen (AS)

Jagdbeirat

Kreisjägermeister sowie dessen Vertreters und besonderer Vertreter

Vorstand des Naturparks Münden e.V.

Vorstand des Landschaftspflegeverbandes Landkreis Göttingen e.V.

 

 

Statt Grüne/CDU zukünftig Grüne/SPD im Kreistag

Gruppenvertrag zwischen SPD und GRÜNEN trifft auf große Zustimmung in den Mitgliederversammlungen "Die Verhandlungen haben gezeigt, dass die Schnittmengen zwischen SPD und GRÜNEN am größten sind, wenn es um die praktische Politik für die Menschen in dem Landkreis Göttingen geht. Deshalb sind die Verhandlungen sehr zügig und unkompliziert verlaufen", verdeutlichte Hans Georg Schwedhelm, Sprecher des GRÜNEN Kreisverbandes Göttingen. Es habe ein Sondierungsgespräch und einen Verhandlungstermin zwischen SPD und den GRÜNEN gegeben. Wir wollen die Politik im Landkreis Göttingen in den kommenden fünf Jahren zusammen mit den GRÜNEN gestalten. Trotz knapper Kassen wollen wir in der Verkehrspolitik, der Sozialpolitik, bei der Umsetzung der Energiewende und in der Schulpolitik neue Akzente setzten", erklärte Marcel Riethig, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Göttingen. Für die SPD hat der Unterbezirksvorstand in seiner Sitzung am 7. Oktober 2011 der Vereinbarung zugestimmt.Die Grüne Mitgliederversammlung hat am 11. Oktober den Gruppenvertrag ihrerseits mit wenigen kritischen Nachfragen aber dann fast einmütig ebenfalls auf den Weg gebracht. Die Vereinbarung gilt für fünf Jahre. "Wir wollen einen Landkreis in Südniedersachsen schaffen unter Beteiligung der Landkreise Osterode, Northeim und Göttingen. Hierfür haben wir uns das Ziel März 2013 gesetzt. Dann gibt es auch die vom Land versprochene Entschuldungshilfe", erklärte Riethig. "Der Prozess der Vereinigung soll unter aktiver Beteiligung der Bevölkerung, der Gemeinden und Städte und der Beschäftigten bei den Landkreisen durchgeführt werden. Wir wollen vielfältige Informations- und Beteiligungsformen nutzen, zum Beispiel das Internet. In Bürgerforen sollen die Bürgerinnen und Bürger mit Politik und Verwaltung den Prozess begleiten und ihn bereichern", sagte Riethig. Gemeinsames Ziel sei es, die CDU in den Diskussionsprozess intensiv einzubeziehen. "Die im Kreistag beschlossene Energiewende wird jetzt kraftvoll umgesetzt. Dabei geht es um die Verzahnung der Aktivitäten in den Gemeinden und Städten sowie um eine Unterstützung von lokalen Initiativen, die zum Beispiel Windräder oder Solaranlagen betreiben wollen", erklärte Martin Worbes, Vorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion. "Die Gruppenpartner habe weiter verabredet, dass der Landkreis Göttingen keine neuen Straßen bauen wird. Die Südumgehung in Göttingen und die Umgehungsstraße um Dransfeld werden aus dem Raumordnungsprogramm gestrichen. Durch ein Verkehrskonzept, weg vom Auto hin zu Schiene, Bus und Rad, wollen wir den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2040 um 40% reduzieren. Dies wird nur bei einem Verkehrskonzept in Abstimmung mit der Stadt Göttingen gelingen", sagte Worbes. Dabei solle ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrsteilnehmer gerichtet werden, die täglich nach Göttingen einpendeln. "> "Schulpolitische Akzente werden gesetzt, indem die Eltern zur Einrichtung einer IGS in Hann. Münden befragt werden. Die aktuellen Schuleinzugsgebiete werden überprüft werden und dabei denken wir besonders an Dransfeld. Die Stärkung der Berufsschulstandorte in Hann. Münden und Duderstadt ist ebenfalls Teil der Vereinbarung. Für Duderstadt ist als erster Schritt die Schaffung einer Altenpflegeschule an der BBS vereinbart worden", teilte Jörg Wieland, wieder gewählter Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, mit. "Zu den Vereinbarungen gehört der Ausschluss von betriebsbedingten Kündigung beim Landkreis Göttingen und die Zusicherung, dass es keine Privatisierungen geben wird", erklärte Hans Georg Schwedhelm. "Diese Zusicherung der Politik soll in einer Dienstvereinbarung für die Beschäftigen abgesichert werden." "Sozialpolitisch wird zukünftig wieder der hilfebedürftige Mensch im Mittelpunkt stehen, so dass die freien Wohlfahrtsverbände und Beratungsstellen für ihre wichtige Arbeit mehr Kontinuität und Sicherheit haben werden. Mit der Stadt Göttingen werden wir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit anstreben, daran hat es in der Vergangenheit oft gemangelt. Außerdem werden der Beitritt zur Gesundheitsregion sowie der Erhalt der Handweberei Rosenwinkel, als sozialer Betrieb, umgesetzt," erläutert Wieland.

