goettinger stadtinfo Stadt und Planung Energieagentur aufbauen statt einseitige Konzentration auf Bioenergie Burkhard
Uhlig - Perspektiven des Panungsamtsleiters >
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Veranstaltung und Interview mit Hans Horn zum Städtebau und Göttingen 26.8.11 // Veranstaltung am 30.8.11 Gemeindehaus St. Jacobi, Jacobikirchhof 2, 19:30 Uhr, Vortrag: "Was bedeutet die städtebauliche Zauberformel für Göttingen?" Referent: Dr. Hans Hoorn aus Maastricht. Stagnierende Kaufkraft und ständiger Neubau auf der "Grünen Wiese", das bedeutet immer mehr Konkurrenz für die Göttinger Innenstadt. Damit stellt sich die Frage nach der Zukunft des Herzens unserer Stadt. In der Veranstaltung sollen Möglichkeiten ausgelotet, Hindernisse benannt und Konflikte diskutiert werden. VeranstalterInnen: Stadt und Planung e.V., Innenstadtforum der SPD, Bürgerinitiative Jacobiviertel
Interview mit Hans Horn ... (autorisierte Fassung) , das Claudia Botsch als Vertreterin des Vereins "Stadt und Planung Göttingen e.V." 2011 mit Hans Hoorn geführt hat und ein Foto von Hans Hoorn, das Uwe Scheibler anlässlich des Aufenthalts des Vorstands unseres Vereins im Mai aufgenommen hat. CB:
Herr Hoorn, Sie sind nicht zum ersten Mal in Göttingen. Was sind Ihre Eindrücke
des vergangenen Besuchs? Und heute? Hat sich schon etwas zum Positiven verändert? |
Burkhard Uhlig Planungsamtsleiter
Thema "Einzelhandel" Natürlich
zuerst das Einzelhandelskonzept und die Innenstadtentwicklung mit dem ständigen
Problem des Verhältnisses von Einkaufszentren am Stadtrand zu Innenstadt.
30% der Einzelhandelsfläche in der Innenstadt schaffen immerhin 40% des Einzelhandelsumsatzes
aber ein Konzept wie "Teurer Whiskey in der Innenstadt - Billiger Whiskey
im Kaufpark" wie das einige meinen, so gehts nicht. Thema " Wohnungsbau zukünftig mehr in der Innenstadt" Starke
Veränderungen wird das ehemalige >Steritex-Gelände
erfahren. Man wird zukünftig kleinere Stadt-Umbaumaßnahmen vornehmen
so wie auf dem Steritexgelände Wohnungen bauen, so etwas wie das Kiessee-Carre
wird nicht so schnell wieder gemacht werden. Die Nachfrage von Projekte zum Stadtnahen
Wohnen im Alter nehmen zu. Der Verweis auf Zietenterrassen nützt da nichts,
weil das ist den Leuten zu weit draußen. Seltsamerweise würden interessante
Flächen im Süden brachliegen, aber man habe ihm erklärt, die Göttinger
seien nicht gerne an der Leine, da wär es schwül, das sei negativ besetzt,
die seien lieber oben im Ostviertel an den Schillerwiesen. Das Wohnen am Wasser,
anderswo besonders begehrt sei in Göttingen einfach nicht interessant für
die Leute. Die Leine, das grüne Band durch Göttingen soll entwickelt
werden. Die >Leineaue soll mehr als Erholungs, Wohn-
und Landschaftsraum erschlossen werden. |
"Altes
Stadtbadareal - neue Entwicklungschancen? > Stadtbadareal (inzwischen von Deltabau übernommen) 2005 / Nach jahrelangem Hin und Her hinter den Kulissen hat sich die Politik nun doch für einen städtebaulichen Wettbewerb für das Gelände zwischen Stumpfebiel und Leinekanal entschieden. Das ist sehr erfreulich, denn jetzt können bestehende Planungen - wie zum Beispiel die Flaniermeile am Kanal - aber auch ganz neue Ideen offen diskutiert werden. Der Verein hat selbst schon zwei ausgereifte Konzepte, z.B. "Stadthaus 2000", vorgelegt und eine Diplomarbeit über das Gebiet vorgestellt. Damit sind aber die Möglichkeiten mit Sicherheit noch nicht ausgeschöpft! Wir laden alle Interessierten ein, ihre Anregungen und Ideen, aber auch Fragen und Statements zur Situation einzubringen. Im Offenen Forum Stadt+Planung, das jeden ersten Donnerstag im Monat stattfindet, sind alle Interessierten und Beteiligte herzlich willkommen! "Die Universität in der aktuellen Göttinger Stadtentwicklung" Offenes
Forum Stadt+Planung am 3.2.05, 20.15 Uhr Apex mit Dipl.-Ing. Rainer Bolli, Abt.Leiter
