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Theaterkeller

>>Theaterkeller (neue Homepage) 37083 Göttingen, Geismarlandstr. 19, Tel.: 43778 , geöffnet ab 20 Uhr ( Alte Homepage http://theaterkeller.cpunk.de/)

Dies ist NICHT die Seite des Theaterkellers sondern eine Seite in www.goest.de ÜBER den Theaterkeller - deshalb Booking-Anfragen nicht an Redaktion@goest.de sondern an Theaterkeller


Veranstaltungsreihe
"migration beats- gegen Integration und Ausgrenzung"

Veranstaltung 13.5.11 , 20 Uhr
Mumia Abu-Jamal – politischer Gefangener im Todestrakt der USA

Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "migration beats": Mumia Abu-Jamal wurde 1982 wegen des angeblichen Mordes an einen Polizisten zum Tode verurteilt und sitzt seitdem im Todestrakt. Obwohl die Tatumstände unklar geblieben sind und sich Zeug_innen in Widersprüche verstrickt haben wurde er für schuldig befunden. Als ehemaliges Mitglied der Black Panther, Radiomoderator und Autor zahlreicher Bücher kritisiert und bekämpft er seit Jahren den Rassismus in den USA. Mit der Vollstreckung des Todesurteils soll er endgültig zum Schweigen gebracht werden. Der juristische sowie der politische Kampf von Unterstützer_innen konnte die Hinrichtung bislang verhindern. Mumia ist nur einer von Hunderten politischer Gefangener in den USA. Die Veranstaltung beschäftigt sich ebenfalls mit den gesellschaftlichen Hintergründen des Rassismus, der praktizierten Klassenjustiz sowie mit der aktuellen Praxis der Gefängnisindustrie und der Todesstrafe. Im Anschluss wird der Film "Justice on Trial" (USA 2010, OmU) gezeigt, der Mumias Fall und die aktuelle Dringlichkeit beleuchtet und ein Überblick über die laufende Solidaritätsarbeit gegeben. Ein weiterer politischer Häftling in den USA: Leonard Peltier, ein Aktivist des American Indian Movement (AIM), ist wegen Beihilfe zum Mord in einem komplexen und umstrittenen Verfahren zweifach zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden. Leonard leidet seit Jahren unter einer schweren Erkrankung, trotzdem wird ihm die notwendige medizinische Behandlung vorenthalten. Weitere Infos unter: migrationbeats.tk

Veranstaltung Freitag, den 6.5.11, um 20 Uhr
Bericht über die Karawane von Bamako zum Weltsozialforum Dakar

Für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung! Eintritt gegen Spende! Wir sammeln für die Reisekosten der TeilnehmerInnen der Karawane! Am 6. Mai startet die Veranstaltungsreihe "migration beats- gegen Integration und Ausgrenzung" mit dem Bericht über die Karawane von Bamako zum Weltsozialforum Dakar. Für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung!
Am 27. Januar startete in der malischen Hauptstadt Bamako eine besondere Fahrt: Afrikanische MenschenrechtlerInnen, politische AktivistInnen und ehemalige Abgeschobene protestierten öffentlichkeitswirksam für das Recht aller Menschen auf Bewegungsfreiheit und eine gerechte Entwicklung. Die Buskarawane führte über mehrere Zwischenstationen bis nach Dakar im Senegal, wo vom 6.-11. Februar das Weltsozialforum stattfand. Das Besondere ist nicht allein diese politische Reise von ca. 150 AfrikanerInnen durch Afrika, sondern auch die Teilnahme von 50 AktivistInnen aus Europa. Es waren Flüchtlinge und MigrantInnen dabei, die das europäische Grenz-, Lager- und Abschieberegime am eigenen Leib durchlebt haben und erfolgreich dagegen kämpfen konnten. Inhaltlich ging es bei der Karawane um die Situation und die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen - in den Transitländern genauso wie an den Außengrenzen bzw. innerhalb der EU sowie um strukturelle Hintergründe von Flucht und Migration. Wesentliches Ziel ist der Aufbau transnationaler Kooperationen zwischen Basisinitiativen in Afrika und Europa. Riadh Ben Ammar aus Tunesien, Anti-Lager-Aktivist in Mecklenburg-Vorpommern, sowie Conni Gunßer, Mitglied des Flüchtlingsrats Hamburg und seit einigen Jahren in euro-afrikanischen Netzwerken aktiv, werden auf der Veranstaltung über ihre Reise berichten. Außerdem wird ein während der Tour gedrehter Videofilm gezeigt. Anschließend soll gemeinsam über Ziele und Ergebnisse der Tour sowie des Netzwerks Afrique-Europe-Interact diskutiert werden.