 

Neue Leiterin für Kreisentwicklung und Bauen beim Landkreis

Pressemitteilung 6.1.11 / Seit dem 1.1.2011 ist Andrea Brückner die neue Leiterin des Amtes für Kreisentwicklung und Bauen beim Landkreis Göttingen. Sie wurde 1965 in Oldenburg geboren, wuchs jedoch in der Region Göttingen auf, wo sie bis zum Abschluss Ihrer Hochschulreife lebte. In der Zeit von 1985 bis 1995 absolvierte sie Ihr Architektur-Studium an der Technischen Universität Hannover. Die Laufbahn für den höheren technischen Verwaltungsdienst hat Sie 2000 bei der Bezirksregierung Hannover erfolgreich abgeschlossen. Sie leitete ab 2003 in Isernhagen, bei Hannover, 7 Jahre das kommunale Bauamt, mit den Zuständigkeitsbereichen, Planung, Umwelt und Grün, Tiefbau und Betriebshof. In Ihrer beruflichen Laufbahn war sie als Mitarbeiterin der Stadt Hameln im Stadtplanungsamt tätig. Als Lehrbeauftragte unterrichtete sie an der Fachhochschule Kiel, Abteilung Bauwesen in Eckernförde Baurecht und Städtebaulichen Entwurf.

 

 

Fragen an die Landratskandidaten und - kandidatin 2011 zum Thema Soziales

Podiumsdiskussion am Dienstag, den 14.06.2011, 19.30 Uhr im Nachbarschaftszentrum Grone, Deisterstraße 10 Zukunft des Sozialen im Landkreis Göttingen mit den LandratskandidatInnen Bernhard Reuter (SPD), Dinah Stollwerck-Bauer (CDU) und Christine Wemheuer (B 90/GRÜNE) Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGW-Vorsitzender Jörg Mannigel (Diakonie) und Dr. Michael Bonder (AWO) Moderation: Kai Budler, Stadtradio

Welche Konzepte haben Sie für den Umgang mit den Auswirkungen des demografischen Wandels im Bereich der stationären und ambulante Altenpflege und im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.

Zukunftsvertrag? Wie stehen Sie zu aktuellen Angeboten des Landes, Städte massiv zu entschulden, wenn diese sich im Gegenzug auf langfristige strenge Haushaltsdisziplin verpflichten, die eindeutig nur zu Lasten von Kultur und Sozialem zu erreichen sein wird?

Wie stehen Sie zum Subsidiaritätsprinzip, nach dem von eigenen Maßnahmen der öffentlichen Verwaltung abgesehen werden soll, soweit geeignete Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen von anerkannten Trägern der freien Wohlfahrtspflege betrieben werden oder rechtzeitig geschaffen werden können?

Wie stehen Sie zu kommunalen Ausgründungen wie der JSN (Jugendhilfe Südniedersachen), die als quasikommunale Einrichtung zu den Trägern der freien Wohlfahrtspflege in den Wettbewerb tritt?

Wie sind Sie in ihrem bisherigen Amt mit den Wohlfahrtsverbänden umgegangen und wie stellen Sie sich den Umgang mit den Wohlfahrtsverbänden als Landrätin oder Landrat vor?

 

Arbeitsplätze (Stellen)-zahl und Arbeitskräftezahl beim Landkreis

14.12.10 / Im Bereich der Arbeitslosenverwaltung sind beim Landkreis Göttingen zusätzliche Stellen erforderlich geworden. 2009 auf 2010 gibt es einen Stellenzuwachs von 45,3 Stellen. Dieser ist u. a. auf die Übernahme der Leistungssachbearbeitung von den Gemeinden zurückzuführen, die aufgrund der Aufhebung der entsprechenden Heranziehungsvereinbarung notwendig war. Der Landkreis betreut nun ca. 21.000 Arbeitslosengeld II-Empfänger von Kreis und Stadt.

Sehr viele MitarbeiterInnen müssen sich jedoch eine Stelle teilen, die Teilzeitquote im Landkreis beträgt ca. 44 % . Die Teilzeitqote ist statistisch definiert als der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an der Gesamtzahl der Beschäftigten. Also fast die Hälfte der Landkreisbeschäftigten hat keine volle Stelle und folglich auch kein volles Gehalt! Die hohe Teilzeitquote wertet der Landrat in einer Pressemitteilung aber als "familienfreundlich".

In der Verwaltung des Landkreises von 2004 bis 2010 sind außerhalb der Arbeitslosenverwaltung sogar 40,1 Stellen gestrichen worden. Durch die Neuordnung der Arbeitslosenverwaltung (nach SGB II) zwischen der Stadt Göttingen und dem Landkreis sind von den vorher insgesamt notwendigen Stellen 18 Stellen (also noch mehr MitarbeiterInnen) bei Leistungssachbearbeitung und Fallmanagement "eingespart" worden.

