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Jazzfestival Göttingen - Geschichte Wenn Veteranen der Festivalorganisationen sich an die Vorläuferveranstaltungen des Jazzfestivals erinnern, dann erzählen sie von Bühnen aus zusammengeschobenen Tischen in der Mensa und fürchterlichen akustischen Bedingungen damals. Richtig angefangen hat es dann 1978, als Musiker aus dem "Blue Roseland Orchestra" anlässlich ihres 10 jährigen Bühnenjubiläums ein zweitägiges Big Band Festival mit Oldtimebands organisierten. Schon im folgenden Jahr wurde das Festival auf alle Stilbereiche des Jazz ausgeweitet und ein Organisationskomitee gebildet. Die grundlegende Konzeption des Festivals ist bis heute dieselbe geblieben: Es soll ein breites stilistisches Spektrum - vom traditionellen bis zum zeitgenössischen Jazz - abgedeckt und ein vielfältiges Programm für unterschiedliche Hörgewohnheiten und Altersschichten geboten werden. Dazu werden international bekannte, stilbildende und -prägende Jazzmusiker und -gruppen, soweit es der Finanzrahmen zulässt, nach Göttingen eingeladen. Zum anderen wird Gruppen aus der Göttinger Jazzszene und Schülerbands beim Festival ein Forum neben den "Stars" und die Möglichkeit gegeben, ihre Musik und ihre Weiterentwicklung in einem repräsentativen Rahmen darzustellen. Ohne die Bereitschaft der Göttinger Musikerinnen und Musikern, auch für eine kleine Gage zu spielen, gäbe es kein Festival dieser Bandbreite und Vielfalt. Veranstalter:
Jazzfestival Göttingen e.V., c/o Fachdienst Kultur Stadt Göttingen, Tel. 05 51
/ 400-2489 | |||||
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14.11.11 / G. Schäfer
/ Iva Bittová
Körperlichkeit steht im scheinbar "vergeistigten" Jazz traditionsgemäß nicht im Vordergurnd der Performance. Allerdings ist es unübersehbar, dass Musiker stets eigene körperliche Ausdrücke als notwendige Begleiterscheinung entwickeln, aber sie setzen sie nicht bewußt ein, sondern produzieren sie als naturwüchsige Verrenkungen, Verzerrungen des Gesichts etc. produzieren. Man denke beispielsweise an die Armbewegungen von Joe Cocker, die keiner Choreographie wie in der Popmusik folgen, sondern körperliche Notwendigkeit zu sein scheinen. Um so schöner also die "ganzheitliche" Darbietung von Iva Bittova. Sie geriet vor allem mit dem Stimmeinsatz in nahezu ekstatische Bereiche. In diesen Momenten dachte ich, nun käme gleich ein Ausbruch wie von Jimi Hendrix und es würde ein Instrument auf der Bühne zertrümmert, ein Vorhang heruntergerissen, Kleidung zerfetzt oder sonstiges Grenzüberschreitendes fände statt. Aber sie berührte nur die Grenze und kam dann zurück in ruhigere Gefilde. ----------------- |
Jazzfestival 2010 3.10. – 7.11.2010 Programm
Pressemitteilung
Jazzfestival Vorverkauf | ||||||