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Karstwanderweg bei Elbingerode

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2.4.07 / Kalk und Gipsgestein löst sich in Wasser auf. Durch Regen und Grundwasser werden beständig viele Tonnen Gestein gelöst und mit dem Wasser abtransportiert. Wo Gestein war entstehen dann Höhlen und irgendwann stürzen diese Höhlen ein.

Die folgenden Bilder stammen von einem kleinen Abschnitt des Harzer Karstwanderweges bei Elbingerode Näher Herzberg.


Das durchlöcherte Gestein lässt an einigen Stellen zeitweise Seen entstehen


Entlang des Wanderwegs befinden sich kaminartige Durchbrüche von der Oberfläche bis in tiefe Höhlen


Eingang zu einer Höhle am Rand des Karstweges - hier sollten stets die Bitten um Rücksichtnahme auf den Naturschutz ernst genommen werden, da in einigen Höhlen Fledermäuse geschützt werden müssen.

Eingebrochener Hohlraum


Landschaft bei Elbingerode am Südharz bei Herzberg


Blick aus dem Innern einer Höhle.

 

Karstlandschaft Südharz / Vortrag

27.10.17 18 Uhr*VHS, Bahnhofsallee 7, Raum 004**Eintritt an der Abendkasse: 3,00 € (ermäßigt: 1,50 €)** Dr. Friedhart Knolle./

Vom westlichen bis zum südöstlichen Harzrand erstreckt sich ein 100 km langer Zechsteinstreifen. Bestim-mendes Element sind hier große Flächen verkarsteten Gesteins, die an die Oberfläche treten. Die großen Gipskarstflächen im Südharz zeigen, wie gut löslicher Gips und hoher Niederschlag in geologisch kurzer Zeit eine Landschaft von extremer Verkarstungsintensität geschaffen haben. Sie ist in ihrer Mächtigkeit, Ausprägung und Vielfalt einzigartig in Deutschland und Europa. Ihre stark eingeschränkte Nutzbarkeit hat weitgehend naturnahe, teilweise sogar unberührte Flächen bewahrt. Doch nur Teile des Gebietes stehen unter Schutz und so bedroht der Rohstoffabbau zentrale Landschaftsteile, dieses deutschen Hotspots der biologischen Vielfalt


Collage des GUNZ – Göttinger Umwelt- & Naturschutzzentrum e.V. zum o.g. Vortrag

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