Goettinger
Stadtinfo Sparterror
2006 -2011 >Begründung des Begriffs "Sparterror" Vertrag
"Düstere Zukunft"
|
Bündnis
Lebenswertes Göttingen zur Kommunalwahl
"Ab
Samstag, 6.8.11, begleitet ein Stand des Bündnisses
Lebenswertes Göttingen (BLGOE) am Kornmarkt (Anmerkung
Red. goest: das ist die Verälängerung der Weender Straße ab Martkplatz
/ Altes Rathaus) den Kommunalwahlkampf der Parteien in der Innenstadt. Die
Aktion "Rettungsschirm für Göttingen" wird mit verschiedenen Aktionen und Schwerpunkten
auch an den folgenden Samstagen bis zur Kommunalwahl am 11. September stattfinden.
Dabei wird der Stand im Wechsel von zahlreichen Göttinger Initiativen und Einrichtungen
betreut, die zur Aufrechterhaltung ihres Angebots auf eine Teilfinanzierung durch
die Stadt Göttingen angewiesen sind. Am Aktionsstand informiert das BLGOE die
Göttinger Bürgerinnen und Bürger über die von fast allen Parteien im Rat ins Auge
gefassten Kürzungen in künftigen Haushalten im Zuge eines "Zukunftsvertrages"
mit dem Land. Die Parteien hätten dieses Thema nach eigenen Angaben im Wahlkampf
am liebsten verschwiegen. Interessierte BürgerInnen können dann direkt zu den
Parteiständen gehen und sich über deren Haltung erkundigen. ----------Soweit der Text des Bündnisses Lebenswertes Göttingen vom 3.8.11 --------------------- Anmerkung
der goest-Redaktion |
GöLinke: Mit 4,5 Millionen für DT und GSO sind 85 % des Kulturetats weg In
der Ratssitzung am 15.6.11 wurde vom Rat die "Option" auf ein Sparzwang-Paket
beschlossen. Kurze Zeit später - jetzt am 4.7.11 soll bei einer erneuten
Sonder-Ratssitzung hingegen die Vergabe von insgesamt 4,4 Millionen Euro an nur
zwei Kultureinrichtungen, nämlich das Deutsche Theater und das Göttinger
Symphonieorchester GSO beschlossen werden. Rat beschließt "Option" auf Sparzwangpaket Am
Mittwoch den 15.6.11
stand in der Ratssitzung u.a. folgender Punkt auf der Tagesordnung: "Erhalt
sozialer und kultureller Einrichtungen, die vom "Zukunftsvertrag"bedroht"
sind. Ab . 15:30 Uhr waren ca. 45 Menschen vor dem Neuen Rathaus zusammengekommen,
gegen Kürzungen im sozialen und kulturellen Bereich zu protestieren. Das Bündnis Lebenswertes Göttingen, der Ver.di Ortsverein, der runde Tisch Armes Göttingen, diverse studentische Gruppen lehnen den sogenannten "Zukunftsvertrag" ab und forderten dazu auf "überlegt Euch Aktionen, zeigt den RatsherrInnen Euren Unmut, nur wir alle können uns für eine lebenswerte Stadt einsetzen, der Bürgerwille kann siegen."
