Kampagne
gegen Laufzeitverlängerung 23.8.10 / Die FDP ist für Atomkraftwerke. Der Göttinger Biologe Dr. Knopek ist FDP-Bundestagsabgeordneter, sitzt im Bundes-Umwelt-Ausschuß und ist für Atomkraftwerke. Er predigt: AKWs seien sicher.
Auf der offiziellen Seite des Bundestages fehlt die Stellungnahme zu Dr. Knopeks Nebeneinkünften stattdessen ist dort ein Hinweis auf dessen Homepage zu finden auf der es heisst: : "Dr. Lutz Knopek hat keine anzeigepflichtigen Einkünfte neben dem Mandat." Dr.
Knopek ist nach Angaben des Bundestages Mitglied in der Biologischen Schutzgemeinschaft
(BSG) und dem Naturschutzbund Deutschland (NABU). (Zitatquelle2).
Eine von der BSG erbetene Stellungnahme für goest ist unbeantwortet geblieben
20.08.2010.
Unter dem Motto „Mal richtig abschalten“ haben ca.50 AtomkraftgegnerInnen die
Abgeordneten Hartwig Fischer (CDU) und "Dr. Lutz Knopek aufgefordert,
sich gegen die Pläne der Bundesregierung zu stellen, die Laufzeiten der Atomkraftwerke
zu verlängern. Sie machten es sich mit Liegestühlen und Badetüchern mitten auf
dem Göttinger Marktplatz bequem gegenüber dem Werbestand der FDP. Am
18. September eine bundesweite Großdemonstration in Berlin stattfinden Protest
vor FDP-Abgeordneten Büro gegen verlängerte AKW-Laufzeiten Atomkraftgegner
wollten den FDP-Bundestagsabgeordneten Lutz Knopek in seinem Wahlkreisbüro
aufsuchen und lautstark auffordern, sich gegen Atompläne der Regierung zu stellen.
Man hörte, er sei in Urlaub. Außerdem
hatten sich die DemonstrantInnen das Parteibüro in der WIlhelm-Weber-Str.
ausgewählt statt zum Wahlkreisbüro Bahnhofsallee 6 zu gehen, wo die
Aktion vielleicht durch die Bahnhofsnähe größere Aufmerksamkeit
erzielt hätte. Einige VertreterInnen des FDP-Parteibüros stellten sich
zusammen mit Ratsmitglied Ben Schröter dort vor die Tür . Sie hatten
T-Shirts mit der Aufschrift "Kernkraft - ja sicher" übergezogen.
Geplant war es viel
Krach zu machen mit Tröten, Pfeifen, Topfdeckeln und Trommeln vor dem FDP-Büro
"Alarm zu schlagen". Es blieb wohl bei ein paar Tröten, es machte auch in
der abseits gelegenen Wilhelm-Weberstraße wenig Sinn, allzuviel Krach zu
machen. 150.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter bereits deren Erklärung >>"Atomkraft abschalten"unterzeichnet, die den FDP-Leuten vor dem Büro übergeben wurde.
Unser Korrespondent und Fotograf Stephan Knoblauch schreibt zu den Fotos: "Es waren ca. 50 Menschen bei der Kundgebung. Eine FDP-Gruppe nahm unseren Besuch entgegen und nahm auch die Unterschriftenliste entgegen. Der Bundestagsabgeordnete Lutz Knopek war im Urlaub. Eine Frau aus der FDP-Gruppe, die uns zur Begrüßung ansprach, sagte, sie hätte sich zu diesem Termin extra frei nehmen müßen. Die FDP-Gruppe trug T-Shirts mit der Aufschrift: Kernkraft, ja sicher." JANUN AK Asse und Campact e.V. vom 26.7.10 schreiben in einer Pressemitteilung von 80 TeilnehmerInnen. Es handelte sich um eine überregional vernetzte Aktion. In der Erklärung heisst es "Der bundesweite Aktionstag wurde vom Kampagnennetzwerk Campact gemeinsam mit vielen regionalen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen organisiert. Der überparteiliche Verein mit Sitz im niedersächsischen Verden vernetzt über das Internet mittlerweile mehr als 240.000 Menschen, die sich immer dann einmischen, wenn wichtige politische Entscheidungen auf der Kippe stehen." Der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke sei unverantwortlich, jeden Tag wachse der Atommüllberg (...) und Das AKW Grohnde ist nur 65 km von Göttingen entfernt. (...) Der Boom der Erneuerbaren Energien mache Atomenergie ohnehin überflüssig. "In den letzten zwei Jahren waren sieben bis acht Atomkraftwerke wegen technischer Probleme fast ständig abgeschaltet und trotzdem gingen die Lichter nicht aus. Deutschland exportiere zeitgleich mehr Strom ins Ausland als jedes andere europäische Land." Eine treuherzige Bitte in der Pressemitteilung lautete: "Herr Dr. Knopek muß sich einer Politik entgegenstellen, bei der die Sicherheit der Bevölkerung nichts zählt und mehr Profit für die Stromkonzerne alles" .
