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Café Kabale

Kabale - Kollektivbetrieb
Tango, seit 2010 monatlich
Mitarbeiterin der AusländerInnenbehörde wurde gebeten das Café zu verlassen
Café in der ökonomischen Krise
Unsere Lieblings-Anekdote zum Kabale
Kabale - Erinnerung an die Chansonsängerin Barabara

> Casino-Nacht - im ganzen Haus
> Kabale Sommerfeste

> Swing im Kabale

Café Kabale, Geismarlandstraße 19, 37083 Gö, Tel.: 48 58 30,

Öffnungszeiten,

Mo-Fr 15 - 1 Uhr ,
Sa-So 10 bis 1 Uhr,
Di Frauenkneipe ab 20.30
So Frühstück 10-14 Uhr

Kabale - Kollektivbetrieb

Das Kabale arbeitet seit 15 Jahren getragen von einem Kollektiv. Es ist Café, Kneipe,  Bar, Raum für Veranstaltungen, ein Kinocafé (im selben Gebäude ist das Lumiere) und auch ein Raum für Ausstellungen. Legendäre Veranstaltungen sind Casino-Abend, Motto-Parties, Roter Salon und das Sonntagsfrühstück. . Dienstags abends ist nur für Frauen geöffnet. Die FrauenLesbenkneipe ist fast so alt wie das Kabale-Kollektiv. Anfangs gab's den Frauenabend nur einmal im Monat, nun findet er schon seit vielen Jahren jeden Dienstag ab 20.30 Uhr statt und hat sich für eine gewisse Zeit zu einem echten Treff entwickelt. (Inzwischen wird aber gelegentlich ein schwächerer Zuspruch registriert). Der Rote Salon im Café Kabale ist ein seit dem Sommer 1999 regelmäßiger Partyevent in Göttingen. Techno - House - Electro sind die Styles, aufgelegt werden sie von  Micha, Pief und U-lee, die sich manchmal von Gast-DJs unterstützen lassen.

 

Kabale feiert 20 jähriges Bestehen

Das Kabale feierte sein 20 jähriges Bestehen mit Musik,inhaltlichen Veranstaltungen und einer Ausstellung. "Dazu sind alle eingeladen, die uns gut finden, gut finden was wir tun und uns auch in unseren politischen Entscheidungen unterstützen."

Am gleichen war ein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft und auch vor dem Kabalegarten fuhren hupende Autos vorbei. Am Eingang zu Kabale/Lumière/T-Keller prangten gemalte Verbotsschilder.

Schild am Kabale-Eingang

Red. Anmerkung: Das Schild rechts sollte unbedingt überdacht werden. Die Ausgrenzungen beginnen sich zu vergaloppieren. (Hakennase!)

Stattdessen sollte die wunderbare Stimmung im Kabalegarten doch ausreichen positiv zu überzeugen.

Auf einem anderen Schild war folgender Text zu lesen: "Liebe Gäste, Wir feiern hier das Kabale Sommerfest , nicht die FußballWM der Herren. Deswegem ,üssen Eure Fanartikel und entsprechendes Gegröle draußen bleiben, Wer darauf keinen Bock hat, muss sich einen anderen Ort zum Feiern suchen."


3.7.10 Kabale Sommerfest und 20 jähriges , lauschig

Donnerstag 1.7. 19 Uhr im Roten Buchladen Vortrag und Diskussion mit Silke van Dyk (Soziologin und Aktivistin) zu Gegenstrategien als (neue) Systemressource? Grenzüberschreitung als Norm? - Problematisierung einer populären Zeitdiagnose.