(Nach einer Pressemitteilung des Landrats vom 14.12.2010)

 

"Kultur im Kreis" Programm 2011

So. 21.08.11, 19 Uhr Landgut von Bodenhausen, Niedergandern, Quintett Avanti, Alles auf Blech Traditionsgemäß erfolgt die Eröffnung des Festival mit Bläsern. Erstmalig lädt das Landgut von Bodenhausen in Niedergandern bei Friedland am 21. August ein zu einem Open Air Konzert mit dem jungen Quintett Avanti und einem Programm von Barock bis Jazz, von JS Bach bis Irving Berlin.

Sa. 27.08.11, 20 Uhr, Rittersaal im Schloß Adelebsen Astor Trio, Werke von Astor Piazolla, Enrique Granados, Manuel de Falla u.a. Das Astor Trio in der außergewöhnlichen Besetzung Gitarre, Violine und Bass huldigt im Rittersaal in Adelebsen mit seinem Programm nicht nur dem 90.Geburtstag seines Namensgebers Astor Piazolla, es spannt den Bogen zwischen allen Stilrichtungen von Klassik bis Django Reinhard.

So. 28.08.11, 19 Uhr Gaussturm, Dransfeld, VIVA VOCE, A-Capella Open Air Ein Open Air am Gaussturm kann nach dem Erfolg des letzten Jahres natürlich nicht fehlen. VIVA VOCE, eines der bekanntesten Vokalensembles deutschlandweit, wird mit seinem eigenen Stil, dem "Vox-Pop", den Hohen Hagen zum Schwingen bringen.

So. 04.09.11, 11 Uhr Burgruine Sichelnstein, Jazztified, Jazzfrühschoppen Auf den Gesangsworkshop warten bereits viele Fans. Auch Jazztified, die Göttinger Jugendbigband, ist in diesem Jahr mit einem Jazzfrühschoppen in der Burgruine Sichelnstein dabei.

Mi. 07.09.11, 20 Uhr Muthaussaal Burg Hardeg, die FunTasten, Klassik und Kabarett Mit einem Ausflug in den Nachbarlandkreis Northeim schaut "Kultur im Kreis" auch örtlich über den Tellerrand. Das Klavierduo die FunTasten ist zu Gast bei der Kulturinitiative Hardegsen auf der Burg Hardeg. Mit sprühendem Witz und kreativem Entertainment und satirischen Ideen zaubern die beiden Pianistinnen ein Klavierkonzert, das Musikliebhaber jeder Couleur begeistert.

Sa. 17.09.11, 19 Uhr Open Air Brotmuseum Ebergötzen, Le Clou, Cajun-Musik der Südstaaten Die Cajun-Cult Band "Le Clou" wird mit ihrem « Südstaaten-Sumpf-Rock’n Roll" das Brotmuseum in Ebergötzen zum Mitswingen bringen.

So. 18.09.11, 19 Uhr Gut Sennickerode, Gemeinde Gleichen, Tatjana Masurenko und Roglit Ishay, St. Petersburger Träume Ganz angepasst den zauberhaften Räumlichkeiten des Gutes Sennickerode, das in diesem Jahr erstmalig seine Türen für "Kultur im Kreis" öffnet, wird die international gefeierte Bratschistin Tatjana Masurenko mit ihrer Klavierpartnerin Roglit Ishay in die weißen Nächte von St. Petersburg entführen.

Sa. 24.09.11, 17 Uhr St. Markuskirche, Scheden, Rundfunk-Jugend Chor Wernigerode, Chorliteratur von Klassik bis Pop Die St. Markuskirche in Scheden ist Gastgeber des Rundfunk-Jugend Chores Wernigerode, der ein vielseitigen Programm internationaler Chorliteratur, deutschen und internationalen Volksliedern sowie Spirituals und Gospels präsentiert.

Sa. 01.10.11, 20 Uhr Eichsfeldhalle Duderstadt, Jan Josef Liefers & Oblivion, Grenzgänge

Fr 27.5.11 20.00 Uhr, Dransfeld, Landhotel Zur Krone Jan Josef Liefers & Oblivion, Grenzgänge

Mi 22.6.11 20.00 Uhr, Dramfeld, Dorfgemeinschaftshaus Jan Josef Liefers & Oblivion, Grenzgänge

Sa 25.6.11 18.00 Uhr, Tiftlingerode, Grundschule Jan Josef Liefers & Oblivion, Grenzgänge

Fr 01.7.11 20.00 Uhr, Mingerode, Elferratskeller Jan Josef Liefers & Oblivion, Grenzgänge

Sa 27.8.11 20:00 Uhr, Barterode, Gasthaus Plumbohm Jan Josef Liefers & Oblivion, Grenzgänge

