Goettinger
Stadtinfo Libanon / Israel Kriege (Leitseite) Libanon, Israel und Göttingen In
Göttingen verzeichnete die Statistik 2005 124 Menschen mit deutsch/libanesischer
doppelten Staatsbürgerschaft und 138 mit libanesischer Nationalität.
Die deutsch-libanesischen MitbürgerInnen in Göttingen gehören zu
den 6 Doppelbürgerschaftsgruppen mit den meisten Menschen. Dies erklärt
auch wieso in der Demo so viele doppelte Fahnen Deutschlandflagge und Libanonflagge
gemeinsam getragen wurden. Im Jahr 2005 waren 7 Menschen mit deutsch/israelischer
doppelter Staatsbürgerschaft und 94 Menschen mit israelische Nationalität
registriert. Die Universität hat seit Anfang 2006 einen Partnerschaftsvertrag
mit der Hebräischen Universität Jerusalem. Als erster Austauschpartner ist eine
Gastprofessorin bereits im September eingetroffen, um bei den Theologen der Uni
Göttingen zu arbeiten. Für Juni 2007 ist eine internationale Konferenz von israelischen
und deutschen WissenschaftlerInnen in Göttingen geplant.
Pro-Kriegs-Kundgebung 5.8.06 / Um 14 Uhr wollte die Gruppe a:ka eine Kundgebung auf dem Marktplatz abhalten und für eine Fortsetzung der israelischen Kriegspolitik gegen Libanon eintreten. Um 15 Uhr hatten ein libanesisches Geschwisterpaar eine Kundgebung und Demonstration gegen die Bombardierung des Libanons angekündigt. Deshalb wurde die a:ka - Demonstration vom Marktplatz zum Wilhelmsplatz verlegt. ....siehe Artikel .Demonstration
gegen die Bombardierung Libanons Auf
dem Marktplatz versammelten sich ca. 250 Personen, darunter auch viele Kinder
und Jugendliche. Uberwiegend vertreten waren Libanonfahnen, rot-weiß mit
dem Sympbol einer grünen Zeder. Desweiteren trugen die Demonstrantinnen sehr
viele Schilder mit Fotos von Opfern der Bombardierung, verletzten Menschen, Leichen
und zertörten Häusern.
Sicher waren einige Leute bei der Demonstration dabei, die für die Hisbollah sind, aber es war keine Hisbollah-Demonstration,sondern der hauptsächliche Charakter der Demonstration war "libanesisch", "gegen Krieg" und "Stoppt die Bombardierung und das Töten" wobei vor allem die Opfer unter Kindern immer wieder hervorgehoben wurden. Militärprodukte
aus Göttingen für Krisenregion Die Firma >>KAPPA opto-electronics GmbH im kleinen Ort Gleichen nahe Göttingen stellt Kameras her. Eine davon steht auf dem Dach von Karstadt (> Artikel dazu). Aber sie stellt auch militärisches Material her. In ihrem "Defense Programm" enthalten sind Kameras mit Tagessichtsystemen für Flugzeuge und Hubschrauber, Cockpitkameras sowie Beobachtungskameras für Dronen und U-Boote und Panzer, Zielfernrohr-Kamerasysteme, Inspektionssysteme für großkalibrige Waffenrohre sowie Systeme zur "Durchstrahlung von suspekten Objekten". Kappa ist auch in Tel Aviv mit einem "Headquarter" unter dem Firmennamen >>Militram Ltd.zu finden, die das gesamte Sortiment von Kappa anbietet. Zu ihren Waffensystemen heisst es auf der Webseite der Firma Kappa: "Täglich stellen sie unter Beweis, welchen extremen Anforderungen sie gewachsen sind."
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