Freitag 2.7.,
20 Uhr Erzählcafe mit dem Titel "Für´s Leben gestählt ?!" ins Kino Lumiere
Dort soll mit den Gästen und ehemaligen Kollektivmitgliedern Ines Pohl (Chefredakteurin der taz), Stefan Wetekam (Contentmanager beim Cornelsen Verlag) und einem aktuellen Mitglied des Kollektivs der Frage nachgegangen werden, ob die Erfahrungen aus kollektiven Arbeitszusammenhängen hilfreich für das spätere Leben, insbesondere Berufsleben, waren. Viele ehemalige KollektivistInnen arbeiten inzwischen in ganz "normalen" Berufen. Sind Chefredakteurin geworden, bei der Stadt angestellt oder bei Verlagen, haben Professuren angenommen etc. Waren ihnen die Erfahrungen aus Kollektivzeiten beim beruflichen Werdegang von Nutzen? Worauf konnten sie zurückgreifen? Und: Was erwartet die neue Kollektivgeneration? Sehen sie in ihrer jetzigen Situation ein Potential für die Zukunft? Mit der Form des "Erzählcafes" können alle gemeinsam diese Fragen bearbeiten. Die Gäste auf dem Podium fungieren dabei mit ihrer persönlichen Geschichte nur als Katalysator für eine offene Diskussion über Kollektive und ihren Nutzen. Moderiert wird das Erzählcafe von Anja Grigoleit, Journalistin beim NDR Hörfunk in Hamburg. Im Anschluss gibt es

22.30 Legendäre "Hipp-Bar"
(Party von und mit Ehemaligen) im Cafe Kabale mit Bad-Taste, Schnulzen, Ethno und Wünsch dir was. Der Eintritt ist frei

Samstag 3.7.:
15:00 Kinderspass Grillen Cocktails Chillen
19:00 Fuo Live draußen


http://fuofuo.net/fuomusik.html - online-Hörproben -

Aus der Not eine Tugend gemacht und aus Platzmangel auf zwei voneinander getrennten Bühnen gespielt.

Schrg gegenüber mit optimalem Blickkontakt zur Bühne Nr. 1, die Bühne Nummer 2

 

20:00 Best of "Triebstau" Theater von Kollektivista ... Zusammenschnitt von Aufzeichnungen
21:00 Open Stage im Lumiére / Karaoke
01:00 Party im Lumiére und Kabale

 

Tango Jeden zweiten Freitag im Monat im Kabale / ab 20.30 Uhr

DJ Helmut (vorne links im Bild) von der Tango-Crew aus dem Haus der Kulturen kommt extra aus Kassel

Foto: Tango Frühjahr 2010 im Kabale , 2.te Milonga

Vibes and Bass
Café Kabale 7. Mai 2010 ab 23 Uhr
"Dubstep + Drum n Bass + UK-Garage / Live Vibraphone
VeranstalterInnentext: "Mr.T(onvibes), der auf seinem elektrischen Vibraphone unter anderem mit einem Game-Joystick kosmische Klänge improvisiert und dabei von den Djs El Ninho und EZ:Kiel unterstützt wird, die ausgewählte Scheiben aus den Genres Dubstep, Drum&Bass und UK-Garage zum Besten geben werden. Der englische Underground brodelt weiter. Der Dubstep Sound kann als die innovativste neue Musikform beschrieben werden, die in der letzten Zeit auf der Insel entstanden ist. Mr.T kam mit der Szene bei seinem 4jährigen Aufenthalt in Bristol in Kontakt. So ist es nicht verwunderlich, dass er bei seiner Rückkehr nach Göttingen auf El Ninho traf, der den neuen Sound als erster Dj der Stadt gemeinsam mit seiner DubMarine Kru auf die Tanzgemeinde losließ."

 

Mitarbeiterin der AusländerInnenbehörde wurde gebeten das Café zu verlassen

Mitarbeiterin der Ausländerbehörde fühlt sich im Kabale diskriminiert
> Siehe hierzu Gleichstellungsgesetz und Diskriminierung in der Ausländerbehörde