Gebäudemanagement. Vortrag über Vorstellungen und Konzepte der Göttinger Universität. Als besonders drängende aktuelle Probleme gelten die Überarbeitung des Flächennutzungsplanes, die Weiterentwicklung des Verkehrsentwicklungsplanes und die Anpassung an die bevorstehende demographische Entwicklung. Auch im Hinblick auf Brennpunkte wie Lünemann-Areal und Altes Stadtbad sieht der Verein Notwendigkeiten für eine intensive Bürgerbeteiligung und eine offensive Vertretung der öffentlichen Interessen. |
Lünemannviertel im Putsch verplant 12.12.2003
/ Chance für zukunftsfähige Entwicklung im Gutingi-Viertel vertan auf BürgerInnenbeteiligung
wurde verzichtet. Mit der vorschnellen Entscheidung für ein unausgereiftes Projekt
beschleunigt der Bauausschuss den Niedergang der Altstadt. |
Pressemitteilung
des Vereins Stadt und Planung 20.8.05 "Wo bleibt der vom Rat beschlossene Workshop und weshalb verweigert sich die Sparkasse den öffentlichen Interessen?" Der Verein fordert die Sparkasse auf, sich offen, konstruktiv und vor allem gemeinsam mit der Stadt und ihren Bürgern an der Planung für das Stadtbad-Areal zu beteiligen. Der nordwestliche Teil der Altstadt vom Carré bis zur Oberen Masch bietet ein grosses Entwicklungspotential. Kernstück ist dabei das städtische Grundstück des Alten Stadtbades. Nach langem Gezerre hinter den Kulissen hatte der Rat der Stadt im März einen offenen Workshop zur weiteren Planung beschlossen. Seither ist ein halbes Jahr vergangen - passiert ist nichts! Noch vor wenigen Monaten haben die Vorsitzenden der Ratsfraktionen und der Oberbürgermeister unisono verkündet, ein Großzentrum mit ECE sei vom Tisch! Gerüchten zufolge steht jetzt aber die Sparkasse kurz vor dem Verkaufsabschluss für ihr Schlüsselgrundstück gegenüber vom Carré. Käufer soll die international agierende Firma ECE sein. Das Unternehmen ist bekannt dafür, seine Interessen auch gegen heftigsten Widerstand von Bürgerschaft und Einzelhandel durchzusetzen. Ein solch egoistisches Vorgehen der Sparkasse würde aber die ganzen städtebaulichen Überlegungen massiv gefährden. Gleichzeitig würden damit auch die Bestrebungen des Rates und der Verwaltung für eine angemessene Bürgerbeteiligung hintertrieben. Der Verein appelliert an die Verwaltungsratsmitglieder:"Jetzt muss die Sparkasse ihr Engagement für die öffentlichen Interessen beweisen: Entweder sie bleibt das Vertrauensinstitut für Stadt und Landkreis, oder aber sie wird die neueste Privatbank auf dem Platz Göttingen!" |
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Altstadt plus Ausweitungsgebiete gleich Innenstadt? Am 8.1.04 referierte Heribert Simon im Rahmen des regelmäßigen offenen Stadtplanungsforums des Vereins "StadtundPlanung vor ca. 20 Interessierten über die Frage einer Ausweitung des Innenstadtbegriffes. Typischerweise wird die Altstadt, die durch die Wallanlagen begrenzt wird als "Innenstadt" angesehen, obwohl sich wichtige Elemente der Innenstadt inzwischen außerhalb der Wallanlagen befinden. Dadurch, so Simonvergebe sich die Stadt wichtige Entwicklungspotenziale. Insbesondere die Öffnung nach Westen hin, also über Berliner Straße und Bahnhof hinaus waren Bestandteil der Überlegungen. Damit der Zugang über die Berliner Straße einfacher wird, schlug er die Veränderung der Verkehrsführung über die B 3 vor. Also der Verkehr, der aus der Richtung vom Neuen Rathaus kommt würde dann in die Groner Landstraße nach links und danach in die Bahnhofsallee abbiegen. Für die Entwicklung des Gebietes westlich der Wallanlagen wo inzwischen ja mit Cinemaxx, Lokhalle, Arbeitsamt, Volkshochschule Großprojekte installiert wurden fehle jetzt eine Anreicherung mit Wohngebieten.
Diskussions-Veranstaltungen dieser Art sollen helfen, das Nachdenken über die bewußte Gestaltung der Stadt zur öffentlichen Sache werden zu lassen. In diesem Sinne suchen die Veranstalter nach Formen der medialen Vermittlung und BürgerInnenbeteiligung im Diskussionsprozess. |