Sa 9.9.11 20:00 Uhr, Seulingen, Bürgerhaus Jan Josef Liefers & Oblivion, Grenzgänge

Sa 8.09.11 20:00 Uhr, Hann. Münden, Landhotel Schmucker Jäger Jan Josef Liefers & Oblivion, Grenzgänge

 

Offene Ateliers 2011

An den Wochenenden 10./11. und 17./18. September 2011 - jeweils 14 -18 Uhr - finden die 5. "Offenen Ateliers im Göttinger Land" statt. An beiden Wochenenden werden 65 Künstler und Kunsthandwerker der Region insgesamt 39 Ateliers und Werkstätten öffnen. Sie gewähren einen Blick hinter die Kulissen und präsentieren sich an ihrem Arbeitsplatz. Der Weg durch die Kunstlandschaft führt dabei sowohl in große Ateliers als auch in Privathäuser, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Als praktischer Wegbegleiter, der hilft, eine individuelle Route zusammenzustellen, liegt in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen eine kostenlose Broschüre aus, die aber auch in den einzelnen Ateliers erhältlich ist. Informationen zu den diesjährigen "Offenen Ateliers" finden Sie auch unter www. offeneateliers.net
Kontakt: KulturRad e.V. Tel. 05507 999038 info@offeneateliers.net

Liste der Ateliers

Adelebsen Christiane Christen, Jagdhaus Alte Kirche, Bernhard Preis, Siedlungsstraße 26 b
Bad Sachsa: Almuth und Helmut Ludewig, Bismarckstraße 12
Barbis: Elke Geile und Annegret Sticke-Hübsch, Starenweg 6
Barlissen: Atelier Mühlengrund, Mühlengrund 1
Bösinghausen: Hanndorle Binnewies, Hünstollenstraße 2
Gabriele Schaffartzik, Hünstollenstraße 9
Folke Lindenblatt und Michael Artmann, In der Schleene 36
Hildegard Furtwängler, Hünstollenstraße 40
Bovenden:
Ingrid Braunroth, Uhlandstraße 18 a
Claudia Flade und Brigitte Kosmalla, Göttinger Straße 46
Bremke: Sabine Harton, Heiligenstädterstraße 50
Deiderode: Abodha Thomas Deisel, Brunnenbreite 4
Dransfeld: Atelier EigenArt, Im Kampe 2
Duderstadt: Ulrich Hollmann, Rotewartestraße 43 Malkreis am Westertor, Westertorstraße 35
Eddigehausen: Imke Weichert und Yvonne Dallach, Rauschenwasser 76
Emmenhausen: Udo Lange-Hesse, An der Harste 25
Friedland: Annette und Herbert Tillmann, Bergstraße 1
Groß Schneen: Ateliergemeinschaft Alte Schule, Michaelisstraße 15a
Herzberg: Ines Lehmann, Weidenweg 28
Kerstlingerode: Gabriele Ziegengeist, Im Beek 2
Klein Lengden: Atelier Freigeist, Alte Heerstraße 2a
Landwehrhagen: Hannelore Welsch und Camilla Schindhelm, Petersweg 15
Obernfeld:
Cynthia Maletzki, Am Diekweg 39
Käthe-Charlotte Sablotzki-Weise, Wiesenstraße 5
Obernjesa: Freie Kunstakademie, Dramfelder Straße 4
Offensen: Estrella Fuge, Lichtenbergstraße 3
Osterode:
Elinor Antons, Andrea Kerl und Elke-Luise Vogel, Hundscher Weg 53
Sabine Tippach, Loni Goecke und Bärbel Kretzschmar, Herzberger Landstraße 13
Reinhausen: Hiltrud Esther Menz, Rosental 22
Renshausen:
Christa Morgenstern und Christa Schmets, Über den Steibrunnen 3
Ulli Sorgatz, Burgstraße 13
Roringen: Tamara Wahby, Jupiterweg 11
Rosdorf:
Celia Mollmeier und Doris Lochow, Am Plan 10
Harald Schreiner und Petra Krummacker, Mahntweg 6
Rüdershausen: Eckehard Post, Dorfstraße 16
Seeburg: Meike Werk und Uwe Burmester, Heckenkrug 3

Ateliers im Göttinger Land von 14 - 18 Uhr ihre Türen im Rahmen der Aktion "Offene Ateliers" >>Lageplan/Karte

Künstler/innen im Landkreis

Ateliergemeinschaft Alte Schule
Corinna Berndt , Masken und Fotos
Hanndorle Binnewies , Töpferei
Helmut Boeder , Bleistiftzeichnungen
Frank Brandfaß , Gemälde (Fantasy)
Christiane Christen , Malerei (Akt Portrait)
Atelier Costoys (Textil)
ABODHA Thomas Deisel (Gemälde)
Galerie Dreiklang Holzskulpturen/Gemälde
Flade&Riemer, Buchmanufaktur
Hildegard Furtwängler, Malerei/Zeichnungen
Sylvia Inderwiesen, Malerei
Lars Kistner
Zeichn, Comic, Lit., Musik
Petra Lambach, Webwerkstatt