Weitere Infos: www.afrique-europe-interact.net # www.fluechtlingsrat-hamburg.de
Weitere Infos zu dieser Reihe unter: migrationbeats.tk

 

Geismar Landstraße 19 mit Theaterkeller, Café Kabale und Lumière
Eingang des Theaterkellers , Geismar Landstr. 19


Geschichte des Theaterkellers

In der Geismarlandstraße 19 kauft der Förderverein Junges Theater 1964 ein altes Backsteingebäude und sichert dort dem Jungen Theater seine Existenz und einen Spielbetrieb mit gutem und experimentierfreudigem Theater. In dieser Zeit übrigens komponiert die französische Chansonsängerin Barbara den berühmten Song " Á Göttingen, á Göttingen" als sie in diesem Haus auftritt. Daher ziert inzwischen eine Marmortafel das Gebäude, die darauf hinweist.

Während der Zeit des Jungen Theaters nimmt auch die Vereinskneipe mit dem Namen Theaterkeller ihren Betrieb auf. 1976 zieht das Junge Theater ins Otfried-Müller-Haus an den Wochenmarkt, die Räumlichkeiten werden nun vom Göttinger Symphonieorchester genutzt bis 1986 schließlich das Kino Lumiere einzieht. Der Theaterkeller jedoch bleibt in den alten Räumlichkeiten und bietet Kleinkunst, Theater und Konzerte.  Bis heute sind die Veranstaltungen, Konzerte und das Publikum ein Spiegelbild der Göttinger Linken.

"Derzeit wird das Kollektiv von 16 Personen mit viel Zeit- und Kraftaufwand betrieben, ohne all die FreundInnen und UnterstützerInnen zu vergessen, ohne deren unermüdliches Engagement es sowieso nicht geht. So ist der Theaterkeller für die eine und den anderen gewollt oder auch ungewollt zu einer Art verlängertem Wohnzimmer geworden. Auch wenn wir in der Frage nach Selbstbestimmung oder Selbstausbeutung wankelmütig sind, halten wir an dem Versuch fest, Platz und Raum zu bieten für nichtkommerzielle Events, politische Auseinandersetzungen und den gemeinsamen Spaß. Seit 40 Jahren pflegt der Theaterkeller die tägliche Subversion und Subkultur gegen den gängigen Mainstream, stellt Selbstverständlichkeiten in Frage und -last but not least - organisiert selbstverwaltet den täglichen Thekenbetrieb im Kollektiv."

In letzter Zeit wurde die Veranstaltungsaktivität wesentlich stärker; eine Vielzahl von Musikveranstaltungen, Lesungen, Informations und Diskussionsveranstaltungen haben stattgefunden. (Stand Juli 2005)


Theaterkeller, Theke

Blick von Bühne Richtung Eingang

Theaterkeller, Billiardtisch im Vorraum

Theaterkeller, leergeräumt für Discoabend /

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Z.B.: Das Rote Sofa / Veranstaltertext

".. ist literarisch, musikalisch, kulturell und subversiv
Auf dem Sofa nehmen Personen Platz, die etwas zu sagen haben. AutorInnen, MusikerInnen, Egagierte, KünstlerInnen, Multitalente, LautsprecherInnen und und und
...bietet Platz für mehr als nur eineN
Das Rote Sofa ist keine Bühne für AlleinunterhalterInnen. Es lebt von Teamarbeit und der Lust sich gegenseitig die Bälle zuzuspielen. Es ist mindestens ein Zweisitzer und bietet auch Platz für drei oder mehr Personen.
... ist immer für eine Überraschung gut
Ob Punk, Rap, Klassik oder Pop, analog oder digital, Krimi, Großstadtszenen, Provinzposse, Theorie oder Praxis: die Enladungsliste für das Sofa spiegelt viele Lebensrealitäten wieder. Keine Patentrezepte, dafür Handlungsreichungen von damals und heute. Anregungen, das Leben zu ändern. Oder einfach nur den Horizont zu erweitern
... ist Kontinuität
Kommunikation und Interaktion in angenehmer Atmosphäre jenseits des bürgerlichen Feuilletons. Einmal im Monat. Nicht kommerziell.
... ist lokal und überregional
Zum Platznehmen eingeladen sind sowohl Personen aus Göttingen und der Region als auch solche von außerhalb. Wer zusammen passt, muss nicht drängeln. Wer sich reiben muss, bietet Raum für Diskussionen.
... ist kooperativ
Das Sofa steht zwar im Theaterkeller, will aber nicht mit anderen Veranstaltern konkurrieren. Aus diesem Grund pflegt es kein Verhalten als Platzhirsch, sondern bemüht sich um eine produktive Kooperation mit anderen. Die Veranstaltungen in der Reihe „Das Rote Sofa" werden vom StadtRadio Göttingen begleitet und anschließend auf der Frequenz 107,1 mhz ausgestrahlt."

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