Anmerkung
der goest-Redaktion
Aufruf des Bündnisses:
|
Finanzieller Kahlschlag wird hinter den Kulissen vorbereitet Mai 2011 Text des Bündnis Lebenswertes Göttingen 17.5.11
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Anmerkung
goest: In goest gab es den Hinweis, dass
die Stadt von den Sparkassengewinnen Millionenbeträge abziehen könnte,
davon aber nur 100.000 in Anspruch nimmt. Seltsamerweise wird dies in der Spardiskussion
nicht zur Kenntnis genommen - Wir fragen uns warum? |
Diskussion: Finanzpolitischen Rahmenbedingungen der Göttinger Kommunalpolitik 30.1.11 / Im Zusammenhang mit der kommunalen Finanznot wurde im Rat der Stadt Göttingen folgender Beschluß gefasst,
In der Ratssitzung am 10. Dezember 2010, stimmten alle Fraktionen außer der FDP diesem Antrag zu. Nun wurde bekannt, dass die Veranstaltung für den 7. Februar geplant ist aber sie wird von der Verwaltung als "nichtöffentliche" vorbereitet. (das hat sich inzwischen geändert, siehe unten) Lediglich Ratsmitglieder sollen dazu eingeladen werden. Der oben zitierte beschlossene interfraktionelle Antrages hat aber die Beteiligung der Öffentlichkeit ausdrücklich gefordert. Das Bündnis für ein lebenswertes Göttingen schreibt daher: "Darüber, wie mit dieser Provokation der Verwaltung umgegangen werden kann, sollte beraten werden am 31.1., beim Treffen des "Bündnisses Lebenswertes Göttingen" 17 Uhr, Sitzungssaal des DGB, Weender Landstr. 6 (Opel-Hochhaus). Verschiedene Fraktionen werden ebenfalls der Verwaltung gegenüber intervenieren, so dass am Montag auch dieses Ergebnis dann bekannt sein wird. Doch
öffentlich - Intervention erfolgreich - |
"Göttinger
Appell zu den Kommunalfinanzen |
Für die Südspange werden sinnlos vorab 110.000 Euro ausgegeben bei den sozialen und kulturellen Einrichtungen werden die Mittel weggekürzt. 3.7.09 / Kurz nachdem der Rat beschlossen hatte, Geld für den unsinnigen Bau der Südspange auszugeben, wurde verkündet, dass jetzt kein Geld für kulturelle und soziale Projekte mehr da sei. Deshalb soll das "Bündnis für ein lebenswertes Göttingen" wieder zum Leben erweckt werden. Die "Verbände, Vereine und Projekte, die sog. "freiwillige Leistungen" erhalten und nun (...) erheblichen Einsparungs- und damit zusätzlichen Konkurrenzdruck erwarten müssen" sind eingeladen, "die Entscheidungen nicht mehr einfach den Volksvertretern zu überlassen". Daher wurde zu einem Treffen des "Bündnis für ein lebenswertes Göttingen" am Mittwoch, den 08.07.09 um 17.00 Uhr im Apex eingeladen. Nachtrag 19.9.09: In einer Pressemitteilung der Stadt Göttingen vom 18.9.09 heisst des: die "angesprochenen Mittelkürzungen für Einrichtungen im sozialen und kulturellen Bereich gibt es nicht. Oberbürgermeister Wolfgang Meyer hat bereits am 21. August 2009 alle Fachverwaltungen ermächtigt, Auszahlungen auch bis zur Höhe des vorgesehenen Gesamtbetrages zur Unterstützung der Einrichtungen ohne Zuschussvertrag mit der Stadt vorzunehmen. Die "betroffenen Einrichtungen" wissen das"
Leserbrief
11.7.09 "Liebe GOEST-Readaktion, danke für die kreative Dokumentation
des Sparterrors und der Mobilisierung dagegen! Drei Richtigstellungen und Anmerkungen:
Die Südspange betrachte ich und viele andere, bei weitem aber nicht alle
Bündnismitglieder, als sachlich unverantwortlich und finanzpolitisch falsch,
die Einstellung der "Planungsmittel" (Peanuts, auch gegenüber den "freiwilligen"
Leistungen) ist aber nicht die Ursache der Finanzprobleme der Stadt, sondern sie
könnte im Falle der Umsetzung die Stadt zusätzlich mit mindestens 14
Mio. € belasten, damit also die Situation verschärfen. Deshalb müsste
es auch in der GOEST-Überschrift richtiger heißen: "Fehlt wegen
der Südspange zukünftig das Geld für ..." und im Text sollten
auch die 14 Mio. auftauchen, damit nicht der Eindruck entsteht, die Planungskosten
seien unser Problem und wir seien zuständig für Deckungsvorschläge... [Anmerkung red. goest: letzteres wurde oben im Text geändert . Die Überschrift wurde ebenfalls etwas verändert]
goest-Kommentar 3.7.09 /: Rücknahme des Südspangen-Beschlusses! die Forderung muß konkret lauten "Rücknahme des Südspangenbeschlusses und Aufhebung der Haushaltssperre für soziale und kulturelle Leistungen" - Soziale Kultur statt Asphalt! Für die Durchsetzung müssen einige Projekte noch aktiver werden und insgesamt kann der Protest nur erfolgreich sein, wenn sich auch das Klientel der Einrichtungen und die BesucherInnen der Projekte daran beteiligen. Statt Konkurrenz um die zu verteilenden Gelder ist das gemeinsame Eintreten für gemeinsame Ziele gefragt. Wie wäre es, wenn die sogenannten "freiwilligen Leistungen" einmal eine Woche streiken? Pressemitteilung
der Stadt 8.7.09 Pressemitteilung
" Bündnis lebenswertes Göttingen" 09. 07. 2009 |