2.4.10 / Zurzeit finden zahlreiche Abschiebungen statt. Das bedeutet für die betroffenen Menschen, dass sie in der Nacht durch die Polizei und MitarbeiterInnen der Ausländerbehörde aufgesucht, in Autos verfrachtet und zum Abschiebeflughafen gebracht werden. Für Flüchtlinge bedeutet dieser Zustand ein Teufelskreis aus Angst, Trauma, schlaflosen Nächten. Betroffen sind insgesamt mehrere zehntausend Menschen in der Bundesrepublik. In Göttingen gibt es vielfache Pproteste gegen die Abschiebungen. Das Café Kabale präsentierte im März eine Ausstellung der Initiative "Kein Mensch ist illegal", die in mehr als 90 Plakaten auf die Zumutung Illegalisierter und Flüchtlinge im Alltag aufmerksam machte. Nun wollte eine Mitarbeiterin der Behörde, die für die Ausweisungen zuständig ist in genau denselben Räumlichkeiten frühstücken. Hierzu heisst es:
"Als eine Mitarbeiterin der Ausländerbehörde nun im Kabale an einem Sonntag morgen ihr Frühstück einnehmen wollte, zeigte sie sich unglaublich überrascht, als sie auf ihre Tätigkeit angesprochen und gebeten wurde, das Café zu verlassen. Sie sah sich dadurch dermaßen "diskriminiert", dass sie es für angebracht hielt, darüber Beschwerde beim Ordnungsamt einzulegen. Ein paar Tage später erreichte das Kabale ein offizielles Schreiben, in dem von einem "Verstoß gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz" die Rede ist. Erstaunlich, wie pikiert jene Ausländerbehörde, deren Alltag darin besteht, Menschen ein sicheres Leben hier zu verwehren, sie aus ihren Lebenszusammenhängen zu reißen und in existenz- bis lebensbedrohliche Situation in ihnen zum Teil fremde Länder abzuschieben, reagiert, wenn ihr dafür einmal ein Frühstück vorenthalten wird."

Stellungnahme (Auszüge) des Café Kollektiv Kabale dazu, dass eine Mitarbeiterin der Ausländerbehörde zum Verlassen des Cafés aufgefordert wurde. 22.4.2010

(...) Es stimmt, dass ein Kollektivmitglied im März eine Mitarbeiterin der Ausländerbehörde gebeten hat, das Café Kabale zu verlassen. Und es stimmt auch, dass es mit ihrer Tätigkeit in der Ausländerbehörde zu tun hatte.
(...) Die Frau arbeitet in der Ausländerbehörde. Kraft ihres Amtes ist sie zuständig für die Entscheidung, ob jemand eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland erhält oder abgeschoben wird. Sie hat nicht irgendeinen Beruf, ist nicht einfach nur eine Angestellte der Stadt Göttingen. In der Vergangenheit hat die Art und Weise wie sie ihren Job erledigt, immer wieder für Aufsehen gesorgt. Aus diesem Grund war sie auch als Mitarbeiterin der Ausländerbehörde bekannt. (...)

Dass wir (neben anderen emanzipatorischen Ansprüchen) auch ein antirassistisches Café sind, hätte die Mitarbeiterin der Ausländerbehörde wissen können und müssen. Zu dem Zeitpunkt, als sie bei uns frühstücken wollte, hingen in unserem Café, gut sichtbar für alle, die Ankündigungsplakate für die Plakatausstellung "Kein Mensch ist illegal", die über zwei Wochen in unseren Räumen gezeigt wurde, aus. Diese Ausstellung thematisiert die Unmenschlichkeit deutscher Abschiebebehörden und ihrer Ausgrenzungspolitik.

Wenn die Mitarbeiterin es ernst meinen würde, mit der Aussage, sie sei keine Rassistin (...) sollte sie sich grundlegend Gedanken darüber machen, was sie 8 Stunden am Tag in ihrem Büro macht, um es danach fein säuberlich von den wenigen restlichen Stunden ihres Tages zu trennen. Es ist wohl auf Anhieb nachvollziehbar, dass Betroffene der Abschiebemaschinerie diese Trennung nicht machen können, da die Konsequenzen der deutschen Asylpolitik sie in all ihren Lebensbereichen verfolgen – auch dann, wenn sie ihre Sachbearbeiterin in einem für sie offenen Raum beim Frühstück begegnen. (...) Die vollständige Stellungnahme befindet sich auf der Kabale-Webseite

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Café in der ökonomischen Krise

30.6.08 / Im Juni 2008 startet das Café-Kollektiv Kabale einen Hilferuf, der in der Göttinger Drucksache vom 27.6.08 abgedruckt wurde.