Lindenblatt & Funke Malen/Skulptur
Christa Morgenstern , Aquarelle
Müller&Wiegmann Skulptur, Malerei
Edda Reeh , Malerei
Helga Reimann , Malerei
Sablotzki-Weise , Malerei
Gabriele Schaffartzik , Malerei
Christa Schmets , Glasarbeiten
Renata Schnier , Malerei
Karin Söder , Malerei
Ulli Sorgatz , Metall und Kunstschmiede
Kunsttöpferei Tiefenthal
Imke Weichert, Malerei
Walther & Kaspe Skulp., Malerei

 

"Kultur im Kreis" 8. August - 28. September 2010

Sonntag, 8. August 2010, 19 Uhr

Kammermusik in Blech Trompetenensemble Zephir Rittergut Besenhausen (Foto)

von den Künstlern werden Workshops für verschiedenste Blasinstrumente- darunter auch Didgeridoo oder Schneckenhorn angeboten

Samstag, 14. August 2010, 20 Uhr A-Capella-Open-Air, Dransfeld am Hohen Hagen mit der A-Capella-Gruppe Seven Up am Gaussturm vom mittelalterlicher Minnegesang bis Michael-Jackson-Titel. Gesangsworkshop (Anmeldung)

Sonntag, 22. August 2010, 19 Uhr Akkordeon-Duo Toeac (Holland) mit Werken von Modest Mussorgski, Astor Piazolla u. a. Historische Spinnerei Gartetal, Klein Lengden. TOEAC, das sind Renée Bekkers und Pieternel Berkers, studierten beide am Konservatorium im holländischen Tilburg, .

Eine Führung um 18 Uhr durch die Historische Spinnerei, Steinsmühle 3 , 37130 Gleichen OT Klein Lengden gibt Einblicke in einen bis heute voll funktionsfähigen frühindustriellen Maschinenpark zur Garnproduktion und Buchbinderei.

Samstag, 28.August 2010, 20 Uhr "Undine – ein Märchen von tragischer Liebe im alten „Tanz- und Studentenparadies“ an der Quelle Mariaspring / Bovenden „Kultur im Kreis“ wenn die Geschichte der Wassernixe Undine nach einem Märchen von Friedrich de la Motte-Fouqué zur Flötensonate von Carl Reinecke in dieser Form erstmals aufgeführt wird. Die verwunschene Waldquelle Mariaspring in Eddigehausen bildet die romantische Kulisse für Birte Simon, Flöte, Julia Bartha, Klavier und Julia Hansen, Rezitation. Hier wird ein historischer Vergnügungsort wieder belebt, der zum Ende des 18. Jahrhunderts bis zum Anfang des Ersten Weltkrieges ein beliebtes Ausflugsziel war: das „Tanz- und Studentenparadies“ diente Göttinger Studenten und anderen Vergnügungssüchtigen als fröhlicher Treffpunkt. Sie kamen zu Pferde, zu Fuß und in Kutschen, um sich an Wochenenden bei Musik und Tanz zu belustigen. Kultur im Kreis und die Kulturfreunde Bovenden e.V. wollen mit dem tragischen Märchen von Undine und der gleichnamigen romantischen Flötensonate von Carl Reinecke den alten Traditionsort wieder in Erinnerung bringen und die drei Göttinger Künstlerinnen versprechen ein einmaliges literarisch – musikalisches Erlebnis. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe Kultur im Kreis, zum Konzert und zu den Tickets unter www.goettingerland.de/kik . Tickets gibt es im Alten Rathaus Göttingen, Tel. 0551- 49980-31, an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie Restkarten an der Abendkasse."

Samstag, 4. September 2010, 20 Uhr Straßenmusik der etwas anderen Art Jian & Friends Rhumequelle , spielen zum Abschluss der Quellenkonzerte open air und unplugged an der Rhumequelle

Sonntag, 12. September 2010, 19 Uhr Der Saxophonist Mulo Francel und Nicole Heartseeker an der Orgel spielen in der St. Johannis-Kirche in Rosdorf

Samstag, 18. September 2010, 20 Uhr Wasserscheune Erbsen - Ins Reich der Phantasie entführt das Figurentheater mit dem russischen Märchen von der "Froschprinzessin. Eine Ausstellung mit Leinwänden und Druckgrafiken des Duderstädter Künstlers Ulrich Hollmann ergänzt die Veranstaltung in dieser außergewöhnlichen Galerie.