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Kurzbericht
von der Menschenkette gegen AKWs "Am 25. April 2010 Göttinger fuhren mit Sonderzug zur Menschenkette Göttingen. Mit dem "Naturstrom-Express" sind am Samstag knapp 400 Menschen aus der Region Göttingen, Kassel und Braunschweig zur Menschenkette vom AKW Brunsbüttel zum AKW Krümmel gefahren, an der sich insgesamt 120.000 Menschen beteiligten. Aus Göttingen fuhren auch 2 Busse der Grünen. Gleichzeitig umzingelten 20.000 Menschen das hessische AKW Biblis und zogen 6.000 Atomkraftgegner gegen weitere Atommülltransporte durch die Innenstadt von Ahaus. "Damit sind mit fast 150.000 so viele Menschen wie noch nie in Deutschland gegen Atomkraft auf die Straße gegangen. !" wertet Tobias von der Göttinger Sonderzug-Begleitung den Tschernobyl-Aktionstag " als "historischen Erfolg". Die Bundesregierung wird nicht ihr Atomprogramm gegen die Menschen durchziehen können. Weitere Proteste werden im Herbst gegen den Castor-Transport folgen." Auf der Rückfahrt feierten die Atomkraftgegner ihren Erfolg und skandierten "Merkel, mach die Meiler dicht" und "Wind und Sonne, das ist unser Strom!" auf Pink Floyds Song "The Wall". Bundesweit fuhren über 200 Busse und mehrere Sonderzüge zur Menschenkette 2 Tage vor dem 24. dem Tschernobyl-Jahrestag. Mit der 120 Kilometer langen Menschenkette durch Hamburg und Norddeutschland will ein Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und Parteien die Bundesregierung auffordern, die Atomkraftwerke endlich abzuschalten."
Sonderzug und Bus aus Göttingen fahren zur Menschenkette gegen AKWs Am
24. April sollen die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel mit einer 120 Kilometer
langen Menschenkette verbunden werden. Mit der Menschenkette durch Hamburg und
Norddeutschland will ein Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften
und Parteien die Bundesregierung auffordern, die Atomkraftwerke endlich abzuschalten.Die
Forderungen der Atomkonzerne nach längeren Laufzeiten für die Atomkraftwerke werden
vom Göttinger Bündnis Kettenreaktion für völlig inakzeptabel gehalten: „Man
stelle sich vor, eine Fluggesellschaft lässt veraltete und störanfällige Flugzeuge
länger im Dienst und bietet dafür an, einen Teil der Gewinne in neue Geschäftsfelder
zu investieren. Der Aufschrei wäre zu Recht riesig. Genau das aber haben die Atomkraftwerksbetreiber
vorgeschlagen.“ Auf der ganzen Welt gibt es kein sicheres Endlager.. Wenn die
Badewanne überläuft, dreht man als erstes den Hahn ab. Denn nur ein stillgelegtes
Atomkraftwerk produziert keinen Atommüll. Stattdessen will Schwarz-Gelb den Hahn
sogar noch weiter aufdrehen. Das ist völlig verantwortungslos“. Deshalb rufe man
alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich am 24. April bei der großen Aktions-
und Menschenkette einzureihen Sonderzug zur Menschenkette nach Itzehoe Achtung Änderung: Ganz wichtig: Die Abfahrtzeit des Sonderzuges aus Göttingen hat sich geändert! Abfahrt Göttingen: 6:59 Gleis 4 Sonderzug zur Menschenkette fährt eine halbe Stunde früher in Göttingen ab! Göttingen. Der Sonderzug "Naturstrom-Express" zur Menschenkette nach Brokdorf wird am Samstag in Göttingen eine halbe Stunde früher abfahren. Das haben Verhandlungen zwischen der Schweizer Bahn und der Deutschen Bahn ergeben. Der Zug wird demnach um 6.54 uhr in Göttingen am Gleis 4 eintreffen. "Der Zug ist fast ausgebucht, aktuelle Infos gibt es unter www.antiatombonn.de". Aus Kassel, Göttingen und Braunschweig werden allein mit dem Naturstrom-Express 600 Menschen am Samstag zur 120 km langen Menschenkette vom AKW Brunsbüttel zum AKW Krümmel bringen. Aus Göttingen fahren 2 Busse der Grünen. Bundesweit fahren über 180 Busse und mehrere Sonderzüge zur Menschenkette 2 Tage vor dem 24. dem Tschernobyl-Jahrestag. Es werden zehntausde Teilnehmer erwartet. Mit der 120 Kilometer langen Menschenkette durch Hamburg und Norddeutschland will ein Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und Parteien die Bundesregierung auffordern, die Atomkraftwerke endlich abzuschalten. Wer