Während zu den Frühstückszeiten am Sonntag, vor den Kinozeiten des nachbarschaftlichen Lumières oder den Parties der Laden voll ist, so wird in diesem Hilferuf beklagt, sei in den übrigen Zeiten eine "gähnende Leere" festzustellen, "denn die Geschäfte laufen mies! Die Nachmittags-nen-Kaffee und die Abends-noch-ein -Bierchen Kundschaft bleibt aus".
Das Team betont dann aber auch noch einmal : Das Kabale schenkt nicht nur Kaffee aus, sondern bietet auch "Raum für verschiedenste Aktivitäten, seien es Parttys, Disskussionsabende, Lesungen Konzerte und Ausstellungen oder jeden Dienstag die Frauenkneipe. WIr verkaufen nicht nur irgendwas, wir achten darauf wo unsere Produktie herkommen. Unser Kaffee ist Fair Trade, viele Produkte sind aus biologischem Anbau und unsere Speisekarte bietet auch VeganerInnen Auswahl. Das Kabale ist eben nicht irgendein Café und das ist uns wichtig. Deswegen gibt es auch einiges was in unserer Kneipe keinen Platz hat, wie z.B. sexistische Anmachen, jede Form von Rassismus und Antisemitismus! Dem ismus Kapitalismus konnten wir bisher noch nicht die Tür weisen, was wir im Augenblick leider schmerzlich feststellen müssen.Um das Kabale erhalten zu können , sind wir daher auf Eure Unterstützung angewiesen! Also ran an die Burger, Kaffee schlürfen, Bierchen trinken, Spax mampfen, Tee trinken, Wein genießen, whatever... Es ist dringend, es ist wichtig und es ist gemütlich."

Anmerkung: Irgendwie scheint uns das keine ausreichende Strategie zur Gewinnung neuer Gäste zu sein. Vielleicht müßte auch der Betrieb sich verändern und nicht nur die Gäste?

lok_kabal2.jpg (17096 Byte)
Foto links: Blick auf die Theke im Kabale vor ein paar Jahren, rechts: Befreiungsschlag-Aufkleber Kabale. 2008 weiterentwickelt zum Zugständnis: Dem "Kapitalismus konnten wir bisher noch nicht die Tür weisen"

Unsere Lieblings-Anekdote zum Kabale:
Angesichts des Aufklebers rechts möchte man sich an eine Zeit erinnern in der das Café Kabale vom Lumière an einen kommerziellen Betreiber verpachtet werden sollte ( vor mehr als 10 Jahren ..) und ein Streit darüber entstand, wieviel Platz im Café Kabale politische Plakate und Aushänge in Anspruch nehmen dürfen. Von der Lumièreleitung wurde damals allenfalls das Stück Wand zwischen Theke und Durchgangstür zum Nebenraum zugestanden. Das rief empörten Protest hervor und wurde als Beweis dafür angesehen, dass hier ein politisches Projekt Profitinteressen geopfert werden sollte. Wer heute den Blick auf das entsprechende Wandstück richtet muß verdutzt feststellen, dass sich das Kollektiv inzwischen selbst und völlig freiwillig auf dieses Wandstück beschränkt hat.
Aber trotzdem:
Glücklicherweise blieb das Café Kabale damals nach massiver Intervention in den Händen des Kollektivs sonst würde da heute ein reines Kommerzprojekt sitzen. Die Geschichte ist u.E. auch ein Fleck auf der Weste des Lumières.


Anläßlich des Kabale Sommerfestes leer geräumter vorderer Raum des Café Kabale


Theke / Kabale


Hinterer Raum des Kabale: Bingo, Roter Salon, Swing , Tango usw

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Kabale - Erinnerung an die Chansonsängerin Barabara

Über dem Schild "Kabale" hängt am Haus Geismar Landstr. 19 eine Marmortafel, die an eine der berühmtesten französischen Chansonsängerinnen erinnert: Barbara, mit bürgerlichem Namen Monique Serf, hatte 1964 während eines Gastspiels in diesem Haus (damals beherbergte es das Junge Theater) das später weltweit bekannt gewordene Chanson "Göttingen" komponiert". Als Sängerin schaffte es Barbara 1986 sogar zu einem Auftritt in der Metropolitan Opera in New York.