Sonntag, 19. September 2010, 19 Uhr Orchesterkonzert Göttinger Symphonie Orchester Welfenschloss Hann.-Münden Werke von Carl August Nielsen, Antonin Dvorák und Wolfgang Amadeus Mozart

Dienstag, 28.September 2010, 20 Uhr Eichsfeldhalle Duderstadt - Kultur im Kreis feiert seinen Abschluss gemeinsam mit dem 60jährigen Vereinsjubiläum der Theater- und Konzertvereinigung Duderstadt mit einer Opern- und Operetten-Gala des Theaters Nordhausen und dem Loh-Orchester Sondershausen - Nachtrag 20.7.10 : Der zunächst angekündigte Paul Pott hat abgesagt

17. - 27. August 2010 im Foyer des Kreishauses Gemeinschaftsausstellung

Auftaktveranstaltung am 17. August 2008, 17 Uhr. Über 50 Künstler und Kunsthandwerker werden in 35 Ateliers in 24 Ortschaften im Landkreis Göttingen ihre Türen am 11., 12. und 19. September (14 Uhr bis 18 Uhr) öffnen und lassen Besuchern Einblick in ihre Arbeit nehmen. Der Eintritt ist kostenfrei. Informationsschriften liegen ab August in Gemeinden und kulturellen Einrichtungen aus. Veranstalter der "Offenen Ateliers" ist der Kulturrad e.V. , Vorsitzende istist Gabriele Schaffartzik aus Bösinghausen.


Gabriele Schaffartzik

 

Weitere Informationen, Workshopanmeldungen und Tickets unter www.goettingerland.de/kik , www.ticketsdransfeld.de, Stichwort: Kultur im Kreis sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.

VertreterInnen von Kulturorganisationen bei der Organisation von Kultur im Kreis, v.l.n.r.: Heide Stock (Konzertagentur), Gottschalk verdeckt (Musikschule), Gregor Jess (Sänger/Agentur) Gebrüder Jesse, die auch Pop meets Classic veranstalten, Kulturfreunde Bovenden e.V., xx und Horst Rümenapf (Hurkut e.V.), Bartels (?) Kulturring Friedland/Besenhausen, Reinhard Schermann (Landrat), Gabriele Schaffartzik Verein Kulturrad e.V. , Adelebser Bündnis für Familienfreundlichkeit.
Die Finanzierung erfolgt durch die Einnahmen aus Eintrittsgeldern, durch die Sparkassen in Göttingen, Duderstadt, Hann. Münden, dem Landschaftsverband Südniedersachsen, die VGH Versicherung, die Tilch-Verwaltung GmbH und die Städt. Wohnungsbau GmbH.

 

Bürokratische Provinzposse um ein Auskunftsbegehren zum Tagessatz

Die Anfrage eines lebenspraktisch eingestellten Gewerkschafters (Ronald Schminke MdL und Mitglied des Kreistages SPD) trifft auf die Welt der Bürokratie von Landrat Schermann CDU und Kreisrat Wucherpfennig / Das ganze dauerte vom 22.12.09 bis 22.2.10. In der Sache ging es um den >Tagessatz

Ronald Schminke SPD MdL und Mitglied der SPD Kreistagsfraktion schrieb am 22.12.2009 an den Ersten Kreisrat Wucherpfennig einen Brief in dem es u.a. heißt: "Wie interpretiert der Sozialdezernent das Zitat des Landrates im Göttinger Tageblatt vom 8.12., meine Kollegin Frau Dr. Andretta und ich würden eine "Phantomdiskussion" führen in Anbetracht der Presseerklärung des Tagessatzes, in dem eben die vom Landkreis mit Schreiben vom 29.09.2009 verkündete Anrechnungspraxis für das Projekt als Existenz gefährdend beschrieben wird? Stimmt der Sozialdezernent der Einschätzung des TagesSatzs, es sei durch die ihr mitgeteilte Anrechnungspraxis gefährdet, inhaltlich zu?"

Zwischenspiel: Herr Wucherpfennig mochte die Frage nicht beantworten und wies darauf hin, dass es Sache des Landrats sei, darauf zu antworten. Schminke ließ daraufhin an ihn schriftlich die Bitte ausrichten, dass er, Wucherpfennig den Brief "unverzüglich weiterleiten" solle. Es kam keine Antwort von Wucherpfennig an Schminke. Im Ausschuß Gesundheit und Soziales gab die SPD-Fraktion ihrem Ärger darüber Ausdruck. Herr Wucherpfennig - ein Meister der bürokratischen Kunst ließ die Kritik an einem Schutzschild formaler Erklärungen abgleiten. Daraufhin wetterte der gewerkschaftlich aus dem Bausektor erfahrene Schminke in einer Pressemitteilung sinngemäß, wer so reagiere wie Wucherpfennig, der gehöre wohl nicht auf diesen Posten

Antwort des Landrats

Schließlich wurde nun am 22.2.10 ein Schreiben des Landrates veröffentlicht, das dieser an Schminke geschickt hat und das u.a. die unten in Faksimile wiedergegebene Passage enthält.

