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Trittin
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Die zweite Meldung über gesundheitliche Beinträchtigung in diesem Jahr
Nach einem überraschenden Herzinfarkt im Januar hatte er von ärztlicher Seite grünes Licht für volle Aktivität bekommen. Bei dem neuerlichen gesundheitlichen Proplem, zunächst als "Schwächeanfall" bezeichnet, handelte es sich laut Pressemitteilung vom 23.10.10 nur um einen "Schüttelfrost" und Anzeichen eines "grippalen Infektes". Da im Januar seitens der Grünen nur zögerlich Auskunft über den Gesundheitszustand gegeben hatte und erst später die Diagnose Infarkt bekanntgegeben wurde, entstehen nun natürlich Bedenken darüber was genau Sache ist. Trittin hatte in der Presse im März geäußtert, dass er mit einem erblichen Herzinfarktrisiko belastet zu sein scheint. Nachdem eine Kandidatur von Renate Künast für das Amt des Berliner OB wahrscheinlich ist, werden möglicherweise gesundheitliche Bedenken gegen die Spitzenkandidatur Trittins laut. Pressemitteilung
Büro Trittin 22.10.10: Bei der o.g. Konferenz ging es von 9-17 Uhr zum Thema "Wohin mit der Nato? Relikt des Kalten Krieges oder Instrument für den Frieden" im Bundestagsgebäude. Er hätte Einführungsrede halten sollen. Weiteres Programm war Vortrag "Keynote - Auf dem Weg zum neuen strategischen Konzept der Nato" des Nato-Generalssekretärs Anders Fogh Rasmussen. Kommentar und Disskusion der Rede durch Ruprecht Polenz MdB (Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses) und Trittin. Nun ist fraglich, ob Trittin am 25.10.2010, wir vorgesehen um 16.30 Uhr bei der Begrüßung der Erstsemester an der Uni Göttingen die Immatrikulationsrede halten wird. (ZHG 011) Geplant war laut PM der Uni: "Universität und Studentenwerk Göttingen begrüßen Studienanfänger Immatrikulationsfeier am 25. Oktober - Bundestagsabgeordneter Jürgen Trittin hält Festvortrag. Mit einer feierlichen Veranstaltung begrüßen die Universität und das Studentenwerk Göttingen die Studienanfänger des Sommersemesters 2010 und des Wintersemesters 2010/2011. Die diesjährige Immatrikulationsfeier findet am Montag, 25. Oktober 2010, im Zentralen Hörsaalgebäude (ZHG) am Platz der Göttinger Sieben 5 statt. Festredner ist der Göttinger Uni-Absolvent und Bundestagsabgeordnete der Partei Bündnis 90/Die Grünen Jürgen Trittin. Die Veranstaltung beginnt um 16.30 Uhr im Hörsaal 011 mit der Begrüßung durch Universitätspräsident Prof. Dr. Kurt von Figura. Grußworte sprechen Susanne Peter, Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität, und Prof. Dr. Jörg Magull, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studentenwerks. Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, früherer Bundesumweltminister und Alumnus der Universität Göttingen, spricht zum Thema "Wissen schafft Zukunft - Zukunft Wissenschaft". Der Grünen-Politiker studierte ab 1973 Sozialwissenschaften in Göttingen. Während seines Studiums war er Mitglied des AStA und zeitweise Präsident des Studierendenparlaments. Seit 1998 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1998 bis 2005 war er Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Anschließend stellen im "Forum Studium" im Foyer des ZHG Einrichtungen der Universität, des Studentenwerks und der Stadt sowie Göttinger Kulturinitiativen ihr Angebot vor. Das Studentenwerk lädt dort zum Sektempfang mit kleinem Imbiss ein. Musikalisch umrahmt wird die Immatrikulationsfeier von der Göttinger A-cappella-Gruppe Seven Up." |
