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Tango - Open Air

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Platz vor der Pauliner Kirche

3.9.08 / Einige Leute vom Tangocafé im Haus der Kulturen, hatten seit längerem einen öffentlichen Platz gesucht, der sich zum Tanzen unter freiem Himmel eignet. Nach mehrmaligem Testen wurde der Platz an der Paulinerkirche für besonders dafür geeignet ausgewählt. Ursprünglich waren nur spontane Treffen mit Verabredungen über Handy-Nummer-Listen und Emails geplant. Bevor der Sommer ganz vorbei ist, sollte der Platz einmal mit einer größeren Zahl betanzt werden. Für dieses Vorhaben hatte Christoph Kloppmann (Bandoneon) angeboten, mit Live-Musik zur Verfügung zu stehen. Dies fand hat nun am 19.9.08 stattgefunden.

20.9.08 / Bereits bei den ersten Malen, Sonntags beim Tanzen in der Sonne, hatte man zwischen den alten Gemäuern das Gefühl - ah .. Italien. Das Ambiente des Platzes ist bezaubernd. Die Gemäuer atmen geschichtliche Würde, hinter den Mauern ruhen historische Bücher . Die Ausstattung des Platzes mit Skulpturen und einem Bäumchen zeigen architektonischen Respekt vor der Umgebung. Tanzen und ein Blick in den Himmel. Nun war die Befürchtung, es sei doch recht kühl unbegründet. Selbst um weit nach 21 Uhr konnte man noch auf der Steintreppe sitzen und Rotwein trinken, ohne zu frösteln. Die Kerzen machten darüberhinaus eine schöne Stimmung und dann war da das wunderbare Bandoneonspiel von Christoph Kloppmann, der mit diesem einzigartigen klassischen Tangoinstrument die musikalische Voraussetzung für das Event lieferte.

Infos zum Open-Air-Tango an der Paulinerkirche auch in Zukunft unter goest.de/tango
Tipps: Kerzen sind ganz nett. Zum Sitzen Campingstuhl oder Unterlage für Steintreppe mitbringen. Getränke mitbringen. Der Platz hat einen Steinboden (Platten) - also bitte die geeigneten Tanzschuhe auswählen.

Kurz nach 19 Uhr, die ersten treffen ein

Am Freitag den 19.9.2008,
19 - 21 Uhr ,

Platz an der Paulinerkirche,

Open Air,

> Lageplan

 

Unser Dank an Cristoph Kloppmann, der mit dem Bandoneon die musikalische Grundlage für den Abend gab.

(Das Foto war ein paar Wochen vorher am gleichen Platz entstanden)

Der Platz: Von der Goethealle zweigt an der Leinekanalbrücke die Straße "Papendieck" ab. Das große Gebäude dort an der Ecke ist die Alte Staats- und Unibibliothek (SUB) . 50 Meter weiter öffnet sich ein ca. 30 x30 Meter großer quadratischer Platz , der an 3 Seiten von den historischen Mauern der SUB und der Paulinerkirche eingerahmt wird. Zur Straße hin ist der Platz offen. Am Platzeingang steht eine Bronzeskulptur von Grass, eine Hand die einen Fisch ("Der Butt") hält. Auf dem Platz ist auch eine Skulptur von Lichtenberg und daneben ein Bäumchen. Es gibt zwei Steintreppen und am Platzeingang zwei Mäuerchen zum Sitzen. Der Boden ist mit Steinplatten belegt.

Das Ambiente des Platzes ist grandios.

Die historischen Gemäuer und die Bronzeskulpturen

und in der Mitte ein Bäumchen

 
überraschend war, dass auch nach Einbruch der Dunkelheit die Temperatur erträglich war ...


selbst bis weit nach 21 Uhr

Der Platz ist des Nachts beleuchtet. Direkt gegenüber ist nur ein Verwaltungsgebäude der Universität, es werden also keine AnwohnerInnen durch Musik gestört.

Zum Schluß blieben noch außer Lichti-Lichtenberg in Bronze (Bild links mit Kerze) einige, die sich gar nicht von dem Platz trennen konnten. Nachdem das Bandoneon schon längere Zeit verstummt war, wurde zum "Tango-Notfall-Set" gegriffen: ein Handy mit MP3 Player und Lautsprecher - in der Hand gehalten - lieferte die Musik zu den Abschlußtänzen.

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