>> Text-Übersetzung des Chansons
>> Audio: Brabara in deutsch (mit Text)
>> Video: Das Chanson in Original (frz.)
> Ehrenmedaille Göttingens für Barbara

"Laßt diese Zeit nie wiederkehren
und nie mehr Haß die Weit zerstören:
Es wohnen Menschen, die ich liebe,
in Göttingen,
in Göttingen."
(Zeile aus dem Chanson "Göttingen" von Barbara)


Am 22.11.02 wurde von der Stadt Göttingen eine Gedenktafel am Entstehungsort des Chansons Göttingen angebracht.

links und unten: Gedenktafel am Kabale

Die Chansonsängerin Barbara (1930-1997) ist Trägerin der Ehrenmedaille der Stadt, die ihr 1988 verliehen wurde. Sie hatte 1964 in Göttingen im Gebäude Geismar Landstr. 19 wo damals das Junge Theater untergebracht war (weswegen es auch heute noch dort den Theaterkeller gibt ) ein Lied komponiert, das in Frankreich fast jede/r kennt und das auf herzergreifende Weise die Trauer über den Krieg und die Hoffnung, dass so etwas nie wieder kommen möge - besingt.
Ihr Liedtext lautet an einer Stelle: "Was ich nun sage, das klingt freilich für manche Leute unverzeihlich: Die Kinder sind genau die gleichen in Paris, wie in Göttingen." Das war nach dem von Nazis begonnen Krieg und der Greuel auch gegen Frankreich durchaus nicht selbstverständlich.
In einer Rede zitierte der damalige Kanzler Schröder 2003 in Versailles anlässlich der gemeinsamen Sitzung des Deutschen Bundestages und der französischen Nationalversammlung aus dem Lied Barbaras - dies unterstreicht die emotionale Bedeutung, die diesem Lied in der Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland zukommt. Barbara, hieß mit bürgerlichem Namen Monique Senf hieß und stammt aus einer jüdischen Familie. Deshalb musste ihre Famile aus dem von Deutschland besetzten Teil Frankreichs fliehen. An der Außenwand des Café Kabale ist eine Gedenktafel angebracht, die an Barbara erinnert. Im Auftrag der Stadt Göttingen legt jedes Jahr das Ehepaar Boutler am 9. Juni in Paris Blumenschmuck auf das Grab Barbaras.

In einer Pressemitteilung schreibt die Stadt Göttingen am 8.6.2010: An Göttingens berühmteste Botschafterin der Völkerverständigung erinnern die Gedenktafel am heutigen Lumière (früher Junges Theater), Geismar Landstraße 19, und die Barbarastraße (Zietenterrassen).." Anmerkung der Red.: Die Gedenktafel ist an der Außenwand des Café Kabale, nicht des Lumière angebracht.

Barbara "Vom 16. September bis zum 11. Oktober gibt sie Konzerte im Théâtre du Châtelet. Sie hat "Si d'amour à mort" geschrieben und tritt alle Rechte und Erlöse für dieses Stück an ACT UP (Aids Coalition To Unleash Power) ab. Zu der Zeit gab es nach dem New Yorker Vorbild weltweit sehr viele ACT UP-Gruppen, die auch mit Demonstrationen und "zivilem Ungehorsam" auf die Mißstände im Umgang mit der Immunschwächekrankheit aufmerksam machten." "Am 1. Dezember (dem jährlichen Welt-AIDS-Tag) kündigt sie an, sich ein Jahr lang nur dem Kampf gegen AIDS zu widmen. Sie besucht Kranke in Krankenhäusern und singt in Gefängnissen. (zit. >>Hommage á Barbara)


Rosensorte "Hommage á Barabara" im Garten vom Kabale

In einer Strophe des Liedes heißt es "Gewiß, dort gibt es keine Seine und auch den Wald nicht von Vincennes, doch sah ich nur so schöne Rosen in Göttingen, in Göttingen."

Am 9.6.07 , am Geburtstag der Chanson-Sängerin Barbara wurde in Anwesenheit des Französischen Botschafters, des Göttinger Oberbürgermeisters und Mitgliedern des französischen Barbara-Vereins Perlimpinpin vor dem Haus eine Rose für Barbara gepflanzt, die eigens in Frankreich gezüchtet und nach Göttingen transportiert worden ist .

Der Rosenstock am Kabale am 8.6.10

 

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