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Goettinger Stadtinfo Mindestlohnkampagne in Göttingen >
Ein-Euro-Jobs "Mindestlohn-Truck" vor dem Cinemaxx - Eigentlich sind 10 Euro pro Stunde nötig Am Donnerstag, den 3. Mai 2007 machte die Mindestlohn-Tour der Vereinten Dienstleistungsgewerk-schaft ver.di und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) durch 50 deutsche Städte Station in der Göttinger Innenstadt.
Unter dem Motto "Den Hungerlöhnern ein Gesicht geben" machen ver.di und NGG mit einer Foto-Ausstellung, Demonstrationen und zahlreichen Innenstadt-Aktionen auf die prekäre Situation der Beschäftigten im Niedrigstlohn-Sektor aufmerksam.
Im Folgenden zwei der Fälle, die im Truck als Beispiele für GeringverdienerInnen dargestellt waren. Z.B. die 47 jährige Christiane Rösner, Wachfrau in einem Krankenhaus in Bremen , die 6,99 EUro pro Stunde erhält. :
Oder der 48 jährige Matthias Rolle, der für 6,40 Euro als Fleischer arbeitet
Informationen zum Mindestlohn unter www.mindestlohn.de zur Mindestlohn-Tour und zur Ausstellung im Internet unter www.mindestlohn.de/tour und im Mindestlohn-Blog http://blog.mindestlohn.de Ansprechpartner/-in bei ver.di Göttingen:Michael Böhm, michael.boehm@verdi.de
U.a. informieren Freie Journalisten über ihre Arbeitsbedingungen. "Traumberuf Journalist oder Hungerlöhner?" hieß es auf einer Stellwand vor dem Geschäft des Pressgrossisten Tonollo am Bahnhof. Die "Freien" erhöhten die Forderung gleich mal auf mindestens 10 Euro pro Stunde anstatt 7,50 Euro. Die Freien haben in Göttingen einen regelmäßigen Treff, ... mehr Infos
GöLINKE-Ratsfraktion unterstützt Mindestlohn-Tour Pressemitteilung 3.5.07 / "Nach Erfurt und Gera war heute Göttingen Station der Mindestlohn-Tour von ver.di. Die GöLINKE hat die Aktionen rund um den Johanniskirchhof und die verschiedenen „Betriebsbesichtigungen“ in der Innenstadt zahlreich und tatkräftig unterstützt. Gesetzliche Mindestlöhne gibt es in allen Ländern der alten EU und selbst in vielen der neuen Beitrittsländer, nicht aber in Deutschland! Eigentlich sollten Lohn und Einkommen aus regulären Beschäftigungsverhältnissen zum Leben reichen, was jedoch häufig nicht der Fall ist, weil die Bezahlung und das, was davon netto übrig bleibt, unter dem Existenzminimum liegen. Deshalb unterstützt die GöLINKE-Ratsfraktion die Aktion von ver.di. Im Kampf um einen gesetzlichen Mindestlohn sehen wir ein entscheidendes Mittel zur Entschärfung der Auswirkungen von Hartz IV. Lohndumping schwächt den Binnenmarkt und mehrt die Arbeitslosigkeit. Das Lohnniveau fällt seit Jahren, für viele sogar unter die Pfändungsgrenze. Deshalb ist ein gesetzlich festgelegter Mindestlohn von wenigstens 7,50 €, wie ihn der DGB fordert, längst überfällig." |