Trittin
zu Afghanistan: 7.3.07 / In einer Presseerklärung vom 7.3.07 schreibt Trittin: "Ich werde dem Antrag der Bundesregierung auf Entsendung von sechs bis acht deutschen Tornados nach Afghanistan nicht zustimmen." Also wird er sich wahrscheinlich der Stimme zu enthalten. Aber gleichzeitig betont er, dass er NICHT dafür ist, die Soldaten zurückzuholen. Trittin fordert stattdessen mehr Geld in den Aufbau der Polizei zu stecken "Auch die Staaten Europas sollten wie die USA in der Lage sein, gemeinsam mindestens zwei Milliarden zusätzlich für Afghanistan bereitzustellen. Die Anstrengungen zum Aufbau einer afghanischen Polizei müssen vervielfacht werden." und "Wir brauchen eine militärische Absicherung beim Wiederaufbau und keine bloß militärische Aufstandsbekämpfung, die massive zivile Opfer in Kauf nimmt." Kurz gesagt Trittin möchte eine verstärkte Anstrengung beim Aufbau ziviler Infrastruktur wie z.B. Behörden und Wirtschaft und zur Absicherung dieser Maßnahmen den Einsatz von Soldaten. Kommentar goest 7.3.07: Es gibt Informationen, dass gerade die Versuche des sogenannten Wiederaufbaus ebenso scheitern wie die militärische Strategie. Während z.B. an einer Stelle eine Mädchenschule aufgebaut wird, wird an einer anderen Stelle eine fertig gebaute Mädchenschule durch Brandanschläge vernichtet. Die SoldatInnen haben quasi nirgendwo sicheres Gebiet und die militärische Bedrohung nimmt ständig zu ohne dass die logistischen Voraussetzungen für einen evtl. notwendig werdenden Rückzug geschaffen werden. Daraus kann man nur den Schluß ziehen, dass man es angesichts der eskalierenden Lage in Afghanistan in Kauf nimmt, dass die SoldatInnen dort unten "verheizt" werden. Was dann evtl. zum Anlass genommen wird, dass die deutsche Öffentlichkeit auch der Entsendung einer größeren Anzahl von SoldatInnen und Material zustimmt. Also statt die unverantwortliche Illussion zu verbreiten, man könne die Infrastruktur in Afghanistan verbessern und dadurch das Land stabilisieren, sollten die SoldatInnen eine schöne Abschiedsparade machen und nachhause zurückkehren, solange es noch geht.
Vortrag
bei der Burschenschaft VDST über den Nahen Osten >
Burschenschaften (Leitseite) |
Politische Biographie Jürgen Trittin
kam aus der Göttinger Szene, hielt z.B. Reden bei der Hausbesetzung in der Prager
Schule anfang der 80er. Auffällig war, wie da einer eine Stunde lang in freier
Rede einen geschliffen Vortrag zu den HausbesetzerInnen halten konnte. Bei
der Bundestagswahl 2002 wurde Trittin in den Bundestag gewählt. Er bekam als Direktkandidat
14,6 %, die Partei DIE GRÜNEN (Zweitstimmen) 17,5 %. All > Bericht
hierzu.
Geboren am 25. Juli 1954 in
Bremen
Trittin beim Arbeitsamt in Göttingen
2003
Die Journalisten waren von zwei Begleitern Trittins zunächst zurückgehalten worden und mußten warten. Als sie eingelassen wurden, redete der eine Arbeitsamtsvertreter munter weiter mit Trittin, offensichtlich hatte ihm die Zeit vorher nicht gereicht. Anlass der Presseidee war die Verkündung der neuen Arbeitslosenzahlen der Bundesanstalt für Arbeit am folgenden Tag. Es blieb schleierhaft, was Trittin dem Arbeitsamt nützliches zu bieten hatte außer mehr Publizität als sonst. Das Arbeitsamt hatte zu dem Termin eingeladen, Trittin meinte dazu: "Wenn wir einladen kommen nie so viele". |