Diese passage bezieht sich auf den oben kursiv gedruckte Teil der Anfrage von Schminke :

Fotokopie des Briefteils / aus Pressemitteilung v. 22.2.10

 

Programm Kultur im Kreis - 23.8. - 20.9.08

Samstag, 23. August open air >> Ganz schön feist & Vocaldente Waldbühne Bremke Dieser Veranstaltungsort bietet bis zu 900 Besucher/innen Platz. um 14 Uhr findet dort auch ein Workshop mit Vocaldente statt,Karten für das Konzert gibt es bei der Tourist-Information im Alten Rathaus in Göttingen Oder beim HURKUT Gleichen e.V. Telefon 05592 800 oder 05508 506 keickhoff@web.de

Freitag, 29. August Veranstaltungsort verlegt in die Burgschänke Adelebsen , Untere Str.33 Country-Night Slow Horses Adelebsen,Die Veranstaltung ist in eine "US-Amerikanische Countrywoche" eingebettet. Und so findet in zeitlicher Nähe zum Auftritt der Slow Horses am 27.8.08 ein Line-Dance Workshop in der Reithalle am Burgberg im Mehrgenerationenhaus statt. Der wird von einer örtlichen Linedance-Gruppe durchgeführt, die sich von der Veranstaltung auch neue Mitglieder verspricht. Schließlich wird noch ein Barbeque stattfinden.

Sonntag, 7. September Kammerkonzert Klarinettenquintette von Brahms und Mozart Linos Ensemble St. Martini in Lenglern.

Samstag, 13. September Rittergut Besenhausen, 19 Uhr open air spielt das Berliner Saxophon Ensemble im sonst verschlossenen Innenhof des Rittergutes . Ob Klassik, Neue Musik, Tänze der Renaissance oder Tangos, ob Bach, Gershwin, Ravel oder Piazzolla. Ausweichquartier im Alten Schafstall 11-18 Uhr Gemeinschaftsschau der 25 offenen Ateliers. 16 Uhr Vernissage, 18 Uhr Führung Handweberei Rosenwinkel Werkstätten. Hofcafe ist bis abends geöffnet. Rittergut Besenhausen (Bild vom Café)

Löwenhagen 16 Uhr Musikalisches Picknick open air im Park des Schlosses Löwenhagen, "Der historische Park des Schlosses Löwenhagen bezaubert die Besucher durch uralte Bäume und einen Irrgarten und bietet am Sonntag, 14.September, - am Tag des offenen Denkmals - erstmals ein musikalisches Picknick. Das Jugendvokalensemble Hann.Münden und das Querflötenquartett der Musikschule des Landkreises Göttingen singen und spielen ein kurzweiliges Programm von Rock bis Pop, von Klassik bis Romantik. Ein Picknick im Grünen wird dieser Veranstaltung ein ganz besonderes Flair verleihen und ist mit günstigen Eintrittspreisen ein Sonntagsvergnügen für jeden Geldbeutel. Es ist geraten, Picknickkörbe frühzeitig zu ordern (Tel.05502/910829). Die Kirche in Löwenhagen steht als Ausweichquartier bei schlechtem Wetter zur Verfügung."

Offene Ateliers im Göttinger Land

20/21 September und 27/28 September 15 - 19 Uhr
Künstler/innen und Kunsthandwerker/innen öffnen ihre Ateliers

Im Vorlauf dazu findet eine 13. - 14.9.08 eine Gemeinschaftsausstellung aller Beteiligten im alten Schafstall des Ritterguts Besenhausen statt. Offene Ateliers 2008 Ateliers und Werkstätten 2008

18.8.08 / "Kultur ist genau so wichtig wie DSL im Landkreis" meinte sinngemäß Landrat Schermann bei der Begrüßung zur Vorstellung des kleinen Musikfestivals im Landkreis. Kultur gehöre zur Infrastruktur und die solle "auch in der Fläche" angeboten werden. Dabei würden in der Reihe "Kultur im Kreis" gleichzeitig besondere Veranstaltungsorte ausgesucht, die für sich bereits kulturelle Vielfalt darstellten. Burg Adelebsen, Kloster Bursfelde, Sielmannstiftung, Waldbühne Bremke, Gut Löwenhagen, Rittergut Besenhausen.Ausserdem, so Schermann, führe die Veranstaltungsreihe auch die verschiedenen Organisationen der KulturveranstalterInnen zusammen, so dass ein Netzwerk der Kulturorganisationen entstünde.