sich noch spät entschließt, mitzufahren, kann dies im Zug machen und eine Karte
zu 15 € bei Naturstrom in Göttingen (über den Holzhof in der Robert-Bosch-Str.1a
erreichbar) kaufen. Am 24. April wird Grüne:
Bus ausverkauft Abfahrt "Alte Zoologie" am 24. April
um 8.30h, die Karten kosten 15 Euro, ermäßigt 8 Euro und können im Grünen Zentrum
gekauft werden: Lange-Geismar-Straße 73, 3. Etage Telefon: 0551/55594 gruene.goettingen(at)t-online.de
Besuchszeiten: Montags und Freitags von 10-14h, Mittwochs von 14-18h. Mm Samstag
den 10.4.10 bei der Menschenkette in der Göttinger Innenstadt gab es genügend
Anmeldungen für diesen Bus, so dass jetzt er weitgehend ausgebucht ist. Meldung
am 16.4.: Bus zur Menschenkette Richtung Brokdorf am 24.4. ist ausverkauft, also
voll. SPD Bus - fällt mangels Nachfrage aus. Unterbezirk Nikolaistraße 30 , Tel. 503110 info@spd-ub-goettingen.de , Montag bis Donnerstag 9 bis 12:30 Uhr 13:30-16:00 Uhr Freitag 9-b14 Uhr Buskarten sollen nur 5 Euro kosten. Aber die SPD hatte Donnerstag nur 7 Anmledungen und dann keine Lust, am Samstag einen Stand zu machen. Der Bus ist also gestrichen. , d.h. es gibt jetzt "nur" noch den Sonderzug, da sind aber noch einige hundert Plätze frei! Viele Grüße Tobias |
Aktion für die Abschaltung der AKWs Krümmel und Brunsbüttel 7.4.10 / Über den Verteiler des AntiAtomPlenums Göttingen wurde zur Aktion eingeladen. Die Aktion selbst wird schwerpunktmäßig von Natur- und Umweltschutzverbänden, Gewerkschaften, Kirchen, Grünen und SPD getragen (Siehe >>www.anti-atom-kette.de) Am 24. April sollen die Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel mit einer 120 Kilometer langen Menschenkette verbunden werden. Zwei Wochen vorher, am Samstag den 10. April, sollen in Berlin und in über 50 Orten bundesweit Vorveranstaltungen dazu stattfinden. Ab 11 Uhr auf dem Marktplatz auch in Göttingen. Startpunkt der Kette bildet ein zwei Meter große AKW-Attrappen. "Nach einer Viertelstunde löst sich die Kette auf und viele Teilnehmer/innen beginnen in der Innenstadt Flyer zu verteilen. An einem Infostand werden Tickets für Busse und Sonderzüge zur Aktions- und Menschenkette verkauft."
10.4.10 / "150 Atomkraftgegner haben heute in der Innenstadt von Göttingen mit einer Menschenkette vom Marktplatz bis zum Göttinger Nabel und einem zweimal zwei Meter großen Atomkraftwerken aus Pappe für Aufsehen gesorgt. Mit der Aktion wurde für die Beteiligung an der Menschenkette am 24. April zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel geworben. Dabei wurden zahlreiche Bus- und Sonderzugtickets für die Fahrt zur Großaktion verkauft." (Pressemitteilung der VeranstalterInnen) |
Schrittweise kommt die Wahrheit
ans Licht 5.9.08
/ Skandal-Update: ASSE
II: Atomdreck gefährdet Grundwasser der ganzen Region Asse
- ein Berg ca. 100 km von Göttingen - Asse II ein Atomlager Landkreis
Göttingen befürchtet Folgen fürs Grundwasser
Umweltinitiativen
und kritische Wissenschatler/innen hatten wieder mal recht Erste
Maßnahmen: Rücktritt von Umweltminister
Sander und Flutung des Bergwerks verhindern Pressemitteilung
Jürgen Trittin
23.6.08 : "Asse II tickende Zeitbombe" |
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Feuer
und Explosion in einem schwedischen AKW 14.11.06 / OK goest ist lokales Medium - aber bei AKW-Unfällen schrumpft die Welt - alle sind betroffen. Ein Atomkraftwerk, das bereits vor einiger Zeit wegen Mängel kritisiert wurde berichtet nun von einem Störfall:
Atomkraftwerke
zum Klimaschutz? Gegen
AKW-Laufzeitverlängerungen und Castortransporte
Stromwechselkampagne Versuchsendlager
bei Wolfenbüttel droht abzusaufen! Atommüllendlager Asse II - aktueller Stand Vortrag und Diskussion mit Heike Wiegel (Verein: Aufpassen e.V. ) Mittwoch, 7.Dez.2005, 18.00 Uhr, bei der 48h-Uni ZHG 003, Weiter Infos im Internet unter: www.aufpassen.org
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