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Asklepios-Klinik Konflikt
um die Frage der passenden Klinik > Auseinandersetzung
vor dem Verkauf des LKH und Tiefenbrunn an Asklepios Ehemaliges
LKH heißt jetzt "Asklepios Psychiatrie Niedersachsen GmbH",
Rosdorfer Weg 70 37081 Göttingen , Telefon: 0551 402-0 Sitz der Gesellschaft:
Göttingen Geschäftsführer: Elmar Willebrand, Jens Betker

LKH Göttingen , Haupteingang
eines der Gebäude
und Hinweisschild / Foto von 2005
Ausstellung
Kinderzeichnungen von 1952 - 80 aus der Sammlung Eidmann Ausstellungsdauer:
19.06.2010 - 5.09.2010 Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00-17.00 Uhr Sa - So 10.00-12.30
Uhr Asklepios Fachklinikum Göttingen Hauptgebäude 1.Stock Rosdorfer Weg 70 ( Eingang
über Tonkuhlenweg) Veranstaltertext: "Ein erklärtes Anliegen dieser Ausstellung
ist es, der Forderung Nachdruck zu verleihen, musische Bildung als durchgängiges
pädagogisches Konzept im Lernprozess der Kinder und Jugendlichen fest zu verankern.
Sie zeigt einen Querschnitt von Kinderzeichnungen verschiedener Altersstufen aus
der umfangreichen Sammlung Eidmann. Den Reiz dieser Bilder macht u.a. das Wissen
um ihre Geschichte aus. Manche Arbeiten sind vor über 50 Jahren im Kunstunterricht
unter pädagogischer Anleitung von Herrn Eidmann entstanden. Diese Ausstellung
macht deutlich, wie Kinder sowohl vor 50 Jahren als auch heute malen, zeichnen
und lernen und wie man sie als Erwachsener in dieser Form von aktiver Weltaneignung
mit verschiedensten Mitteln, Methoden und Techniken im ästhetischen Bildungsbereich
begleiten kann. Trotz des Entstehungsalters der Kinderarbeiten liegt ihnen eine
sehr aktuelle Auffassung von ästhetischer Bildung, kunstnahem Arbeiten mit Kindern
und Jugendlichen und einer großen Achtung vor der kindlichen Ausdrucks- und Darstellungsweise
zu Grunde. Zugleich offenbart sich dem Besucher in diesen Kinderzeichnungen eine
historische Sensibilität, die einen Blick auf sich wandelnde Pädagogik im Laufe
der Zeit ermöglicht. Der Verein Kinder + Kunst e.V., der sich seit 2004 u.a. zur
Aufgabe gemacht hat, Kunst von Kindern und Jugendlichen in und um Göttingen aufzubewahren
und in einer virtuellen Galerie zu katalogisieren, wird diese Sammlung von Herrn
Eidmann übernehmen. Es ist dem Verein wichtig dieses einzigartige Kulturgut einer
interessierten Öffentlichkeit zugänglich und für eine Auseinandersetzung mit Geschichte
und Gegenwart unserer Gesellschaft auf dem Weg rezeptioneller und praktischer
Beschäftigung mit Kunst von Kindern für die Zukunft nutzbar zu machen."
Konflikt
um die Frage der passenden Klinik für einen Menschen mit mehrfachen Behinderungen 3.12.07
/ Der unbefriedigende Verlauf eines Strafprozesses gegen einen Menschen, der mehrfach
behindert und psychisch krank ist hat zu einer scharfen Presseerklärung der
"DieLinke" geführt. In einer Stellungnahme der Asklepios wird die
Verantwortung für die infragestehenden Probleme bei der richterlichen Entscheidung
gesehen. Pressemitteilung
Gerd Nier / DieLinke 30.11.07 "Alles wird besser, effizienter und
kostengünstiger. So und ähnlich klangen die Versprechungen der Befürworter einer
Privatisierung der niedersächsischen Landeskrankenhäuser. Dafür durften dann auch
die jetzigen privaten Betreiber für ein „Butterbrot und ein Ei“ z.B. das bundesweit
bekannte und geachtete Klinikum Tiefenbrunn erwerben. Dafür mussten und müssen
die Bediensteten um ihre Arbeitsverträge bangen und eine enorme Arbeitsverdichtung
hinnehmen. Die Skeptiker und Gegner einer Privatisierung wurden als „ewig Gestrige“
betitelt, die sich den Anforderungen einer Modernisierung der Patientenversorgung
verschließen. Doch schon nach ein paar Monaten Privatisierung des Landeskrankenhauses
Göttingen werden die geäußerten Befürchtungen von den Realitäten übertroffen.
Nicht nur die Verscherbelung von öffentlichem Eigentum und die Verschlechterung
der Bedingungen für Arbeitnehmer/innen schlagen zu Buche, sondern auch „unrentable“
Patientengruppen werden ausgesondert. Für den Kreisverband DIE LINKE erklärt Gerd
Nier: Es ist ein Skandal, dass das Asklepios Fachklinikum Göttingen – ehemals
Landeskrankenhaus Göttingen – wegen eines angeblich fehlenden Kostenträgers sich
weigert, einen geistig behinderten schuldunfähigen Täter aufzunehmen, obwohl die
Klinik nach eigenen Aussagen fachlich dazu geeignet wäre. Stattdessen ist zu befürchten
dass der behinderte junge Mann im LKH-Moringen untergebracht werden muss, welches
wiederum für diese Personengruppe nicht ausgelegt ist und somit eine sinnvolle
Behandlung von vornherein ausgeschlossen ist. Hier werden Menschen nur noch zu
Kostenfaktoren degradiert. Hier zeigt sich die wahre Absicht von Privatisierungen.
...." Die
Stellungnahme Öffentlichkeitsarbeit Asklepios Psychiatrie Niedersachsen GmbH 3.12.07 Wir
haben die Klinik um eine Stellungnahme zu dem Fall gebeten und folgende Antwort
erhalten: "Wir
sind fachlich durchaus in der Lage, den betreffenden Patienten zu behandeln und
würden dies auch weiterhin gern -auf unserer Station mit dem Schwerpunkt der Behandlung
von Menschen mit Mehrfachbehinderungen - tun. Das Asklepios Fachklinikum Göttingen
hat darauf jedoch keinerlei Einfluss, da die Art der Unterbringung ausschließlich
von der richterlichen Entscheidung abhängig ist" Hierzu
noch einmal Gerd Nier in einer Mail an die Redaktion 4.12.07 "Wenn
es so wäre, wie die Pressesprecherin von Aesklepios behauptet, dann wäre die schwierige
Situation der Frage der Unterbringung vor Gericht gar nicht erst. aufgetaucht.
Einzig die Frage des ungeklärten Kostenträgers, der die Übernahme von ca. 250
€ pro Tag zusichert, hat die Klinik veranlasst (auf Nachfrage) eine Aufnahme abzulehnen.
Also fachlich geeignet (anders als Moringen) aber aus finanziellen Erwägungen
(ungeklärter Kostenträger) nicht bereit zur Aufnahme. Die forensische Abteilung
des früheren LKH´s Göttingen war verpflichtet, solche Patienten (auf der geschlossenen
forensischen Abteilung) aufzunehmen und einen Therapieplan zu entwickeln."
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