Zentraler Vorverkauf im Alten Rathaus der Stadt Göttingen und an den bekannten Vorverkaufstellen in den Veranstaltungsorten.

zum Anfang

 

Kreistagssitzungen

z.B. eine Sitzung im Mai 2007 : Radioaktivität - Grundwasser Göttingen

Der Kreistag wandte sich einstimmig gegen das Verfüllungs- und Flutungskonzept des Atomendmülllagers Asse bei Remlingen. Dieses statt nach Atomrecht nach Bergrecht (damit ohne Einfluss von Bürgerbeteiligung) betriebene Atomforschungsbergwerk (wie es offiziell bezeichnet wird) stellt für Zehntausende von Jahren ein unkalkulierbares Risiko dar. So gefährdet das Flutungskonzept der Betreiber mittelfristig über das Grundwasser auch das Göttinger Kreisgebiet. Inzwischen wurde bekannt, dass die Radioaktivität dort etwa doppelt so hoch ist, wie noch vor ein paar Monaten angenommen. Die Linke. erhofft sich einen Domino-Effekt durch die Resolution des Kreistages, der damit auch die Bemühungen vor Ort (insbesondere eine Resolution des Wolfenbütteler Kreistages zur Schließung der Anlage) unterstützen will. Andere Kreise im Regierungsbezirk und angrenzende Kommunen sollen über die Unterrichtung der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen angespornt werden sich in ähnlicher Weise zu engagieren. 9. Mai 2007

Wertgutscheine

Nach dem Willen der Mehrheit des Kreistages soll die Ausgabe von Wertgutscheinen an Flüchtlinge durch Bargeldzahlungen ersetzt werden, um vor Allem die Diskriminierung von Asylbewerber/innen und gleichzeitig die Ausgaben der Verwaltung zu verringern. SPD und Grüne unterstützten unseren Antrag, während CDU und FDP vor allem rechtliche Bedenken; analog der im Vorfeld von der Verwaltungsspitze artikulierten Einwände - vortrugen. Die Mehrheit machte sich allerdings eine andere juristische Deutung zu Eigen. Dies betrachtet die Linke als großen Schritt, beendet es doch eine menschenunwürdige Praxis für die Betroffenen. Gemeinsam mit außerparlamentarischen Initiativen wird die Linke. darüber wachen, inwieweit die Beschlüsse auch tatsächlich so zeitnah wie möglich umgesetzt werden. 9. Mai 2007

Resolution gegen Rechtsextremismus

Kontrovers war ebenfalls die vom DGB formulierte und von der Fraktion DieLinke eingebrachte Resolution gegen Rechtsextremismus. Diese war bereits auf Initiative der Göttinger Linken mit kleinen Änderungen im Stadtrat Göttingen einstimmig verabschiedet worden und später auch im Gemeinderat Rosdorf und ohne Beteiligung der Linken im Gemeinderat Jühnde. Entsprechend wurde dann auch mittels Änderungsantrag der CDU im Kreisausschuss interfraktionell eine Zustimmungsempfehlung für den Kreistag verabschiedet.
Völlig überrascht und befremdet waren die übrigen Fraktionen davon, dass die FDP einen Änderungsantrag einbrachte, in dem sie sich gegen den Extremismus im Allgemeinen wandte. Der FDP- Fraktionsvorsitzende Norbert Ullrich nahm dabei nicht etwa wie aufgrund der aktuellen Diskussion in den Medien zu erwarten gewesen wäre Bezug auf die RAF, sondern auf die Autonomen und speziell die Linkspartei. (...) Alle übrigen Parteien und die WLG waren sich in der Ablehnung dieses Änderungsantrages allerdings einig, so dass der Kreistag ohne die Stimmen der FDP die Resolution dennoch mit überwältigender Mehrheit beschloss. 9. Mai 2007

Flughafen Kassel Calden

Einstimmig wurde eine Resolution gegen den Ausbau des Flughafens Kassel-Calden beschlossen. Eckhard Fascher wies daraufhin, dass die Linke diesseits und jenseits der Landesgrenzen gegen den Flughafen ist, in Hessen, insbesondere auch im Landkreis Kassel, aber die beiden großen Parteien den Flughafenausbau betreiben wollen. 9. Mai 2007

Emmissionskataster

Neu eingebracht zur Beratung in den Ausschüssen wurde ein Antrag der Linken zur Erstellung eines Emmissionskatasters. Ziel des Antrages ist es, zu erfassen wo sich Schadstoffquellen befinden, um eine bessere Planung von Industrieanlagen, Verkehrswegen aber auch Standorten für Jugend- oder Erholungseinrichtungen durchführen zu können.
Gesundheitsschädliche und ökologisch bedenkliche Emissionen sollten dadurch ermittelt und für die Bürgerinnen und Bürger transparent gemacht werden. Feinstäube, die durch feste Anlagen oder an bestimmten Orten entstehen, Verunreinigungen durch Überdüngung sowie durch so genannte Pflanzenschutzmittel in Luft, Wasser und Nahrungsmitteln sollten der Öffentlichkeit zur Kenntnis gebracht werden, nicht zuletzt um Planungen darauf ausrichten zu können. Zunächst gab es Einwände vor allem hinsichtlich der Finanzierbarkeit eines solchen Katasters (...) Fascher: "Wenn uns das Emissionskataster wichtig ist, ist es uns auch etwas wert und wir müssen Wege der Finanzierung - gern auch gemeinsam mit dem Land - suchen!" 9. Mai 2007