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Theaterkeller
Veranstaltung
13.5.11 , 20 Uhr Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "migration beats": Mumia Abu-Jamal wurde 1982 wegen des angeblichen Mordes an einen Polizisten zum Tode verurteilt und sitzt seitdem im Todestrakt. Obwohl die Tatumstände unklar geblieben sind und sich Zeug_innen in Widersprüche verstrickt haben wurde er für schuldig befunden. Als ehemaliges Mitglied der Black Panther, Radiomoderator und Autor zahlreicher Bücher kritisiert und bekämpft er seit Jahren den Rassismus in den USA. Mit der Vollstreckung des Todesurteils soll er endgültig zum Schweigen gebracht werden. Der juristische sowie der politische Kampf von Unterstützer_innen konnte die Hinrichtung bislang verhindern. Mumia ist nur einer von Hunderten politischer Gefangener in den USA. Die Veranstaltung beschäftigt sich ebenfalls mit den gesellschaftlichen Hintergründen des Rassismus, der praktizierten Klassenjustiz sowie mit der aktuellen Praxis der Gefängnisindustrie und der Todesstrafe. Im Anschluss wird der Film "Justice on Trial" (USA 2010, OmU) gezeigt, der Mumias Fall und die aktuelle Dringlichkeit beleuchtet und ein Überblick über die laufende Solidaritätsarbeit gegeben. Ein weiterer politischer Häftling in den USA: Leonard Peltier, ein Aktivist des American Indian Movement (AIM), ist wegen Beihilfe zum Mord in einem komplexen und umstrittenen Verfahren zweifach zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden. Leonard leidet seit Jahren unter einer schweren Erkrankung, trotzdem wird ihm die notwendige medizinische Behandlung vorenthalten. Weitere Infos unter: migrationbeats.tk Veranstaltung
Freitag, den 6.5.11, um 20 Uhr Für
Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung! Eintritt
gegen Spende! Wir sammeln für die Reisekosten der TeilnehmerInnen der Karawane!
Am 6. Mai startet die Veranstaltungsreihe "migration beats- gegen Integration
und Ausgrenzung" mit dem Bericht über die Karawane von Bamako zum Weltsozialforum
Dakar. Für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung! Weitere
Infos: www.afrique-europe-interact.net # www.fluechtlingsrat-hamburg.de
In der Geismarlandstraße 19 kauft der Förderverein Junges Theater 1964 ein altes Backsteingebäude und sichert dort dem Jungen Theater seine Existenz und einen Spielbetrieb mit gutem und experimentierfreudigem Theater. In dieser Zeit übrigens komponiert die französische Chansonsängerin Barbara den berühmten Song " Á Göttingen, á Göttingen" als sie in diesem Haus auftritt. Daher ziert inzwischen eine Marmortafel das Gebäude, die darauf hinweist. Während der Zeit des Jungen Theaters nimmt auch die Vereinskneipe mit dem Namen Theaterkeller ihren Betrieb auf. 1976 zieht das Junge Theater ins Otfried-Müller-Haus an den Wochenmarkt, die Räumlichkeiten werden nun vom Göttinger Symphonieorchester genutzt bis 1986 schließlich das Kino Lumiere einzieht. Der Theaterkeller jedoch bleibt in den alten Räumlichkeiten und bietet Kleinkunst, Theater und Konzerte. Bis heute sind die Veranstaltungen, Konzerte und das Publikum ein Spiegelbild der Göttinger Linken. "Derzeit wird das Kollektiv von 16 Personen mit viel Zeit- und Kraftaufwand betrieben, ohne all die FreundInnen und UnterstützerInnen zu vergessen, ohne deren unermüdliches Engagement es sowieso nicht geht. So ist der Theaterkeller für die eine und den anderen gewollt oder auch ungewollt zu einer Art verlängertem Wohnzimmer geworden. Auch wenn wir in der Frage nach Selbstbestimmung oder Selbstausbeutung wankelmütig sind, halten wir an dem Versuch fest, Platz und Raum zu bieten für nichtkommerzielle Events, politische Auseinandersetzungen und den gemeinsamen Spaß. Seit 40 Jahren pflegt der Theaterkeller die tägliche Subversion und Subkultur gegen den gängigen Mainstream, stellt Selbstverständlichkeiten in Frage und -last but not least - organisiert selbstverwaltet den täglichen Thekenbetrieb im Kollektiv." In letzter Zeit wurde die Veranstaltungsaktivität wesentlich stärker; eine Vielzahl von Musikveranstaltungen, Lesungen, Informations und Diskussionsveranstaltungen haben stattgefunden. (Stand Juli 2005)
Z.B.: Das Rote Sofa / Veranstaltertext "..
ist literarisch, musikalisch, kulturell und subversiv | ||||||||||